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	<title>ICE-G - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:39:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=ICE-G&amp;diff=1038616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeorgR (de): /* Untersuchungen */ wikilink HaCon</title>
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		<updated>2026-04-25T14:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Untersuchungen: &lt;/span&gt; wikilink &lt;a href=&quot;/index.php?title=HaCon&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;HaCon (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HaCon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ICE-G&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde zwischen etwa 1987 und ca. 1993 ein Zugsystem für einen [[Güterverkehr|Güter]]-[[Hochgeschwindigkeitsverkehr]] auf Basis der [[Intercity-Express]]-Personenzüge konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgangssituation ==&lt;br /&gt;
Während der ICE-[[Prototyp (Technik)|Prototyp]] [[InterCityExperimental]] Mitte der 1980er Jahre in Betrieb ging und eine Trendwende im [[Personenverkehr]] mit dem ICE-System erwartet wurde, gingen die Marktanteile der [[Deutsche Bundesbahn|Deutschen Bundesbahn]] im [[Stückgut|Stück-]] und [[Expressgut]]-Verkehr deutlich zurück: Zwischen 1970 und 1985 sank der Anteil der [[Eisenbahn]] am Expressgut von 3,8 % (0,8&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;t) auf 1,2 % (0,4 Mio. t) sowie am Stückgut von 26,3 % (5,5&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;t) auf 8,1 % (2,7 Mio.&amp;amp;nbsp;t). Während der Transportmarkt für eilige Güter in [[Deutschland]] zwischen 1970 und 1985 von 12,5 auf 33 Mio.&amp;amp;nbsp;t zunahm, sank der Marktanteil der Bahn in diesem Segment zwischen 1970 und 1984 von rund 30 auf knapp 10 Prozent. Bei zurückgehenden [[Marktanteil]]en der Bahn wuchs der Markt für eilige Güter besonders stark, die [[Frachtrate]]n betrugen dabei ein Vielfaches der von nicht eiligen Sendungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Überlegungen ==&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund hoffte die damalige [[Deutsche Bundesbahn]], sich mit den besonders schnellen ICE-G-Zügen im stark wachsenden, schnellen Güterverkehr vom Wettbewerb deutlich abgrenzen und bei der [[Frachtgut|Fracht]] Marktanteile zurückgewinnen zu können. ([[Güterzug|Güterzüge]] fuhren in den späten 1980er Jahren auf deutschen [[Schiene (Schienenverkehr)|Schienen]] mit einer Höchstgeschwindigkeit von höchstens 120&amp;amp;nbsp;km/h; heute liegt die Höchstgeschwindigkeit einzelner Güterzüge, zum Beispiel des [[Parcel InterCity]], bei 160&amp;amp;nbsp;km/h).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Basis der [[Triebwagen|Triebzüge]] der [[ICE 1|ersten ICE-Generation]] sollten dabei Güterzüge entwickelt werden, um besonders eilige Güter über die 1991 eröffnete [[Neubaustrecke]] [[Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg|Hannover–Würzburg]] mit mehr als 250&amp;amp;nbsp;km/h zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit geringem Entwicklungsaufwand sollten [[Triebkopf|Triebköpfe]] des Serien-ICEs dabei unverändert übernommen, die [[Mittelwagen]] entsprechend für den Güterverkehr ausgebaut werden, um je 36 bis 40 Rollbehälter aufzunehmen. Die Grundfläche dieser Gefäße sollte bei je 800&amp;amp;nbsp;mm bzw. 1000&amp;amp;nbsp;mm × 1200&amp;amp;nbsp;mm, die maximale Bruttomasse bei je rund 350&amp;amp;nbsp;kg liegen. Die [[Eisenbahnwagen|Wagen]] sollten darüber hinaus mit Rampen zum Be- und Entladen der Behälter auf 76-cm-[[Bahnsteig]]en ausgerüstet werden. In einer Pilotphase sollte das Ein- und Ausladen teilmanuell, später vollautomatisch erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1982 und 1997 verkehrten in Deutschland [[Bahnpost|Postzüge]] unter der Gattung [[Post InterCity]] mit bis zu 200&amp;amp;nbsp;km/h. In Frankreich hatten bereits zum 1. Oktober 1984 zwei Hochgeschwindigkeitszüge als [[TGV postal]] den Betrieb im [[Post]]verkehr zwischen [[Paris]] und [[Lyon]] aufgenommen. Die von [[La Poste (Frankreich)|La Poste]] beschafften [[Fahrzeug]]e erreichten, bei bis zu 270&amp;amp;nbsp;km/h, eine Transportzeit von etwa zweieinhalb Stunden. Der TGV Postal verfügt über acht Wagen, die jeweils mit bis zu 10,5&amp;amp;nbsp;t Nutzlast beladen werden können. Pro Zug-km wurden etwa 15&amp;amp;nbsp;Euro Kosten kalkuliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Eine Vorstudie des &amp;#039;&amp;#039;Instituts für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb&amp;#039;&amp;#039; (IVE) der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Universität Hannover]] mit der &amp;#039;&amp;#039;[[HaCon]] Ingenieurgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; im Auftrag des [[Bundesbahn-Zentralamt]]es München hatte die generelle Durchführbarkeit und die Möglichkeit eines hinreichenden Marktpotentials ergeben. Neben einer Verlagerung von Lkw-Verkehr auf die Schiene sollte dabei auch [[Luftfracht]], [[Luftpost]] und Teile des Regelpostaufkommens transportiert werden; im Nacht-Luftpostnetz der [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] wurden pro Nacht etwa 100&amp;amp;nbsp;t befördert. Die Studie ging von einem unmittelbaren Marktpotential von insgesamt etwa 280.000&amp;amp;nbsp;t pro Jahr aus (ohne induzierten Neuverkehr), verbunden mit der Möglichkeit 17 Wirtschaftszentren zu vernetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vertiefte Untersuchung erfolgte im Rahmen der Studie &amp;#039;&amp;#039;ICE-G – Sehr schneller Güterverkehr auf der Pilotrelation Hamburg–München&amp;#039;&amp;#039;. Bei einer ersten Kostenabschätzung wurden, bei Triebzügen mit fünf bis sechs bzw. zehn bis zwölf Mittelwagen ([[Halbzug (Eisenbahntechnik)|Halb]]- bzw. Ganzzug), Transportkosten zwischen 20,8 und 52,3 [[Pfennig]] pro Kilogramm ermittelt. Zusätzlich dazu würden noch Kosten für die Schienennetz-Benutzung, die Vorhaltung der Behälter (0,4&amp;amp;nbsp;Pf/kg) sowie Personal- und Infrastrukturkosten anfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie kam zu der Empfehlung, die Chancen des ICE-G-Projektes aufzugreifen, um stärker in den Transportmarkt für eilige Güter einzudringen. Eine Pilotrelation sollte zwischen Hamburg und München getestet werden. Die [[Zuladung]] der Wagen sollte zwischen 12,2 und 13,6 Tonnen liegen. Zwischen [[Hamburg]] und [[München]] wurde mit einer Fahrzeit von sechseinhalb Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von (zunächst) 130&amp;amp;nbsp;km/h gerechnet, bei jeweils 20 Minuten Aufenthalt in [[Hannover]] und [[Nürnberg]] für einen schnellen Umschlag. Die Anpassung der Fahrzeuge sollte im Herbst 1990 aufgenommen werden, verbunden mit weiteren Untersuchungen zur Einbindung des ICE-G in die Transportkette zwischen Versender und Empfänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das IVE hatte im Auftrag der Bundesbahn 1992 in einem weiteren [[Forschungsprojekt]] die Möglichkeiten eines sehr schnellen Güterverkehrs im Korridor zwischen [[Würzburg]] und Hannover vertieft geprüft. Im Mittelpunkt der Überlegungen stand nun die Frage, welche Auswirkungen ein mit 250&amp;amp;nbsp;km/h (teils im [[Nachtsprung]]) verkehrender ICE-G auf die [[Fahrplantrasse]]n der nachts etwa im Abstand von sechs Minuten (Fahrplan 1991/1992) mit 120&amp;amp;nbsp;km/h über die Neubaustrecke Hannover–Würzburg verkehrenden Züge haben würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fahrten bei Tag waren weitere Betriebsformen untersucht worden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kupplung eines ICE-G-Halbzuges mit einem Halbzug des Personenverkehrs&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schattenfahrten&amp;#039;&amp;#039; im Blockabstand hinter einem Personen-ICE&lt;br /&gt;
* Nutzung eigener Fahrplantrassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Pilotphase wurde eine &amp;#039;&amp;#039;freie Trassenwahl&amp;#039;&amp;#039; mit Umschlag der Güter am Bahnsteig vorgeschlagen. Dabei wurden verschiedene Betriebsvarianten auf ihre Auswirkungen auf den nächtlichen Güterverkehr geprüft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Überholung von Güterzügen in den Betriebsbahnhöfen, die im Abstand von etwa 20&amp;amp;nbsp;km entlang der Strecke errichtet wurden&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fliegende Überholung&amp;#039;&amp;#039; auf der freien Strecke mittels [[Überleitstelle]]n, die im Abstand von etwa sieben Kilometern errichtet wurden. Dabei war zu berücksichtigen, dass derartige Überholungen in der damals gültigen [[Fahrdienstvorschrift]] in den zahlreichen [[Tunnel]]n der Strecke nicht zugelassen waren.&lt;br /&gt;
* Verlegung von Zügen auf die Altstrecke, die teilweise parallel zur Neubaustrecke verläuft und an einzelnen Stellen mit der Neubaustrecke verbunden ist. Dabei war eine Ausrüstung der Altstrecke mit [[Linienzugbeeinflussung]] vorgesehen, zur Erhöhung der Kapazität und Höchstgeschwindigkeit der Güterzüge; ferner die Einrichtung einer weiträumigen Zugüberwachung zur [[Disposition (Wirtschaft)|Disposition]]. Durch vorausschauende Disposition sollte eine Fahrzeitverlängerung der über die Altstrecke verkehrenden Güterzüge vermieden werden; stellenweise sollten Begradigungen für eine durchgehend hohe Fahrgeschwindigkeit (120&amp;amp;nbsp;km/h) der konventionellen Güterzüge sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarisch wurden ICE-G-Züge mit einer Abfahrtszeit in München bzw. Hamburg um 22 Uhr in insgesamt sieben Varianten untersucht. Neben Überholungen und Nutzung freier Trassen wurde dabei teilweise die Geschwindigkeit des ICE-G auf 160 bis 200&amp;amp;nbsp;km/h reduziert, um im Strom der Personen- und Güterzüge abschnittsweise „mitzuschwimmen“ und Überholungen zu vermeiden. Darauf aufbauend erfolgte eine Simulation von betrieblichen Unregelmäßigkeiten, die erhebliche dispositive Eingriffe zur Erhaltung der Betriebsqualität des ICE-G im Störungsfall erkennen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Untersuchung zeigte in verschiedenen Varianten, dass die meisten Güterzüge der Neubaustrecke – bei einem Fahrzeitverlust von je acht bis zehn Minuten – stehend überholt worden wären; nur vereinzelt wären fliegende Überholungen möglich gewesen. Eine Verschlechterung der Gesamt-Betriebsqualität durch den ICE-G wurde erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Untersuchungen ==&lt;br /&gt;
Ende 1998 liefen Untersuchungen zwischen DB und [[Société nationale des chemins de fer français|SNCF]], mit dem &amp;#039;&amp;#039;Fracht-Express&amp;#039;&amp;#039; (FEX) ein Hochgeschwindigkeitssystem für den Gütertransport auf Basis des ICE oder [[Train à grande vitesse|TGV]] einzuführen. Als Pilotrelation wurde [[PBKA|Paris–Brüssel–Frankfurt/Köln]] ausgewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eri-1998-507&amp;quot;&amp;gt;Meldung &amp;#039;&amp;#039;Projekt Fracht-Express&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Eisenbahn-Revue International]], Heft 12, 1998, {{ISSN|1421-2811}}, S.&amp;amp;nbsp;507&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Cargo Rail Express]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Marian Gaidzik, Bernd Kruse, Lutz Baur: &amp;#039;&amp;#039;ICE-G für schnellen Güterverkehr&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahntechnische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. 36, Nr. 3, 1987, S. 147–153.&lt;br /&gt;
* Lutz Baur, Bernd Kruse, Jürgen Siegmann, Volker Sustrate: &amp;#039;&amp;#039;Schneller Güterverkehr im ICE-System (ICE-G)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahntechnische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. 39, Nr. 11, 1990, S. 655–660.&lt;br /&gt;
* Jürgen Hörstel, Volker Klahn, Helmut Wegel: &amp;#039;&amp;#039;Planung eines sehr schnellen Güterverkehrs auf der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahntechnische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;. 42, Nr. 1/2, 1993, S. 79–85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (IVE), Universität Hannover, HaCon Ingenieurgesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;Sehr schneller Güterverkehr (ICE-G)&amp;#039;&amp;#039;. Vorstudie im Auftrag des BZA München, Hannover 1987.&lt;br /&gt;
* Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (IVE), Universität Hannover, Institut für Bahntechnik GmbH (IFB), HaCon Ingenieurgesellschaft: &amp;#039;&amp;#039;ICE-G – Sehr schneller Güterverkehr auf der Pilotrelation Hamburg–München&amp;#039;&amp;#039;. Zwischenstudie im Auftrag des BZA München, Hannover 1990.&lt;br /&gt;
* Institut für Verkehrswesen, Eisenbahnbau und -betrieb (IVE), Universität Hannover: &amp;#039;&amp;#039;Planung eines sehr schnellen Güterverkehrs (ICE-G) auf der NBS Würzburg–Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Forschungsvorhaben im Auftrag der Deutschen Bundesbahn, 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste InterCityExpress}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Intercity-Express]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienengüterverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeorgR (de)</name></author>
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