<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ida_Bienert</id>
	<title>Ida Bienert - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ida_Bienert"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ida_Bienert&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T12:01:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ida_Bienert&amp;diff=879761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ida_Bienert&amp;diff=879761&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-29T05:50:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ida Bienert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suckert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1870]] in [[Bielawa|Langenbielau]], [[Provinz Schlesien]]; † [[18. August]] [[1965]] in [[München]]) war eine [[Dresden|Dresdner]] Kunstsammlerin und [[Mäzen]]atin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ida Bienert, cabinetcard by Emil Tietze, Bad Elster.jpg|mini|hochkant|Ida Bienert mit Familie (um 1895)]]&lt;br /&gt;
Ida Suckert heiratete im Jahr 1888 [[Erwin Bienert]] (1859–1931), den Sohn des erfolgreichen Dresdner Mühlen-Unternehmers [[Gottlieb Traugott Bienert]]. Das Paar hatte fünf Kinder: Gertraud (* 1890), [[Friedrich Bienert|Friedrich]] (Fritz; * 1891), Margret (* 1893), [[Ise Bienert|Marie Louise]] (Ise; * 1894) und Irmengard (* 1895).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Bienert war für ihre Zeit eine ungewöhnlich [[Emanzipation|emanzipierte]] Frau, obgleich sie auch finanziell von ihrem toleranten und großzügigen Ehemann abhängig war. In Dresden-[[Plauen (Dresden)|Plauen]] richtete sie im Jahr 1906 im Haus Kielmannseggstraße 11 (heute: Agnes-Smedley-Straße) aus eigenen Mitteln die erste [[Volksbibliothek]] im [[Königreich Sachsen]] ein, die „[[Städtische Bibliotheken Dresden#Geschichte|Freie öffentliche Bibliothek Dresden-Plauen]]“ und stellte dafür den später berühmt gewordenen [[Bibliothekar]] [[Walter Hofmann (Bibliothekar)|Walter Hofmann]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familienvilla, erbaut 1888 in der [[Liste der Kulturdenkmale in Plauen (Dresden)|Würzburger Straße 46]], entwickelte sich in den 1920er Jahren zu einem geistig-kulturellen Zentrum Dresdens. In Ida Bienerts [[Salon (Zimmer)|Salon]] verkehrte die künstlerische [[Avantgarde]] Dresdens. So gehörte sie dem Kreis um die [[Dresdner Sezession Gruppe 1919]] an. Künstler, die als Gast in Dresden weilten, fanden dort Gastrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Bienert unterstützte durch gezielte Ankäufe viele junge Künstler und baute eine bedeutende Sammlung auf. Zu den Gästen im Hause Bienert gehörten [[Paul Klee]], [[Walter Gropius]], [[Otto Dix]], [[Conrad Felixmüller]], [[Lasar Segall]], [[Oskar Kokoschka]], [[Emil Nolde]] und [[Mary Wigman]]. Auch die Tanzpädagogin [[Gret Palucca]] war oft bei Bienerts zu Gast, tanzte dort zur Klaviermusik und heiratete 1924 deren Sohn Friedrich, der ebenfalls als Kunstmäzen in Dresden und [[Hellerau]] lebte. Er leitete den väterlichen Mühlenbetrieb, die [[Bienertmühle]] in Dresden-Plauen.&lt;br /&gt;
Ihre Tochter, die Malerin [[Ise Bienert]], war [[Künstlerkolonie Worpswede|Worpswede]]-Schülerin und Studentin am [[Bauhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Bienert besuchte regelmäßig im Sommer die Insel [[Sylt]] und regte viele Künstler an, dorthin zu kommen, so dass die Insel zeitweise ein kulturelles Zentrum von Malern, Tanz-, Film- und Theaterleuten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 beauftragte Ida Bienert den Maler [[Piet Mondrian]], ihr Damenzimmer in der Bienertvilla neu zu gestalten. Mondrians Entwurf von 1926 hat sich erhalten und ist als nachgebautes Modell von [[Heimo Zobernig]] (* 1958) in der unten genannten Ausstellung der [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden|Staatlichen Kunstsammlungen Dresden]] gezeigt worden. Der Entwurf wurde jedoch nie ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Biedermann: &amp;#039;&amp;#039;Wie ging’s Mondrian? – Ida Bienert und die Künstler der Avantgarde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Dresdner Neueste Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 28./29. November 2020, S. 12 (mit Bild).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; [https://albertinum.skd.museum/ausstellungen/heimo-zobernig-piet-mondrian/ Heimo Zobernig. Piet Mondrian. Eine räumliche Aneignung], Staatliche Kunstsammlungen Dresden, abgerufen am 1. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Bienerts Sammlung war während des Zweiten Weltkrieges vorsorglich ausgelagert worden und überstand so fast unbeschadet den Krieg. Die Villa wurde durch Bomben beschädigt, konnte aber wiederhergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ida Bienert übersiedelte 1945 noch vor Kriegsende nach München, die Sammlung konnte mit Hilfe von Freunden 1946 fast komplett aus der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] ebenfalls nach München gebracht werden. Zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes war Ida Bienert allerdings gezwungen, die Sammlung nach und nach zu verkaufen. So gelangten viele Bilder in privaten Besitz oder in die großen Sammlungen der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung in Dresden ==&lt;br /&gt;
Im Ausstellungsgebäude „[[Lipsiusbau]]“ auf der [[Brühlsche Terrasse|Brühlschen Terrasse]] in Dresden wurde von September 2006 bis Januar 2007 eine bedeutende Ausstellung von Meisterwerken der Moderne aus Dresdner Privatsammlungen gezeigt, die auch einen Teil der ehemaligen Bienertschen Sammlung enthielt, soweit es Leihgeber ermöglichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bilder der ehemaligen Sammlung von Ida Bienert wurden für diese Ausstellung u.&amp;amp;nbsp;a. aus folgenden Galerien ausgeliehen:&lt;br /&gt;
* [[Museum of Modern Art]], New York&lt;br /&gt;
* [[Metropolitan Museum of Art]], New York&lt;br /&gt;
* [[Museo Thyssen-Bornemisza]], Madrid&lt;br /&gt;
* [[Toledo Museum of Art]]&lt;br /&gt;
* [[Kunsthaus Zürich]]&lt;br /&gt;
* [[National Gallery of Australia]]&lt;br /&gt;
* [[Pinakothek der Moderne]] München&lt;br /&gt;
* [[Museum Folkwang]] Essen&lt;br /&gt;
* [[Museum Ludwig]] Köln&lt;br /&gt;
* [[Sprengel Museum Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Will Grohmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Sammlung Ida Bienert, Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Müller &amp;amp; Kiepenheuer, Potsdam 1933.&lt;br /&gt;
* Heike Biedermann, Avantgarde als Lebensgefühl. Die Sammlerin Ida Bienert, in: Dorothee Wimmer (u. a. Hrsg.), Kunstsammlerinnen, Berlin 2009, S. 99–113.&lt;br /&gt;
* Heike Biedermann, [[Ulrich Bischoff]], Mathias Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Von Monet bis Mondrian.&amp;#039;&amp;#039; Ausstellungskatalog Staatliche Kunstsammlung Dresden. Deutscher Kunstverlag, München/Dresden 2006. ISBN 3-422-06631-4&lt;br /&gt;
* Ulrich Schulte-Wülwer: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerinsel Sylt.&amp;#039;&amp;#039; Boyens, Heide 2005. ISBN 3-8042-1171-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/539719 Farbentwurf für Ida Bienerts Mondrian Raum], Kupferstichkabinett –  [[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]]&lt;br /&gt;
* [https://albertinum.skd.museum/ausstellungen/zukunftsraeume-kandinsky-mondrian-lissitzky-in-dresden-1919-bis-1932/ Ida Bienerts Mondrian Raum] in der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932&amp;#039;&amp;#039;. Vom 2. März – 2. Juni 2019 im Albertinum – Staatliche Kunstsammlungen Dresden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133509060|VIAF=30729342}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bienert, Ida}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bienert, Ida&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Suckert, Ida (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Kunstsammlerin und Mäzenin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1870&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bielawa|Langenbielau]], [[Provinz Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>