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	<title>Hydroxygruppe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:06:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydroxygruppe&amp;diff=17510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: vielleicht wird die Weiterleitung mal in einen Artikel umgewandelt</title>
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		<updated>2025-04-07T09:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vielleicht wird die Weiterleitung mal in einen Artikel umgewandelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
[[Datei:Hydroxy Group Structural Formulae.svg|miniatur|hochkant=0.7|Hydroxygruppe (&amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert) als funktionelle Gruppe eines Alkohols. R ist dann eine [[Alkylgruppe]].]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroxygruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ältere, immer noch verwendete Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroxylgruppe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-08-02404|Name=Hydroxy-Gruppe|Abruf=2019-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) –OH ist die [[funktionelle Gruppe]] der [[Alkohole]] und [[Phenole]] und kommt auch in [[Kohlenhydrate]]n oder bei [[Hydroxycarbonsäuren]] als Strukturelement eines Alkohols vor. Die Hydroxygruppe ist aber auch ein Teilelement der [[Carboxygruppe]] in [[Carbonsäure]]n, dort aber gebunden an das C-Atom einer [[Carbonylgruppe]], das einen höheren Oxidationszustand hat. Die Hydroxygruppe ist deshalb in Carbonsäuren kein Strukturelement eines Alkohols, sondern hat die sauren Eigenschaften einer Carbonsäure.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hydroxygruppe ist weder identisch mit dem negativ geladenen OH-[[Ion]] (&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;OH, siehe [[Hydroxidion|Hydroxid-Ion]]) noch mit dem neutralen OH-Radikal (·OH, kurz Hydroxyl genannt, siehe [[Hydroxyl-Radikal]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alkohole ==&lt;br /&gt;
Eine alkoholische Hydroxygruppe verleiht dem [[Molekül]] [[Polarität (Chemie)|polare Eigenschaften]]. So können sich zum Beispiel zwischen Ethanolmolekülen [[Wasserstoffbrücke]]n ausbilden. Dadurch kommt es zu einer Anziehung und Vernetzung benachbarter Alkoholmoleküle, was beispielsweise den flüssigen [[Aggregatzustand]] des Ethanols bedingt. Allerdings kann eine Hydroxygruppe auch zur Senkung des Siede- und Schmelzpunktes beitragen, wenn die Hydroxygruppe mit anderen polaren Gruppen innerhalb eines Moleküls (intramolekular) eine [[Wasserstoffbrückenbindung]] eingehen kann. Damit wird die Polarität des Moleküls nach außen ([[Zwischenmolekulare Kräfte|intermolekular]]) geschwächt. So liegt beispielsweise der [[Siedepunkt]] von [[Rizinolsäure]] deutlich unterhalb des Siedepunktes der [[Ölsäure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phenole ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tautomerism Scheme V.3.png|miniatur|hochkant=1.5|Vergleich zwischen einer Hydroxygruppe in Phenol und in einem [[Enol]]: Phenol (oben links) steht im Gleichgewicht mit verschwindend winzigen Mengen des &amp;#039;&amp;#039;ortho&amp;#039;&amp;#039;-chinoiden Ketons (oben rechts). Das Keton Cyclohexanon (unten links) steht im Gleichgewicht mit kleinen Mengen des Enols (unten rechts). Das wandernde [[Proton]] ist &amp;lt;span style=&amp;quot;color:green;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;grün&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert.]]&lt;br /&gt;
Phenolische Hydroxygruppen haben im Vergleich zu alkoholischen stärker [[PH-Wert|saure]] Eigenschaften, da das bei der [[Deprotonierung]] entstehende [[Phenolat]]-Anion [[mesomerie]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;stabilisiert ist. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Mesomerer Effekt|+M-Effekt]]&amp;#039;&amp;#039; überwiegt den &amp;#039;&amp;#039;[[−I-Effekt]]&amp;#039;&amp;#039;. Das gilt zwar auch für [[aliphatisch]]e [[Enole]], doch bei diesen liegt bei der [[Keto-Enol-Tautomerie]] im Gegensatz zu den Phenolen fast ausschließlich das [[Ketone|Keton]] vor, weil es energetisch begünstigt ist. Bei den Phenolen ist es aber wegen der Ausbildung des [[Aromaten|aromatischen]] Systems genau umgekehrt (vgl. [[Hückel-Regel]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Phillip Fresenius, Klaus Görlitzer: &amp;#039;&amp;#039;Organisch-Chemische Nomenklatur&amp;#039;&amp;#039;, 3. Auflage Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart 1991, ISBN 3-8047-1167-7.&lt;br /&gt;
* Peter Sykes: &amp;#039;&amp;#039;Reaktionsmechanismen – eine Einführung&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, VCH Weinheim 1982, ISBN 3-527-21090-3.&lt;br /&gt;
* [[Organikum]], 16. Auflage, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften Berlin 1985, ISBN 3-326-00076-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4160994-3|LCCN=sh/90/004255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionelle Gruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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