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	<title>Iberische Barbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T01:32:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iberische_Barbe&amp;diff=2191346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-04-04T05:58:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Iberische Barbe&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Luciobarbus comizo&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Franz Steindachner|Steindachner]], 1864)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Luciobarbus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Karpfenfische&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cyprinidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Karpfenfischähnliche&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyprinoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Karpfenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cypriniformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_LinkName  = Otophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Otophysa&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Barbo comizo.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iberische Barbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus comizo&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den großen Karpfenfischen, die [[Endemit|endemisch]] auf der Iberischen Halbinsel beheimatet sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;&amp;gt;{{fishbase|g=Luciobarbus|s=comizo}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Portugal wird sie Barbo-Focinheiro&amp;lt;ref&amp;gt;Übers. Rüsselbarbe&amp;lt;/ref&amp;gt; und in Spanien Barbo Comizo oder Comiza genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Iberischen Barben sind stromlinienförmige und schlanke Fische. Sie ähneln vom Aussehen her stark der europäischen Flussbarbe. Der Körper ist goldgelb gefärbt. Ihre Brust-, Bauch- und Afterflossen haben einen leichten orange bis rötlichen Ansatz.&lt;br /&gt;
Die beiden Bartelpaare sind um das unterständige Maul angeordnet. Der längste Strahl der Rückenflosse ist steif und hat einen gesägten Hinterrand. An der Seitenlinie sind 49 bis 51 Schuppen angeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter S. Maitland: Der Kosmos-Fischführer – Die Süßwasserfische Europas in Farbe, Franckh’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 1977, S. 156, ISBN 3-440-04468-8&amp;lt;/ref&amp;gt; Männchen und Weibchen zeigen einen geschlechtstypischen [[Dimorphismus]]. Während der Laichzeit bilden sie einen für Karpfenfische typischen Laichausschlag aus. Die Iberische Barbe wird gewöhnlich bis 50 Zentimeter lang, in Ausnahmefällen jedoch wesentlich größer, bis 80 Zentimeter und mehr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt; Bis zu 18 Kilogramm schwere Exemplare wurden in den Flüssen Rio Tajo, Rio Guadiana und Rio Guadalquivir gefangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.fishing-worldrecords.com/scientificname/Luciobarbus%20comizo/show Fishing World Records]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mapa Barbus comiza.png|mini|links|Verbreitungsgebiet der Iberischen Barbe (grün). (Der hellblaue Fleck ist ein Artefakt.)]]&lt;br /&gt;
Die Iberische Barbe ist auf der Iberischen Halbinsel in [[Spanien]] und [[Portugal]] verbreitet. Sie bewohnt die langsamfließenden Unterläufe und Staubecken der großen Flüsse wie dem Rio [[Tajo]], Rio [[Guadiana]] und Rio [[Guadalquivir]]. Im Guadalquivir-Flussbecken gilt sie jedoch schon als fast ausgestorben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt; Im Rio Almonte und Rio Guadiana gibt es noch einen ausreichenden Bestand. &amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus comizo&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt tiefes und stehendes Wasser mit einer üppigen Unterwasservegetation.&amp;lt;ref&amp;gt;A.J. Crivelli: Luciobarbus comizo auf  IUCN 2010,  IUCN Red List of Threatened Species, 2006, Version 2010.4. www.iucnredlist.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Die Iberische Barbe ernährt sich an Grundnähe von Pflanzen, Kleintieren und kleineren Fischen. Während Jungfische überwiegend noch Wirbellose fressen, spezialisieren sich adulte Exemplare mit zunehmender Größe als Raubfische auf kleine Beutefische. Die Laichzeit findet im Frühling, in den Monaten Mai bis Juni statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fishbase&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Dort, wo die Iberische Barbe noch häufig vorkommt, ist sie wegen ihrer Größe und Kampfkraft ein beliebter Sportfisch für Angler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Die Iberische Barbe gilt als gefährdet&amp;lt;ref&amp;gt; http://www.earthsendangered.com/profile.asp?gr=F&amp;amp;sp=11037&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird in der [[Berner Konvention]], Anhang III, als schützenswerte Fischart aufgeführt. Es wird angenommen, dass die Population von L. comizo in den letzten zehn Jahren seit ungefähr 1990 um 30 % zurückging. Schuld daran sind eine unkontrollierte Wasserentnahme für die landwirtschaftliche Bewässerung, Gewässerverschmutzung, Dammbau, anthropogene Veränderung deren [[Mikrohabitat]]e und eingeführte fremde Fischarten, dies hat zu einem kontinuierlichen Rückgang der Individuendichte und Verbreitungsgebiet geführt. Der Bau von Staudämmen hatte jedoch auch den positiven Effekt, dass die künstliche Schaffung von ruhigen Gewässerzonen die Fortpflanzungsrate der Fischart ansteigen ließ.&amp;lt;ref name=IUCN&amp;gt;{{IUCN|ID=2575/137277264|ScientificName=Luciobarbus comizo}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Iberische Barbe wird von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] im Anhang II der [[FFH-Richtlinie]] geführt und gilt damit als Art von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung von den Mitgliedsstaaten besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Gemäß der Klassifikation der [[IUCN]] gehört sie zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Luciobarbus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=IUCN /&amp;gt; Diese ist jedoch auch relativ nah mit Vertretern der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Barbus&amp;#039;&amp;#039; verwandt und wird deswegen auch manchmal als eine Untergattung der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Barbus&amp;#039;&amp;#039; eingestuft. Im Mittellauf des Rio Tajo kommt es sehr häufig zur natürlichen Hybridisierung mit anderen Iberischen Barbenarten wie zum Beispiel [[Luciobarbus bocagei]]. Diese Hybridisierung erschwert phylogenetische Studien, die mithilfe von mitochondrialer DNS durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Ana Almodóvar,  Graciela Nicola und Elvira Benigno: Natural hybridization of Barbus bocagei x Barbus comizo (Cyprinidae) in Tagus River Basin, Central Spain, 2008, Cybium Bd. 32(2): 99-102 auf {{Webarchiv |url=http://www.ucm.es/info/zoo/Vertebrados/elvira/Almodovaretal2008.pdf|wayback=20121010050753|text=ucm.es|format= |()= |original= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Art kommt seit 800.000 bis 1.000.000 Jahren im Rio Tajo vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Luciobarbus comizo|Iberische Barbe}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.arkive.org/iberian-barbel/luciobarbus-comizo|wayback=20160406053745|text=Comizo-Barbe auf der Laichwanderung}}.&lt;br /&gt;
* [http://www.ittiofauna.org/webmuseum/pesciossei/cypriniformes/cyprinidae/luciobarbus/luciobarbus_comizo/l_comizo.htm] großes Exemplar einer gefangenen Comizo-Barbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karpfenfische]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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