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	<title>Icorigium - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Icorigium&amp;diff=1016048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt: /* Geschichte und archäologische Befunde */</title>
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		<updated>2025-10-14T20:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und archäologische Befunde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Igorigium SE side.jpg|mini|Aktuelle Südostseite Icorigium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Icorigium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein römerzeitlicher [[vicus]] an der [[Römerstraße Trier–Köln|Römerstraße]] von [[Augusta Treverorum|Trier]] nach [[Colonia Claudia Ara Agrippinensium|Köln]] im Süden der [[Römische Provinz|Provinz]] [[Germania inferior]]. Die römische Siedlung befindet sich in [[Jünkerath]] im [[Kyll]]tal und wurde 1886 beim Bau der [[Eifelstrecke|Eisenbahnstrecke Trier-Köln]] entdeckt. Sie ist im [[Itinerarium Antonini]] und auf der [[Tabula Peutingeriana]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und archäologische Befunde ==&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der &amp;#039;&amp;#039;vicus&amp;#039;&amp;#039; vermutlich im 1. Jahrhundert durch Aufsiedlung germanischer [[Ubier]]. Nach den [[Germanen]]einfällen von 275/76&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;Chr. kam es zu einer vorübergehenden Aufgabe der Siedlung. In der Münzreihe findet sich ein [[Hiatus (Archäologie)|Hiatus]], der etwa eine Generation umspannt. In [[Konstantin der Große|konstantinischer]] Zeit, Anfang des 4. Jahrhunderts, wird der Ort wieder neu besiedelt und mit einer 3,70 Meter breiten Festungsmauer umgeben, die repräsentativ mit Kalksteinquadern verblendet wurde. Insgesamt umfasst die befestigte Siedlung 1,52 Hektar. Zur Umwehrung gehören 13 Rundtürme mit einem Durchmesser von jeweils etwa zehn Metern. Von den Türmen waren mindestens drei mit Durchgängen ausgestattet, aus denen man die Anlage im Verteidigungsfall ungesehen verlassen oder betreten konnte.&lt;br /&gt;
Die identische Bauweise der Umwehrung der Befestigungen in Jülich ([[Iuliacum]]), [[Bitburg]] ([[Beda vicus|Beda]]) und [[Neumagen-Dhron]] lässt vermuten, dass derartige Anlagen planmäßig angelegt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Fundamenten der Wehrtürme wurden Grabsteine als [[Spolie]]n verbaut. Ein bedeutender Fund aus Icorigium ist ein Grabstein mit einem Relief, das eine Alltagsszene aus einem &amp;#039;&amp;#039;vicus&amp;#039;&amp;#039; zeigt. Dargestellt ist eine Straßensituation mit Passanten, die an ein [[Ladenlokal]] herantreten. In dem Ladenlokal sitzt ein Mann an einem Tresen, auf dem Waren aufgedeckt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Das [[Bodendenkmal]] Icorigium ist geschützt als eingetragenes [[Kulturdenkmal]] im Sinne des Denkmalschutzgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz (DSchG).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://rlp.juris.de/rlp/gesamt/DSchPflG_RP.htm |wayback=20060714192301 |text=Denkmalschutzgesetz des Landes Rheinland-Pfalz |archiv-bot=2022-11-17 08:46:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der römischen vici in Niedergermanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Hagen: &amp;#039;&amp;#039;Römerstraßen der Rheinprovinz&amp;#039;&amp;#039; (= Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz. Band&amp;amp;nbsp;8). 2.&amp;amp;nbsp;Auflage. Kurt Schroeder Verlag, Bonn 1931, S.&amp;amp;nbsp;121.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Binsfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Jünkerath&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Südwestliche Eifel&amp;#039;&amp;#039; (= Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern. Band 33). Verlag Philipp von Zabern, Mainz 1977, ISBN 3-8053-0302-5, S.&amp;amp;nbsp;300–304.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Cüppers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0308-3, S.&amp;amp;nbsp;403–405.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Icorigium&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Icorigium-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 02:49&lt;br /&gt;
|größe        = 2,6 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Souffleuse&lt;br /&gt;
|geschlecht   = weiblich&lt;br /&gt;
|dialekt      = Hochdeutsch&lt;br /&gt;
|oldid        = 60853403&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2009-06-06&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.339366|EW=6.58846|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Vulkaneifel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Vicus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germania inferior]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eifel in der Römerzeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jünkerath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
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