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	<title>IBH-Holding - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:05:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=IBH-Holding&amp;diff=1174420&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-09-30T08:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:IBH-Holding.png|202px|right|Logo der IBH-Holding]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IBH-Holding&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutscher [[Baumaschinen]]konzern mit Sitz in [[Mainz]], der 1975 von [[Horst-Dieter Esch]] gegründet und nach einer Phase mit sehr hohen Wachstumsraten am [[4. November]] [[1983]] spektakulär zahlungsunfähig wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründungsphase ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Mz-bonifaziustuerme.jpg|miniatur|[[Bonifazius-Türme]] in Mainz, ehemaliger Konzernsitz der IBH-Holding]]&lt;br /&gt;
Der seit 1973 bei der britischen Blackwood-Hodge als Verkaufsmanager Europa angestellte Esch spekulierte dort mit kreditfinanzierten Aktien seines Arbeitgebers Blackwood-Hodge und erzielte damit einen Kursgewinn von 1 Million DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1975 gründete er mit seinem Gewinn die &amp;#039;&amp;#039;IBH-Holding&amp;#039;&amp;#039;, für die Esch seitdem marode mittelständische Baumaschinen-Hersteller erwarb und den [[Unternehmenskauf]] mit Bankkrediten von der [[Private Bank|Privatbank]] [[Schröder, Münchmeyer, Hengst &amp;amp; Co.]] (SMH) finanzierte. Die Kaufpreise waren wegen der schlechten Lage der Firmen niedrig, oft kam es zum Symbolpreis von 1 DM. Zum IBH-Konzept gehörte der Aufkauf von Wettbewerbern, um über erhöhte [[Marktanteil]]e die [[Marktmacht]] zu vergrößern. Erstes Unternehmen war im August 1975 die traditionsreiche Maschinenfabrik [[Zettelmeyer]],&amp;lt;ref&amp;gt;Industrie-Anzeiger, Band 97, Ausgaben 79–88, 1975, S. 17&amp;lt;/ref&amp;gt; die er mit Hilfe einer [[Öffentliche Bürgschaft|Landesbürgschaft]] von [[Rheinland-Pfalz]] in Höhe von 8,5 Mio. DM erwerben konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 3/1986 vom 13. Januar 1986, &amp;#039;&amp;#039;Früher hätte man sich erschossen&amp;#039;&amp;#039;, S. 126 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es folgten unter anderem 1976 [[Ammann Group|Duomat]],&amp;lt;ref&amp;gt;den Kaufpreis von 700.000 DM zahlte Esch selbst&amp;lt;/ref&amp;gt; die Maschinenfabrik [[Hamm AG]] (Januar 1978) und [[Hermann Lanz Aulendorf|Hermann Lanz KG]] (1978), die britische Hymac Ltd. (1978), Anfang 1979 erwarb IBH drei französische Firmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Expansionsphase ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1979 trat Esch in Kontakt mit Ferdinand-Josef Graf [[Galen (Adelsgeschlecht)|von Galen]], dem 40%igen Mitinhaber der SMH-Bank. Diese finanzierte fortan die Unternehmenskäufe der IBH-Holding, die im April 1980 den Betonpumpen- und Asphaltmaschinenhersteller „Wibau Maschinenfabrik Hartmann AG“ erwarb, welcher zu 83,33 % der SMH-Bank gehörte. Die IBH übernahm diesen Anteil, dafür wurde im Gegenzug die SMH zu 7,4 % an der IBH beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 48/1983 vom 28. November 1983, &amp;#039;&amp;#039;Mal hinterhaken&amp;#039;&amp;#039;, S. 115 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von nun an fungierte SMH als maßgebliche [[Hausbank]].&amp;lt;ref name=stern&amp;gt;{{cite web|url=http://www.stern.de/wirtschaft/news/horst-dieter-esch-wirtschaftswunder-und-millionenpleite-der-fall-ibh-516133.html|title=Wirtschaftswunder und Millionenpleite: Der Fall IBH|author=Udo Lorenz|date=2003-11-24|work=|publisher=stern.de|accessdate=2014-11-27|archiveurl=https://web.archive.org/web/20141204172538/http://www.stern.de/wirtschaft/news/horst-dieter-esch-wirtschaftswunder-und-millionenpleite-der-fall-ibh-516133.html|archivedate=2014-12-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Fall „Wibau“ konnte die [[Fusion (Wirtschaft)|Fusion]] wegen kartellrechtlicher Bedenken erst durch eine [[Ministererlaubnis]] durchgesetzt werden. Mit einem Konzernumsatz von 783,6 Mio. DM und 7180 Beschäftigten gehörte IBH im Jahre 1980 zu den zehn größten Baumaschinenkonzernen der Welt. IBH erwarb zudem im Februar 1980 [[Hanomag]] und stieg dadurch zum weltweiten Branchendritten nach [[Caterpillar]] und [[Komatsu (Unternehmen)|Komatsu]] mit einem Umsatz von 2,5 Mrd. DM und 15.000 Beschäftigten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;FAZ vom 14. Dezember 1983, &amp;#039;&amp;#039;Vergleichsquote ließ sich nicht erreichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Unternehmensübernahme]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Terex]] Division&amp;#039;&amp;#039; (Baumaschinenaktivitäten von [[General Motors]]) im Januar 1981 war die IBH 1981 endgültig in die Spitzengruppe aufgerückt.&amp;lt;ref&amp;gt;Handelsblatt, &amp;#039;&amp;#039;Competition and Trade Regulation&amp;#039;&amp;#039;, Band 32, Ausgaben 1–6, 1982, S. 163&amp;lt;/ref&amp;gt; An IBH beteiligten sich unter anderem die britische [[Powell Duffryn]] (1978; 23,1 %), General Motors (Januar 1981; im [[Aktientausch]] für die Terex; 13,6 %), [[Deutsche Babcock AG]] (Juli 1982; 10,1 %) oder der saudische Scheich [[Saleh Abdullah Kamel]], so dass Esch 1982 nur noch 9 % an seinem Konzern hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nina Jauker |url=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ex-pleitier-horst-dieter-esch-maschinen-und-maedchen-1.571852 |titel=Maschinen und Mädchen |datum=2010-05-17 |sprache=de |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jürgen Berke, Cornelius Welp |url=https://www.wiwo.de/unternehmen/banken/koelner-privatbank-die-zweifelhaften-geschaefte-der-oppenheim-banker/7860124.html |titel=Sal. Oppenheim: Die dubiosen Geschäfte |sprache=de |abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unternehmenskrise ==&lt;br /&gt;
Die anhaltende Krise in der [[Bauindustrie]] und damit verbunden bei [[Baumaschinenhersteller]]n traf auch die IBH-Holding. Zudem verstärkten konzerninterne Gründe die zunehmende [[Unternehmenskrise]] im IBH-Konzern. So wurde eine grundlegende [[Sanierung (Wirtschaft)|Sanierung]] und rasche Integration der gekauften Unternehmen nicht konsequent genug durchgeführt, mögliche [[Synergiepotenzial]]e wurden kaum realisiert. Im Jahre 1982 musste der IBH-Konzern Verluste von 212 Mio. DM verkraften. Wegen geschönter Bilanzen musste die IBH-Tochter &amp;#039;&amp;#039;Wibau&amp;#039;&amp;#039; im November 1983 Konkurs anmelden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 14/1984 vom 2. April 1984, &amp;#039;&amp;#039;Einfach addiert&amp;#039;&amp;#039;, S. 60&amp;lt;/ref&amp;gt; Das IBH-Kreditvolumen bei der SMH-Bank betrug im November 1983 insgesamt 898 Millionen DM. Die unter Leitung des Grafen von Galen stehende SMH-Bank musste ihre Kredite an die IBH als [[zweifelhafte Forderung|ausfallgefährdet]] einstufen, als auch ihre [[Kreditnehmer]]in IBH-Holding im November 1983 zusammenbrach. Dieses Kreditvolumen erreichte das Achtfache des [[Eigenmittel (Kreditinstitut)|Eigenkapitals]] der SMH-Bank, die die [[Großkredit]]vorschriften umgangen hatte, weil die IBH-Kredite der Luxemburger SMH-Tochter (473 Mio. DM) wegen einer [[Gesetzeslücke]] nicht bei Großkrediten mitgerechnet werden mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Spiegel 46/1984 vom 14. November 1983, &amp;#039;&amp;#039;Fürs Bankgeschäft muss man Gespür mitbringen&amp;#039;&amp;#039;, S. 124 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Überschuldung]] beim Zusammenbruch der IBH-Holding belief sich auf rund eine Mrd.&amp;amp;nbsp;DM. Während Esch im November 1984 vom [[Landgericht Koblenz]] zu 6 ½ Jahren Gefängnis und 90.000 DM Geldstrafe wegen Betrugs, Untreue und Konkursverschleppung verurteilt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Formal korrekt |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1989-10-01 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/wirtschaft/formal-korrekt-a-46e055ab-0002-0001-0000-000013496423 |Abruf=2024-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach 4 Jahren [[Haft]] im Juli 1989 freikam, erhielt von Galen 3 Jahre und 9 Monate Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge geriet auch die SMH-Bank in eine Krise, 20 deutsche Banken unternahmen gemeinsam im November 1983 eine Rettungsaktion. Die Krise war die zweitgrößte Bankenkrise in Deutschland nach der Insolvenz der [[Herstatt-Bank]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konzerngesellschaften des IBH-Konzerns ==&lt;br /&gt;
Zur IBH-Gruppe zählten unter anderem folgende Unternehmen:&lt;br /&gt;
* [[Duomat]]&lt;br /&gt;
* [[Dureppe]]&lt;br /&gt;
* [[Hamm AG]]&lt;br /&gt;
* [[Hanomag]]&lt;br /&gt;
* [[Hermann Lanz Aulendorf|Hermann Lanz KG]]&lt;br /&gt;
* [[Hymac]]&lt;br /&gt;
* [[Maco-Meudon]]&lt;br /&gt;
* [[Pingon]]&lt;br /&gt;
* [[Terex]]&lt;br /&gt;
* [[Wibau]]&lt;br /&gt;
* [[Zettelmeyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Unternehmenszusammenbrüchen und -skandalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;References/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Baumaschinenhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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