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	<title>IBM Personal Computer/AT - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T02:42:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IBM_Personal_Computer/AT&amp;diff=374216&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27346-7: der 8088 ist eine vollständige 16 Bit CPU, es fehlt ihr lediglich ein vollwertiger um 16 Bit breiter externer Datenbus und der 286er ist keine Architektur, sondern eine CPU.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IBM_Personal_Computer/AT&amp;diff=374216&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-09T19:11:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;der 8088 ist eine vollständige 16 Bit CPU, es fehlt ihr lediglich ein vollwertiger um 16 Bit breiter externer Datenbus und der 286er ist keine Architektur, sondern eine CPU.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IBM PC AT.jpg|mini|IBM PC/AT (Typ 5170)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AT keyboard.jpg|mini|IBM AT-[[Tastatur]] mit 10&amp;amp;nbsp;[[Funktionstaste]]n links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IBM Model M keyboard (US layout with 101 keys).jpg|mini|[[IBM Model M]], ab 1985. Führte das &amp;#039;&amp;#039;Enhanced&amp;#039;&amp;#039;-101-[[Tastaturlayout]] ein, welches in geringen Abweichungen (z.&amp;amp;nbsp;B. hinzufügen von [[Windowstaste]]n) bis heute im PC-Bereich populär ist.]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IBM Personal Computer/AT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Typ 5170) oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;IBM AT&amp;#039;&amp;#039; (für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dvanced &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;echnology) oder &amp;#039;&amp;#039;PC/AT&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;PC AT&amp;#039;&amp;#039; ist die dritte Generation von [[Personal Computer|PCs]] aus dem Hause [[IBM]]. Er war der Nachfolger des [[IBM Personal Computer XT|PC XT]] und des originalen [[IBM Personal Computer]]. Wie auch seine Vorgänger waren es Systeme mit [[x86-Prozessor]], damals noch eine [[16-Bit-Architektur]]. Das System wurde am 14.&amp;amp;nbsp;August 1984 als Modell 5170 mit integrierter [[Festplatte]] und 6-MHz-[[Prozessor#CPU|CPU]] der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Unterschied zu seinen beiden Vorgänger-Serien &amp;#039;&amp;#039;IBM PC&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;IBM PC XT&amp;#039;&amp;#039;, die mit dem [[Intel 8088|8088]] beide eine, um einen nur 8-Bit breiten externen Datenbus, reduzierte Variante des [[Intel 8086|8086]] nutzten, verwendete IBM mit dem [[Intel 80286|80286]] von [[Intel]] erstmals eine CPU mit 16-Bit breitem externen Datenbus und [[PC&amp;amp;nbsp;DOS]] 3.0, das eigens für den AT entwickelt worden war. Der &amp;#039;&amp;#039;PC/AT&amp;#039;&amp;#039; verfügte über zahlreiche Neuerungen: Der [[Prozessor#Hauptprozessor|Hauptprozessor]] unterstützt nun einen geschützten Betriebsmodus, bekannt als {{lang|en|[[Protected Mode]]}}, der neue [[Systembus]] des &amp;#039;&amp;#039;PC/AT&amp;#039;&amp;#039; (später als [[Industry Standard Architecture|ISA-Bus]] bezeichnet) ist nun vollständige 16-Bit breit und erstmals ist ein nichtflüchtiges CMOS-RAM integriert. Viele dieser Konzepte wurden für den 1986 erschienenen [[IBM Personal Computer XT#PC XT 286|PC XT 286]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Formfaktor (Computertechnik)|Formfaktor]] &amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039; war für lange Zeit Standard für Mainboards und Gehäuse, egal ob es sich um einen IBM PC oder einem kompatiblen Nachbau handelte. Das [[AT-Format]] wurde erst um die Jahrtausendwende durch das von Intel 1996 lizenzierte [[ATX-Format]] ersetzt bzw. an die heutigen Anforderungen angepasst. Das &amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039; in [[ATA/ATAPI]] beziehungsweise [[Serial ATA]] bezieht sich auf den &amp;#039;&amp;#039;PC/AT&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Der AT verwendete als [[Prozessor]] den [[Intel 80286|80286]] von [[Intel]] mit anfangs 6&amp;amp;nbsp;MHz und später 8&amp;amp;nbsp;MHz, der über den neuen {{lang|en|[[Protected Mode]]}} den direkten Speicherzugriff auf bis zu 16&amp;amp;nbsp;[[Byte|MB]] ermöglicht. Im nun als {{lang|en|[[Real Mode]]}} bezeichneten Modus verhält sich der Prozessor abwärtskompatibel zum 8086/8088 des IBM PC und PC XT. [[PC-kompatibles DOS]] blieb vorerst auf den {{lang|en|Real Mode}} und der sich daraus ergebenden Limitierung auf [[Konventioneller Speicher|640&amp;amp;nbsp;KiB]] beschränkt. Ein Nachfolge-Betriebssystem von PC&amp;amp;nbsp;DOS für den 16-Bit-{{lang|en|Protected-Mode}} des 80286 wurde erst nachträglich mit [[OS/2#OS/2 1.x|OS/2 1.x]] entwickelt. (Spätere DOS-Versionen können mit weiteren [[PC-kompatibles DOS#Speichertypen|Speichertypen]] umgehen, und [[DOS-Extender]] ermöglichen die eingeschränkte Nutzung des {{lang|en|Protected Mode}} durch einzelne Programme. Software-seitig war dafür jedoch oft, wie bei [[OS/2]] ab [[OS/2#OS/2 2.x|Version 2.x]], der bereits 1985 erschienene [[Intel 80386|80386]] Voraussetzung.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten anderen Hauptplatinen-Komponenten blieben die gleichen wie im Vorgängermodell IBM PC XT. Allerdings wurden jeweils zwei [[Interrupt]]- und [[Speicherdirektzugriff|DMA]]-Controller eingesetzt, statt nur je einem wie im XT. Dadurch stieg die Anzahl der Steckkarten, die konfliktfrei gleichzeitig betrieben werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Tastatur]] des AT bot im Wesentlichen drei Neuerungen: einen vom Rest der Tastatur deutlich abgesetzten [[Cursortasten]]/[[Zehnerblock]], drei [[Leuchtdiode]]n (LED), die den aktuellen Zustand der drei Umschalttasten [[Feststelltaste]], [[Num-Taste]] und [[Rollen-Taste]] anzeigten sowie die neue [[Systemabfrage-Taste]] (international {{Taste|SysRq}}, deutsch {{Taste|S-Abf}} beschriftet). Dieses AT-[[Tastaturlayout]] wurde dann bei IBM im Jahr 1987 durch die [[MF II|MF-II]]-Tastatur mit vom Zehnerblock abgetrennten Cursortasten ersetzt, andere Hersteller folgten etwas später. Die AT-Tastatur besaß zwar den gleichen 5-pol. [[DIN-Stecker]], war aber elektrisch nicht kompatibel zur XT-Tastatur, u.&amp;amp;nbsp;a. da sie ganz andere [[Scancode]]s benutzte und zudem nun [[bidirektional]] arbeitete, um die Zustands-LEDs ansteuern zu können. PC-kompatible Tastaturen anderer Hersteller besaßen vom Baujahr 1984 bis ca. 1990 oft einen XT-/AT-Modusumschalter auf der Unterseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Neuerung war der 16-Bit breite Systembus. Er benutzte den damals neu definierten 16-Bit-[[Industry Standard Architecture|ISA-Bus]] und hob sich somit von der bisherigen [[XT-Bus-Architektur|XT-Architektur]] ab. Da IBM den Steckplatz einfach um einige Kontakte verlängerte, blieb der neue Bus logisch, elektrisch und mechanisch abwärtskompatibel und ermöglichte so auch den Betrieb der bisherigen 8-Bit-Karten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls neu war das überarbeitete, flachere (nur halbe Bauhöhe, d.&amp;amp;nbsp;h. 1¾&amp;amp;nbsp;[[Zoll (Einheit)|Zoll]]) und anfangs sehr unzuverlässige 5¼″-[[Diskettenlaufwerk]], erstmals mit hoher Kapazität (HD 1,2&amp;amp;nbsp;MB), aber zugleich bedingt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.minuszerodegrees.net/diskette/360K_floppy_in_1.2M_drive.htm |titel=360K Floppy in 1.2M Drive |werk=minuszerodegrees.net |hrsg= |datum= |abruf=2020-11-30 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abwärtskompatibel zum alten 160/320- bzw. 180/360-kB-Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu waren auch die batteriegepufferte [[Echtzeituhr#Hardware-Uhr|Uhr]] und das [[Complementary metal-oxide-semiconductor|CMOS]]-[[Random-Access Memory|RAM]], erstmals konnten Konfigurationen direkt auf der [[Hauptplatine]] batteriegepuffert abgespeichert werden. Hiervon wurde vor allem bei der Konfiguration der [[Festplatte]]n ([[CHS-Adressierung|CHS]]-Einstellung im [[BIOS (IBM PC)#BIOS-Setup|BIOS-Setup]]) Gebrauch gemacht. Sie konnten nun ihre Geometriedaten permanent abspeichern, was die Festplatten-[[Controller (Hardware)|Controller]] einfacher und preisgünstiger machte. Versagte allerdings die Pufferbatterie, war in Konsequenz neben fehlender Uhrzeit (wie bisher) auch der Festplattenzugriff gestört. Diese Zugriffsinformationen sind unbedingt erforderlich, müssen aber manuell eingegeben werden, weil damalige [[Festplattenlaufwerk|Festplatten]] selbst keinerlei Auskunft über ihre Größe und Geometrie geben konnten, aber die Ansteuerung direkt, analog zur Plattenmechanik per [[CHS-Adressierung]] über Spuren, Köpfe und Sektoren erfolgt. Das Produkt aus Spuren, Köpfen und Sektoren gibt beim Starten des Systems Auskunft über die eingesetzte Plattengröße. Aus Kompatibilitätsgründen gab es diese Tabellen auch später noch, jedoch werden bei heutigen Platten die Sektoren einfach linear über das {{lang|en|[[Logical Block Addressing]]}} (LBA) adressiert. Modernere BIOS-Varianten können die Festplattengröße automatisch ermitteln und modernere Festplatten können ihre Daten per standardisierter Abfrage an das System melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der AT legte außerdem den Grundstein für fast alle nachfolgenden PC-AT-[[Klon (Informationstechnik)|Klone]] anderer Hersteller, die als &amp;#039;&amp;#039;AT-kompatibel&amp;#039;&amp;#039; oder auch nur als &amp;#039;&amp;#039;IBM-kompatibel&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurden. Selbst die bis in die 2000er und 2010er Jahre als [[IBM-PC-kompatibler Computer#Plattform|PC]] bekannten Rechner sind zumindest softwareseitig noch AT-kompatibel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Wie alle IBM PCs wurde auch der AT ursprünglich zu recht hohen Preisen verkauft. Da IBM kein Monopol auf die verwendeten Komponenten hatte (mit Ausnahme des [[BIOS (IBM PC)|BIOS]]), konnte [[Compaq]], in Zusammenarbeit mit [[Microsoft]], die das [[Betriebssystem]] &amp;#039;&amp;#039;Compaq-DOS&amp;#039;&amp;#039; (eine [[Erstausrüster|OEM]]-Variante von MS-DOS) lieferten, bereits 1983 den ersten zum IBM PC kompatiblen Computer auf den Markt bringen. Da Microsoft das Betriebssystem PC&amp;amp;nbsp;DOS nicht exklusiv für IBM entwickelt hatte und vertraglich auch nicht weiter gebunden war, lizenzierte man das fast identische [[MS-DOS]] frei an beliebige Kunden und Hersteller. Diese Chance ergriffen weltweit, und besonders in Asien, zahlreiche Hersteller. Beim AT wollte IBM nun gegensteuern und versuchte, sich nach der Markteinführung des &amp;#039;&amp;#039;IBM PC/AT&amp;#039;&amp;#039; auch den Begriff &amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039; schützen zu lassen. Da dies nicht gelang, nutzten bald alle Hersteller den Begriff &amp;#039;&amp;#039;AT&amp;#039;&amp;#039; als Standard für PCs mit 80286 oder schnelleren Prozessoren, die mit einem [[PC-kompatibles DOS|PC-kompatiblen DOS]] als Betriebssystem (hauptsächlich MS-DOS) ausgeliefert wurden. Auch Intel veröffentlichte schon 1985 eine eigene AT-Hauptplatine (&amp;#039;&amp;#039;engl.&amp;#039;&amp;#039; {{lang|en|motherboard}}) mitsamt [[Computergehäuse|Gehäuse]] und [[PC-Netzteil|Netzteil]], das neben dem originalen &amp;#039;&amp;#039;IBM PC/AT&amp;#039;&amp;#039; für viele Nachbauer, bis auf das letzte Schräubchen, als Vorlage diente. Vor allem in Südostasien schufen Unternehmen zahlreiche Nachbauten. Der sich so entwickelnde Markt führte durch den Konkurrenzkampf zu sinkenden Preisen und verstärkter Innovation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1987 verabschiedete sich IBM vom AT-Standard und versuchte in einem zweiten Anlauf, mit den für die damalige Zeit technisch sehr hoch entwickelten [[Personal System/2|PS/2]]-Systemen und dem Betriebssystem [[OS/2]] wieder die Marktführerschaft zurückzuerlangen. Hierzu versuchte man bei IBM, mit [[proprietär]]en Konzepten (u.&amp;amp;nbsp;a. die [[Micro Channel Architecture]] und OS/2) den Markt besser gegen Mitbewerber abzuschotten, allerdings zulasten der eigenen Kompatibilität. Die Konkurrenz unter Führung von Compaq, die bereits ein System auf Basis des [[Intel 80386|i386]] einen &amp;#039;&amp;#039;AT-386&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– der damals noch mit den alten ISA-Steckplätzen versehen war&amp;amp;nbsp;– im Angebot hatte, rebellierte. Gemeinsam entwickelten Hersteller wie Compaq, HP, Intel und Microsoft konkurrierende Konzepte und herstellerübergreifende Hardware- und Softwarestandards (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Extended ISA|EISA]] oder [[Microsoft Windows|Windows]]) und konnten mit ihrer Marktmacht diese&amp;amp;nbsp;– im Gegensatz zu IBM&amp;amp;nbsp;– auch als Industriestandards durchsetzen. IBM vermochte seine PS/2-Modelle nur mit mäßigem Erfolg zu etablieren. In Konsequenz verschwand der überteuerte sowie inkompatible &amp;#039;&amp;#039;Micro Channel&amp;#039;&amp;#039; 1995 mit den letzten PS/2-Systemen vollständig vom Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://historycorner.de/CoCo3/IBM/ibm5170AT.html History Corner - Der IBM PC AT - 5170]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste IBM PC Modelle}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ibm Personal Computer At}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IBM-Rechner|Personal Computer At]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikrocomputer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27346-7</name></author>
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