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	<title>IT-Benchmarking - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T09:04:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IT-Benchmarking&amp;diff=1076936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arabsalam: + /* Literatur */ : https://www.lehmanns.de/shop/wirtschaft/31627997-9783939645405-it-benchmarking</title>
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		<updated>2022-05-28T17:30:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+  &lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; : https://www.lehmanns.de/shop/wirtschaft/31627997-9783939645405-it-benchmarking&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IT-[[Benchmarking]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Strategie (Wirtschaft)|strategische]] [[Management]]-Methode verstanden, in welcher die [[Leistung (Informatik)| Performance]] der IT-Dienstleistungen eines [[Unternehmen]]s mit denen anderer Unternehmen verglichen wird. Unter Performance werden sowohl [[Wirtschaftlichkeit|Effizienz]]- als auch [[Effektivität]]s-Kriterien zusammengefasst, der Vergleich kann innerhalb einer [[Wirtschaftszweig|Branche]] aber auch branchenübergreifend stattfinden. Ein Beispiel für einen branchenbezogenen IT-Benchmark ist die IT-Benchmark Methodik des VDMA (VDMA Richtlinie 66420).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ziel des IT-Benchmarkings ist es, [[Optimierung]]spotentiale zu identifizieren und Empfehlungen abzuleiten, wie die Performance verbessert werden kann. Als Maßstab dient der so genannte &amp;#039;&amp;#039;Best Practice&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. jenes Unternehmen (bzw. dessen Prozesse zur Bereitstellung der untersuchten IT-Dienstleistung), welches die definierten Effizienz- bzw. Effektivitätskriterien am besten erfüllt. Andere Anwendungsgebiete sind, Benchmarking als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Management-Tool&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu sehen, um besser kommunizieren zu können. Letztlich geht es hier darum, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vertrauen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in die IT) zu stärken und die eigene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Glaubwürdigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; durch eine faktenbasierte Argumentation zu steigern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Anwendungsgebiete sind, Investitionsentscheidungen zu rechtfertigen bzw. zu validieren, den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nutzen der IT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu maximieren, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Veränderungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; planen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kosten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wirkungsvoll reduzieren, den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reifegrad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Prozesse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und auch der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Digitalisierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zu messen, oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Outsourcing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Verhältnisse auf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Marktkonformität&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; überprüfen. Dabei spielt die Angemessenheit der erbrachten Leistungen aber auch der Kundenanforderungen eine entscheidende Rolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typische Vorgehensweise ==&lt;br /&gt;
Nach Ermittlung der Effizienz- und Effektivitätskriterien, nach denen der Vergleich stattfinden soll, ist hierbei die Frage wesentlich, wie sich die IT-Dienstleistungen innerhalb der operativen Prozesse auswirken sollen (Nutzen der IT oder „Business value der IT“). Benchmarking soll Teilnehmer (intern) und Partner/Geber (extern) finden, um die notwendige Vergleichsbasis zu schaffen. Die jeweiligen Partner müssen bereit sein, die notwendigen [[Information]]en zu teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Erstellen eines [[Kennzahlensystem]]s unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit ist vor allem auf eine saubere [[Definition|definitorische]] Abgrenzung zu achten, um eine [[Fairness|faire]] Vergleichbarkeitsbasis zu schaffen. Die [[Analyse]] der Datenbasis und Identifikation der Best-Practice Teilnehmer ist eine Definition des sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Target Benchmarks&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ermittlung der Optimierungspotentiale und Handlungsleitungen durch den Vergleich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Best Practice&amp;#039;&amp;#039; erfolgte eine Berechnung von theoretischen Einsparpotenzialen (Lücke zum Benchmark oder „gap to benchmark“) und Ableitung von Zielen zur Schließung der Lücke zum &amp;#039;&amp;#039;Best Practice&amp;#039;&amp;#039; sowie Festlegung eines Umsetzungsplanes und Ergebnis- und Fortschrittskontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die Vergleichbarkeit spielt im Rahmen des IT-Benchmarkings eine besondere Rolle. Da die Erstellung von IT-Dienstleistungen nicht unternehmensübergreifend [[Standard|standardisiert]] ist, müssen generische IT-Funktionen definiert werden, die bei jedem Unternehmen existieren und somit die Vergleichbarkeit ermöglichen: Eine sinnvolle Aufteilung der gesamten IT-Kosten ist die Bedingung für einen [[Holismus|holistischen]] Überblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen trennt man die IT-Kosten per Funktionen und per Kostenart (siehe nachfolgende Übersicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IT-Kosten per IT-Funktionen ===&lt;br /&gt;
* [[Anwendungsentwicklung]] – Neue Funktionalitäten&lt;br /&gt;
* Anwendungsentwicklung – [[Wartung]]&lt;br /&gt;
* IT-[[Infrastruktur]] – Mainframe/Server&lt;br /&gt;
* IT-Infrastruktur – PC/LAN&lt;br /&gt;
* Andere IT-Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IT-Kostenarten ===&lt;br /&gt;
Folgende Kostenarten sind für die Erstellung von IT-Dienstleistungen üblicherweise relevant und werden im Rahmen eines IT-Benchmarkings näher untersucht:&lt;br /&gt;
* IT-[[Personalkosten]] (inklusive personalabhängiger Kosten)&lt;br /&gt;
* Kosten für IT Externe Berater&lt;br /&gt;
* Kosten für [[Hardware]]&lt;br /&gt;
* Kosten für [[Software]]&lt;br /&gt;
* Kosten für IT-[[Outsourcing]]&lt;br /&gt;
* Kosten für Daten-Kommunikation&lt;br /&gt;
* Andere IT-Kosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundtypen des Benchmarking ==&lt;br /&gt;
Aus praktischer Sicht hat sich eine Einteilung von Benchmarking in unterschiedlichen Grundtypen bewährt. Die Klassifizierung erfolgt auf Grund der Eigenschaften der Benchmarking-Partner. Diese können in der eigenen oder in einer fremden Branche gefunden werden und sie gehören entweder zur eigenen oder zu einer fremden [[Organisation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benchmarking ist die englische Übersetzung für den Begriff „[[Betriebsvergleich]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Benchmarking in der Betriebswirtschaft#Benchmarking-Grundtypen|Benchmarking in der Betriebswirtschaft: Benchmarking-Grundtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
Aus [[Volkswirtschaft|volkswirtschaftlicher]] Sicht ersetzt das IT-Benchmarking den Markt, der häufig aufgrund von [[Kontrahierungszwang]] oder wegen mangelnder Vergleichbarkeit der Services nicht existiert. Das Benchmarking unterstützt somit die [[Preisbildung]] und verbessert die Effektivität von Dienstleistungen, die nicht unmittelbar den Marktmechanismen unterworfen sind. Kontrahierungszwang bedeutet in diesem Zusammenhang, dass innerhalb eines Unternehmens oder innerhalb einer [[Konzern]]gruppe die IT-Dienstleistungen von einer Konzerngesellschaft in Anspruch genommen werden müssen und nicht von einem Dritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig wird ein signifikanter Anteil der Kosten (Gemeinkosten) auf die individuellen IT-Dienstleistungen mittels eines Schlüssels verteilt. Falls der zugrunde liegende Verteilungsschlüssel nicht verursachungsgerecht ist, dann sind die daraus ermittelten Service-Kosten fehlerbehaftet und führen zu mangelhafter Vergleichbarkeit. Ein Vergleich ist nur dann gültig, wenn der Umfang der jeweiligen IT-Dienstleistung klar abgegrenzt ist und von allen Parteien analog eingehalten werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In vielen Benchmarking-Initiativen wird der „Best Practice“ alleine auf Grundlage von Effizienz-Kriterien ermittelt; der Nutzen der IT-Dienstleistung für die [[Kunde]]n/[[Verbraucher|Konsumenten]] bleibt [[Bewertung (Rechnungswesen)|unterbewertet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hubert Buchmann, Thomas Karg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;IT-Benchmarking: Grundlagen, Anwendungen, Modelle und mehr.&amp;#039;&amp;#039; 2., erweiterte Auflage. Context, Augsburg 2014, ISBN 978-3-939645-40-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Bitcom.org: [https://www.bitkom.org/sites/default/files/file/import/071114-Benchmarking-in-ITO-Projekten-web.pdf Benchmarking in IT-Outsourcing-Projekten]&lt;br /&gt;
*confare CIO Guide: [https://confare.at/it-kennzahlen-kpis-und-best-of-class-benchmarks/ IT-Kennzahlen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Management|It-Benchmarking]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IT-Dienstleistung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arabsalam</name></author>
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