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	<title>Hyperhidrose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:25:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperhidrose&amp;diff=37187&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BurghardRichter: /* Einleitung */ Typographie (Klammern kursiv)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperhidrose&amp;diff=37187&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-02T15:46:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Typographie (Klammern kursiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = R61.-&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| 02-CODE = R61.0&lt;br /&gt;
| 02-BEZEICHNUNG = Hyperhidrose, umschrieben&lt;br /&gt;
| 03-CODE = R61.1&lt;br /&gt;
| 03-BEZEICHNUNG = Hyperhidrose, generalisiert&lt;br /&gt;
| 04-CODE = R61.9&lt;br /&gt;
| 04-BEZEICHNUNG = Hyperhidrose, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
* Nachtschweiß&lt;br /&gt;
* Übermäßiges Schwitzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = EE00&lt;br /&gt;
| Data-01 = Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-02 = EE00.0&lt;br /&gt;
| Data-02 = Lokalisierte Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-03 = EE00.00&lt;br /&gt;
| Data-03 = Palmoplantare Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-04 = EE00.01&lt;br /&gt;
| Data-04 = Axilläre Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-05 = EE00.02&lt;br /&gt;
| Data-05 = Kraniofaziale Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-06 = EE00.1&lt;br /&gt;
| Data-06 = Primäre generalisierte Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| Code-07 = EE00.Z&lt;br /&gt;
| Data-07 = Hyperhidrose, nicht näher bezeichnet&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperhidrose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder lateinisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperhidrosis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, von {{grcS|ὑπέρ}} &amp;#039;&amp;#039;(hypér)&amp;#039;&amp;#039; „noch mehr, über, über … hinaus“ und {{lang|grc|ἱδρώς}} &amp;#039;&amp;#039;(hidrós)&amp;#039;&amp;#039; „Schweiß“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemoll&amp;quot;&amp;gt;[[Wilhelm Gemoll]], Karl Vretska: &amp;#039;&amp;#039;Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, 1991, ISBN 3-209-00108-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird eine übermäßige Schweißproduktion bezeichnet, die generalisiert oder lokal auftreten kann. Das Gegenteil ist eine Hypohidrose bzw. [[Anhidrose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hyper schweisshand sb.jpg|mini|Hyperhidrose der Hand]]&lt;br /&gt;
Schwitzen stellt eine lebenswichtige Funktion für den Organismus des Menschen dar. Es dient der Regulation der Körpertemperatur und kühlt nicht nur die Haut, sondern auch das Innere des Körpers ab. Ca. 1–2 % der Menschen in Deutschland leiden unter der Krankheit Hyperhidrose, bei der der Körper unabhängig von Wärme oder Kälte, Tages- oder Jahreszeit übermäßig und häufig unkontrollierbar viel Schweiß produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was übermäßigen Schweiß darstellt, ist seitens der Betroffenen vom Leidensausmaß abhängig und damit der subjektiven Einschätzung unterworfen. Für wissenschaftliche Zwecke wird als Hyperhidrose die Produktion von 100&amp;amp;nbsp;mg Schweiß innerhalb von fünf Minuten in einer Achselhöhle definiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot;&amp;gt;{{AWMF|http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-059.html|Definition und Therapie der primären Hyperhidrose|S1|Deutschen Dermatologischen Gesellschaft|2012}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Örtlich begrenzt tritt die Hyperhidrose zu 60 % an den [[Hand]]flächen ([[Schweißhände]]) oder [[Fußsohle]]n ([[Schweißfuß|Schweißfüße]]), zu 40 % in den Achselhöhlen (Achselnässe), zu 10 % am Kopf (vornehmlich der Stirn) und selten an anderen Körperstellen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung ===&lt;br /&gt;
Es wird die primäre, d.&amp;amp;nbsp;h. angeborene Hyperhidrosis von der sekundären Form, welche Folge einer Krankheit ist, abgegrenzt. Eine Unterscheidung wird auf dem Boden der [[Anamnese]] getroffen. Typisch für eine primäre Form&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt; ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beginn der Symptome im Kindes- oder Jugendalter ([[Vergleich (Zahlen)|&amp;lt;]]&amp;amp;nbsp;25&amp;amp;nbsp;Jahre)&lt;br /&gt;
* Auftreten des Schwitzens temperaturunabhängig, unvorhersehbar, und nicht willentlich kontrollierbar&lt;br /&gt;
* [[Herd (Medizin)|fokales]] Auftreten in einer oder mehreren [[Prädilektionsstelle]](n) mit beidseitigem, symmetrischen Befall&lt;br /&gt;
* Auftreten öfter als 1× pro Woche mit Beeinträchtigung im Alltag&lt;br /&gt;
* kein vermehrtes Schwitzen während des Schlafes&lt;br /&gt;
* positive Familienanamnese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sonderform der Hyperhidrose ist die [[Bromhidrose]] oder &amp;#039;&amp;#039;Bromhidrosis&amp;#039;&amp;#039;, bei der der vermehrt produzierte Schweiß die Hornschicht der Haut ständig durchfeuchtet und die Vermehrung der ortsständigen Keimflora begünstigt, wodurch ein übelriechender Schweiß entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweregrad ===&lt;br /&gt;
Orientierend kann die Hyperhidrose [[Quantifizierung|semiquantitiv]] am Ausmaß der Schweißbildung an Hand- und Fußflächen (H) sowie Achseln (A) in drei Schweregrade&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt; eingeteilt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Schweregrad&lt;br /&gt;
! Symptome&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| I – leichte Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| A + H: deutlich vermehrte Hautfeuchtigkeit&amp;lt;br /&amp;gt;A: Schwitzflecke mit 5–10&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| II – mäßig starke Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| A + H: Bildung von Schweißperlen&amp;lt;br /&amp;gt;A: Schwitzflecke mit 10–20&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;H: Schwitzen auf Handflächen oder Fußsohlen begrenzt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| III – starke Hyperhidrose&lt;br /&gt;
| A + H: Schweiß tropft ab&amp;lt;br /&amp;gt;A: Schwitzflecke mit mehr als 20&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser&amp;lt;br /&amp;gt;H: Schwitzen auch an Rückseiten der Finger und Zehen sowie am seitlichen Rand von Hand und Fuß&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
=== Primäre Hyperhidrose ===&lt;br /&gt;
Die Ursache örtlich begrenzter Schweißneigung ist noch nicht näher erforscht und unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme bildet die örtlich begrenzte Schweißbildung aufgrund [[gustatorisch]]er Reize beim [[Frey-Syndrom]] ([[Łucja Frey-Gottesman]], Neurologin, 1889–1942, Lemberg), das aufgrund einer Fehlfunktion des &amp;#039;&amp;#039;[[Nervus auriculotemporalis]]&amp;#039;&amp;#039; zustande kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundäre Hyperhidrose ===&lt;br /&gt;
Eine gesteigerte generelle Schweißproduktion kann verschiedene Ursachen haben.&lt;br /&gt;
Auslöser einer generalisierten Hyperhidrose ohne eigenen Krankheitswert können körperliche Anstrengung und das Schwitzen während des [[Fieber|Abfieberns]] sein – beide im Sinne der Regulation der Körpertemperatur ([[Thermoregulation]]). Die bei Körperarbeit entstehende Wärme wird durch eine Erhöhung der Schweißproduktion abgeführt, beim Abfiebern entspricht die aktuelle Körperkerntemperatur (noch) nicht dem geforderten Sollwert, so dass auch hier die überschüssige Wärme an die Außenwelt abgegeben werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Gründe für ein generalisiertes übermäßiges Schwitzen sind:&lt;br /&gt;
* eine [[hormon]]ell bedingte Hyperhidrose, z.&amp;amp;nbsp;B.&lt;br /&gt;
** das [[Klimakterium]] (die Wechseljahre)&lt;br /&gt;
** eine [[Hyperthyreose]] (Schilddrüsenüberfunktion)&lt;br /&gt;
** ein [[Hypopituitarismus]] (Hypophysenunterfunktion)&lt;br /&gt;
** ein [[Phäochromozytom]] (seltener u.&amp;amp;nbsp;a. adrenalinproduzierender Tumor)&lt;br /&gt;
** andere seltene [[Hormonstörung]]en&lt;br /&gt;
* unerwünschte Arzneimittelwirkungen (Hormone, [[Psychopharmaka]], [[Serotonin-Wiederaufnahmehemmer|SSRI]] (jeder zehnte Anwender ist betroffen), [[Parasympathomimetikum|Parasympathomimetika]], [[Kortikoid]]en, [[Beta-Blocker]], [[Salicylsäure]] u.&amp;amp;nbsp;a.). In der Schmerztherapie kommt es vor, dass sowohl [[Opiate (EP)|Opiate]] als auch Co-Analgetika ([[Antidepressivum|Antidepressiva]] und [[Antiepileptika]]) eine Hyperhidrosis auslösen oder verstärken. Übermäßiges Schwitzen kann ein erstes Anzeichen eines [[Serotoninsyndrom]]s in der Kombinationstherapie sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Schweikert-Wehner |Titel=Hyperhidrosis in der Schmerzmedizin |Sammelwerk=HAUT |Nummer=1 |Verlag=WPV. Wirtschafts- und Praxisverlag |Ort=Köln |Datum=Februar 2022 |ISSN=0938-2216 |Seiten=10-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* eine [[Hypoglykämie]], z.&amp;amp;nbsp;B. als Symptom einer [[Diabetes mellitus|Zuckerkrankheit]] oder auch im Rahmen einer nicht mehr üblichen [[Insulinschocktherapie]]&lt;br /&gt;
* chronische [[Infektionskrankheit|Infekte]]&lt;br /&gt;
* [[Malignom]]e&lt;br /&gt;
* [[Blutkreislauf|Kreislaufstörungen]] wie eine [[orthostatische Hypotonie]]&lt;br /&gt;
* [[Übergewicht]]&lt;br /&gt;
* neurologisch bedingt&lt;br /&gt;
** bei Schädigung des [[Sympathikus]] (Verletzungen, Halsmarkerkrankung, [[Halsrippe]]) oder des [[Hypothalamus]] (als einem Ort der [[Thermoregulation]]) selbst&lt;br /&gt;
* [[Psychische Störung|psychische Probleme]]: In den meisten Fällen ist die Abgrenzung in &amp;#039;&amp;#039;Ursache&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Symptom&amp;#039;&amp;#039; schwer vorzunehmen. Die Schweißproduktion wird durch [[Stress]] (Ausschüttung von [[Adrenalin]]) zwar gesteigert, eine Hyperhidrose verursacht aber auch selbst schwerwiegende soziale Probleme und kann damit die Entstehung psychischer Störungen bedingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächtliche Hyperhidrosis ([[Nachtschweiß]]) wird übermäßiges Schwitzen während des Schlafes bezeichnet, das als mögliches Zeichen einer [[Systemische Erkrankung|systemischen Erkrankung]] wie einer [[Kollagenose]], eines [[Lymphom]]s oder einer [[Tuberkulose]] ernst genommen werden sollte. Aber auch hier gilt, dass es schwierig ist, zwischen einem Schwitzen ohne und mit Krankheitswert zu unterscheiden. Als ein recht zuverlässiges Kriterium hierfür gilt, ob der Schlaf in seiner Qualität deutlich beeinträchtigt wird und man z.&amp;amp;nbsp;B. in der Nacht aufstehen muss, um Wäsche oder gar Bettlaken zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hyperhidrose kann eine [[Trichomycosis palmellina]] zur Folge haben, die Besiedelung der [[Sekundärbehaarung]] durch [[saprophyt]]äre [[Corynebacterium|Corynebacterien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Diagnostik]] stehen mehrere qualitative und quantitative Test-Methoden, die vornehmlich Ausmaß und Lokalisation der Hyperhidrose ermitteln, zur Verfügung. Während qualitative Testmethoden die Stellen nachweisen, an denen eine verstärkte Schweißproduktion auftritt, kann durch quantitative Messverfahren die Schweißmenge pro Zeitintervall festgestellt werden. Diese objektiven Testverfahren helfen dem behandelnden Arzt&amp;amp;nbsp;– zusammen mit einer eingehenden [[Anamnese]] (neben dem subjektiven Empfinden auch die Familienanamnese)&amp;amp;nbsp;– den Grad der Hyperhidrose zu ermitteln sowie geeignete Therapien auszuwählen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Jod-Stärke-Test (auch [[Minor-Test]]): Der Minor-Test ermöglicht eine farbliche Abgrenzung der betroffenen Körperstelle mithilfe einer speziellen Jod-Lösung: Potentiell betroffene Hautareale werden damit eingepinselt und anschließend mit Stärkepulver bestäubt. Bereiche, an denen eine übermäßige Schweißproduktion auftritt, färben sich braun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gravimetrie (Chemie)|Gravimetrie]]: Hierbei wird ein spezielles Papier für einen bestimmten Zeitraum auf das betroffene Hautareal aufgebracht. Durch eine Differenzmessung des Gewichts des Test-Papiers vorher und nachher kann so die Schweißmenge pro Zeitspanne ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Differentialdiagnostik]]: [[Psychosomatik]], [[Medikation]] (zum Beispiel Cholinesterase-Hemmer, [[Antidepressiva]] wie [[Serotonin-Wiederaufnahmehemmer]], [[Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer]] und trizyklische Antidepressiva, [[Opioide]], [[Tramadol]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten. Von der [[Deutsche Dermatologische Gesellschaft|Deutschen Dermatologischen Gesellschaft]] wird ein stufenweises Vorgehen in Abhängigkeit vom Ausmaß der Erkrankung empfohlen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Axilläre Hyperhidrose&lt;br /&gt;
# [[Lokaltherapie|Topische]] Therapie mit [[Antitranspirant]]ien ([[Aluminiumchlorid]], [[gerbsäure]]haltige Externa)&lt;br /&gt;
# Chemische [[Denervierung]] mit [[Botulinumtoxin|Botulinumtoxin A]]&lt;br /&gt;
# Chirurgische axilläre Schweißdrüsenentfernung&lt;br /&gt;
# Systemische Therapie mit Antihidrotika oder [[Psychopharmaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Hyperhidrose der Hand- und Fußflächen&lt;br /&gt;
# Topische Therapie mit Antitranspirantien&lt;br /&gt;
# [[Leitungswasseriontophorese]]&lt;br /&gt;
# Chemische Denervierung mit Botulinumtoxin A&lt;br /&gt;
# Systemische Therapie mit Antihidrotika oder Psychopharmaka&lt;br /&gt;
# [[Ultima Ratio]] bei palmarer Hyperhidrose: operative [[thorakale Sympathektomie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Generalisierte, primäre Hyperhidrose&lt;br /&gt;
: nur systemische Therapie mit Antihidrotika oder Psychopharmaka&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topische Therapie ===&lt;br /&gt;
* [[Aluminiumchlorid]]-Behandlung: Aluminiumchlorid wird in den meisten Antitranspirantien verwendet, aber Menschen, die an Hyperhidrose leiden, brauchen eine viel höhere Konzentration. Die Aluminiumsalze dringen in die Schweißkanäle, verbinden sich mit dem dortigen [[Keratin]] und verstopfen damit die Drüsenausführungsgänge. Je nach Anwendungsgebiet existieren Rezepturen mit unterschiedlichen Konzentrationen des Aluminiumchlorids in der Lösung (üblicherweise 10–20 %), die in der [[Apotheke]] erhältlich sind. Die Lösung wird vor dem Schlafen auf die schwitzenden Körperstellen aufgetragen, da es nachts zu einer geringeren Schweißbildung kommt und die Lösung nicht ausgeschwitzt wird. Nach einer Woche täglichen Gebrauchs ist es ausreichend, die Behandlung 1–2 Mal pro Woche zu wiederholen. Ziel ist die dauerhafte Rückbildung der Schweißdrüsen, so dass die Therapie schließlich eingestellt werden kann. Nebenwirkungen sind Juckreiz bei sensibler Haut und Hautirritationen. Außerdem kann sich die Kleidung verfärben. Die Erfolgsquote der Therapie mit Aluminiumchlorid liegt bei 95 %.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://freidok.ub.uni-freiburg.de/freidok/volltexte/2004/1440/pdf/Doktorarbeit_02_05_04.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ergebnisse der operativen Therapie der Hyperhidrosis axillaris im Zeitraum von 1995–2000 an der Hautklinik Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 502&amp;amp;nbsp;kB) [[Dissertation]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Methenamin]]: Die methenaminhaltige Salbe wird ein- bis zweimal täglich auf die betroffenen Hautareale aufgetragen. Das durch diesen Stoff in Verbindung mit dem sauren Schweiß produzierte [[Formaldehyd]] denaturiert die Proteine im Schweiß und verschließt dadurch die Schweißdrüsen.&lt;br /&gt;
* [[Glycopyrroniumbromid]]: In 0,5- bis 3-prozentiger Konzentration zum Auftragen auf die Haut bei gustatorischen Schwitzen (Schwitzen auf Oberlippe, Wangen und Stirn ausgelöst durch Kauen oder Abbeißen), individuell zu rezeptieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm5_44_2003 &amp;#039;&amp;#039;Identitätsprüfung von Glycopyrroniumbromid.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische-Zeitung Online.&amp;#039;&amp;#039; 44/2003; abgerufen am 7. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Fertigarzneimittel]] zur topischen Anwendung bei schweren Formen der primären axillären Hyperhidrose Erwachsener ist ebenfalls erhältlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Abfrage [[Rote Liste (Arzneimittel)|Rote Liste]], Arznei aktuell, Webrecherche; Stand 07/2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pharmazeutische Zeitung, [https://www.pharmazeutische-zeitung.de/neues-medikament-gegen-starken-achselschweiss-verfuegbar-134808/ &amp;quot;Neues Medikament gegen starken Achselschweiß verfügbar&amp;quot;]. Abgerufen am 3. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Leitungswasseriontophorese ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Leitungswasseriontophorese}}&lt;br /&gt;
Die Leitungswasseriontophorese ist eine Gleichstromtherapie ohne Einsatz von Wirkstoffen oder Medikamenten. Hierzu werden die Hände oder Füße in zwei Wannen mit Wasser gelegt. In jeder Wanne ist ein elektrischer Leiter. Die Hände bzw. Füße sind der elektrische Leiter, der den Stromkreis schließt. Der Strom wird individuell so justiert, dass dieser als Kribbeln spürbar, aber weder unangenehm noch schmerzhaft ist. Die Wirkungsursache der Iontophorese wurde bis heute nicht abschließend erklärt, die Schweißdrüsen werden in jedem Falle nicht geschädigt. Gesichert dagegen ist die Wirkung: bei über 80 % der Anwender kann die Schweißneigung signifikant reduziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Schiller-Frühwirth |Hrsg=Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger |Titel=Leitungswasser-Iontophorese |Ort= |Datum=2013-02 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den Händen und Füßen lassen sich auch die Achseln unter Verwendung von Schwammtaschen behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chemische Denervierung ===&lt;br /&gt;
[[Botulinumtoxin]] (Botox): Das [[Gift]] von [[Clostridium botulinum]], das stärkste bekannte [[Toxin]], wird in extremer Verdünnung [[Subkutan|intracutan]] (in die Haut) gespritzt und scheint bei der lokalisierten (axillären und palmaren) Hyperhidrose wirksam zu sein. Es hemmt die Freisetzung von [[Acetylcholin]] und damit die Schweißproduktion der [[cholinerg]] innervierten Schweißdrüsen. Die Wirkungsdauer ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Wirkung kann bereits nach einem halben Jahr spürbar nachlassen. Der [[IGeL-Monitor]] des MDS (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen) bewertet diese Selbstzahlerleistung als „unklar“. Die systematische Recherche der wissenschaftlichen Literatur ergebe zwar Hinweise auf einen Nutzen, aber auch Hinweise auf Schäden: Vermutlich erhöhe Botox die Lebensqualität und vermindere die Schweißproduktion, laut den Herstellerangaben seien jedoch etliche Nebenwirkungen möglich. Bei sachgemäßer Anwendung sei das Botulinumtoxin nicht giftig.&amp;lt;ref&amp;gt;IGeL-Monitor, [https://www.igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/botox-gegen-schwitzen.html &amp;#039;&amp;#039;Bewertung Botox gegen Schwitzen&amp;#039;&amp;#039;.] Abgerufen am 31. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Botulinumtoxin ist nur bei primärer axiliärer Hyperhidrose zugelassen; der Einsatz an anderen Stellen, wie an Händen, Füßen und Stirn, stellt einen sogenannten [[Off-Label-Use]] dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Systemische Therapie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- linked from redirect [[Methantheliniumbromid]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Salbei]]: keine kontrollierten Studien, allenfalls als [[adjuvante Therapie]] zu betrachten&lt;br /&gt;
* [[Anticholinergikum|Anticholinergika]]: Zwei Präparate sind in Deutschland für die systemische, perorale Therapie der Hyperhidrose zugelassen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;awmf&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Methantheliniumbromid]]: Wirksam bei fokaler Hyperhidrose.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Hund, R. Sinkgraven, B. Rzany: &amp;#039;&amp;#039;Randomisierte, plazebokontrollierte Doppelblindstudie zur Wirksamkeitsbewertung und Sicherheit von Methantheliniumbromide (Vagantin) zur Behandlung der fokalen Hyperhidrose.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Dtsch Dermatol Ges.&amp;#039;&amp;#039; 2, 2004, S. 343–349.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
# [[Bornaprin]]: Schwache Studienlage, die eine Wirksamkeit bei der axillären, nicht aber bei der Hyperhidrose der Hand- und Fußflächen, nahelegt.&lt;br /&gt;
* Psychopharmaka, [[Tranquilizer]], [[Sedativa]] und [[Betablocker]]: nur kleinere [[Fallserie]]n, keine kontrollierten Studien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikrowellen ===&lt;br /&gt;
Die Behandlung mit Mikrowellen wird erst seit kurzem an Patienten mit Hyperhidrose in der Achselregion durchgeführt. Die aktuelle Studienlage gibt leider keine schlüssige Auskunft über die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit dieser Behandlungsform.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebminfo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ebminfo.at/mikrowellentherapie_hyperhidrose |titel=Mikrowellentherapie bei primärer Hyperhidrose – Evidenzbasiertes Informationszentrum für Ärztinnen |abruf=2018-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;medizin-transparent.at&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medizin-transparent.at/mikrowellen-gegen-schwitzen |titel=Mikrowellen gegen Schwitzen: Wirkung unklar |werk=medizin-transparent.at |abruf=2018-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mikrowellentherapie wird mit einem eigens entwickelten Gerät durchgeführt, das die medizinischen Behandler in der Hand halten und dann über Markierungen in der Achsel führen. Ein entsprechendes Gerät hat 2011 die [[Food and Drug Administration|FDA]]-Zulassung erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medgadget.com/2011/02/fda_approves_miradry_system_for_longterm_treatment_of_excessive_underarm_sweat_1.html &amp;#039;&amp;#039;FDA approves miraDry system for long-term treatment of excessive underarm sweat, makes antiperspirant obsolete?&amp;#039;&amp;#039;] medgadget.com, 10. Februar 2011 (abgerufen am 7. Oktober 2015).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Energie der Mikrowellen soll dabei ganz punktuell Schweißdrüsen in der Achselregion durch Hitze zerstören – während das Gewebe rundherum unversehrt bleibt. Meistens gibt es zwei Sitzungen von jeweils 20 bis 30 Minuten im Abstand von etwa drei Monaten. Am Anfang einer Sitzung erhält das zu behandelnde Areal eine Betäubung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;medizin-transparent.at&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine doppelt verblindete, randomisierte Studie aus dem Jahr 2012 mit 120 Teilnehmern hat gezeigt, dass mehr Patienten nach Mikrowellentherapie entweder das Schwitzen nicht mehr bemerkten oder erträglich fanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dee Anna Glaser, William P. Coleman, Larry K. Fan, Michael S. Kaminer, Suzanne L. Kilmer |Titel=A randomized, blinded clinical evaluation of a novel microwave device for treating axillary hyperhidrosis: the dermatologic reduction in underarm perspiration study |Sammelwerk=[[Dermatologic Surgery]] |Band=38 |Nummer=2 |Datum=2012-02 |ISSN=1524-4725 |Seiten=185–191 |DOI=10.1111/j.1524-4725.2011.02250.x |PMID=22289389}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Direkte Messungen der Schweißproduktion durch medizinisches Personal konnten diesen von den Betroffenen empfundenen Unterschied allerdings nicht belegen. Nach sechs Monaten hatten 63 Prozent der Personen in der Mikrowellentherapie-Gruppe eine um die Hälfte geringeren Schweißproduktion, verglichen mit 59 Prozent nach Scheinintervention. Der Unterschied war nicht statistisch signifikant. Da nur diese eine Studie mit wenigen Teilnehmenden vorliegt, ist die Stärke der Evidenz für die vorliegenden Ergebnisse niedrig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebminfo&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chirurgische Therapie ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lokale Schweißdrüsen[[exzision]]&amp;#039;&amp;#039;: (operativer Eingriff): Das betroffene Hautareal wird mitsamt den Schweißdrüsen entfernt. Es treten häufig [[Wundheilungsstörung]]en auf, die [[Narbe (Wundheilung)|Narbenbildung]] kann die Beweglichkeit der betroffenen Körperstellen beeinträchtigen, und es entstehen große sichtbare Narben. Hinzu ist das Ausschneiden des kompletten schwitzenden Areals oft nicht möglich. Diese Behandlungsmethode wird heutzutage nicht mehr verwendet.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Subkutis|Subkutane]] Kürettage&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Subkutane Schweißdrüsensaugkürettage&amp;#039;&amp;#039;: (operativer Eingriff unter örtlicher Betäubung): Im Achselbereich kann durch Absaugen der Schweißdrüsen die Hyperhidrose beseitigt werden. Die Wirkung kann nach einigen Jahren nachlassen, da die Nervenenden teilweise wieder die verbliebenen Schweißdrüsen erreichen und die Schweißdrüsen wieder mit der Schweißabsonderung beginnen. Die Erfolgsquote liegt bei 70–80 %.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Endoskopische transthorakale Sympathektomie]] &amp;#039;&amp;#039;(ETS): Diese [[minimal invasive Operation]], die unter Vollnarkose durchgeführt wird, bessert die Symptome wohl signifikant, sollte allerdings aufgrund der möglichen Komplikationen ([[Pneumothorax]], [[Horner-Syndrom]], kompensatorisches Schwitzen anderer Hautareale, Rücken, Bauch, Schritt teilweise halbseitig) nur in ansonsten therapieresistenten Fällen durchgeführt werden. Insbesondere das kompensatorische Schwitzen, welches fast nicht behandelbar ist, ist eine sehr ernstzunehmende Erscheinung. Verschiedene Studien berichten von einer Rückfallquote von 60–90 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://verlag.hanshuber.com/Zeitschriften/Surg/96/ss9603.html |text=Zusammenfassung der Themen der Ausgabe 2/1996 |wayback=20090504004728 |archiv-bot=2018-04-15 12:58:31 InternetArchiveBot}} der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Swiss Surgery]]&amp;#039;&amp;#039;. Stand: 26. Juni 1997. Abgerufen am 19. Juli 2008. &amp;lt;!-- Angabe: „Kompensatorisches Schwitzen, in der Literatur postoperativ mit 60-90% angegeben, trat in 70% unserer Fälle auf.“ --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dgt-online.de/fileadmin/Jahrestagung/TH2005/htdocs/Abstracts_Vortraege.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Abstracts der Freien Vorträge zur 14. Jahrestagung (2005)&amp;#039;&amp;#039;. |format=PDF; 297&amp;amp;nbsp;kB |wayback=20141219152700 |archiv-bot=2018-04-15 12:58:31 InternetArchiveBot}} Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie, S. 74; abgerufen am 19. Juli 2008.&amp;lt;!-- „67%“ --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Angelica Schorre: [http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1025037/Nass_vor_Schweiss_ohne_Anstrengung &amp;#039;&amp;#039;Nass vor Schweiss ohne Anstrengung&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;saldo.&amp;#039;&amp;#039; 11/2006. Abgerufen am 19. Juli 2008.&amp;lt;!-- „rund 60 Prozent“ --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Sympathektomie werden [[Ganglion (Nervensystem)|Nervenganglien]] des [[Sympathischer Grenzstrang|sympathischen Grenzstrangs]] nahe der [[Wirbelsäule|Brustwirbelsäule]] mittels Hochfrequenzstrom zerstört bzw. der Grenzstrang durchtrennt oder abgeklemmt (Clipping). Damit lässt sich in der Großzahl der Patienten eine Hyperhidrose der Hände und des Gesichts, oft auch der Achselhöhlen, erfolgreich behandeln. Eine Behandlung der Füße erfordert eine Nervenblockade nahe der Lendenwirbel. Diese aufwendigere Operation erfordert eine Öffnung der Bauchhöhle und birgt hohe Risiken (beispielsweise Impotenz).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;CT-gesteuerte perkutane Sympathikolyse&amp;#039;&amp;#039;: ähnlich der ETS, die Ganglien werden jedoch durch [[Computertomographie|computertomographisch]] gesteuerte [[Injektion (Medizin)|Injektion]] von konzentriertem Alkohol zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Trunkale Hyperhidrose]]&lt;br /&gt;
* [[Achselpad]]&lt;br /&gt;
* [[Harlequin-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* [[Schweißfuß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{AWMF|http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/013-059.html|Definition und Therapie der primären Hyperhidrose|S1|[[Deutsche Dermatologische Gesellschaft|Deutschen Dermatologischen Gesellschaft]]|2023}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* M. Sonntag, T. Ruzicka: [http://www.online-zfa.de/media/archive/2004/07/10.1055-s-2004-822835.pdf &amp;#039;&amp;#039;Hyperhidrose, Ursachen und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 508&amp;amp;nbsp;kB) Hautklinik am Universitätsklinikum der Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf. In: &amp;#039;&amp;#039;Z Allg Med.&amp;#039;&amp;#039;, 80, 2004, S. 289–294&lt;br /&gt;
* Patientenformation und [https://www.thoraxklinik-heidelberg.de/fachbereiche/thoraxchirurgie/thoraxchirurgie/behandlungsspektrum/erkrankungen#layer=/einrichtungen/privatambulanz-thoraxchirurgie-1880 Spezialambulanz für Hyperhidrose], Thoraxklinik Heidelberg,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hautkrankheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BurghardRichter</name></author>
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