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	<title>Ichenhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lou.gruber: /* Bis zur Neuzeit */</title>
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		<updated>2026-03-14T12:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bis zur Neuzeit&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die Verwaltungsgemeinschaft siehe [[Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Ichenhausen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/22/21/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/18/24/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Ichenhausen in GZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Günzburg&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Ichenhausen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 489&lt;br /&gt;
|PLZ               = 89335&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08223&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09774143&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE IEH&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Heinrich-Sinz-Straße 14&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.ichenhausen.de/ www.ichenhausen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Robert Strobel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] / [[Freie Wähler Bayern|FWV]] [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im [[Schwaben (Bayern)|schwäbischen]] [[Landkreis Günzburg]] in [[Bayern]] und Sitz der [[Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichenhausen, GZ - Rohrer Str südl - Ichenhausen v O 02.jpg|mini|Ichenhausen von Osten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Günz]], einem rechten Nebenfluss der [[Donau]] und hat einen Bahnhof&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bahnhof.de/bahnhof-de/bahnhof/Ichenhausen-1022652 Ichenhausen] auf bahnhof.de&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Bahnstrecke Günzburg–Mindelheim|Mittelschwabenbahn]] von [[Günzburg]] über [[Krumbach (Schwaben)|Krumbach]] nach [[Mindelheim]]. Durch Ichenhausen führt die [[Bundesstraße 16]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt 6 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern sind der [[Siedlungstyp]] und die Einwohnerzahl (Stand 1. Mai 2014) angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Ichenhausen |val=1947|zugriff=2019-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=73775628463 |objekt=Gemeinde Ichenhausen |abruf=2021-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ichenhausen.de/index.php?id=0,24 |wayback=20110719044356 |text=www.ichenhausen.de: Zahlen und Daten }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Autenried (Ichenhausen)|Autenried]] ([[Pfarrdorf]], 583 E.)&lt;br /&gt;
* [[Deubach (Ichenhausen)|Deubach]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]], 340 E.)&lt;br /&gt;
* [[Hochwang (Ichenhausen)|Hochwang]] (Pfarrdorf, 1385 E.)&lt;br /&gt;
* Ichenhausen (Hauptort, 5327 E.)&lt;br /&gt;
* [[Oxenbronn]] (Kirchdorf, 640 E.)&lt;br /&gt;
* [[Rieden an der Kötz]] (Pfarrdorf, 650 E.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zur Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1032 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung eines Mangold von Ichenhausen. 1392 kommt es zur Einweihung einer mittelalterlichen Pfarrkirche. 1406 erfolgte die Verleihung der [[Marktrecht]]e unter der Ortsherrschaft der Herren von Roth, die seit dem frühen 14. Jahrhundert als Lehensherr des Ortes bekannt sind. 1574 erwarben die [[Herren vom Stain|Reichsfreiherren vom Stain]] von [[Rechtenstein]] zu [[Niederstotzingen]] den Ort. Nach 1652 teilten die Brüder Johann Joachim und Johann Andreas vom Stain Ichenhausen in zwei Herrschaften, den oberschlossigen und den unterschlossigen Ortsteil, jeweils mit eigenen Verwaltungen. 1784 wurden die beiden Ortsteile wiedervereinigt. Mit der [[Rheinbundakte]] 1806 kam der Ort zum [[Königreich Bayern]] und wurde durch das [[Gemeindeedikt von 1818]] eine [[Patrimonialgemeinde]], die bis 1843 bestand. Das [[Herrschaftsgericht]] der Freiherren von Stain bestand bis 1837.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Günzburg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas von Bayern. Teil Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 1, Heft 13). München 1983, S.&amp;amp;nbsp;150&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichenhausen, ehemalige Synagoge.jpg|mini|Ichenhausen, ehemalige Synagoge, heute Haus der Begegnung]]&lt;br /&gt;
Seit Jahrhunderten lebten [[Judentum|jüdische]] Familien im Ort, die sich an der Straße nach [[Krumbach (Schwaben)|Krumbach]] einen eigenen [[Jüdischer Friedhof (Ichenhausen)|jüdischen Friedhof]] einrichteten und in der &amp;#039;&amp;#039;Vorderen Ostergasse 24&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1687 eine [[Synagoge (Ichenhausen)|Synagoge]] erbauten. Diese wurde 1781 erneuert.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Jüdische Gemeinde Ichenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1913 wurde Ichenhausen zur [[Stadt]] erhoben. 1933 waren 13 % der Einwohner jüdischen Bekenntnisses. Beim [[Novemberpogrom 1938]] wurde das jüdische Gotteshaus und der jüdische Friedhof am 10. November organisiert durch die [[Günzburg]]er NSDAP-Kreisleitung verwüstet. In einem Strafprozess vor dem [[Landgericht Memmingen]] wurden 1948 deshalb sieben Personen zu Gefängnisstrafen verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Juden auf dem Lande&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 112 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche jüdische Bürger siedelten in größere Städte um, wo sie sich in der Anonymität sicherer fühlten, oder emigrierten ins Ausland. Die zurückbleibenden wurden am 1. April 1942 (84 Menschen nach [[Lublin]]), am 6. August 1942 (28 Menschen nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]]) und am 8. März 1943 (zehn Menschen nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]]) deportiert und umgebracht; es überlebte nur eine Frau.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Juden auf dem Lande&amp;#039;&amp;#039;, Seiten 122 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Jüdischen Friedhof wurden 18 [[Konzentrationslager|KZ-Häftlinge]] des [[Außenlager des KZ Dachau|KZ-Außenlagers Burgau]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. [[Bundeszentrale für politische Bildung]], Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Einsturz des Kirchturms ===&lt;br /&gt;
1964 wurde das Langhaus der alten katholischen [[St. Johannes Baptist (Ichenhausen)|Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Johannes Baptist&amp;#039;&amp;#039;]] erweitert und zum Teil neu gebaut. Allerdings sollte der Kirchturm erhalten bleiben. Dieser stürzte infolge der Umbauarbeiten an der Kirche am Ostermontag des Jahres 1964 ein. Personen wurden nicht verletzt. Im katholischen Pfarrheim der Gemeinde hängt über dem Haupteingang ein Zeiger der damaligen Kirchturmuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Bayern|Gebietsreform]] wurde am 1. Januar 1971 Hochwang eingemeindet. Am 1. Juli 1971 kam Oxenbronn hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=476}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1978 folgten dann noch die Gemeindeteile Autenried, Deubach und Rieden an der Kötz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631 | Seiten = 775}} &amp;lt;!--Gemeindeverzeichnis--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Stadt von 7203 auf 9148 um 1945 Einwohner bzw. um 27 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat hat 20 Mitglieder. Er setzt sich seit der [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl 2020]] wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]: 9 Sitze (44,0 %)&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]: 7 Sitze (35,6 %)&lt;br /&gt;
* Liste Ichenhauser Bürger / [[Bündnis 90/Die Grünen]]: 2 Sitze (11,5 %)&lt;br /&gt;
* [[BayernSPD|SPD]]: 2 Sitze (8,9 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Amtszeit 2014 bis 2020 war der Stadtrat wie folgt besetzt:&lt;br /&gt;
* [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]: 11 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Freie Wähler Bayern|Freie Wähler]]vereinigung: 6 Sitze&lt;br /&gt;
* [[BayernSPD|SPD]]: 3 Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit 1. Mai 2014 Robert Strobel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ris.komuna.net/vgichenhausen/Function.mvc/Details/51228/23.08.2020 |titel=Erster Bürgermeister Ichenhausen (Ratsinformation) |hrsg=Gemeinde Ichenhausen |zugriff=2020-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] / [[Freie Wähler Bayern|FWV]] / SPD); dieser wurde bei der Wahl am 15. März 2020 mit 86,5 % der Stimmen für weitere sechs Jahre bestätigt.&lt;br /&gt;
Hans Klement hatte das Amt von 1996 bis 2014 inne.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Nach-dem-Amt-kommt-die-Familie-id32415432.html Augsburger Allgemeine: Nach dem Amt kommt die Familie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Ichenhausen&lt;br /&gt;
|Blasonierung   =  [[Gespaltener Schild|Gespalten]]; [[Heraldisch vorn|vorne]] in Rot ein silberner Windhund mit goldenem Halsband, hinten [[Vierung (Heraldik)|geviert]]; 1 und 4: in Gold übereinander drei schwarze [[Wolfsangel]]n, 2 und 3: in Gold ein von Rot und Silber in drei Reihen [[gerautet]]er [[Schräglinksbalken]]&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Aus dem Jahr 1643 ist ein Siegelabdruck überliefert, der von einem Siegel vermutlich aus der Zeit um 1500 stammt. In dem gespaltenen Schild steht vorne ein Windhund, hinten ein Balken. Der Windhund deutet auf die Herren von Roth. Die Adelsfamilie ist seit dem frühen 14. Jahrhundert als Lehensherr des Ortes bekannt. Im Jahr 1406 erwirkten sie für den Ort die Marktrechte. Ichenhausen wurde zum Mittelpunkt ihrer Herrschaft. 1574 kam Ichenhausen an die Freiherren vom Stain von Rechtenstein zu Niederstotzingen. Bis 1843 behielten diese die Ortsherrschaft. Im späten 17. Jahrhundert entstand ein zweites Siegel mit dem heutigen Wappen. Es zeigt nun die Wolfsangeln, die dem Wappen der [[Herren vom Stain]] von Rechtenstein entnommen sind. Die gerauteten Schrägbalken sind aus dem Wappen der Familie Goß, die mit den Freiherren vom Stain verwandt ist.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstädte ===&lt;br /&gt;
Ichenhausen hat drei Partnerstädte:&lt;br /&gt;
* [[Valeggio sul Mincio]] in Italien seit 1982, südlich des [[Gardasee]]s zwischen den Touristenzentren [[Verona]] und [[Mantua]] gelegen&lt;br /&gt;
* [[Changé (Mayenne)|Changé]] im französischen [[Département Mayenne]] seit 1994&lt;br /&gt;
** 2010 trat die Nachbarkommune von Changé, die Gemeinde [[Saint-Germain-le-Fouilloux]], dieser Partnerschaft bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichenhausen-Ortszentrum.jpg|mini|Ortszentrum Ichenhausens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichenhausen, Rathaus.jpg|mini|Ichenhausen, Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ichenhausen, Bayrisches Schulmuseum.jpg|mini|Bayrisches Schulmuseum – am Schlossplatz (das linke Gebäude ist das [[Unteres Schloss Ichenhausen|Untere Schloss]], Teil des Museums)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ichenhausen befindet sich das [[Bayerisches Schulmuseum Ichenhausen|Bayerische Schulmuseum]], ein Zweigmuseum des [[Bayerisches Nationalmuseum|Bayerischen Nationalmuseums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiteres Kulturgut gilt in Ichenhausen die [[Synagoge (Ichenhausen)|Synagoge]], die nach dem Zweiten Weltkrieg als Feuerwehrhaus diente und erst Ende der 1980er Jahre als „Haus der Begegnung“ hergerichtet wurde. Ebenfalls gehört der [[Jüdischer Friedhof (Ichenhausen)|jüdische Friedhof]] zu den Sehenswürdigkeiten. Im Ortsteil Autenried befindet sich das [[Schloss Autenried]] aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts mit einem [[Ikone]]nmuseum und einer Bibliothek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Ichenhausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Bader (Unternehmen)|Bader GmbH &amp;amp; Co. KG]] (Niederlassung)&lt;br /&gt;
* [[Creaton|Creaton AG]] im Stadtteil Autenried&lt;br /&gt;
* [[Scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen|scheppach Fabrikation von Holzbearbeitungsmaschinen GmbH]]&lt;br /&gt;
* [[Raiffeisenbank Ichenhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Reihe weiterer mittelständischer Unternehmen vor Ort, darunter die &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Autenried#Niederes Schloss|Schlossbrauerei Autenried]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;swissplast GmbH&amp;#039;&amp;#039; sowie diverse Autohäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Ichenhausen befindet sich eine Fachklinik für physikalische Medizin und medizinische Rehabilitation mit den Fachabteilungen Orthopädie/Traumatologie, Neurologie/Neuropsychologie, Innere Medizin und Rheumatologie. Die Fachklinik Ichenhausen hat mehrere Fachbereiche und ist zudem anerkannte [[Parkinson-Krankheit|Parkinson]]-Fachklinik. Sie gehört zur [[m&amp;amp;i-Klinikgruppe Enzensberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ernst-Ott-Seniorenzentrum, eine [[Gerontopsychiatrie|gerontopsychiatrische]] Fachpflegeeinrichtung der Ökumenischen [[Sozialstation]] im Landkreis Günzburg, grenzt an den Hindenburgpark am südlichen Stadtrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildungs- und Kultureinrichtungen ===&lt;br /&gt;
* Grundschule Ichenhausen&lt;br /&gt;
* Freiherr-von-Stain-Mittelschule (MS)&lt;br /&gt;
* Hans-Maier-Realschule – Staatliche Realschule Ichenhausen&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Sinz|Heinrich-Sinz]]-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum Hochwang&lt;br /&gt;
* Sing- und Musikschule der Stadt Ichenhausen&lt;br /&gt;
* Stiftung ehemalige Synagoge – Haus der Begegnung&lt;br /&gt;
* Volkshochschule Günzburg e. V. – Außenstelle Ichenhausen&lt;br /&gt;
* Dilldapper Bühne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Fußball- bzw. Breitensportvereine sind der &amp;#039;&amp;#039;Sport-Club Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;Turnverein von 1884 Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Sportverein Hochwang 1966&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1980 gibt es unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;FC Grünweiss Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039; einen Fußballverein mit [[jenische]]m Selbstverständnis.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fc-gruenweiss.de/ |wayback=20171201044737 |text=fc-gruenweiss.de }} – FC Grün-Weiß Ichenhausen&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist der mit Abstand älteste Zusammenschluss von Jenischen in Deutschland. Weitere Sportklubs sind der &amp;#039;&amp;#039;Tennis-Club Rot-Weiß e.&amp;amp;nbsp;V. Ichenhausen&amp;#039;&amp;#039;, der Sportkegelklub und insgesamt 4 Schützenvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Benno Bichler (* 28. Dezember 1881 in Wallershausen; † 1. Juni 1956 in [[Günzburg]]), katholischer Priester, Ehrenbürger in [[Autenried (Ichenhausen)|Autenried]]&lt;br /&gt;
* Georg Fackler (* 2. Januar 1918 in [[Taiting]]; † 21. Dezember 2009 in [[Krumbach (Schwaben)|Krumbach]]), Unternehmer und 2. Bürgermeister von 1980 bis 1984, Ehrenbürger seit 1984&lt;br /&gt;
* Michael Gastel (* 3. Januar 1894 in Autenried; † 1977), Bürgermeister in Autenried von 1938 bis 1945 und 1952 bis 1954, Ehrenbürger in Autenried seit 1954&lt;br /&gt;
* [[Hubert Hafner]] (* 18. Juli 1952 in Ichenhausen), 1. Bürgermeister von 1990 bis 1996 und Landrat des Landkreises Günzburg von 1996 bis 2020, Ehrenbürger seit 2024&lt;br /&gt;
* [[Adolf Hitler als Ehrenbürger|Adolf Hitler]] (* 20. April 1889 in Braunau am Inn; † 30. April 1945 in Berlin), Diktator des Deutschen Reichs (1933–1945), Ehrenbürger seit 27. April 1933. Am 8. Oktober 2019 hat sich der Stadtrat einstimmig und ausdrücklich von diesem Beschluss distanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heike Schreiber |url=https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Ichenhausen-distanziert-sich-von-Ehrenbuerger-Hitler-id55667886.html |titel=Ichenhausen distanziert sich von Ehrenbürger Hitler |werk=Augsburger Allgemeine |hrsg= |datum=2019-10-09 |abruf=2019-10-29 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Xaver Hohensteiner (* 5. Februar 1832 in Ichenhausen; † 18. November 1925 in Augsburg), [[Gendarmerie]]-Hauptmann [[außer Dienst|a.&amp;amp;nbsp;D.]] in Augsburg, Ehrenbürger seit 1911&lt;br /&gt;
* Hans Klement (* 13. November 1951 in Günzburg), 1. Bürgermeister von 1996 bis 2014, Ehrenbürger seit 2025&lt;br /&gt;
* Karl Königsdorfer (* 1909 in [[Lauingen (Donau)|Lauingen]]; † 1986), katholischer [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Dekan (Kirche)|Dekan]] und [[Stadtpfarrer]] in Ichenhausen, Ehrenbürger seit 1976&lt;br /&gt;
* [[Hans Maier (Politiker, 1931)|Hans Maier]] (* 18. Juni 1931 in [[Freiburg im Breisgau]]), Politikwissenschaftler und Politiker (CSU), ehemaliger bayerischer Kultusminister, Ehrenbürger seit 1986&lt;br /&gt;
* Johann Nepomuk Moll (* 1842 in Ichenhausen; † 5. September 1911), Kaufmann und Bürgermeister von 1870 bis 1903, Ehrenbürger seit 1895&lt;br /&gt;
* Ernst Ott (* 29. Februar 1912; † 5. Juli 1987), [[Creaton|Unternehmer]] und Bürgermeister in Autenried von 1954 bis 1956, Ehrenbürger in Autenried seit 1975, nach der Eingemeindung auch in Ichenhausen seit 1978&lt;br /&gt;
* [[Martha Ott]] (* 29. März 1923 in [[Schramberg]]; † 18. Oktober 2007 in Günzburg), [[Creaton|Unternehmerin]] in Autenried, Ehrenbürgerin seit 1998&lt;br /&gt;
* Moritz Schmid (* 1919 in Ichenhausen; † 2000), Unternehmer und 2. Bürgermeister von 1984 bis 1990, Ehrenbürger seit 1993&lt;br /&gt;
* Heinrich Sinz (* 10. April 1871 in [[Hürben (Krumbach)|Hürben]]; † 14. März 1951 in Ichenhausen), katholischer Priester, Dekan und Stadtpfarrer in Ichenhausen, Ehrenbürger seit 1925&lt;br /&gt;
* Michael Sulzer (* 13. Juni 1831 in Ichenhausen; † 17. April 1916 in Ichenhausen), Fabrikant, Magistratsrat und Vorstand der jüdischen Gemeinde, Ehrenbürger seit 1911&lt;br /&gt;
* Alfons Maria Lignori Wiedemann (* 1. September 1842 in Ichenhausen; † 24. März 1920), katholischer Priester, Ehrenbürger seit 1918&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* Lewis (Louis) Gerstle (* 17. Dezember 1824 in Ichenhausen; † 19. November 1902 in [[San Francisco]]), kalifornischer Geschäftsmann und einer der Gründer der [[Alaska Commercial Company]]. 1845 in die USA emigriert.&lt;br /&gt;
* [[Rafael Frank]] (* 11. März 1867 in Ichenhausen; † 9. März 1920 in [[Leipzig]]), Typograf, seine Schrifttype wurde zur wichtigsten hebräischen Schrift im 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* [[Anton Hilble]] (1. Februar 1878 in Ichenhausen; † 7. Oktober 1960 in München), Präsident des bayerischen Landesvermessungsamtes&lt;br /&gt;
* [[Gregor Ebner]] (* 24. Juni 1892 in Ichenhausen; † 22. März 1974 in [[Wolfratshausen]]), praktischer Arzt, fungierte in der Zeit des Nationalsozialismus als ärztlicher Leiter aller Heime des Lebensborn e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* [[Arnold Erlanger]] (* 22. Juli 1916 in Ichenhausen; † 11. Februar 2007 in [[Melbourne]]), jüdischer Überlebender mehrerer [[Konzentrationslager|NS-Lager]] und ein wichtiger [[Zeitzeuge]]&lt;br /&gt;
* [[Max Heider]] (* 31. Januar 1922 in Ichenhausen; † 10. Januar 1975 in [[Graz]]), Dirigent und Professor an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Graz|Musikakademie Graz]].&lt;br /&gt;
* [[Josef Bestler]] (* 13. Mai 1925 in Deubach, heute Stadtteil von Ichenhausen; † 1. März 2018), Politiker (CSU), ehemaliger Landrat des [[Landkreis Aichach|Landkreises Aichach]], bzw. [[Landkreis Aichach-Friedberg|Landkreises Aichach-Friedberg]]&lt;br /&gt;
* [[Robert Domes]] (* 27. Oktober 1961 in Ichenhausen), Journalist und Autor&lt;br /&gt;
* [[Wulf Dorn]] (* 20. April 1969 in Ichenhausen), Schriftsteller und Thriller-Autor&lt;br /&gt;
* [[Andreas Pyka]] (* 7. Mai 1969 in Ichenhausen), deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer für Innovationsökonomie&lt;br /&gt;
* [[Alfred Sauter]] (* 3. August 1950 in Oxenbronn, heute Stadtteil von Ichenhausen), Politiker (CSU), ehemaliger bayerischer Justizminister&lt;br /&gt;
* [[Claudia Maria Pecher]] (* 1976 in Ichenhausen), Literaturwissenschaftlerin und Autorin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Ernst Hardt]] (* 9. Mai 1876 in [[Grudziądz|Graudenz]], [[Westpreußen]]; † 3. Januar 1947 in Ichenhausen), Schriftsteller, Übersetzer und Theaterintendant.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Ehrenfried Hofmann]] (* 7. März 1900 in [[München]]; † 7. Mai 1973 in [[Günzburg]]), Mathematikhistoriker, wohnte zuletzt in Ichenhausen und liegt dort begraben.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Frank (Rabbiner)|Gerhard Frank]] (* 25. November 1912 in Buttenwiesen; † 1. Oktober 1944 im KZ Auschwitz), Distriktrabbiner&lt;br /&gt;
* [[Hans Wolff (Mathematiker)|Hans Wolff]] (* 20. Dezember 1938 in [[Leipzig]]; † 17. November 2023), Wissenschaftler, Rektor der [[Universität Ulm]] und Gründungspräsident der [[Duale Hochschule Baden-Württemberg|Dualen Hochschule Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eugen Ganzmüller: &amp;#039;&amp;#039;Ichenhausen. Vom Dorf zum Markt zur Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Ichenhausen 1970.&lt;br /&gt;
* Georg Kreuzer, Claudia Madel-Böhringer, Franz Ritter: &amp;#039;&amp;#039;Ichenhausen – Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Stadtgeschichte in zwei Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Günzburg 2007, ISBN 978-3-00-022541-3.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Wüst]]: &amp;#039;&amp;#039;Günzburg&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Historischer Atlas von Bayern. Teil Schwaben.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 1, Heft 13). Verlag der Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1983, ISBN 3-7696-9933-5, S.&amp;amp;nbsp;150&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Juden auf dem Lande – Beispiel Ichenhausen.&amp;#039;&amp;#039; Haus der Bayerischen Geschichte, München 1991, ISBN 3-927233-13-7, {{OCLC|27071384}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ichenhausen.de/ Stadt Ichenhausen]&lt;br /&gt;
* [http://www.alemannia-judaica.de/ichenhausen_synagoge.htm Homepage Alemannia Judaica: Informationen zur jüdischen Geschichte und zur Synagoge in Ichenhausen]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9774143}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile der Stadt Ichenhausen}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Günzburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4095880-2|LCCN=n/92/97862|VIAF=137350128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1818]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ichenhausen| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lou.gruber</name></author>
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