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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hyperbaton</id>
	<title>Hyperbaton - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-26T02:43:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hyperbaton&amp;diff=26804&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: /* Hyperbaton im engeren Sinne */ Beispiel entfernt, hier ist nicht ein Wort getrennt worden, sondern im Deutschen sind seit der Lutherzeit zwei früher eigenständige Teile verschmolzen worden (Zusammenrückung)</title>
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		<updated>2023-11-06T20:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hyperbaton im engeren Sinne: &lt;/span&gt; Beispiel entfernt, hier ist nicht ein Wort getrennt worden, sondern im Deutschen sind seit der Lutherzeit zwei früher eigenständige Teile verschmolzen worden (&lt;a href=&quot;/index.php/Zusammenr%C3%BCckung&quot; title=&quot;Zusammenrückung&quot;&gt;Zusammenrückung&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hyperbaton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Griechisches Alphabet|griech.]]: {{lang|grc|ὑπερβατός}} akt.: &amp;#039;&amp;#039;überschreitend&amp;#039;&amp;#039;; pass.: &amp;#039;&amp;#039;verstellt&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]]: Gemoll, s.&amp;amp;nbsp;v. ὑπερβατός&amp;lt;/ref&amp;gt; dt. Bez.: &amp;#039;&amp;#039;Sperrung&amp;#039;&amp;#039;) wird in der Fachliteratur uneinheitlich zur Bezeichnung unterschiedlicher [[Rhetorische Figur|rhetorischer Figuren]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyperbaton im engeren Sinne ==&lt;br /&gt;
Im engeren Sinne bezieht sich Hyperbaton auf einen Satzumbau, bei dem zwei [[Syntax|syntaktisch]] zusammenhängende Wörter künstlich durch einen Einschub getrennt werden. Der Einschub erfolgt dabei entweder durch Ergänzung überflüssiger Wörter (oft in [[Pleonasmus|pleonastischen]] Formulierungen) oder durch reine Umstellung innerhalb des Satzes. Das Hyperbaton lenkt die Aufmerksamkeit vor allem auf den ersten der beiden getrennten Begriffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen gewöhnlich aus dem Namen lesen“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::(Goethe, &amp;#039;&amp;#039;Faust I&amp;#039;&amp;#039;) – Ergänzung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Sanft ist im Mondenscheine und süß die Ruh.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::(Matthias Claudius, „Ein Wiegenlied“) – Umstellung&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Der Worte sind genug gewechselt.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
::(Goethe, &amp;#039;&amp;#039;Faust I&amp;#039;&amp;#039;) – Umstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng verwandt mit dieser Form des Hyperbatons ist die [[Tmesis]], bei welcher der Einschub durch Aufbrechen eines Kompositums erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hyperbaton im weiteren Sinne ==&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne bezeichnet Hyperbaton jedoch verschiedene Formen des Satzumbaus, bei denen von der normalen [[Syntax]] durch Umstellung oder Einschub aus poetischen oder emphatischen Gründen abgewichen wird. In diesem Sinne wird Hyperbaton auch als Überbegriff von rhetorischen Figuren wie [[Anastrophe (Rhetorik)|Anastrophe]], [[Parenthese]], [[Hysteron-Proteron (rhetorische Figur)|Hysteron-Proteron]], [[Inversion (Sprache)|Inversion]] oder [[Anakoluth]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel mit beiden Formen des Hyperbatons ==&lt;br /&gt;
Ein klassisches Beispiel für die Verwendung des Hyperbaton ist der Eröffnungssatz von [[Julius Caesar|Caesars]] [[De Bello Gallico]]: &amp;#039;&amp;#039;„Gallia est omnis divisa in partes tres.“&amp;#039;&amp;#039; (Übersetzung: „Gallien ist im Ganzen in drei Teile geteilt.“) Dieser Satz enthält zwei Hyperbata: eines im engeren (Einschub des logisch eigentlich überflüssigen „omnis“) und eines im weiteren Sinne (Umstellung von „tres partes“ in „partes tres“).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Themenring]] / Themenkreis Stilfiguren / rhetorische Figuren --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hadumod Bußmann]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 285.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor = [[Wilhelm Gemoll]]&lt;br /&gt;
| Titel = Griechisch-Deutsches Schul- und Handwörterbuch&lt;br /&gt;
| Auflage = 9.&lt;br /&gt;
| Verlag = G. Freytag Verlag&lt;br /&gt;
| Ort = München/Wien&lt;br /&gt;
| Jahr = 1965&lt;br /&gt;
| ISBN = 3-486-13401-9&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*[[Heinrich Lausberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Literarischen Rhetorik.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Max Hueber, München 1979, ISBN 3-19-006508-X, S. 108 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
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