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	<title>Hypodermose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:40:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hypodermose&amp;diff=518086&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2025-08-27T19:57:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vea griblé d&amp;#039; waerbeas.jpg|mini|Schwerer Dasselbefall]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypodermose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, synonym: &amp;#039;&amp;#039;Dasselbefall&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dasselfliegenbefall&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dasselkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;blv.admin.ch&amp;quot;&amp;gt;[https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/dasselkrankheit.html &amp;#039;&amp;#039;Dasselkrankheit&amp;#039;&amp;#039;.] Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV (blv.admin.ch)-&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Dasselbeulenkrankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl 21/1949&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bundesgesetz vom 16. Dezember 1948 über die Bekämpfung der Dasselbeulenkrankheit der Rinder.&amp;#039;&amp;#039; StF: BGBl. Nr. 21/1949 ([https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;amp;Gesetzesnummer=10010260 ris.bka.gv.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{enS|cattle grubs}}, &amp;#039;&amp;#039;heel flies&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;warbles&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Tierseuche]]. Sie wird durch die [[Hautdasseln|Hautdasselfliegen]] hervorgerufen und ist hauptsächlich eine Krankheit der [[Wiederkäuer]], die nicht ausschließlich im Stall gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erreger ==&lt;br /&gt;
Die Hypodermose ist eine spezifische Form des Fliegenmadenbefalls ([[Myiasis]]), bei der die [[Larve]]n (Fliegenmaden), vor allem im Bereich des Rückens, in der [[Unterhaut]] (&amp;#039;&amp;#039;hypodermal&amp;#039;&amp;#039;) oder in der [[Haut]] (&amp;#039;&amp;#039;dermal&amp;#039;&amp;#039;) monatelang [[parasit]]ieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dasselfliegen haben eine starke Wirtsspezifität. Bei [[Rinder]]n kommen die [[Große Dasselfliege|Große]] (&amp;#039;&amp;#039;Hypoderma bovis&amp;#039;&amp;#039;) und die [[Kleine Dasselfliege]] (&amp;#039;&amp;#039;Hypoderma lineatum&amp;#039;&amp;#039;) vor, &amp;#039;&amp;#039;Hypoderma diana&amp;#039;&amp;#039; ist spezifisch für das [[Reh]], &amp;#039;&amp;#039;[[Hypoderma actaeon]]&amp;#039;&amp;#039; für den [[Rothirsch]], &amp;#039;&amp;#039;[[Hypoderma tarandi]]&amp;#039;&amp;#039; für das [[Ren]]tier. &amp;#039;&amp;#039;[[Dermatobia hominis]]&amp;#039;&amp;#039; befällt den Menschen, kommt aber nur in Südamerika vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild ==&lt;br /&gt;
Die Dasselfliegen legen im Frühsommer ihre Eier an die Haare im Bereich des Bauches und der Gliedmaßen. Die Larven schlüpfen innerhalb weniger Wochen, durchbohren die Haut und wandern in Richtung [[Zwerchfell]]. Nach etwa 4 bis 5 Monaten (im Dezember) erreichen sie ihren „Ruheplatz“. Dieser ist bei &amp;#039;&amp;#039;Hypoderma bovis&amp;#039;&amp;#039; der [[Wirbelkanal]], wodurch vorübergehende Lähmungserscheinungen („Dassellähmung“) ausgelöst werden können. Für &amp;#039;&amp;#039;Hypoderma lineatum&amp;#039;&amp;#039; ist der Ruheplatz die [[Schleimhaut]] der [[Speiseröhre]], gelegentlich auch [[Mediastinum]], [[Pleura]] oder [[Lunge]], was sich in Verdauungsstörungen oder [[Pleuritis|Lungenfell-]] bzw. [[Lungenentzündung]]en äußern kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätwinter oder Frühjahr wandern die Larven 2 und 3 in die Rückenhaut und verursachen eine etwa 3&amp;amp;nbsp;cm große Hautschwellung, die als &amp;#039;&amp;#039;Dasselbeule&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird und jeweils eine Larve enthält. Die Larven schaffen sich eine Atemöffnung, so dass die Dasselbeulen ein zentral gelegenes Loch aufweisen. Im Frühjahr verlassen die Larven die Haut, fallen vom Tier ab und verpuppen sich am Erdboden. Nach zwei bis drei Monaten schlüpfen die adulten Dasselfliegen, die nur wenige Tage leben und wiederum Eier auf die Wirtstiere legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wirtschaftliche Bedeutung besteht vor allem in Lederschäden („Schusshäute“) und Leistungsminderungen der befallenen Tiere. Auch Todesfälle können auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachweis ==&lt;br /&gt;
Der Nachweis kann auch über einen [[Serologie|serologischen]] Test ([[Enzyme-linked Immunosorbent Assay|ELISA]]) erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie und Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Die Bekämpfung zielt auf die Beseitigung der Larven aus den Tierbeständen und damit auf Unterbrechung des Vermehrungszykluses und die Verhinderung einer Reinfektion durch stumme Parasitenträger. Die Behandlung sollte im Herbst nach dem Weideabtrieb erfolgen, bevor die Larven den Ort ihrer Winterruhe erreichen. Zum Einsatz kommen [[Avermectine]] wie [[Ivermectin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine Krankheit, die in Deutschland durch staatliche Bekämpfungsmaßnahmen in den Jahren 1933 bis 1967 weitgehend ausgerottet war, aber durch Importe von lebenden Rindern wieder vermehrt auftritt.&lt;br /&gt;
In der Schweiz gehört die Hypodermose zu den [[Tierseuche#Schweiz|Tierseuchen der Gruppe&amp;amp;nbsp;3]] (zu bekämpfende Seuchen), sie gilt seit 2002 praktisch als ausgerottet, und tritt nurmehr ganz vereinzelt auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blv.admin.ch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Österreich ist sie anzeigepflichtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BGBl 21/1949&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Eine der Hypodermose vergleichbare Erkrankung wird bereits im [[Medizinische Papyri aus Lahun|Veterinär-Papyrus Kahun LV.2]] (ca. 1830 v. Chr.) bei einem Kalb beschrieben. In der griechischen Antike kannte man bereits den panikauslösenden Effekt von Dasselfliegen und Bremsen. Auch im [[Römisches Reich|Antiken Rom]] waren Dasselfliegen bekannt und wurden als ‚Asilus‘ bezeichnet. Der römische Dichter [[Vergil]] (70 bis 19 v. Chr.) beschrieb in seinem landwirtschaftlichen Lehrbuch die „geflügelte Pest“, welche Rinder zu panikartiger Flucht treibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Douglas D. Colwell, Martin J. R. Hall, Philip J. Scholl: &amp;#039;&amp;#039;The Oestrid Flies: Biology, Host-parasite Relationships, Impact and Management&amp;#039;&amp;#039;. CABI, 2006, ISBN 978-1-84593-168-1, S. 8–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. G. Krünitz beschreibt in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischen Encyclopädie]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Aufklärungszeit die Probleme und das Grausen, die von diesen Schädlingen ausgehen:&amp;lt;!-- lesenswert.. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Brämse ist ein zwar unansehnliches, aber fast für jede Thier≈Gattung fürchterliches Geschöpf. Die Brämsen, die unserm Rindviehe nachstellen, verursachen oft den Häuten großen Schaden. Sie schweben dem Thiere so lange nach, bis sie Gelegenheit gefunden haben, ein Ey auf dasselbe fallen zu lassen. Das Ey hat etwas Kleberiges an sich, hängt sich in die Haare des Thieres an, und glitscht endlich auf die Haut hinab. Hier wird es durch die natürliche Wärme des Thieres ausgebrütet; der Wurm frißt sich in die Haut hinein, und lebt zwischen derselben von den Säften des Thieres, bis er zu einer bräunlichen Puppe (Engerling) wird, aus welchem im folgenden Frühjahre wieder eine Brämse entsteht. Die Haut des Thieres wird von diesem Wurme, wo er sich ansetzt, auf dem ganzen Rücken dermaßen durchlöchert, und voller Narben, daß sie ganz unbrauchbar wird.&lt;br /&gt;
 |Quelle=Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Leder / Brämse&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;68, 33&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/getKRArticles.tcl?tid=2006012011100126 &amp;#039;&amp;#039;Leder&amp;#039;&amp;#039;.] In: J. G. Krünitz: &amp;#039;&amp;#039;Oekonomische Encyklopädie&amp;#039;&amp;#039;; uni-trier.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Chantal Boulard: &amp;#039;&amp;#039;Durably controlling bovine hypodermosis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[BMC Veterinary Research|Vet. Res.]]&amp;#039;&amp;#039;, 2002, 33, S. 455–464; [[doi:10.1051/vetres:2002032]]; [http://www.edpsciences.org/articles/vetres/pdf/2002/05/04.pdf?access=ok edpsciences.org] (PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasitose bei Wiederkäuern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anzeigepflichtige Tierseuche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buiatrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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