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	<title>Hypostyl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T21:45:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hypostyl&amp;diff=1197939&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gunnar.Kaestle: /* Definition */ Lesefluss verbessert</title>
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		<updated>2023-10-22T18:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Definition: &lt;/span&gt; Lesefluss verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NIEdot361.jpg|mini|Hypostyl in der Tempelanlage von [[Karnak]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypostyl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypostylon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypostylos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet in der [[Architektur]] einen Saal, dessen flache [[Decke (Bauteil)|Decke]] von [[Säule]]n getragen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Britannica 1911 |Lemma=Hypostyle |Band=14 |Seite=208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Der Name Hypostyl stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf Säulen ruhend“. In Griechenland bezeichnet das Hypostyl lediglich eine große Halle, deren Decke wegen der Spannweite mit Säulen oder Pfeilern abgestützt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]] wurde das Hypostyl als Bauelement ab dem [[Neues Reich (Ägypten)|Neuen Reich]] im Sakral- und vereinzelt auch im Profanbau verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das Hypostyl steht quer zur Längsachse des Tempels und besteht aus einem überhöhten [[Kirchenschiff#Mittelschiff und Seitenschiffe|Mittelschiff]] und zwei niedrigeren [[Seitenschiff]]en. Die Decke eines Hypostyls ist flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelschiff bildet den Durchgang vom Vorhof ins Innere des Tempels, in vielen Tempeln folgt auf das Hypostyl jedoch zuvor eine zweite Säulenhalle. Dieser Durchgang wird beidseitig von jeweils einer Säulenreihe flankiert, deren Säulen höher sind und einen größeren Durchmesser aufweisen als die der Seitenschiffe. Im oberen Bereich der Wände des Mittelschiffs befinden sich große Gratfenster, die meist die einzige Lichtquelle des Hypostyls darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Seitenschiffen stehen mehrere Säulenreihen mit niedrigeren, schlankeren Säulen, die quer zur Längsachse des Tempels angeordnet sind. Durch den spärlichen Lichteinfall im Hypostyl wird vor allem bei größeren Tempelanlagen der Eindruck eines unbegrenzten allseitigen Säulenwaldes bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symbolik ==&lt;br /&gt;
In der Darstellung des Mikrokosmos der Schöpfung durch den ägyptischen Tempel selbst versinnbildlichte das Hypostyl den Schilfsumpf um den [[Nun (Ägyptische Mythologie)#Urhügel|Urhügel]]. Durch die Verwendung von [[Kapitell#P|Papyruskapitellen]] wurde der Eindruck des Betrachters, sich in einem Wald von Pflanzen zu befinden, verstärkt. Im [[Tempel des Amun-Re (Karnak)|Amun-Tempel von Karnak]] wurde diese [[Symbolik]] noch weiter ausgebaut, indem man die 137 Säulen auf Basen erhob, die an die Erde um die Wurzeln von Papyruspflanzen erinnern. Die großen Säulen entlang der Mittelachse sind 23&amp;amp;nbsp;m hoch und enden in weit geöffneten Papyruskapitellen, die übrigen Säulen in geschlossenen Papyruskapitellen. Auch im [[Tempel von Esna|Chnum-Tempel von Esna]] wurde die Sumpfsymbolik verstärkt, indem man Insekten auf den Säulenkapitellen darstellte. Die [[Architrav]]e auf den Säulen und die Decke stellten den Himmel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profanbau ==&lt;br /&gt;
Die höher gestellten Klassen in Ägypten verwendeten das Hypostyl auch in ihren Wohnhäusern. Ebenso wie im Tempel wurde auch hier auf eine durch die Tradition bestimmte Raumfolge geachtet. Über den Haupthof kam man in eine offene Säulenhalle, an die sich eine quergestellte Empfangshalle anschloss. Der darauf folgende Hauptraum wurde meist in Form eines viersäuligen Hypostylsaales errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Müller: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Baukunst.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil. Baugeschichte von Mesopotamien bis Byzanz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;dtv.&amp;#039;&amp;#039; Band 3020). 15. durchgesehene Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv), München 2009, ISBN 978-3-423-03020-5.&lt;br /&gt;
* Hosam Refai: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zum Bildprogramm der großen Säulensäle in den thebanischen Tempeln des Neuen Reiches&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Institute für Afrikanistik und Ägyptologie der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 91 = &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ägyptologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Afro-Pub, Wien 2000, ISBN 3-85043-091-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hypostyle halls|Hypostyl}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hypostylon}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hypostylos}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aegyptologie.com/forum/cgi-bin/YaBB/YaBB.pl?action=lexikond&amp;amp;id=050421185107&amp;amp;uid=050421200802 Ägyptologie Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudeteil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Altes Ägypten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gunnar.Kaestle</name></author>
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