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	<title>Iacopone da Todi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:02:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iacopone_da_Todi&amp;diff=582044&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Iacopone_da_Todi&amp;diff=582044&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-11T12:54:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Paolo Uccello 040.jpg|mini|Iacopone da Todi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Iacopone da Todi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Iacobus de Benedictis&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1230 und 1236 in [[Todi]] im [[Herzogtum Spoleto]]; †&amp;amp;nbsp;[[25.&amp;amp;nbsp;Dezember]] [[1306]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die kleine Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1. Encyclios-Verlag, Zürich 1950, S. 752.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Collazzone]]), übte den Beruf eines [[Advokat]]en aus, bis der plötzliche Unfalltod seiner jungen Frau sein Leben veränderte; er gab seinen Beruf auf und lebte als armer Büßer in den Straßen seiner Heimatstadt. So jedenfalls wird es in einer Lebensbeschreibung erzählt, die allerdings erst viel später entstand. Seine drastischen Symbolhandlungen sollen Iacobo den Spottnamen „Iacopone“ (in etwa „verrückter Jakob“) eingetragen haben: So bat ihn einmal ein Bekannter, er möge für ihn einige Hühner vom Markt „nach Hause“ bringen. Iacopone verstaute diese daraufhin in der Familiengruft des Mannes, denn dort, „im Grab, seien wir alle in Wirklichkeit zu Hause“. Nach zehn Jahren eines Lebens als büßender Narr trat er in den [[Bettelorden]] der [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde sein &amp;#039;&amp;#039;Lob der Armuth&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
: {{&amp;quot;|[…] edle Armuth, hehres Wissen,&lt;br /&gt;
: Keinem Dinge dienen müssen,&lt;br /&gt;
: Mit Verachtung Alles missen,&lt;br /&gt;
: Was geschaffen in der Zeit.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
: […] Wer noch wünscht ist Knecht der Habe,&lt;br /&gt;
: Ist verkauft um liebe Gabe;&lt;br /&gt;
: Wer da denkt, dass er sie habe,&lt;br /&gt;
: Der hat doch nur Eitelkeit,&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
: Gott kommt nicht zum Herz gegangen,&lt;br /&gt;
: Das im Ird’schen eng befangen;&lt;br /&gt;
: Armuth so groß umfangen,&lt;br /&gt;
: Daß sie Raum der Gottheit beut.}}&amp;lt;ref&amp;gt;Iacopone da Todi &amp;#039;&amp;#039;Lob der Armuth&amp;#039;&amp;#039; zitiert nach: Fritz Rüdiger&lt;br /&gt;
Volz: &amp;#039;&amp;#039;Freiwillige Armut.&amp;#039;&amp;#039; S. 185 und 186; aus: Ernst-Ulrich Huster, Jürgen Boekh, Hildegard Mogge-Grothjahn: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Armut und Soziale Ausgrenzung.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „[[Armutsstreit]]“, einer Auseinandersetzung innerhalb des [[Ordensgemeinschaft|Ordens]] um die Verpflichtung zur Armut, setzte sich Iacopone radikal für die absolute Armut im Sinne des Heiligen [[Franz von Assisi]] ein und geriet dadurch in Konflikt mit Papst [[Bonifatius VIII.]], der ihn [[Exkommunikation|exkommunizierte]] und inhaftierte (1298–1303). Nach dem Tod des Papstes wurde die Strafe aufgehoben, so dass Iacopone mit der Kirche versöhnt im Kreis seiner Mitbrüder sterben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iacopone gilt als ein hervorragender religiöser [[Lyrik]]er des [[Mittelalter]]s. Von Bedeutung ist, dass er vor allem in der italienischen bzw. umbrischen Volkssprache schrieb und sich nicht auf die lateinische Gelehrtensprache beschränkte. In seinen &amp;#039;&amp;#039;Laude&amp;#039;&amp;#039; dachte er sich tief in die [[Passion Jesu|Leiden Christi]] ein. Allerdings wird das traditionell auf Iacopone zurückgeführte &amp;#039;&amp;#039;[[Stabat mater]]&amp;#039;&amp;#039;, ein berühmter und kunstvoller lateinischer [[Hymnus]], heute nicht mehr ihm zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Krass: &amp;#039;&amp;#039;Stabat mater dolorosa.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Verfasserlexikon|VL²]], Bd. 9  (1995), Sp. 207–214, hier Sp. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Passions- und Leidensthematik steht die (Gottes-)Liebe im Zentrum seiner Dichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iacopone ist Stadtpatron von Todi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jacopone da Todi: &amp;#039;&amp;#039;Lauden.&amp;#039;&amp;#039; Italienisch mit deutscher Übertragung von Hertha Federmann.C.H.Beck, München o.&amp;amp;nbsp;J. (1924). (Mit abgedruckt ist eine Lebensbeschreibung aus dem 16. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629101240/http://www.bautz.de/bbkl/j/Jacopone.shtml |band=2|spalten=1418-1420|autor=Michael Hanst|artikel=Jacopone von Todi}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Manfred Hardt]]|Titel=Geschichte der italienischen Literatur|Verlag=Suhrkamp|Ort=Frankfurt am Main|Jahr=2003|ISBN=3-518-39961-6|Seiten=22–25}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Ruh]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der abendländischen Mystik&amp;#039;&amp;#039;. Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Frauenmystik und Franziskanische Mystik der Frühzeit&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1993, ISBN 3-406-34499-2, S. 473–485.&lt;br /&gt;
* Franco Suitner: &amp;#039;&amp;#039;Iacopone da Todi: poesia, mistica, rivolta nell´Italia del Medioevo.&amp;#039;&amp;#039; Donzelli, Rom 1999, ISBN 88-7989-480-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Scriptor:Jacopone da Todi|Jacopone da Todi|lang=la}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Jacopone da Todi}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119523442}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutsche-liebeslyrik.de/gottesliebe/gottesliebe_jacopone_da_todi.htm Deutsche Übersetzung ausgewählter Gedichte Iacopones]&lt;br /&gt;
* [http://www.silab.it/frox/200/tree118.htm Gedichte in italienischer Originalsprache]&lt;br /&gt;
* [http://www.pv-dortmund-suedwest.de/wir/sankt-clemens/pfarrkirche/kirchenfenster/6-suedfenster Kirchenfenster „Iacopone da Todi“] in der Pfarrkirche Sankt Clemens, Dortmund-Hombruch&lt;br /&gt;
* [http://opac.regesta-imperii.de/lang_de/suche.php?tags=119523442 Literaturdatenbank der Regesta Imperii]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119523442|LCCN=n/79/5585|VIAF=54194694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Iacopone Da Todi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franziskaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1306]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Iacopone da Todi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Iacobus de Benedictis&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=religiöser Lyriker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1230 und 1236&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Todi]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1306&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Collazzone]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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