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	<title>Hypothetischer Imperativ - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:46:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hypothetischer_Imperativ&amp;diff=680697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plani: Änderungen von 145.253.166.254 (Diskussion) auf die letzte Version von Horst Gräbner zurückgesetzt</title>
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		<updated>2024-02-20T11:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/145.253.166.254&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/145.253.166.254&quot;&gt;145.253.166.254&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:145.253.166.254&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:145.253.166.254 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Horst_Gr%C3%A4bner&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Horst Gräbner (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Horst Gräbner&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;hypothetischer Imperativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; hat die Form „Wenn du x willst, dann tue y“. Nach einigen [[Moral]]theorien haben moralische Forderungen grundsätzlich diese Struktur. Auf y verpflichtet ist daher nur derjenige, welcher faktisch auch x will. Eine Gegenthese dazu besagt, dass [[Sollensanspruch|moralisches Sollen]] im eigentlichen Sinne nicht nur relativ zu bestimmten Interessen bestehe, sondern grundsätzlich für jeden und unbedingt, d.&amp;amp;nbsp;h. &amp;#039;&amp;#039;kategorisch&amp;#039;&amp;#039; gelte (siehe [[Kategorischer Imperativ]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Für einige traditionelle [[Fundamentalethik|fundamentalethische]] Ansätze, wie man sie vielen [[Scholastik]]ern zuschreiben kann, gründet die Universalität moralischer Pflichten dagegen im Verstand und Willen des ersten Seienden. Durch objektive Sachzwänge (&amp;#039;&amp;#039;inclinatio naturae&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lex aeterna&amp;#039;&amp;#039;) ist das Erreichen bestimmter Ziele mit Voraussetzungen verbunden (&amp;#039;&amp;#039;virtus naturae, inclinatio naturae, lex aeterna&amp;#039;&amp;#039;). Diese bringen ein Sollen hervor, falls ein Ziel angestrebt wird. Das Anstreben des Zieles ist gleichwohl hypothetisch, und deshalb auch der Imperativ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Thomas von Aquin]] werden alle konkreten Ziele vom Menschen selbst bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Summa theologica]]&amp;#039;&amp;#039; I-II 1,7 c: Tametsi unus est ultimus finis formaliter omnium hominum, multiplicantur tamen quae per varia studia homines ut ultimos fines assequi conantur.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einzig das allgemeine Ziel des Menschen (Streben nach objektiver, geistiger [[Glück]]seligkeit) kommt ihm wesentlich und damit notwendig zu. Worin es sich konkret ausgestaltet, wird vom Menschen aber weitgehend selbst bestimmt. So finden nicht alle Menschen, dass Gott das letzte Ziel ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039; I-II 2 a 1 c: Quamvis Deus sit ultimus finis omnium rerum, non est tamen hominis et aliarum creaturarum ratione carentium idem ultimus finis ad illius consecutionem et adeptionem.&amp;lt;/ref&amp;gt; Glückseligkeit wird dabei nicht egoistisch, sondern als ein objektiver Zustand der sittlichen Ordnung verstanden. Mit diesem Ziel sind Güter wie Gott, die Gerechtigkeit und die vollkommene Betätigung der Seelenkräfte innerlich verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039; I-II 3 a 2, 5, 8&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Sollensanspruch hinsichtlich des letzten Zieles wird aus dem Guten (&amp;#039;&amp;#039;bonum&amp;#039;&amp;#039;) eine Pflicht (ein &amp;#039;&amp;#039;rectum&amp;#039;&amp;#039;). Das &amp;#039;&amp;#039;bonum&amp;#039;&amp;#039; ist durch die sittliche Vernunft (&amp;#039;&amp;#039;orthos logos, recta ratio&amp;#039;&amp;#039;) bestimmt, während das &amp;#039;&amp;#039;rectum&amp;#039;&amp;#039; eine Pflicht (&amp;#039;&amp;#039;bonum debitum&amp;#039;&amp;#039;) ist und somit darüber hinausgeht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. beispielsweise [[Wolfgang Kluxen]]: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Ethik bei Thomas von Aquin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Meiner, Hamburg 1998, S. 228&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das &amp;#039;&amp;#039;rectum&amp;#039;&amp;#039; aber letztlich aus dem [[Sollensanspruch]] hinsichtlich des letzten Zieles hervorgeht, muss jedes &amp;#039;&amp;#039;rectum&amp;#039;&amp;#039; auch der sittlichen Vernunft konform sein. In analoger Weise wird durch den Sollensanspruch hinsichtlich des letzten Zieles auch aus dem &amp;#039;&amp;#039;malum&amp;#039;&amp;#039; ein &amp;#039;&amp;#039;peccatum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Summa theologica&amp;#039;&amp;#039; I-II q 21 a 1 &amp;lt;br&amp;gt;W. Kluxen: &amp;#039;&amp;#039;Philosophische Ethik bei Thomas von Aquin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Meiner, Hamburg 1998, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausdruck „hypothetischer Imperativ“ stammt von [[Immanuel Kant]]. Er hält dem entgegen, dass moralische Forderungen unbedingt und kategorisch gelten, nicht nur unter Voraussetzung bestimmter Präferenzen oder Ziele. Die Universalität [[Ethik|ethischer]] Pflichten rührt dabei vom menschlichen Subjekt. Als hypothetische Imperative und „bloße Vorschriften der Geschicklichkeit“ bestimmt Kant handlungsleitende Regeln, die eine „objective Nötigung der Handlung“ zum Ausdruck bringen (d.&amp;amp;nbsp;h. die  Handlung muss, wenn sie ihren Zweck erreichen soll, aufgrund außerhalb des Subjekts liegender Faktoren, dieser Regel folgen) und die {{&amp;quot;|die Bedingungen der Causalität des vernünftigen Wesens, als wirkender Ursache, bloß in Ansehung der Wirkung und Zulänglichkeit zu derselben}} bestimmen.{{Kant|5|20}} Durch diese Kriterien unterscheiden sie sich von bloß subjektiven [[Maxime]]n und von Bestimmungen des Willens selbst, wie sie sich in kategorischen Imperativen ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion ==&lt;br /&gt;
Die Verteidiger kategorischer Imperative werfen Ethikern, welche moralische Forderungen als hypothetische Imperative verstehen, vor, dass Sittenforderungen absolut gelten und dies nicht angemessen eingefangen werde, wenn moralische Forderungen auf bestimmte Ziele relativiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt erscheint z.&amp;amp;nbsp;B. aus [[Tugendethik|tugendethischer]] Perspektive der Anspruch kategorischer Imperative zu unvermittelt, beispielsweise mit Gesichtspunkten der [[Persönlichkeitsentwicklung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|hypothetischer Imperativ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethische Theorie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plani</name></author>
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