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	<title>Hygelac - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T07:09:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hygelac&amp;diff=539123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: /* Namenkundliches */ BKL Fix</title>
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		<updated>2025-01-29T13:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namenkundliches: &lt;/span&gt; BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Figur des im altenglischen [[Heldenepik|Heldenepos]] [[Beowulf]] vorkommenden Königs der [[Gauten]], dessen königlicher Sippe der Held des Epos, Beowulf, angehört. Der als Onkel und väterliches Vorbild Beowulfs fungierende Hygelac ist im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; die einzige historisch überlieferte Figur, sie gibt dem Epos eine reale Dimension. Die mit Hygelac verknüpften historischen Ereignisse und Personen stimmen mit den anderen Überlieferungen überein. Ein historischer Kern gilt für das Epos &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; somit als bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichtsforschung identifiziert Hygelac (rekonstruiertes [[Urgermanische Sprache|Urgermanisch]]: &amp;#039;&amp;#039;*Hugilaikaz&amp;#039;&amp;#039;) mit dem von [[Gregor von Tours]] bezeugten &amp;quot;Dänenkönig&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Chlochilaicus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der zwischen den Jahren 516 und 522 in &amp;#039;&amp;#039;Gallien&amp;#039;&amp;#039; einfiel und dort starb. Ebenso wird Hygelac mit dem &amp;#039;&amp;#039;Rex Getarum&amp;#039;&amp;#039; im [[Liber Monstrorum]] in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Position ==&lt;br /&gt;
Im [[Altenglische Sprache|altenglischen]] [[Heldendichtung|Heldenepos]] [[Beowulf]] wird König &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039; dem Volksstamm der Gauten&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Gotar|Geata]], [[Gotar|Geaten]] und [[Götaland]]&amp;lt;/ref&amp;gt; zugerechnet. Das [[Götaland|Land der Gauten]] ist neben dem Königssitz [[Heorot]] das zweite geographische Zentrum im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Es werden jedoch kaum Details zu den Gauten angeführt; der Dichter konnte offensichtlich davon ausgehen, dass diese dem Publikum wohlbekannt waren.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beowulf ist der Sohn von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ecgþeow &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und Hygelacs Schwester, das heißt Hygelac ist Beowulfs Onkel. Hygelac, der dritte Sohn des Gautenköngis &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hreðel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hygd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der Tochter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Haereds&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verheiratet, hat die Brüder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herebeald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hæþcyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Ehe mit Hygd stammt der Sohn [[Heardred (Beowulf)|Heardred]] und eine Tochter, die mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eofor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verheiratet ist.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gauten sind oft in Auseinandersetzungen mit den [[Svear|Schweden]] verwickelt. Ihr Höhepunkt ist die Schlacht am Rabenholz um 510,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;, Vers 2922 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Hygelac zusammen mit seinem Bruder Hæþcyn teilnimmt. Bei einer Attacke Hæþcyns wird die Gattin des Schwedenkönigs &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ongenþeow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gefangen genommen. Als sein Bruder in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hrefnesholt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit den Schweden kämpft, kommt Hygelac einen Tag zu spät, als dass er ihn retten könnte: Hæþcyn wird von den Schweden getötet. Doch gelingt es Hygelac, die überlebenden Gauten, die vom Schwedenkönig Ongenþeow belagert werden, zu befreien. Die Schweden fliehen in eine Festung, dort werden sie überwältigt und ihr König Ongenþeow von Eofor erschlagen. Nach dem Tod seines Bruders wird Hygelac König der Gauten.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später unternimmt Hygelac, mit Beowulf als Gefolgsmann, eine [[Wikinger]]fahrt nach [[Friesland]] bis zum Niederrhein und von dort zur Nordseeküste, vor deren Erreichen er von den Franken geschlagen wird, wobei er den Tod findet. Dieser Zug gegen die fränkischen Friesen oder Franken, der erste dokumentierte Zug der Wikinger in Westeuropa überhaupt, gilt als historische Tatsache.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{RGA|12|612|615|Gregor von Tours|[[Martin Heinzelmann]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hygelac fungiert im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;-Epos als mutiger, kriegerischer König, dem es jedoch an Weitsicht und Klugheit mangelt, womit er nicht als Idealkönig gelten kann.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wikingerfahrt nach Friesland ==&lt;br /&gt;
Hygelacs Beutezug nach Friesland wird von der Geschichtsforschung nach dem Bericht in Gregor von Tours&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Historia Francorum&amp;#039;&amp;#039; auf um 521 datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Fred C. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;The Tomb of Beowulf and the other Essays on Old England&amp;#039;&amp;#039;. Wiley 1993, ISBN 0-631-17328-5. Der Historiker [[John Haywood (Historiker, 1956)|John Haywood]] datiert den Zug auf 528.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Wikingerfahrt ist die einzige Angabe im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;, die sich historisch verifizieren lässt. Im Epos wird von einem zunächst erfolgreichen Raubzug erzählt, der dann – mit der Ermordung Hygelacs und dem Sieg der [[Chattuarier|Hetware]] – für die Gauten in einem Fiasko endet. Weiter wird von Beowulfs Rache für Hygelacs Tod und seiner anschließenden schwimmenden Flucht berichtet. In der Nachhut erschlägt Beowulf den Feldzeichenträger &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Daeghrefn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, den Mörder Hygelacs, und kehrt mit reicher Beute zu den Gauten zurück. Als Belohnung bieten ihm die Gauten den verwaisten Thron Hygelacs an.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlicher Plünderungswille wird als der Grund für Hygelacs Überfall angeführt, jedoch wird der Überfall von der Forschung auch als ein bewusstes Eingreifen in den Kampf um die Macht im Westen Europas interpretiert, der zwischen dem Ostgoten [[Theoderich der Große|Theoderich dem Großen]] und den Franken geführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Godfrid Storms: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Hygelacs Raid&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nottingham Medieval Studies&amp;#039;&amp;#039; 14. 1970, S. 3–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Bericht über die Wikingerfahrt nach Friesland werden vier Stämme angeführt, gegen die Hygelac kämpfte: die Franken, Friesen, Hetware und Hugas. Mit welchen Volk die Hugas zu identifizieren sind, ist unklar. Im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;-Epos existieren nur wenige geographische Angaben.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen wird das [[Rhein-Maas-Delta|Rheindelta]] als Ort des Überfalls angesehen. Hygelacs Schiffe sind wohl durch das [[Kattegatt]] und dann die [[Nordseeküste]] entlang gefahren. Offenbar gelangten sie durch die [[Zuidersee]] schließlich in die [[IJssel]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Francis P. Magoun: &amp;#039;&amp;#039;The Geography of Hygelacs Raid on the Land of the West Frisian and Hætt-ware, ca. 530 A. D.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;English Studies&amp;#039;&amp;#039; 34. 1953, S. 160–163; vgl. Godfrid Storms: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Hygelacs Raid&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nottingham Medieval Studies&amp;#039;&amp;#039; 14. 1970, S. 3–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Überfall entkamen Hygelacs Gefolgsleute leicht auf der [[Waal (Fluss)|Waal]] wieder Richtung Nordsee.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Godfrid Storms: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Hygelacs Raid&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nottingham Medieval Studies&amp;#039;&amp;#039; 14. 1970, S. 3–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hygelac selbst wartete jedoch zu lange, er wurde von den Hetware überwältigt und getötet. Hygelac wurde auf einer der Inseln nahe Friesland begraben.&amp;lt;ref name=rga&amp;gt;Vgl. {{RGA|15|298|300|Hygelac|Corinne Susanek}} [http://books.google.de/books?id=C3yO2zzdfOUC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA298#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Quellen ==&lt;br /&gt;
Der im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; erwähnte Überfall Hygelacs auf das Land der frankischen Friesen wird von der Geschichtsforschung mit dem gleichen Beutezug identifiziert, von dem [[Gregor von Tours]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Historia Francorum]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gregor von Tours]], [[Historia Francorum]] 3,5; vgl. Kemp Maloune: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;English Studies&amp;#039;&amp;#039; 21. 1939, S. 108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt; berichtet. Der Dänenkönig [[Chlochilaicus|Chlochilaicius]] unternahm einen Beutezug zu den Friesen, der durch das Eingreifen des designierten [[Austrasien|austrasischen]] Thronfolgers [[Theudebert I.|Theudebert]]&amp;lt;ref&amp;gt;Theudebert war damals noch nicht König, sondern Feldherr unter seinem Vater [[Theuderich I.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Niederlage und dem Tod Chlochilaicius&amp;#039; endete.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt; Ian N. Wood sieht in der Gleichsetzung von &amp;#039;&amp;#039;Chlochilaich&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039; einen historischen Vorgang,&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Ian. N. Wood: &amp;#039;&amp;#039;The Merovingian Kingdoms 450-751.&amp;#039;&amp;#039; Harlow 1994, S. 50, 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Morten Axboe mit der von [[Prokopios von Caesarea|Prokopios]] und [[Jordanes]] hervorgehobenen Machtstärke des im 6. Jahrhundert auftretenden Dänenvolks weiter bekräftigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Morten Axboe: &amp;#039;&amp;#039;Danish Kings and Dendrochronology.&amp;#039;&amp;#039; In: G. Ausenda (Ed.): &amp;#039;&amp;#039;After Empire.&amp;#039;&amp;#039; Woodbridge 1995, S. 217 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Historia Francorum&amp;#039;&amp;#039;, die um 576 niedergeschrieben wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibull&amp;quot;/&amp;gt; ist die früheste Quelle, die von diesem Überfall berichtet. Im Jahr 1817 nahm [[Nikolai Frederik Severin Grundtvig|Nikolai Grundtvig]]&amp;lt;ref&amp;gt;RGA Nikolai Grundtvig&amp;lt;/ref&amp;gt; als erster den Chlochilaicius der &amp;#039;&amp;#039;Historia Francorum&amp;#039;&amp;#039; als mit dem Hyelac im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; identisch an und datierte so die Geschehnisse im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;-Epos zwischen die Jahre 515 bis 530.&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibull&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im anonymen &amp;#039;&amp;#039;Liber Historiae Francorum&amp;#039;&amp;#039;, das um 727 geschrieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;weibull&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Curt Weibull]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geaten des Beowulf-Epos und die dänischen Trelleburgen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Humaniora&amp;#039;&amp;#039; 10. 1974, S. 8–25.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gesta Regum Francorum&amp;#039;&amp;#039; bekannt wurde, ist Hygelac als Chochilaicus überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Handschrift c. 19 mit Hygelac als &amp;#039;&amp;#039;Chochilaicus&amp;#039;&amp;#039;; vgl. Jane Acomb Leake: &amp;#039;&amp;#039;The Geats of Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Wisconsin 1967, S. 121–127.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso ist die Figur Hygelac aus dem &amp;#039;&amp;#039;Liber Monstrorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;identisch mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[De Monstris et de Belluit]]&amp;#039;&amp;#039;; verfasst im 8. Jahrhundert; enthaltene Namensform &amp;#039;&amp;#039;Huiglauc&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Hunclac&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;, aus [[Snorri Sturluson]]s [[Ynglinga saga]]&amp;lt;ref&amp;gt;Handschrift c. 22 enthält die Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Hugleikr&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie aus den &amp;#039;&amp;#039;[[Gesta Danorum]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Saxo Grammaticus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Enthält die Namensvariante &amp;#039;&amp;#039;Huglec&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannt.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst identifizierte [[Jacob Grimm]] den &amp;#039;&amp;#039;Huiglauc&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hunclac&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Liber Monstrorum&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kemp Maloune: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;English Studies&amp;#039;&amp;#039; 21. 1939, S. 108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;#039;&amp;#039;Liber Monstrorum&amp;#039;&amp;#039; wird von einem König der Geten berichtet, der einen Beutezug in das Land der [[Chattuarier|Attuarii]] ([[Hattuarien]])&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Hetware&amp;#039;&amp;#039; des &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;: siehe Vers 2363 bis 2916.&amp;lt;/ref&amp;gt; unternahm. Die Attuarii waren zu dieser Zeit ein nordseegermanischer Stamm, der unter dem Schutz des merowingischen Königs zwischen [[Rhein|Unterrhein]] und Zuidersee siedelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Gwyn Jones (Schriftsteller)|Gwyn Jones]]: &amp;#039;&amp;#039;Kings, Beats and Heroes&amp;#039;&amp;#039;. London 1972.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hygelac selbst blieb an Bord seines Schiffes, wo er von Theudeberts fränkischen Truppen überfallen und getötet wurde. Sein riesenhafter Leichnam wurde auf einer der Inseln nahe Friesland in der Rheinmündung bestattet.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Liber Monstrorum&amp;#039;&amp;#039; kommt Hygelac als Gaute vor, doch sowohl in der &amp;#039;&amp;#039;Historia Francorum&amp;#039;&amp;#039; als auch in den &amp;#039;&amp;#039;Gesta Danorum&amp;#039;&amp;#039; wird er als Däne bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jane Acomb Leake: &amp;#039;&amp;#039;The Geats of Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Wisconsin 1967, S. 121–127; vgl. Adelaide Hardy: &amp;#039;&amp;#039;Historical Perspective and the &amp;quot;Beowulf-Poet&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neophilologus&amp;#039;&amp;#039; 63. 1979, S. 430–440.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die übereinstimmenden Berichte vom Überfall und Tod Hygelacs in den fränkischen Quellen und im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; verweisen zweifellos auf dasselbe historisch verifizierbare Ereignis. Die skandinavischen Quellen, welche von Hygelac handeln – die &amp;#039;&amp;#039;Gesta Danorum&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Ynglinga saga&amp;#039;&amp;#039; – berichten jedoch nichts über Hygelacs Wikingerfahrt zu den Franken.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer dem &amp;#039;&amp;#039;Huglec&amp;#039;&amp;#039; bei Saxo kommt in der skandinavischen Literatur kein weiterer Gaute vor. So ist es zweifelhaft, ob die Gauten im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; ein reales Volk waren, das dann im Dunkel verschwand, oder ob sie nie existierten bzw. mit den Dänen identisch sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Jane Acomb Leake: &amp;#039;&amp;#039;The Geats of Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Wisconsin 1967, S. 121–127.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im &amp;#039;&amp;#039;Liber Historiae Francorum&amp;#039;&amp;#039; genannte, jedoch in der älteren Historiografie des Gregor von Tours nicht erwähnte Schlachtgebiet wird wegen seiner offenbar rezeptiven Abhängigkeit vom &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; – insoweit die geografische Zuverlässigkeit betreffend – kontrovers diskutiert. Richard A. Gerberding resümiert dahingehend, dass eher dem Verfasser des &amp;#039;&amp;#039;Liber H. F.&amp;#039;&amp;#039; das angelsächsische Epos zugänglich gewesen sein dürfte als dem Dichter das fränkische Geschichtswerk.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Richard A. Gerberding: &amp;#039;&amp;#039;A Critical Study of The Liber Historiae Francorum.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, University of Oxford 1982, S. 82–86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den erzählerischen deuten allerdings sämtliche historische Kontextmerkmale vielmehr auf einen niederrheinisch-friesischen Bereich als, wie etwa von [[Walter A. Goffart]] als anachronistisches Gestaltungsmerkmal befürwortet, die z. B. in den &amp;#039;&amp;#039;Annales sancti Amandi&amp;#039;&amp;#039; zum Jahr 715 vermerkte Invasion &amp;#039;&amp;#039;quando Saxones vastaverunt terram Chatuariorum&amp;#039;&amp;#039;; ein Gebiet, das andere karolingische Quellen als burgundisches &amp;#039;&amp;#039;pago Athoariorum&amp;#039;&amp;#039; oder, wie im &amp;#039;&amp;#039;Liber H. F.&amp;#039;&amp;#039;, als &amp;#039;&amp;#039;pago Attoarius&amp;#039;&amp;#039; bezeichnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter A. Goffart: &amp;#039;&amp;#039;Hetware and Hugas: Datable Anachronisms in Beowulf.&amp;#039;&amp;#039; In: Colin Chase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Dating of Beowulf.&amp;#039;&amp;#039; Toronto 1981, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namenkundliches ==&lt;br /&gt;
Hygelac, dessen Name in [[Alliteration]] zu einigen Namen seiner Verwandten steht (Hreðel, Herebeald, Hæþcyn und Heardred), ist die einzige historisch verifizierbare Person im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Sein Name ist historisch, nicht fiktiv. Dennoch weist der Name Hygelac eine [[Erzählung|narrative]] Bedeutung auf, da er mit dem Charakter Hygelacs korrespondiert. Der zweigliedrige germanische Name enthält das Erstglied &amp;#039;&amp;#039;hyge&amp;#039;&amp;#039; (altenglisch &amp;quot;Gedanken, Herz, Seele&amp;quot;) und als Zweitglied &amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; (altenglisch &amp;quot;Spiel, Kampf, Verwirrung&amp;quot;).&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Komponente -&amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; ist ein übliches Namenselement, zum Beispiel gibt es die Namen Cuthlac, Ealac, Hadulac mit dieser Komponente, doch muss -&amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; hier nicht immer dieselbe Bedeutung tragen. Nach &amp;#039;&amp;#039;læc&amp;#039;&amp;#039; (altenglisch &amp;quot;Fehlen&amp;quot;), &amp;#039;&amp;#039;hugr&amp;#039;&amp;#039; (altisländisch &amp;quot;Sinn, Herz, Wunsch&amp;quot;) und &amp;#039;&amp;#039;leikr&amp;#039;&amp;#039; (altisländisch &amp;quot;Spiel, Sport&amp;quot;) kann der Name Hygelac als &amp;quot;Gedankenspiel&amp;quot; oder &amp;quot;Gemütskampf&amp;quot; oder &amp;quot;Fehlen des Gewissens&amp;quot; interpretiert werden. Er entspricht somit Hygelacs Charakter, wie er im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; geschildert ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Robert Earl Kaske: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac and Hygd&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Old English Literature in Honour of Arthur G. Brodeur&amp;#039;&amp;#039;. 1963, S. 200–206; vgl. Fred C. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Names in Old English Literature&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anglia&amp;#039;&amp;#039; 86. 1968, S. 52–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das moderne englische Substantiv &amp;#039;&amp;#039;lack&amp;#039;&amp;#039; findet keine Entsprechung im Altenglischen. Es wird in der Regel als Lehnform aus dem mündlichen &amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Fehler, Verlust&amp;quot;) oder dem mitteldeutschen &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; aufgefasst, das in Zusammenhang mit dem mittelenglischen -&amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039;, dem altfriesischen &amp;#039;&amp;#039;lek&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Schaden, Verlust&amp;quot;) sowie dem altdänischen und mittelschwedischen &amp;#039;&amp;#039;lak&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Fehler&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Robert Earl Kaske: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac and Hygd&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Old English Literature in Honour of Arthur G. Brodeur&amp;#039;&amp;#039;. 1963, S. 200–206.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu interpretieren ist.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mittelenglische -&amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; kommt oft als Zweitglied mit [[pejorativ]]er Bedeutung vor. Das &amp;#039;&amp;#039;hyge&amp;#039;&amp;#039; wird häufig als Erstglied mit einer zweiten abwertenden Komponente zusammengesetzt und bildet ein abstraktes [[Nomen]] oder Adjektiv, das eine negative Gesinnung beschreibt. Diese typische Kombination zeigt auf, dass &amp;#039;&amp;#039;lac&amp;#039;&amp;#039; als Zweitglied oft die Bedeutung &amp;quot;Spiel&amp;quot; und &amp;quot;Verwirrung&amp;quot; trägt und zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;hyge&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung &amp;quot;Frivolität&amp;quot;, &amp;quot;Beunruhigung&amp;quot; annehmen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Robert Earl Kaske: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac and Hygd&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Old English Literature in Honour of Arthur G. Brodeur&amp;#039;&amp;#039;. 1963, S. 200–206.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Völuspá]], Vers 28, ist das altisländische &amp;#039;&amp;#039;Hugleikr&amp;#039;&amp;#039; als Name enthalten und zudem auch als Adjektiv &amp;#039;&amp;#039;hugleikin&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;sinnverwirrt&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Fred C. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Names in Old English Literature&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anglia&amp;#039;&amp;#039; 86. 1968, S. 52–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; überliefert.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entspricht der negativen Zeichnung des Charakters Hygelacs im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;, dass [[Snorri Sturluson|Snorri]] von &amp;#039;&amp;#039;Hugleikr&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;Ynglinga saga&amp;#039;&amp;#039; als jemandem erzählt, der stets das Vergnügen und die Zerstreuung sucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Kemp Maloune: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;English Studies&amp;#039;&amp;#039; 21. 1939, S. 108–109.&amp;lt;/ref&amp;gt; Saxo bezeichnet &amp;#039;&amp;#039;Hugletus&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Huglecus&amp;#039;&amp;#039; sogar als einen &amp;#039;&amp;#039;unernsten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Fred C. Robinson: &amp;#039;&amp;#039;The Significance of Names in Old English Literature&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anglia&amp;#039;&amp;#039; 86. 1968, S. 52–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Herrscher.&amp;lt;ref name=rga/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039; wird der Name Hygelacs mit dem seiner Königin, Hygd, dupliziert. Dieser Name Hygd ist außerhalb des &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;s kaum belegt und offensichtlich nicht historisch, sondern wohl ein an &amp;#039;&amp;#039;Hygelac&amp;#039;&amp;#039; artifiziell angelehnter Name.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Robert Earl Kaske: &amp;#039;&amp;#039;Hygelac and Hygd&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Old English Literature in Honour of Arthur G. Brodeur&amp;#039;&amp;#039;. 1963, S. 200–206.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch hier passt die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;hyge&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Gedanken&amp;quot;) zu dem zum König antipodisch weisen und klugen Charakter Hygds&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;, Vers 1925-1931&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Sapientia versus Fortitudo&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;rga&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard A. Gerberding überträgt den Namen von Hygelacs Mörder &amp;#039;&amp;#039;Daeghrefn&amp;#039;&amp;#039; auf einen merowingischen &amp;#039;&amp;#039;Dagobert&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Richard A. Gerberding: &amp;#039;&amp;#039;A Critical Study of The Liber Historiae Francorum.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, University of Oxford 1982, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. ders.: &amp;#039;&amp;#039;The Rise of the Carolingians and the Liber Historiae Francorum&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 1987, S. 40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Hinweis auf die altgermanische Namenforschung von Henry B. Woolf und eine textkritische &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;-Datierungsbetrachtung von [[Walter A. Goffart]] legt Gerberding eine dadurch hinterlegte Datierungsanspielung vom &amp;#039;&amp;#039;Epos&amp;#039;&amp;#039;-Verfasser auf einen zeitgenössischen wie unter gleichem Namen regierenden Frankenkönig nahe.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Henry B. Woolf: &amp;#039;&amp;#039;The Old Germanic Principles of Name-Giving.&amp;#039;&amp;#039; Baltimore 1939, S. 193.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Walter A. Goffart: &amp;#039;&amp;#039;Hetware and Hugas: Datable Anachronisms in Beowulf.&amp;#039;&amp;#039; In: Colin Chase (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Dating of Beowulf.&amp;#039;&amp;#039; Toronto 1981, S. 83–100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits geht jedoch der Nordist Hans-Jürgen Hube anhand der nahezu lautgleichen altskandinavischen Form &amp;#039;&amp;#039;daeg(r)-hrafn&amp;#039;&amp;#039; von einem scheinbar mythologisiert aufzufassenden fränkischen Krieger aus und überträgt diesen sinngemäß als &amp;#039;&amp;#039;Tagrabe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans-Jürgen Hube: &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2005, S. 302, 499 (Anm. 234).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zeitgeschichtlichen Milieu des Hygelac werden für die Deutung der in Zeile 2921 auftretenden &amp;#039;&amp;#039;merewíoingas&amp;#039;&amp;#039; gegensätzliche Auffassungen vertreten. [[Levin Ludwig Schücking]] zählt zu den ersten Stimmen, die darin nicht die [[Merowinger]], sondern jene &amp;#039;&amp;#039;mere-wícingas&amp;#039;&amp;#039; als erzählerischen Sinn machende &amp;#039;&amp;#039;Meerwikinger&amp;#039;&amp;#039; erkannt haben wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Levin Ludwig Schücking: Die Grundzüge der Satzverknüpfung im Beowulf. 1. Teil. Studien zur englischen Philologie, Heft XV, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dagegen gibt jedoch Hans-Jürgen Hube zu bedenken, dass zu der ins 6. Jahrhundert datierten Ereignisebene [[Wikinger]]fahrten für diesen scheinbar kulturgeschichtlich zutreffenden Sammelbegriff wohl noch nicht weit verbreitet waren und man im Erzählungskontext &amp;#039;&amp;#039;„eher eine abschließende Bemerkung zum feindseligen Verhältnis zu den Franken als eine nochmalige Charakterisierung des Hygelac als eines »Seeräubers« erwartet.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hans-Jürgen Hube: &amp;#039;&amp;#039;Beowulf&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden 2005, S. 375, 382, 505 (Anm. 314).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RGA|15|298|300|Hygelac|Corinne Susanek}} [http://books.google.de/books?id=C3yO2zzdfOUC&amp;amp;lpg=PP1&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA298#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (online)]&lt;br /&gt;
* Birger Nerman: &amp;#039;&amp;#039;Det svenska rikets uppkomst&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Föreningen för svensk kulturhistoria&amp;#039;&amp;#039; 6. 1925.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.thelatinlibrary.com/gregorytours3.html Bericht Gregor von Tours über Chlochilaicus] (lateinisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literarische Figur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Altenglisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beowulf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanische Sagengestalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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