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	<title>Hypothek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:39:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hypothek&amp;diff=19754&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stephan Klage: lf // Artikel gehört gründlich überarbeitet</title>
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		<updated>2025-10-18T21:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lf // Artikel gehört gründlich überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypothek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ὑποθήκη|hypothḗkē}} „Unterpfand“) ist ein [[Grundpfandrecht]], das als [[Belastung (Eigentum)|Belastung]] auf einem [[Grundstück]] oder [[Grundstücksgleiches Recht|grundstücksgleichen Recht]] als [[Kreditsicherheit]] für ein [[Darlehen (Deutschland)|Darlehen]] oder als Sicherung für eine sonstige [[Forderung]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Hypothek dient als Kreditsicherung. Sie ist international streng vom Bestehen der Kredite abhängig ([[Akzessorietät]]), im Gegensatz zur [[Grundschuld]]. Als [[Beleihungsobjekt]] für Hypotheken kommen bei der [[Beleihung (Kreditwesen)|Beleihung]] ausschließlich [[Immobilie]]n ([[Wohnimmobilie|Wohn-]] oder [[Gewerbeimmobilie]]n) in Frage. Ihr [[Beleihungswert]] hat Einfluss auf die mögliche Höhe des [[Hypothekendarlehen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze oder teilweise Nichterfüllung vertraglicher Verpflichtungen (beispielsweise [[Zahlungsrückstand|Zahlungsrückstände]]) berechtigt den [[Gläubiger|Hypothekengläubiger]] &amp;#039;&amp;#039;(Hypothekar),&amp;#039;&amp;#039; sich aus dem Erlös, der sich durch [[Zwangsversteigerung (Deutschland)|Zwangsversteigerung]] oder [[Zwangsverwaltung]] des durch die Hypothek belasteten Beleihungsobjektes erzielen lässt, zu befriedigen. Welche [[Forderung]]en ihm gegen den [[Schuldner]] dabei zustehen, ist in der [[Sicherungsvertrag|Zweckbestimmungserklärung]] vertraglich geregelt. Durch die Hypothek ist der [[Sachwert]] oder [[Ertragswert]] des Objektes dem [[Gläubiger]] [[Pfand (Recht)|verpfändet]]. Lasten mehrere Hypotheken auf einem Grundstück, haben diese einen festen [[Rang (Sachenrecht)|Rang]], nach dem die Hypothekengläubiger bei einer Vollstreckung befriedigt werden. Die Vollstreckung kann der Schuldner durch [[Zahlung]] an den Gläubiger verhindern ({{§|1142|BGB|dejure}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Forderung, auf die sich die Hypothek bezieht, durch den Eigentümer getilgt wurde, bleibt die Hypothek im [[Grundbuch]] dennoch eingetragen. Durch die Erteilung einer löschungsfähigen Quittung (siehe [[Löschungsbewilligung]]), in der das [[Kreditinstitut]] bestätigt, dass die zugrunde liegende Forderung &amp;#039;&amp;#039;durch den Eigentümer&amp;#039;&amp;#039; getilgt wurde, erhält der Eigentümer die Möglichkeit, die derzeit eingetragene verdeckte [[Eigentümergrundschuld]] über einen [[Notar]] beim [[Grundbuchamt]] in eine offene Eigentümergrundschuld umzuwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der juristischen Fachsprache wird häufig nicht nur das Grundpfandrecht selbst, sondern auch das damit verbundene [[Darlehen (Deutschland)|Darlehen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hypothekendarlehen)&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Hypothek&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hypothek ist wohl eine Erfindung [[Attika (Landschaft)|attischer]] Geldverleiher. Sie erhielten als Pfandgläubiger ein besitzloses Pfand am Grundstück des [[Schuldner]]s. Konnte der Schuldner den durch Hypothek gesicherten Kredit nicht zurückzahlen, fiel sein Grundstück dem Pfandgläubiger zu; die [[Publizitätsprinzip|Publizität]] dieses Rechts stellte man durch die Aufstellung von Pfandsäulen her.&amp;lt;ref&amp;gt;Justus Hermann Lipsius: &amp;#039;&amp;#039;Das attische Recht und Rechtsverfahren&amp;#039;&amp;#039;. 1905, S.&amp;amp;nbsp;694.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Solon]] sprach in einem Gedicht darüber, dass er in Attika Hypotheken-Markierungssteine ({{elS}} &amp;#039;&amp;#039;hóroi&amp;#039;&amp;#039;) herausriss, die um 600 [[vor Christus|v.&amp;amp;nbsp;Chr.]] die [[Belastung (Eigentum)|Belastung]] eines Grundstücks mit einer Hypothek anzeigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Beat Näf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Antike.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 108.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das griechische Pfandrecht kannte den Verkauf eines Grundstücks an den Pfandgläubiger mit [[Wiederkauf]]srecht oder die Hypothek, die als einzige von beiden an Bedeutung gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rom galten das Faustpfand (&amp;#039;&amp;#039;pignus&amp;#039;&amp;#039;) und die Sicherungsübertragung als besitzloses Pfandrecht (&amp;#039;&amp;#039;fiducia cum creditore&amp;#039;&amp;#039;) sowohl für Grundstücke als auch für bewegliche Sachen. Später kam als ebenfalls besitzloses Pfand die &amp;#039;&amp;#039;hypoteca&amp;#039;&amp;#039; hinzu, die ebenfalls jeweils an Grundstücken und beweglichen Sachen ausgeübt wurde. Klagweise wurden das Faustpfand und das besitzlose Pfand &amp;#039;&amp;#039;hypoteca&amp;#039;&amp;#039; mit der &amp;#039;&amp;#039;[[actio Serviana]]&amp;#039;&amp;#039; verfolgt, Klagen auf Herausgabe bei Sicherungsübereignungen wurden mit der &amp;#039;&amp;#039;[[Rei vindicatio (römisches Recht)|rei vindicatio]]&amp;#039;&amp;#039; geltend gemacht. &amp;#039;&amp;#039;Pignus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;hypoteca&amp;#039;&amp;#039; kamen durch [[Form (Recht)|formlosen]] [[Vertrag]] zustande und waren jeweils [[Akzessorietät|akzessorisch]], mithin abhängig von der Existenz der zu sichernden [[Forderung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Komplex, [[Uwe Wesel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Rechts. Von den Frühformen bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Beck, München 2006, ISBN 3-406-47543-4, Rn.&amp;amp;nbsp;141.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begrifflichkeit &amp;#039;&amp;#039;hypoteca&amp;#039;&amp;#039; fehlt im weströmischen [[Vulgarrecht]], über die Provinzialgerichtsbarkeit der römischen Ostprovinzen muss sie ins römische Recht Einzug gehalten haben. Erwähnt wird das besitzlose Pfandrecht in den einzelnen Schriften bedeutender [[Klassik (Jurisprudenz)|Klassiker]], wie [[Gaius (Jurist)|Gaius]] oder [[Aelius Marcianus (Jurist)|Marcian]], aber das Wort &amp;#039;&amp;#039;hypoteca&amp;#039;&amp;#039; wurde weitgehend gemieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Max Kaser]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Römische Privatrecht. Erster Abschnitt. Das altrömische, das vorklassische und klassische Recht.&amp;#039;&amp;#039; C.&amp;amp;nbsp;H. Beck Verlag, München 1955 &amp;#039;&amp;#039;([[Handbuch der Altertumswissenschaft#X. Rechtsgeschichte des Altertums|Zehnte Abteilung, Dritter Teil, Dritter Band, Erster Abschnitt]])&amp;#039;&amp;#039; §&amp;amp;nbsp;48, S. 172–175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch [[Ulpian]] erwähnte die &amp;#039;&amp;#039;hypotheca&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulpian, &amp;#039;&amp;#039;[[Pandekten|Digesten]]&amp;#039;&amp;#039;, 13, 7, 9, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die preußische Hypotheken- und Konkursordnung von 14. April 1722 regelte erstmals das Hypothekenwesen. Sie sah vor, dass bei jedem mit dem Hypothekenwesen befassten Gericht ein vollständiges Grund- und Hypothekenbuch einzurichten war, das alle Immobilien des Bezirks mit genauer Bezeichnung und Nummerierung enthalten sollte. Weite Verbreitung fand die Hypothek erst, als die Verwaltung die Einrichtung von Hypothekenbüchern für notwendig hielt, ab 1742.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Parey: &amp;#039;&amp;#039;Die Behördenorganisation und die allgemeine Staatsverwaltung Preußens&amp;#039;&amp;#039;, VI  2, 1894, S.&amp;amp;nbsp;493.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann August von Hellfeld]] definierte 1762 die „Hypothequenbuͤcher“ als „gewisse von obrigkeits wegen verfertigte öffentliche buͤcher“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann August von Hellfeld: &amp;#039;&amp;#039;Vollständige Sammlung aller üblichen und brauchbaren Rechte im Heil. Römischen Reiche.&amp;#039;&amp;#039; 1762, Bd. III, S.&amp;amp;nbsp;1900.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Allgemeines Preußisches Landrecht|Allgemeine Preußische Landrecht]] (prALR) sprach beim Pfandrecht allgemein vom „Unterpfandsrecht“ als dem dinglichen Recht, das jemand „auf eine fremde Sache zur Sicherheit seiner Forderung eigeräumt“ ist (I&amp;amp;nbsp;20, §&amp;amp;nbsp;1 APL). Bei der Eintragung auf Grundstücke „hat der Gläubiger das Recht der Hypothek“ (I&amp;amp;nbsp;20, §&amp;amp;nbsp;8 APL). Das sächsische „Gesetz über die Grund- und Hypothekenbücher und das Hypothekenwesen“ vom November 1843 schrieb vor, dass Hypotheken nur an Grundstücken und [[Grundstücksgleiches Recht|grundstücksgleichen Rechten]] bestellt werden können, für die ein Grund- oder Hypothekenbuch angelegt ist (§&amp;amp;nbsp;29).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1900 in Kraft getretene BGB übernahm teils die aus dem [[Römisches Recht|römischen Recht]] stammenden Regelungen, die mit einer [[Legaldefinition]] der Hypothek in {{§|1113|bgb|juris}} BGB beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im übertragenen Sinn wird das Wort &amp;#039;&amp;#039;Hypothek&amp;#039;&amp;#039; für den Kredit selbst oder ebenfalls als [[Metapher]] für eine besondere Belastung verwendet. So galten zum Beispiel die Verbrechen in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] nach dem Krieg als schwere &amp;#039;&amp;#039;Hypothek&amp;#039;&amp;#039; für die junge [[Bundesrepublik Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hypothek (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Oleksiy Feliv |Titel=Die Hypothek im deutschen und ukrainischen Recht: der systematische Vergleich des Hypothekenrechts in Deutschland und der Ukraine einschließlich der rechtstheoretischen Grundlagen und der Ausblicke für das gemeinsame europäische Hypothekenrecht |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Wien u.&amp;amp;nbsp;a. |Datum=2009 |ISBN=978-3-631-58989-2 |Kommentar=Studien des Instituts für Ostrecht München; Zugleich Regensburg, Univ., Diss., 2007}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Steffen Kircher |Titel=Grundpfandrechte in Europa: Überlegungen zur Harmonisierung der Grundpfandrechte unter besonderer Beachtung der deutschen, französischen und englischen Rechtsordnung |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot |Ort=Berlin |Datum=2004 |ISBN=978-3-428-11452-8 |Kommentar=Schriften zum internationalen Recht, Band 144; zugl.: Freiburg im Breisgau, Univ., Diss., 2003}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jong-Chan Park |Titel=Strukturelle Unterschiede zwischen deutschem und koreanischem Hypothekenrecht: Eine wirtschaftliche Analyse zur Reform des koreanischen Hypothekenrechts |Ort=Tübingen |Datum=1988 |Kommentar=Dissertation Tübingen 1988}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hongliang Wang |Titel=Grundpfandrechte in Deutschland und China |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2005 |ISBN=3-631-53286-5 |Kommentar=Europäische Hochschulschriften: Reihe 2, Rechtswissenschaft; Band  4151; Zugl. Diss. Freiburg im Breisgau 2004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4161145-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachenrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditsicherung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzlehre]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stephan Klage</name></author>
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