<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hyperthermie</id>
	<title>Hyperthermie - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hyperthermie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperthermie&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T06:23:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperthermie&amp;diff=613110&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-15509-92: Tippfehler korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperthermie&amp;diff=613110&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-11T10:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperthermie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Überwärmung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; des Körpers gegen die Tendenz des [[Thermoregulation|Wärmeregulationszentrums]]. Im Gegensatz zum [[Fieber]] ist sie nicht durch [[Pyrogen]]e ausgelöst und spricht daher nicht auf [[Antipyretikum|fiebersenkende Medikamente]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform ist die [[Maligne Hyperthermie]], bei der die erhöhte Körpertemperatur als schwere [[Nebenwirkung|unerwünschte Arzneimittelwirkung]] und auch beim Konsum von bestimmten Drogen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ecstasy]]) auftritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann auch im Rahmen seltener [[Syndrom]]e wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem [[Stüve-Wiedemann-Syndrom]] oder dem [[Crisponi-Syndrom]] auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei akutem Stress kann die Körpertemperatur ebenfalls etwas ansteigen. Dies wird als stressbedingte Hyperthermie bezeichnet. Im Gegensatz zum psychogenen Fieber, das bis auf 41 °C klettern kann, steigen die Temperaturen bei gewöhnlicher stressbedingter Hyperthermie in der Regel nicht über 37,5 °C. Dies wird als eine vorbereitende Reaktion des Körpers auf Bedrohung angesehen. Sozialer Stress, Neuheit, öffentliches Sprechen, Prüfungssituationen, praktisch jeder akute [[Stressor]] (Stressfaktor) kann das Symptom auslösen. Auch bei Tieren tritt das Phänomen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kathrin Utz |Titel=Die Seele als Brandherd |Sammelwerk=Gehirn und Geist |Band=56 |Nummer=1 |Verlag=Spectrum der Wissenschaft |Ort=Heidelberg |Datum=2026}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie genau emotionaler Stress das Wärmeregulationszentrum im [[Hypothalamus]] aktiviert, ist noch unklar. Auch hierbei wirken fiebersenkende Medikamente (z. B. [[Ibuprofen]]) nicht. Das angstlösende [[Benzodiazepine|Benzodiazepin]] [[Diazepam]] (soll nicht dauerhaft gegeben werden) jedoch senkt die stressbedingte Überwärmung. Ähnlich wirken andere angstlösende Medikamente (z. B. [[Serotonin-Wiederaufnahmehemmer|SSRI]]). Die Gabe dieser Medikamente kann somit auch diagnostisch verwertet werden ([[Diagnosis ex juvantibus]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei chronischem Stress, der ebenfalls im Sinne einer Hyperthermie wirken kann, sollen [[Mikroglia]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;zellen im Gehirn aktiviert werden. Diese wiederum schütten entzündungsfördernde [[Zytokin|Zytokine]] aus. Hier helfen [[Antidepressivum|Antidepressiva]] besser als angstlösende Medikamente. Beim Menschen wurde die Wirkung dieser Medikamente auf anhaltende leichte Hyperthermie nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapeutische Hyperthermie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Therapeutische Hyperthermie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die künstlich, im Gegensatz zum Heilfieber durch äußere Wärmezufuhr, erzeugte Temperaturerhöhung ([[Therapeutische Hyperthermie]]) wird beispielsweise ergänzend zur Behandlung von [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankungen]] angewendet. Hyperthermie wird besonders im Bereich der alternativen Krebsbehandlung sowie in der komplementären [[Onkologie]] eingesetzt. Ein Wirksamkeitsnachweis liegt nur in wenigen Fällen und in Kombination mit Chemo- oder Strahlentherapie vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=dkg-web Redaktion |url=https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/therapieformen/hyperthermie-behandlung.html |titel=Hyperthermie-Behandlung bei Krebs |werk=Onko-Internetportal [[Deutsche Krebsgesellschaft]] |hrsg=Deutsche Krebsgesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2024-05-08 |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.krebsinformationsdienst.de/fachkreise/nachrichten/2023/fk07-hyperthermie-bei-krebs.php |titel=Krebs durch Überwärmung behandeln |werk=krebsinformationsdienst.de |datum=2023-04-19 |abruf=2024-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird die Therapie ergänzend zur Anwendung gebracht, werden Wirkungen von Strahlen- und Chemotherapie verstärkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter W. Kauffmann, Ernst Moser, Rolf Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Radiologie: mit 115 Tabellen ; Fragen und Antworten&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, 2006, ISBN 3-437-44415-8, S. 60 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale Hyperthermie wird bei der Behandlung von Insektenstichen durch einen [[Wärmestift]] verwendet. Dass die erhöhte Temperatur eine positive Wirkung auf den Schmerz und den Juckreiz habe, war das Ergebnis einer 2011 durchgeführten (vom Hersteller beauftragten) Studie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Mueller, Grossjohann, Fischer |Titel=The use of concentrated heat after insect bites/stings as an alternative to reduce swelling, pain, and pruritus: an open cohort-study at German beaches and bathing-lakes |Sammelwerk=Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology |Datum=2011-12 |ISSN=1178-7015 |Seiten=191 |Online=https://www.dovepress.com/the-use-of-concentrated-heat-after-insect-bitesstings-as-an-alternativ-peer-reviewed-article-CCID |Abruf=2019-05-26 |DOI=10.2147/CCID.S27825 |PMC=3257884 |PMID=22253544}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten der Hyperthermie. Bei der Ganzkörper-Hyperthermie wird mit Ausnahme des Kopfes der gesamte Körper mittels wassergefilterter Infrarotstrahler überwärmt. Dabei erreicht die Körpertemperatur Werte zwischen 39,5&amp;amp;nbsp;°C und 40,5&amp;amp;nbsp;°C. Bei der lokoregionalen Tiefenhyperthermie wird nur das betroffene Gewebe oder Organ bis maximal 44 Grad Celsius überwärmt. Einen besonderen Stellenwert hat die Behandlung der Prostata mittels der [[Benigne Prostatahyperplasie#Transurethrale Mikrowellenthermotherapie|Transurethralen Hyperthermie]]. Dabei wird zusätzlich zur Wärme ein elektrisches Feld aus Radiokurzwellen aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[laserinduzierte Thermotherapie]] und die Therapie mit [[Hochintensiver fokussierter Ultraschall|hochintensivem fokussiertem Ultraschall]] (HIFU) arbeiten mit der gezielten Überwärmung von Gewebe. Sie zählen jedoch nicht zur Hyperthermie im engeren Sinn.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krebsinformationsdienst.de/behandlung/hyperthermie.php |titel=Hyperthermie |werk=krebsinformationsdienst.de/ |abruf=2019-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem gibt es Hyperthermiegeräte zur Stabilisierung der Patiententemperatur im Bereich der Normo- und Hyperthermie, etwa zur Vermeidung von intra- und postoperativen Wärmeverlusten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirtz &amp;amp; Co. Hospitalwerk Köln: &amp;#039;&amp;#039;Hyperthermiegerät (Hico-Aquatherm 640).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie Intensivtherapie Notfallmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, Nr. 2, April 1985, S. XXII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter W. Kauffmann, Ernst Moser, Rolf Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Das Gehirn im NMR-Bild.&amp;#039;&amp;#039; Urban &amp;amp; Fischer, München 2006, ISBN 3-437-44415-8.&lt;br /&gt;
* Roewer, Jochen Schulte am Esch: &amp;#039;&amp;#039;Herz und Kreislauf bei maligner Hyperthermie.&amp;#039;&amp;#039; Springer, Berlin / New York 1992, ISBN 3-540-54928-5.&lt;br /&gt;
* Michael Wannemacher, Jürgen Debus, Frederik Wenz: &amp;#039;&amp;#039;Strahlentherapie.&amp;#039;&amp;#039; Springer Science &amp;amp; Business Media, Berlin / Heidelberg 2006, ISBN 3-540-22812-8, S. 177 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathophysiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermoregulation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-15509-92</name></author>
	</entry>
</feed>