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	<title>IMO Leipzig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T07:03:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IMO_Leipzig&amp;diff=719862&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-23T09:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name = Industriemontagen Leipzig GmbH&lt;br /&gt;
| Logo =&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 1890 (als &amp;#039;&amp;#039;Karl-Schiege-Eisenbau&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum = 2017&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund = [[Insolvenz]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Leipzig]]-[[Paunsdorf]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Leitung =&lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl =&lt;br /&gt;
* 150 (1905)&lt;br /&gt;
* 26 (1945)&lt;br /&gt;
* 1000 (1958)&lt;br /&gt;
* zuletzt ca. 460&lt;br /&gt;
| Umsatz =&lt;br /&gt;
| Branche = [[Montagebetrieb]], [[Maschinenbau]]&lt;br /&gt;
| Homepage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig IMO.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;IMO Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039; in Leipzig-Paunsdorf]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Industriemontagen Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Montagebetrieb mit über 120 Jahren Firmentradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen wurde 1890 als &amp;#039;&amp;#039;Karl-Schiege-Eisenbau&amp;#039;&amp;#039; in [[Paunsdorf]], damals noch außerhalb [[Leipzig]]s, gegründet. Anfänglich umfasste das Produktionsprofil den Bau und die Montage von Brücken; später auch komplette Hallen, z.&amp;amp;nbsp;B. 1908 das Dach des Handelshofes in Leipzig. Die Firma hatte bereits in den 1900er Jahren 150 Mitarbeiter. 1912 erfolgte die Umfirmierung in eine [[Aktiengesellschaft]]. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] wurde die Produktpalette um Hochspannungsmasten, Baumaschinen, Rohrleitungen und Behälter für die chemische Industrie erweitert. Auf dem Gelände entstanden neue Garderoben- und Waschräume sowie ein Speiseraum mit Kantine. Auch ein Betriebsrat wurde gegründet. Nach einigen Expansionen ging die Aktienmehrheit 1922 in die &amp;#039;&amp;#039;[[Wolf Netter &amp;amp; Jacobi]]-Werke&amp;#039;&amp;#039; über. Die Gesamtübernahme erfolgte 1924 als &amp;#039;&amp;#039;Wolf Netter &amp;amp; Jacobi-Werke, Abteilung Eisenbau-Schiege Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. Die Werkhallen II und III wurden errichtet und die Belegschaft erhöhte sich auf 300 Mitarbeiter. Während der [[Weltwirtschaftskrise]] sank deren Anzahl auf 50, bis 1933 ein erneuter Aufschwung einsetzte. Bereits 1937, mit Verkaufsabsichten konfrontiert, fiel der Betrieb mit der „[[Arisierung]]“ 1938 an in die &amp;#039;&amp;#039;[[Mannesmannröhren-Werke]]&amp;#039;&amp;#039; und firmierte unter &amp;#039;&amp;#039;Mannesmann-Röhrenleitungsbau AG, Werk Eisenbau Schiege&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10. April 1945 wurde das Werk bei einem amerikanischen Luftangriff zum größten Teil zerstört. Bereits 14 Tage später begann mit 26 Mitarbeitern der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
[[Organisation und Struktur des Stahlbaus von 1945 bis 1990 in Ostdeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 erfolgte die Beschlagnahmung und Zwangsverwaltung durch die [[Sowjetunion|sowjetische]] Verwaltung. Der Betrieb wurde 1948 unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Volkseigener Betrieb für die Ausrüstung von Bergbau- und Schwerindustrie (ABUS)&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;ABUS-Stahlbau-vormals-Mannesmann-VEB&amp;#039;&amp;#039; [[Verstaatlichung|verstaatlicht]]. 1958 bekam er erneut einen neuen Namen: &amp;#039;&amp;#039;VEB Brücken und Stahlbau&amp;#039;&amp;#039;. Mittlerweile arbeiteten im Werk 1000 Mitarbeiter. Erste Projekte waren u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Elbebrücke Schönebeck]], die [[Jerusalembrücke (Nordbrücke)|Nordbrücke]] in Magdeburg, ein Kabelkran in Wismar – 1968 und der [[Berliner Fernsehturm|Fernsehturm in Berlin]].  Zur Steigerung der Arbeitsproduktivität durch Anwendung moderner Montagetechnologien wurden eine größere Anzahl mobiler Hebezeuge der Bautypen Gottwald für den Chemieanlagenbau und Coles für den Stahlbau importiert. Mit der Absicherung einer effektiven Wartung und Instandhaltung dieses Kranbestandes in der VVB IAS wurde 1965 der VEB Brücken- und Stahlbau Leipzig beauftragt und als spezialisierter Montagebetrieb VEB Industriemontagen (IMO) Leipzig gegründet. Die in den einzelnen Stahlbaubetrieben bisher existierenden Montagekapazitäten wurden herausgelöst und in den IMO-Niederlassungen Leipzig, Magdeburg, Niesky und Plauen organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] und Neustrukturierung 1990 wurde er als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Industriemontagen Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (IMO Leipzig) 1992 privatisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1999 waren für die IMO-Leipzig in wachsender Zahl ca. 460 Mitarbeiter im In- und Ausland tätig. In Deutschland zählte sie zu den bedeutendsten Montagefirmen. Ihr Betätigungsfeld lag schwerpunktmäßig im Stahl- und Brückenbau, Mastmontage sowie im Bau von Großtanks, Silos und Behältern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008 wurde die bisherige Abkürzung zum Firmennamen &amp;#039;&amp;#039;IMO-Leipzig&amp;#039;&amp;#039; und die Firma nutzte diese auch im Logo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 2017 wurde über das Unternehmen ein vorläufiges Insolvenzverfahren beim [[Amtsgericht Leipzig]] eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-insolvenz-stahlbauunternehmen-imo-russland-sanktionen-299284 |titel=Wegen Russland-Sanktionen: Leipziger Stahlbaufirma ist pleite |sprache=de |abruf=2022-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit dem letzten Investor wurde die IMO Leipzig [[Liquidation|abgewickelt]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Teilverkauf-geplatzt-IMO-Leipzig-droht-jetzt-die-Abwicklung |titel=Teilverkauf geplatzt: IMO Leipzig droht jetzt die Abwicklung |sprache=de |abruf=2022-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Letzte-Relikte-der-traditionsreichen-IMO-Leipzig-kommen-nach-Delitzsch |titel=Relikte der traditionsreichen IMO Leipzig kommen nach Delitzsch |sprache=de |abruf=2022-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hrsg. Industriemontagen Leipzig GmbH, 2000. &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Stahlbau in Paunsdorf&amp;#039;&amp;#039;. 10 Jahre Industriemontagen Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstleistungsunternehmen (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauunternehmen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paunsdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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