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	<title>IFA G5 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:48:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IFA_G5&amp;diff=986664&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ch ivk: lf nach Artikelverschiebung</title>
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		<updated>2025-07-15T19:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf nach Artikelverschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Lkw-Modell&lt;br /&gt;
| Marke       = IFA&lt;br /&gt;
| Modell      = G5&lt;br /&gt;
| Bild        = IFA G5 Koffer Armee.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt  = G5 der Volkspolizei mit Kofferaufbau &lt;br /&gt;
| Hersteller  = Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau&lt;br /&gt;
| Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| von         = 1952&lt;br /&gt;
| bis         = 1964&lt;br /&gt;
| Vorgänger   = &lt;br /&gt;
| Nachfolger  = G5/3 (Serienproduktion nicht begonnen)&lt;br /&gt;
| Motoren     = 6-Zyl.-Dieselmotor&lt;br /&gt;
| Leistung    = 120 PS / 88&lt;br /&gt;
| Nutzlast    = 5&lt;br /&gt;
| Getriebe    = 5-Gang-Wechsel-Getriebe in Klauenschaltung &lt;br /&gt;
| zul. Gesamtgewicht = 10&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;G5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] entwickelter und gebauter dreiachsiger [[Langhauber]]-[[Lastkraftwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Produziert wurde er von 1952 (Prototyp) bis 1964 im [[Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau|VEB Kraftfahrzeugwerk „Ernst Grube“ Werdau]]. Das Werk war Teil des [[Industrieverband Fahrzeugbau|IFA]] und ging aus den 1945 aufgelösten Schumann-Werken in [[Werdau]] hervor. Die Entwicklung des Lkw begann bereits im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei der [[Vogtländische Maschinenfabrik|Vogtländischen Maschinenfabrik AG]] (Vomag). Da die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|sowjetische Besatzungsmacht]] die Vomag kurz nach dem Kriegsende komplett auflösen und [[Demontage (Reparation)|demontieren]] ließ, wurde die Entwicklung bei der [[Auto Union AG]] beziehungsweise bei [[Horch]] fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug war auch in der DDR für den [[Militärfahrzeug|militärischen Einsatz]] vorgesehen. Das „G“ steht für Gelände und die „5“ für 5&amp;amp;nbsp;t Nutzlast. Es war zudem eine Vielzahl von zusätzlichen Vorrichtungen anbaubar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mit 120&amp;amp;nbsp;PS vergleichsweise gut motorisierte Fahrzeug war im Vergleich mit dem dreiachsigen sowjetischen [[ZIS-151]] mit 98&amp;amp;nbsp;PS im Gelände wohl langsamer, Fahrer beschrieben den G5 als „lahme Kiste“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tlf 15 nva.jpg|mini|[[Tanklöschfahrzeug|TLF]] 15 der NVA]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tlf 15 g5.jpg|mini|TLF 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der G5 hat drei Achsen und ist [[Allradantrieb|allradgetrieben]] (6×6), der Antrieb auf die Vorderachse kann jedoch abgeschaltet werden (6×4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Motor: 6-Zylinder-Diesel-Motor mit 120&amp;amp;nbsp;PS (88&amp;amp;nbsp;kW)&lt;br /&gt;
* Getriebe: Fünfgang-Wechselgetriebe mit Klauenschaltung&lt;br /&gt;
* Zulässige Nutzmasse: 5&amp;amp;nbsp;t&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit auf der Straße: 80&amp;amp;nbsp;km/h (laut Herstellerangaben 60&amp;amp;nbsp;km/h)&lt;br /&gt;
* Höchstgeschwindigkeit im Gelände: 60&amp;amp;nbsp;km/h (laut Herstellerangaben 40 km/h)&lt;br /&gt;
* Ausführungen/Aufbauten: [[Kippbrücke (Ladefläche)|Muldenkipper]], [[Fahrzeugkran|Kran]], [[Kofferaufbau|Koffer]] (unter anderem Werkstattkoffer), [[Pritschenwagen (Automobil)|Pritsche]] mit Plane, [[Tankwagen|Tankfahrzeug]], [[Wasserwerfer]], verschiedene [[Feuerwehrfahrzeuge in der DDR|Feuerwehrfahrzeuge]] und andere. Die Aufbauten wurden in vielen Fällen bei anderen Betrieben in der DDR hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Führerhaus|Fahrerhaus]] wurde in verschiedenen Versionen hergestellt, so beispielsweise als geschlossenes Fahrerhaus, Fahrerhaus mit Langkabine ([[Taktische Einheit#Staffel|Staffelkabine]] bei Feuerwehrfahrzeugen), Fahrerhaus mit Stoffverdeck und als Fahrerhaus mit abklappbarer Frontscheibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lkw G5 und [[IFA H6|H6]], die etwa zur gleichen Zeit in Werdau gebaut wurden, weisen zum Teil gleiche Baugruppen auf. Um vor allem die Eigenschaften für den Geländeeinsatz zu verbessern, entstand der mit einem stärkeren Motor ausgerüstete weiterentwickelte G5/3, der jedoch nicht mehr in Serie gebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 173-1282, Berlin, Brandenburger Tor, Wasserwerfer.jpg|mini|links|Gepanzerter Wasserwerfer &amp;#039;&amp;#039;G5 SK-2&amp;#039;&amp;#039; (Sonderkraftfahrzeug&amp;amp;nbsp;2) im [[Mauerbau|August 1961 am Brandenburger Tor]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df ps 0000071 Tiefbauarbeiten für die Bebauung der Ernst-Thälmann-Straß.jpg|mini|Muldenkipper in der Dresdner [[Wilsdruffer Straße|Ernst-Thälmann-Straße]] (1959)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IFA G5 Tankwagen (Minol) W50 Plane.jpg|mini|Tankwagen (4000 l) mit Anhänger (4500 l)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-66203-0004, VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin, Kehrmaschine.jpg|mini|Die flugplatztauglichen Großkehrmaschinen aus dem VEB Spezialfahrzeugwerk Berlin haben eine Arbeitsbreite von acht Metern (1959)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptabnehmer für diesen Lkw waren die [[Kasernierte Volkspolizei|KVP]] bzw. [[Nationale Volksarmee|NVA]] und die [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]]. Größere Bekanntheit erlangten die Fahrzeuge der [[Kampfgruppen der Arbeiterklasse]] und die Version als Wasserwerfer, die am 13.&amp;amp;nbsp;August 1961 beim Bau der [[Berliner Mauer]] eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da in der DDR Lastkraftwagen nicht in ausreichender Stückzahl vorhanden waren, wurden außer Dienst gestellte G5 der NVA später bei [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften]] und in der Wirtschaft weiterverwendet, beispielsweise als Treibstofftransporter für [[Minol]]. Aber auch bei der [[Feuerwehr]] kam der G5 zum Einsatz, vor allem als [[Tanklöschfahrzeuge in der DDR|Tanklöschfahrzeug]] (TLF 15)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Modellbau heute |url=https://archive.org/details/mag-modellbau-heute-1992-06/page/41/mode/1up |titel=G5 TLF 15 |datum=1992-06 |seiten=41–43 |abruf=2022-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Staffelkabine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren für den Armeeeinsatz fünf Tonnen Nutzlast zumeist ausreichend und die Geländegängigkeit wichtig, entsprach dies den Bedürfnissen der Wirtschaft nur in geringem Maße. Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen entsprach nicht den wirtschaftlichen Bedingungen. Dies führte dazu, dass der G5 mit dem Erscheinen von alternativen Lastkraftwagen kaum noch verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestoppte Weiterentwicklung ==&lt;br /&gt;
Es gab die Generationen G5/1 und G5/2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Grund auf neu entwickelte Nachfolger des G5 sollte der G5/3 werden. Vorgesehen war ein luftgekühlter V8-Dieselmotor mit 150 PS Leistung bei einem Hubraum von 12,5 Litern. Das wiederum dreiachsige Fahrzeug sollte Einzelbereifung mit Reifendruckregelanlage erhalten.&lt;br /&gt;
In den Jahren 1958/59 und 1961 wurden vier Funktionsmuster und zwei Fertigungsmuster gebaut. Im Mai des Jahres 1962 wurde die Entwicklung des G5/3 abgebrochen. Anlass dazu war die Entscheidung für den Serienbau des [[IFA W50|W50]], der auch mit Allradantrieb gebaut werden sollte (diese Variante stand jedoch erst ab 1968 zur Verfügung). Mit seinem Vierzylindermotor war der W50 jedoch keine adäquate Alternative. Die Ursachen für den Abbruch liegen in der damaligen wirtschaftlichen Situation in der DDR. Insbesondere die Motorenentwicklung und die Bereifung bereiteten Probleme. Außerdem wurden die im Herstellerwerk in Werdau für die Serienfertigung notwendigen Investitionen angesichts des geringen Bedarfs seitens der NVA und der fehlenden Exportchancen als zu hoch angesehen. Die [[Staatliche Plankommission|staatliche Plankommission der DDR]] hatte eigentlich vorgesehen, die G5-Produktion zusammen mit dem H6 zu beenden. Dass der G5 überhaupt über das Jahr 1959 hinaus weitergebaut werden durfte, ergab sich als Kompromiss mit der NVA, die auf die Fortsetzung der Produktion größerer LKW drängte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= Peter Kirchberg | Titel= Plaste, Blech und Planwirtschaft: die Geschichte des Automobilbaus in der DDR | Auflage= 1. Auflage | Verlag= Nicolai-Verlag | Ort= Berlin | Datum= 2000 | ISBN= 3-87584-027-5 | Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Frank-Hartmut Jäger: &amp;#039;&amp;#039;IFA-Hauber aus Zwickau und Werdau (Feuerwehrarchiv).&amp;#039;&amp;#039; Verlag Technik, Berlin 1999, ISBN 3-341-01242-7.&lt;br /&gt;
* Günther Wappler: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Zwickauer und Werdauer Nutzfahrzeugbaues.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Bergstraße, Aue 2002.&lt;br /&gt;
* Christian Suhr: &amp;#039;&amp;#039;Nutzfahrzeuge aus Werdau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus Rabe, Willich 2003, ISBN 3-926071-29-X.&lt;br /&gt;
* Christian Suhr: &amp;#039;&amp;#039;G5 – Der Dreiachser aus Werdau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag kraftakt, Reichenbach/V. Halle/S. 2007, ISBN 3-938426-04-7.&lt;br /&gt;
* Günther Wappler: &amp;#039;&amp;#039;Lastwagen aus Zwickau, Werdau und Ludwigsfelde.&amp;#039;&amp;#039; Podszun Verlag, 2025, ISBN 9783751611756.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|IFA G5}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nva-fahrzeuge.de/g5.htm &amp;#039;&amp;#039;G5-Modelle bei der KVP/NVA&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.polizeiautos.de/show_one.php?id=2002 &amp;#039;&amp;#039;Wasserwerfer G5 SK-2&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.ikarus311.de/g5.htm &amp;#039;&amp;#039;Einsatzspektrum des G5&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.ikarus311.de/proto.htm &amp;#039;&amp;#039;Weitere Prototypen aus Werdau&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste IFA-Nutzfahrzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieverband Fahrzeugbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lkw-Modell]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärisches Radfahrzeug (6×6)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technik und Bewaffnung (NVA)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ch ivk</name></author>
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