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	<title>Hypsochromer Effekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:08:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hypsochromer_Effekt&amp;diff=548715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wassermaus: Format, Zwischenüberschrift</title>
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		<updated>2024-04-01T04:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format, Zwischenüberschrift&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hypsochromen Effekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Blauverschiebung&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet man die Verschiebung des [[Absorptionsspektrum]]s eines Stoffs in den [[Wellenlänge|kurzwelligeren]], energiereicheren Bereich des [[Elektromagnetisches Spektrum|elektromagnetischen Spektrums]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschieht das beim Wechsel von einem unpolaren zu einem polaren [[Lösungsmittel]], spricht man auch von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Solvatochromie]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursache ==&lt;br /&gt;
Der hypsochrome Effekt resultiert im Fall von Solvatochromie aus der stabilisierenden Wirkung der [[Wasserstoffbrückenbindung]]en des polaren Lösungsmittels auf die für die Absorption im betreffenden Wellenlängenbereich verantwortlichen [[Freies Elektronenpaar|freien und nichtbindenden Elektronenpaare]] (n-Orbitale) sowie die antibindenden [[Doppelbindung|π*-Orbitale]] (vgl. [[Molekülorbitaltheorie]]). Die n-Orbitale werden dabei stärker stabilisiert als die π*-Orbitale, was eine größere Energiedifferenz zur Folge hat, und diese wiederum ruft eine Absorption bei kürzeren Wellenlängen hervor, da für die Energie eines [[Photon]]s gilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;E \cdot \lambda = {h\cdot c}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039; = [[Energie]]&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;λ&amp;#039;&amp;#039; = Wellenlänge&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; = [[Planck-Konstante]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039; = [[Lichtgeschwindigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache eines hypsochromen Effekts kann aber auch eine [[Substitutionsreaktion|Substitutions-]] oder [[Eliminierungsreaktion]] an einem [[Molekül]] sein, bei der eine chemische Gruppe des Moleküls durch eine andere ersetzt oder vollständig entfernt wird. Diese Substituenten, deren Ersetzung oder Eliminierung solche Effekte hervorruft, werden [[Auxochrome]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursache für die Verschiebung der Absorptionsbande in Richtung kürzerer Wellenlängen bei solchen Substitutionen oder Eliminierungen ist die Verkleinerung des [[Delokalisierung|delokalisierten]] [[π-Elektronensystem]]s – über je mehr [[konjugierte Doppelbindungen]] es sich erstreckt, desto größer sind auch die Wellenlängen des Lichts, das es absorbieren kann, und umgekehrt. Je weniger konjugierte Doppelbindungen ein π-Elektronensystem aufweist, desto kürzer die Wellenlängen des Lichts, das es absorbieren kann. Reaktionen, die solche Effekte herbeiführen sollen, spielen daher eine große Rolle bei der Synthese von Farbstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Begriffe ==&lt;br /&gt;
Das Gegenteil des hypsochromen Effekts, also die Verschiebung des Absorptionsspektrums eines Stoffs in Richtung längerer Wellenlängen, bezeichnet man als [[Bathochromer Effekt|bathochromen Effekt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred H. Gey&lt;br /&gt;
   |Titel=Instrumentelle Analytik und Bioanalytik&lt;br /&gt;
   |Auflage=3&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin / Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2015-01-01&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Kapitel 10: &amp;#039;&amp;#039;Molekülspektroskopie&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-662-46254-6&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/978-3-662-46255-3_10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Photochemie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spektroskopie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wassermaus</name></author>
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