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	<title>Iberischer Wasserfrosch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T07:34:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iberischer_Wasserfrosch&amp;diff=692706&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Annagramm: Satz verständlicher formuliert</title>
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		<updated>2025-06-13T18:17:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satz verständlicher formuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Iberischer Wasserfrosch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Pelophylax perezi&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Victor López Seoane y Pardo-Montenegro|López Seoane]], 1885)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Wasserfrösche&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Pelophylax&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Frösche&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Echte Frösche (Familie)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Ranidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Neobatrachia&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Froschlurche&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anura&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Amphibien&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Lissamphibia&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Pelophylax perezi by-dpc.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Iberischer Wasserfrosch (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iberische Wasserfrosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Rana perezi&amp;#039;&amp;#039;) gehört innerhalb der Ordnung der [[Froschlurche]] zur Familie der [[Echte Frösche (Familie)|Echten Frösche]] (Ranidae). Außerdem wird er nach Aussehen, Lebensweise und Verwandtschaftsbeziehungen zu den [[Wasserfrösche]]n gerechnet, die inzwischen von vielen Autoren in eine eigene Gattung &amp;#039;&amp;#039;Pelophylax&amp;#039;&amp;#039; gestellt werden. Innerhalb des noch nicht abschließend untersuchten Wasserfroschkomplexes scheint dies für weite Teile der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] der einzige Vertreter zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Art ist sehr variabel in Körpergröße sowie Färbung und Zeichnung. Die meisten Exemplare erreichen Kopf-Rumpf-Längen von fünf bis acht Zentimetern. Weibchen können manchmal auch 9,4 Zentimeter aufweisen und sind insgesamt im Durchschnitt etwas größer als die Männchen. Auf der grünen, grauen oder braunen Oberseite finden sich häufig unregelmäßig geformte dunkle Flecken sowie die für die Wasserfrösche typischen wulstigen Rückendrüsenleisten und eine grünliche Längslinie entlang der Rückenmitte. Letztere kann aber auch fehlen – in manchen Populationen auf [[Mallorca]] ist dies sogar bei etwa drei Vierteln aller Tiere der Fall. Die Unterseite ist weißlich und von grauen, manchmal netzartig verbundenen Flecken überzogen. Die paarigen [[Schallblase]]n in den Mundwinkeln der Männchen sind ebenso grau gefärbt wie zur Paarungszeit die [[Brunstschwiele]]n; die [[Fersenhöcker]] an den Fußsohlen sind flach und kurz. [[Unterart]]en werden nicht unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Iberische Wasserfrosch kann leicht mit anderen Formen des Wasserfroschkomplexes verwechselt werden, die alle ebenfalls teil-[[aquatil]] lebende, spitz- und langschnäuzige Frösche mit relativ eng beieinanderstehenden, leicht nach oben gerichteten Augen sind (vergleiche dagegen: [[Braunfrösche]]). Insbesondere bestehen große Übereinstimmungen mit dem im Nordosten [[Spanien]]s und in [[Frankreich]] [[Sympatrie|sympatrisch]] und [[syntop]] vorkommenden [[Grafscher Hybridfrosch|Grafschen Hybridfrosch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax &amp;quot;grafi&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;), der aus Kreuzungen zwischen &amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039; und dem [[Seefrosch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax ridibundus&amp;#039;&amp;#039;) hervorgegangen ist. Lange Zeit wurde der Iberische Wasserfrosch auch als Unterart des Seefrosches angesehen. Anhand der sehr ähnlich klingenden Paarungsrufe lässt sich außerdem feststellen, dass eine enge Verwandtschaft mit dem nordafrikanischen [[Sahara-Wasserfrosch]] (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax saharicus&amp;#039;&amp;#039;) besteht. Auch die Rufe des [[Teichfrosch]]es (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax &amp;quot;esculentus&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;) klingen ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039; bewohnt die gesamte Iberische Halbinsel sowie Teile Südwest- und Südfrankreichs in recht großer Stetigkeit. (Da es nach derzeitigem Kenntnisstand in weiten Bereichen Spaniens und in ganz [[Portugal]] die einzige Wasserfroschform ist, kann die Art trotz der ähnlichen Verwandten und ihrer eigenen Variabilität zumindest in diesen Regionen eindeutig identifiziert werden.) Angaben über Vorkommen in Nordafrika sind mit Hinweis auf die Verwechslungsgefahr mit &amp;#039;&amp;#039;Pelophylax saharicus&amp;#039;&amp;#039; anzuzweifeln. Außerdem wurde die Art auf verschiedenen Inselgruppen im östlichen [[Atlantik]] und im [[Mittelmeer]] vom Menschen angesiedelt, so auf den [[Kanarische Inseln|Kanaren]], den [[Azoren]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dufresnes 2024&amp;quot; /&amp;gt; und auf [[Madeira]]. Bei den Vorkommen auf den [[Balearen]] und [[Pityusen]] ist umstritten, ob es sich um [[Allochthone Art|allochthone]] oder natürliche Populationen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Mallorca beispielsweise ist der Iberische Wasserfrosch eine von vier vorkommenden Lurcharten neben der [[endemisch (Biologie)|endemischen]] [[Mallorca-Geburtshelferkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Alytes muletensis&amp;#039;&amp;#039;), der [[Wechselkröte]] (&amp;#039;&amp;#039;Bufo viridis&amp;#039;&amp;#039;-Komplex) und dem [[Mittelmeer-Laubfrosch]] (&amp;#039;&amp;#039;Hyla meridionalis&amp;#039;&amp;#039;), wobei auch die beiden letztgenannten wohl mit Hilfe des Menschen auf die Insel gelangt sind. Viele Exemplare von &amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039; kann man etwa im Naturschutzgebiet [[Parc natural de s’Albufera de Mallorca|S’Albufera]] beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum, Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rana perezi bigger.jpg|thumb|Ein braun gefärbtes Exemplar des Iberischen Wasserfrosches inmitten von [[Wasserlinsengewächse|Wasserlinsen]]]]&lt;br /&gt;
Iberische Wasserfrösche leben ganzjährig in und an Gewässern, wo sie sich in „Wasserfrosch-Manier“ an den Ufern sonnen und bei Gefahr mit weiten Sätzen ins Wasser springen. Es werden unterschiedlichste Feuchtgebiete wie Überschwemmungsflächen, Reisfelder, Gebirgsseen, Moorschlenken, Viehtränken, Brunnen und Wasserspeicher besiedelt, besonders häufig entlang von Flussläufen. Nur schnell fließende Gewässer selbst meiden sie. Eine gewisse Verschmutzung sowie leicht [[Brackwasser|brackiges]] Wasser wird toleriert. Jungtiere entfernen sich auch vom aquatischen [[Habitat]] und wandern größere Strecken über Land, vermutlich um neue Gewässerlebensräume zu erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039; ernährt sich tag- und nachtaktiv von Insekten, Regenwürmern, Spinnen, Süßwasserkrebsen und [[Weichtiere]]n. Von den untersuchten spanischen [[Kaulquappe]]n der Art verzehrten 98 Prozent [[Algen]], 96 Prozent [[Detritus (Biologie)|Detritus]], 54 Prozent Teile höherer Pflanzen, 21 Prozent pilzliche Organismen, 9,4 Prozent tierische Organismen, 28 Prozent [[Pollen]] und alle Sand. Als Fressfeinde werden unter anderem [[Schleiereule]]n, [[Vipernatter]]n, [[Ringelnatter]]n und verschiedene Wasservögel genannt. Als maximale Lebenserwartung in freier Natur gelten vier bis sechs (zehn) Jahre, wobei die Männchen wohl wegen ihres auffälligeren Paarungsverhaltens eher ein geringeres Alter erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung, Individualentwicklung ==&lt;br /&gt;
Nach einer [[aquatisch]]en oder [[terrestrisch]]en Winterruhe zwischen November und Februar/März (bei Inselpopulationen entfällt diese teilweise) dauert die Fortpflanzungsperiode meist von Februar bis in den Juni, gelegentlich aber auch bis in den Herbst. Die Männchen sind dank ihrer paarigen Schallblasen zu lauten Rufen befähigt. Der Paarungsruf soll klanglich besonders dem des [[Teichfrosch]]es ähneln, aber „härter“ einsetzen. Angelockte Weibchen werden wie bei allen „modernen Froschlurchen“ ([[Neobatrachia]]) vom Rücken her in der Achselgegend geklammert (vergleiche [[Amplexus]]). Später legt das Paar [[Laich]] in Form von gallertigen Klumpen an Unterwasserpflanzen ab, wobei ein Weibchen je nach Alter bzw. Größe und körperlicher Konstitution zwischen 800 und 10.000 je einen bis zwei Millimeter große Eier produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vier bis sechs Millimeter großen Schlüpflingen wachsen im Verlauf von etwa zwei bis vier Monaten fünf bis sieben (nach Überwinterung manchmal acht bis elf) Zentimeter lange [[Kaulquappe]]n heran, ehe die [[Metamorphose (Zoologie)|metamorphosierten]] Tiere das Wasser verlassen können. Die Geschlechtsreife wird je nach Zeitpunkt der Umwandlung im zweiten, bei Männchen mitunter auch schon im ersten Lebensjahr erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutz ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetzlicher Schutzstatus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie_92/43/EWG_(Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Richtlinie]]: Anhang V („Art von gemeinschaftlichem Interesse“)&lt;br /&gt;
* [[Bundesartenschutzverordnung]] (BArtSchV): besonders geschützt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* Andreas Nöllert &amp;amp; Christel Nöllert: &amp;#039;&amp;#039;Die Amphibien Europas.&amp;#039;&amp;#039; – Franckh-Kosmos, Stuttgart, 1992. ISBN 3-440-06340-2&lt;br /&gt;
* Jörg Plötner: &amp;#039;&amp;#039;Die westpaläarktischen Wasserfrösche – von Märtyrern der Wissenschaft zur biologischen Sensation.&amp;#039;&amp;#039; – Beiheft 9 der Zeitschrift für Feldherpetologie, Laurenti-Verlag, Bielefeld, 2006. ISBN 3-933066-26-3&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dufresnes 2024&amp;quot;&amp;gt;Christophe Dufresnes, Benjamin Monod-Broca, Adriana Bellati, Daniele Canestrelli, Johanna Ambu, Ben Wielstra, Sylvain Dubey, Pierre-André Crochet, Mathieu Denoël, Daniel Jablonski: &amp;#039;&amp;#039;Piecing the barcoding puzzle of Palearctic water frogs (Pelophylax) sheds light on amphibian biogeography and global invasions.&amp;#039;&amp;#039; Global Change Biology, 30 (e17180), März 2024, S. 1–30, {{DOI|10.1111/gcb.17180}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pelophylax perezi|Iberische Wasserfrosch (&amp;#039;&amp;#039;Pelophylax perezi&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.herp.it/indexjs.htm?SpeciesPages/RanaPerez.htm Fotos des Iberischen Wasserfrosches bei www.herp.it]&lt;br /&gt;
* [http://www.herpetofauna.at/gallery/portugal2005/Tag5/pages/011.htm Fotos bei www.herpetofauna.at: quakendes Männchen], [http://www.herpetofauna.at/gallery/portugal2005/Tag5/pages/024.htm Kaulquappe]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.1&lt;br /&gt;
| ID             = 58692&lt;br /&gt;
| ScientificName = Pelophylax perezi &lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = Jaime Bosch, Miguel Tejedo, Pedro Beja, Iñigo Martínez-Solano, Alfredo Salvador, Mario García-París, Ernesto Recuero Gil, Trevor Beebee&lt;br /&gt;
| Download       = 19. November 2013}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Frösche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Annagramm</name></author>
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