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	<title>Hypaspistes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:48:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2025-33817-21 am 9. Dezember 2025 um 02:43 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-09T02:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hypaspist.jpg|mini|Rekonstruktion eines Hypaspisten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hypaspistes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Ὑπασπιστής|de=Schildträger}}) waren eine [[Infanterie|infanteristische Truppengattung]] im Heerwesen des [[Antikes Griechenland|antiken Griechenlands]]. Als [[Truppenteil|taktische Einheit]] sind sie vor allem als Bestandteil der [[Makedonische Phalanx|makedonischen Phalanx]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Namentlich werden die Schildträger erstmals im [[Heer Alexanders des Großen]] erwähnt, allerdings dürften sie älteren Ursprungs gewesen sein. Schon unter [[Philipp II. (Makedonien)|Philipp II.]] († 336 v. Chr.) nahmen sie zunächst eine reine Schutzfunktion dem König gegenüber wahr, die spätestens ab Alexander erheblich erweitert wurde. Als Makedonen standen sie gegenüber dem König diesem im weiteren Sinne als &amp;#039;&amp;#039;[[pezhetairoi]]&amp;#039;&amp;#039; zur Seite, also „Gefährten zu Fuß“, allerdings wurden sie bewusst von den so bezeichneten regulären Phalangiten namentlich unterschieden, da sie in ihrer Organisation und Verwendung eine separate Truppengattung bildeten. Wahrscheinlich sind die Schildträger ähnlich wie die Phalangiten aus der alten Leibwächtergarde der makedonischen Könige hervorgegangen, wobei sie im Kampf wie auch abseits davon die ursprüngliche Gardefunktion weiterführten. Häufig wurden sie deshalb auch Leibwächter &amp;#039;&amp;#039;([[somatophylakes]])&amp;#039;&amp;#039; genannt, wobei sie allerdings nicht mit dem so bezeichneten siebenköpfigen Leibwächterkorps zu verwechseln sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie die Phalangiten, die eigentlichen Pezhetairen, wurden die Schildträger aus den Familien der einfachen Landbevölkerung rekrutiert. Ausgewählt wurden sie nach Größe und Körperkraft.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theopompos]], &amp;#039;&amp;#039;[[Die Fragmente der griechischen Historiker]]&amp;#039;&amp;#039;. 115, Frag. 348.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings war ihr Dienst in dieser Truppe mit einem sozialen Aufstieg verbunden, da sie aufgrund ihrer Gardefunktion für den König diesem in der Heeres- und damit Gesellschaftsordnung näher als die regulären Phalangiten standen. An die Schildträger wurden wesentlich höhere Anforderungen an körperlicher Eignung und Loyalität gestellt. Bei verschiedenen Anlässen wurden sie in den Überlieferungen als „Blüte der Makedonen“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;So bei [[Diodor]] 16, 4, 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur die Angehörigen der [[Hetairenreiterei]] standen dem König näher und damit über ihnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens unter [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] († 323 v. Chr.) hatte sich das Aufgabenspektrum der Schildträger erheblich erweitert, indem sie zu einer wichtigen Komponente in der Kriegsführung avancierten. Mit einer Korpsstärke von 3.000 Mann waren sie zu einem taktischen Truppenkörper angewachsen und als Ergänzung zu den &amp;#039;&amp;#039;pezhetairoi&amp;#039;&amp;#039; in die makedonische Phalanx integriert worden. Da der makedonische Phalangit seine lange Lanze &amp;#039;&amp;#039;([[Sarissa (Waffe)|sarissa]])&amp;#039;&amp;#039; beidhändig führen musste, war das äußerst rechte Ende der Phalanxformation ungeschützt und hatte damit für den Feind ein lohnendes Angriffsziel geboten. Diese Schwachstelle sollten nun die Schildträger mit ihren großen Schilden &amp;#039;&amp;#039;([[Hoplon|aspis]])&amp;#039;&amp;#039; abdecken und damit in einer antiken Form der [[Kampfwertsteigerung]] die Widerstandskraft der Phalanx erhöhen. Weiterhin fungierten sie auf dem Schlachtfeld als Bindeglied zwischen der Phalanx und der schweren makedonischen Kavallerie ([[Hetairenreiterei]]), die üblicherweise rechts neben ihnen positioniert war. Neben dem Schild waren die &amp;#039;&amp;#039;hypaspistes&amp;#039;&amp;#039; außerdem mit je einer einhändig führbaren Lanze und einem Schwert bewaffnet, womit sie mit ihrer Ausrüstung den klassischen griechischen [[Hoplit]]en nahe kamen. Im Verlauf des [[Alexanderzug]]s (334–323 v. Chr.) hatten sie sich auch die Kampfweise in klassischer Phalanxformation angeeignet, also in dicht gedrängter Formation mit sich überlappenden Schilden aufgestellt. Damit hatten sie sich für besonders kleine Gefechtssituationen wie auch für schnell auszuführende Operationen prädestiniert. Weiterhin waren sie bei Belagerungen flexibel einsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Alexanderzugs waren die Schildträger in einem Korps unter dem Einheitskommando eines &amp;#039;&amp;#039;archihypaspistos&amp;#039;&amp;#039; organisiert. Später wurden sie in drei Tausendschaften &amp;#039;&amp;#039;(chiliarchiai)&amp;#039;&amp;#039;, angeführt von je einem Tausendschaftführer &amp;#039;&amp;#039;(chiliarchos)&amp;#039;&amp;#039;, und diese wiederum in je zwei Fünfhundertschaften &amp;#039;&amp;#039;(pentakosiarchiai oder lochoi)&amp;#039;&amp;#039; unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Garde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abseits des Kampfeinsatzes hatten die Schildträger ihre Schutzfunktion für den König beibehalten. Sobald dieser zu Fuß kämpfte, zumeist bei Belagerungen, bildeten sie mit den besten Kriegern aus ihren Reihen eine Garde ({{lang|grc|ἄγημα|agēma}}) für seinen Schutz. Diese diente nach dem Ende des Indienfeldzugs auch als Palastgarde in [[Susa (Persien)|Susa]], [[Ekbatana]] und [[Babylon]]. Nach dem Tod Alexanders eskortierte sie 321 v. Chr. seinen Leichenzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veteranen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Alexander hatten sich die ältesten und erfahrensten Kämpfer der Schildträger einen allgemeinen Ruf als Elite des makedonischen Kriegertums erworben. Ihre Schilde waren mit eisernen oder silbernen Beschlägen versehen, weshalb sie unter dem Namen „Silberschilde“ ({{lang|grc|αργυράσπιδες|argyraspides}}) bekannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arrian]], &amp;#039;&amp;#039;Anabasis.&amp;#039;&amp;#039; 7, 11, 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Veteranenverbände in den Phalanxformationen der späteren hellenistischen Herrscher wurden so genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewaffnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hypaspisten trugen einen [[Helm]], ein [[Schwert]] und einen in [[Erz]] eingeschlagenen [[Goller|Lederkoller]], besaßen jedoch im Gegensatz zu den [[Pezhetairen]] ([[Makedonische Phalanx]]) Schilde im argiven (statt im illyrischen) Stil sowie Lanzen von normaler Länge (etwa zwei Meter) statt der [[Sarissa (Waffe)|Sarissen]] von dreifacher Manneslänge. Außerdem trugen Hypaspisten manchmal Wurflanzen, die sie, ähnlich den [[Pilum|Pila]] der [[Römische Legion|römischen Legionäre]], vor dem Zusammenprall der Linien auf den Feind schleuderten. Dies lockerte die feindliche Formation und brach effektiv Ansturm und [[Kampfmoral]]. Als Rüstung diente oft die lederne [[Spolas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Diadochen]] ersetzten [[Galater|galatische]] Langschwerter zum größten Teil die vorherigen Kurzschwerter. Außerdem wurden die Rüstungen vielfältiger; [[Lamellenpanzer]], [[Kettenhemd]]en und [[Schuppenpanzer]] kamen hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joseph Roisman, [[Ian Worthington]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;A Companion to Ancient Macedonia.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-Blackwell, Chichester u. a. 2010, ISBN 978-1-4051-7936-2, S. 454–456.&lt;br /&gt;
* Edward M. Anson: &amp;#039;&amp;#039;Alexander&amp;#039;s Hypaspists and the Argyraspids.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historia (Zeitschrift)|Historia]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 30, Nr. 1, 1981, S. 117–120, {{JSTOR|4435747}}.&lt;br /&gt;
* Edward M. Anson: &amp;#039;&amp;#039;The Hypaspists: Macedonia&amp;#039;s Professional Citizen-Soldiers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 34, Nr. 2, 1985, S. 246–248, {{JSTOR|4435923}}.&lt;br /&gt;
* R. A. Lock: &amp;#039;&amp;#039;The Origins of the Argyraspids.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 26, Nr. 3, 1977, S. 373–378, {{JSTOR|4435568}}.&lt;br /&gt;
* Robert D. Milns: &amp;#039;&amp;#039;The Hypaspists of Alexander III. Some Problems.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Historia.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 20, Nr. 2/3, 1971, S. 186–195, {{JSTOR|4435190}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppengattung (antikes Griechenland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärischer Verband (Garde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-33817-21</name></author>
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