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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ich-Syntonie</id>
	<title>Ich-Syntonie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:43:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ich-Syntonie&amp;diff=552119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SapereAudete: Neuformulierung der Einleitung zur besseren Verständlichkeit</title>
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		<updated>2024-09-18T23:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Neuformulierung der Einleitung zur besseren Verständlichkeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ich-Syntonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass eine Person ihre [[Gedanke|Gedanken]], [[Emotion|Emotionen]], [[Affekt|Affekte]] und Verhaltensweisen als zu ihrem [[Ich]] gehörend erlebt. Diese stehen mit dem eigenen [[Selbstbild]] und persönlichen [[Wertvorstellung|Werten]] im Einklang und werden prinzipiell als normal, richtig und angemessen wahrgenommen, nicht als fremd oder störend. Dies hat auch zur Folge, dass eigene negative, abweichende oder normverletzende Verhaltensweisen nicht als problematisch erkannt werden, selbst wenn die betroffene Person von anderen darauf hingewiesen wird. Es entsteht ihr also kein eigener [[Leidensdruck]]. Da Ich-Syntonie häufig im Kontext bestimmter [[Psychische Störung|psychischer Störungen]] auftritt, kann sie jedoch für die Umgebung der Betroffenen belastend und sogar schädlich sein. Der Gegensatz zur Ich-Syntonie ist die [[Ich-Dystonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortbildung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Ich-Syntonie&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Komposition (Grammatik)|Zusammensetzung]] aus zwei eigenständigen Wörtern, wobei das Wort &amp;#039;&amp;#039;Syntonie&amp;#039;&amp;#039; als [[Substantiv]] vom [[Adjektiv]] &amp;#039;&amp;#039;synton&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet ist. Das Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;synton&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, dass eine Person sich in einer gefühlsmäßigen [[Harmonie]] mit der Umwelt befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Springer Lexikon Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-540-20412-1 (Lemma synton).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
In der [[Psychopathologie]] ist die Ich-Syntonie ein [[Symptom]] verschiedener [[Psychische Störung|psychischer Störungen]]. Erleben und Verhalten, das einem Störungsbild zugeschrieben werden kann, wird aus der Eigenperspektive nicht als störend oder krankhaft wahrgenommen. Das eigene Handeln, Denken und Fühlen empfindet der Betroffene als zu sich selbst gehörend (im Sinne eines Bestandteils des eigenen [[Selbst]]). Die Betroffenen identifizieren sich daher mit ihren Symptomen und können sich nicht von ihnen distanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Wahn]] ist die unvergleichliche subjektive Gewissheit und damit die Ich-Syntonie der eigenen Vorstellungen ein notwendiges Symptom für die [[Diagnose]]. Auch während [[Manie|manischer Episoden]] liegt zumeist Ich-Syntonie vor. Besonders häufig erleben auch Menschen mit einer [[Persönlichkeitsstörung]] ihre Symptomatik als ich-synton. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von den genannten Beispielen ist der Zustand der Ich-Syntonie im Bereich psychischer Störungen allerdings selten. So werden  beispielsweise bei einer [[Zwangsstörung]] Zwangshandlungen und Zwangsgedanken üblicherweise als unsinnig und überflüssig, also [[Ich-Dystonie|ich-dyston]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Franz Engels |url=https://psychiatriegespraech.de/psychische_krankheiten/zwang/zwangserkrankung_diagnostik/ |titel=Zwangserkrankung |abruf=2019-08-30 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, erlebt. Bei der [[Depression]] führt das emotionale Erleben meist zu einem erheblichen Leidensdruck, der Umstand depressiv zu sein wird also gleichfalls als ich-dyston empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Christian Scharfetter| Titel=Allgemeine Psychopathologie | Verlag=Thieme | Ort=Stuttgart | Jahr=2002 | ISBN=3135315053 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychopathologisches Symptom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SapereAudete</name></author>
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