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	<title>Hyponymie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:41:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyponymie&amp;diff=110544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Literatur */ + Troponymie</title>
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		<updated>2023-04-26T14:58:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Troponymie&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Troponymie (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Troponymie&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem sprachwissenschaftlichen Begriff&amp;amp;nbsp;– zur Verwendung in der Logik siehe [[Oberbegriff, Mittelbegriff und Unterbegriff]] und [[Syllogismus]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyponymie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet in der [[Sprachwissenschaft]] (Linguistik) die [[Semantik|semantisch]]-[[begriff]]liche Unterordnung &amp;#039;&amp;#039;([[Subordination (Linguistik)|Subordination]])&amp;#039;&amp;#039; eines [[Semem]]s unter ein anderes Semem. Das untergeordnete Semem wird als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyponym&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und das Übergeordnete als &amp;#039;&amp;#039;Hyperonym&amp;#039;&amp;#039;. Das zur Hyponymie gegenteilige &amp;#039;&amp;#039;(konverse)&amp;#039;&amp;#039; Verhältnis der semantischen Überordnung ist die &amp;#039;&amp;#039;Hyperonymie&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort „Hyponym“ ist damit [[Synonym|bedeutungsgleich]] zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterbegriff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und das gegensätzliche Wort &amp;#039;&amp;#039;Hyperonym&amp;#039;&amp;#039; bedeutungsgleich zu &amp;#039;&amp;#039;[[Oberbegriff]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Hyponymie ist eine zentrale [[semantische Relation]] zwischen Begriffen in [[Semantisches Netz|semantischen Netzen]], [[Taxonomie]]n und [[Thesaurus|Thesauri]]. Sie ist zu unterscheiden von der Teil-Ganzes-Beziehung ([[Meronymie]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Sprachwissenschaft vorherrschende abweichende Sprachregelung dürfte historisch bedingt sein und zum anderen darauf beruhen, dass terminologisch eine Unabhängigkeit von der [[Begriffslogik]] erreicht wird: Zwischen [[Wort]], Begriff und Semem muss nicht scharf unterschieden werden und Kritik an der traditionellen Begriffslogik wird vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften der Hyponymie ==&lt;br /&gt;
Diese [[Äquivalenzrelation|Relation]] ist:&lt;br /&gt;
* [[Reflexive Relation|irreflexiv]]: kein Begriff ist ein Unterbegriff von sich selbst&lt;br /&gt;
* [[Asymmetrische Relation|asymmetrisch]]: wenn A ein Hyponym von B ist, dann kann B nicht Hyponym von A sein&lt;br /&gt;
* [[Transitive Relation|transitiv]]: wenn A ein Hyponym von B ist und B ein Hyponym von C, dann ist A ein Hyponym von C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für ein Hyponym transitiver Art: Wenn &amp;#039;&amp;#039;Banane&amp;#039;&amp;#039; ein Hyponym von &amp;#039;&amp;#039;Obst&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Obst&amp;#039;&amp;#039; ein Hyponym von &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel&amp;#039;&amp;#039; ist, dann ist &amp;#039;&amp;#039;Banane&amp;#039;&amp;#039; ein Hyponym von &amp;#039;&amp;#039;Lebensmittel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder in anderer Perspektive: Die Bedeutungen der untergeordneten Ausdrücke enthalten alle Bedeutungen der übergeordneten. Dies gilt jedoch nicht umgekehrt (hier: nicht jedes Lebensmittel ist eine Banane), weil die Bedeutung des Hyponyms spezifischer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhältnis zwischen Hyperonym und Hyponym ==&lt;br /&gt;
Zwischen Hyperonym und Hyponym bestehen weiterhin die folgenden Beziehungen:&lt;br /&gt;
* der Begriffsumfang (die Extension) des Hyponyms ist kleiner als der Begriffsumfang des Hyperonyms. Beispiel: „Jeder Basset ist ein Hund, aber nicht jeder Hund ist ein Basset.“&lt;br /&gt;
* der Begriffsinhalt (die Intension) des Hyponyms ist größer als der Begriffsinhalt des Hyperonyms. Das Hyponym hat mindestens ein semantisches Merkmal mehr als das Hyperonym.&lt;br /&gt;
* Die [[Prädizierung]] eines Objekts als A (Hyponym) impliziert die Prädizierung des Objekts als B (Hyperonym) – aber nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Begriff kann auch das Hyponym mehrerer Hyperonyme sein. Zum Beispiel ist &amp;#039;&amp;#039;Banane&amp;#039;&amp;#039; ein Hyponym zu &amp;#039;&amp;#039;Obst&amp;#039;&amp;#039; und zu &amp;#039;&amp;#039;Pflanze&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyponymie wird auch als Sonderfall partieller [[Synonym]]ie aufgefasst: Hyponyme haben zum einen mit dem Hyperonym und zum anderen mit ihren Kohyponymen mindestens ein [[semantisches Merkmal]] gemeinsam.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Glück, Helmut (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010: &amp;#039;&amp;#039;Hyponymie.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kohyponymie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kohyponyme&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Hyponyme eines gemeinsamen Hyperonyms. In begriffslogischer Terminologie sind Kohyponyme die Unterbegriffe eines gemeinsamen Oberbegriffs. Kohyponyme stehen in der Relation der &amp;#039;&amp;#039;Kohyponymie&amp;#039;&amp;#039;. Diese Relation ist symmetrisch und transitiv. Die Inhalte der Elemente unterscheiden sich in mindestens einem semantischen Merkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel sind &amp;#039;&amp;#039;Dackel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pudel&amp;#039;&amp;#039; Kohyponyme zum gemeinsamen Hyperonym &amp;#039;&amp;#039;Hund&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
* „Dieser Dackel ist ein Hund.“&lt;br /&gt;
* „Dieser Pudel ist ein Hund.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohyponyme schließen sich gegenseitig aus, sie sind inkompatibel (unverträglich):&lt;br /&gt;
* „Dieser Dackel ist kein Pudel.“&lt;br /&gt;
* „Dieser Pudel ist kein Dackel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Antonym#Arten von Antonymien|Arten von Antonymen]]&lt;br /&gt;
* [[Kollektivum]]&lt;br /&gt;
* [[Vererbung (Programmierung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[John Lyons (Sprachwissenschaftler)|John Lyons]]: &amp;#039;&amp;#039;Linguistic Semantics. An Introduction.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, New York 1995, ISBN 0-521-43877-2 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 182–189 (&amp;#039;&amp;#039;Referenz, Nomina und Hyponymie&amp;#039;&amp;#039;) und 265–266 (zu &amp;#039;&amp;#039;Hyponymie im Verbenlexikon&amp;#039;&amp;#039; und zur Troponymie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hyponym|suffix=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lexikologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dokumentationssprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semantik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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