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	<title>Ibrahim al-Dschafari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:18:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ibrahim_al-Dschafari&amp;diff=148983&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mohamad Darilin am 25. Oktober 2025 um 08:50 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-25T08:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Ibrahim al-Jaafari 2014.jpg|miniatur|Ibrahim al-Ja&amp;#039;fari]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ibrahim al-Dschafari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ArS|إبراهيم الجعفري|d=Ibrāhīm al-Ǧaʿfarī}}, * [[25. März]] [[1947]] in [[Kerbela]] im [[Irak]]) ist ein [[irak]]ischer [[Politiker]]. Von 2005 bis 2006 war er [[Ministerpräsident]] der irakischen Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ibrahim al-Dschafari wurde 1947 als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ibrahim al-Aschaiqir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|إبراهيم الأشيقر|d=Ibrāhīm al-Ašayqir}}) in der schiitischen Pilgerstadt Kerbela geboren. Der Name al-Dschafari ist ein [[Pseudonym]], welches sich auf [[Dschaʿfar as-Sādiq]], den sechsten schiitischen [[Imam]], bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Al-Dschafari war [[Schiit]] und hat die Ausbildung zum Arzt an der [[Universität Mossul]] absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rory Carroll |url=https://www.theguardian.com/world/2005/feb/24/iraq.rorycarroll1 |titel=The man to heal Iraq |datum=2005-02-24 |zugriff=2018-11-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er religiöse Studien. Er war Führer der schiitischen Islamischen Partei [[Islamische Dawa-Partei|Dawa]], der er 1966 im Alter von 19 Jahren beitrat. Die Partei, deren Führung ehemals im [[Iran]] war, führte in den späten 1970er Jahren eine bewaffnete Kampagne gegen das Regime von [[Saddam Hussein]], die 1982 niedergeschlagen wurde. Angeblich verloren 77.000 Menschen ihr Leben in diesem Kampf. 1980 floh al-Dschafari über [[Syrien]] ins iranische Exil. Von 1989 bis  April 2003 lebte er zusammen mit seiner Familie in [[London]]. Dort war er als Sprecher der Dawa-Partei in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] aktiv. Nach dem [[Irak-Krieg]] kehrte al-Dschafari in den Irak zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Al-Dschafari war, als einer von zwei Vizepräsidenten, Mitglied des [[Irakischer Regierungsrat|Irakischen Regierungsrats]], einem vorübergehenden politischen Gremium, das am 13. Juli 2003 vom amerikanischen Militärverwalter in Bagdad, [[Paul Bremer]], eingesetzt wurde und sich am 1. Juni 2004 durch Beschluss seiner Mitglieder vorzeitig aufgelöst hat. Bei der Parlamentswahl vom 30. Januar 2005 nahm al-Dschafari als Kandidat der Liste der [[Vereinigte Irakische Allianz|Vereinigten Irakischen Allianz]] teil. Das Wahlbündnis errang mit 140 der 275 Mandate die absolute Mehrheit im [[Parlament]]. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Wahlen vom 30. Januar 2005 einigte sich die Schiitische Allianz einstimmig auf al-Dschafari als Kandidaten für das Amt des künftigen Ministerpräsidenten, nachdem zuvor [[Ahmad Tschalabi]] seine Bemühungen um die Nominierung aufgegeben hatte. Am 23. Februar 2005 wurde al-Dschafari offiziell von seiner Partei für das Amt nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kurden|kurdische]] Politiker [[Dschalal Talabani]], der am 6. April 2005 vom irakischen Parlament mit 227 Stimmen zum Staatspräsidenten des Landes gewählt wurde, beauftragte al-Dschafari mit der Regierungsbildung. Am 27. April votierte eine Mehrheit des irakischen Übergangsparlaments für das Kabinett von Ibrahim al-Dschafari. Al-Dschafari fungierte für einige Tage neben dem Amt des Ministerpräsidenten zusätzlich als Verteidigungsminister, bis nachträglich der Sunnit [[Saadun ad-Dulaimi]] für das Amt nominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. Mai machte al-Dschafari seinen ersten Auslandsbesuch als Ministerpräsident des Irak in der [[Türkei]]. In Bezug auf Öl, Wasservorräte und Energie sagte Dschafari in [[Ankara]], der Irak und die Türkei hätten &amp;#039;&amp;#039;„ein gemeinsames Schicksal und eine Interessenpartnerschaft“&amp;#039;&amp;#039;. Bei seinem Besuch ging es wohl vornehmlich um diese Themen sowie um die irakischen Schulden in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar bei der Türkei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihm folgte 2006 sein damaliger Parteifreund [[Nuri al-Maliki]] ins Amt. Im Mai 2008 gründete er die Reform-Partei (Islah) und wurde daraufhin von der Dawa-Partei ausgeschlossen. Bei den [[Irakische Parlamentswahlen 2010|Parlamentswahlen 2010]] schloss sich seine Partei der [[Irakische Nationalallianz|irakischen Nationalallianz]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Premierminister des Irak}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020770929|LCCN=no/2009/78165|VIAF=88529201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dschafari, Ibrahim al-}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Premierminister (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizepräsident (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Irak)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iraker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dschafari, Ibrahim al-&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=أبراهيم الجعفري; Ibrāhīm al-Dscha‘farī&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=irakischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1947&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kerbela]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mohamad Darilin</name></author>
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