<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hydroperoxide</id>
	<title>Hydroperoxide - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hydroperoxide"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydroperoxide&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T15:45:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydroperoxide&amp;diff=777476&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anagkai: Katsort</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydroperoxide&amp;diff=777476&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-12T06:58:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Katsort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; font-size:90%&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Hydroperoxide&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Datei: FunktionelleGruppen Hydroperoxide.svg|110px|Allgemeine Struktur der Hydroperoxide. R ist ein organischer Rest.]]&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
| R ist eine [[Organylgruppe]]. Die [[funktionelle Gruppe]] ist &amp;lt;span style=&amp;quot;color:blue;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;blau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/span&amp;gt; markiert.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroperoxide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Klasse [[organische Chemie|organisch]]-chemischer Verbindungen mit der allgemeinen Struktur R–O–OH, wobei R ein kohlenstoffhaltiger Rest ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung und Darstellung ==&lt;br /&gt;
Hydroperoxide entstehen meist bei [[Autoxidation]]sprozessen (Selbstoxidation) durch Reaktion organischer Verbindungen mit Luftsauerstoff oder durch Reaktion metallorganischer Verbindungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Grignard-Verbindungen]]) mit Sauerstoff. Das Formelschema zeigt den lichtinduzierten Mechanismus der Hydroperoxid-Bildung am Beispiel des [[Diethylether]]-Hydroperoxids („Etherperoxid“-Bildung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gossauer&amp;quot;&amp;gt;[[Albert Gossauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Struktur und Reaktivität der Biomoleküle&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Helvetica Chimica Acta, Zürich, 2006, S.&amp;amp;nbsp;212–213, ISBN 978-3-906390-29-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[[Datei:Ether peroxide formation.png|Reaktionsmechanismus der Bildung eines Ether-Peroxids|rahmenlos|550px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zunächst durch Lichteinstrahlung gebildete [[Radikale (Chemie)|Radikal]] des Diethylethers reagiert mit Sauerstoff zum Etherperoxidradikal, welches mit einem weiteren Molekül Diethylether zum Diethyletherhydroperoxid und einem Diethylether-Radikal reagiert. Da bei jedem Umsetzungszyklus ein neues Diethylether-Radikal entsteht, kommt es zu einer Kettenreaktion, solange noch Sauerstoff vorhanden ist. [[Photooxygenierung]]en von Alkenen mit mindestens einem Wasserstoffatom in Allylstellung führen zu Hydroperoxiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann1&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 777–778, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;-Alkane ist die Reaktion mit Luftsauerstoff zu Hydroperoxiden kaum messbar, verzweigte Kohlenwasserstoffe – vor allem solche mit [[tertiär (Chemie)|tertiärem]] Kohlenstoffatom – jedoch sind der Selbstoxidation zugänglicher. [[Cumolhydroperoxid]] entsteht durch Luftoxidation von [[Cumol]] in der [[Benzyl]]stellung. Dieses Verfahren spielt bei der industriellen Herstellung von [[Phenol]] und [[Aceton]] aus [[Benzol]] und [[Propen]] eine wichtige Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wollrab&amp;quot;&amp;gt;[[Adalbert Wollrab]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, 2009, 2. Auflage, S. 76 ff., ISBN 978-3-642-00780-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Hydroperoxide sind instabile Verbindungen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bgrci.de/fileadmin/BGRCI/Downloads/DL_Praevention/Fachwissen/Laboratorien/Unfaelle/Peroxide_bildende_Substanzen2.pdf |wayback=20180522041330 |text=&amp;#039;&amp;#039;Unfälle durch peroxidbildende Substanzen&amp;#039;&amp;#039; Merkblatt der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie}}, abgerufen am 21. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; die meist nur in Lösung hergestellt und nur in Ausnahmefällen in Substanz isoliert werden können. Sie sind meist unbeständig und häufig explosiv. Aus diesem Grund müssen Ether, die nach obigem Mechanismus mit Luftsauerstoff reagieren können, unter Licht- und Luftausschluss aufbewahrt werden. Weiterhin werden Kaliumhydroxid-Plätzchen in das Etherbehältnis gegeben, um entstandene Hydroperoxide durch Deprotonierung in die entsprechenden [[Kaliumsalz]]e zu überführen. Diese sind in der etherischen Phase unlöslich und fallen zu Boden, wodurch bei Etherentnahme die gleichzeitige Überführung von Hydroperoxidverbindungen in Reaktionsgefäße und dergleichen verhindert wird. Der Zerfall von Hydroperoxiden geschieht meist ebenfalls radikalisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydroperoxide sind schwach sauer und bilden das Hydroperoxid-Ion R–O–O&amp;lt;sup&amp;gt;−&amp;lt;/sup&amp;gt;. Die Salze können in der Regel nicht isoliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein qualitativer Hinweis auf Hydroperoxide beruht auf ihrer oxidativen Wirkung. Man löst unter Erwärmen etwas [[Kaliumiodid]] in [[Eisessig]] und fügt einige Tropfen der zu prüfenden Substanz hinzu. Sind Hydroperoxide (oder auch Peroxide) anwesend, so färbt sich die zuvor farblose Lösung aufgrund des sich bildenden Iods augenblicklich tiefbraun. Das kommerziell erhältliche Kaliumiodid-Stärke-Papier (färbt sich in Gegenwart von Oxidationsmitteln tiefblau-violett) kann ebenfalls zum Schnelltest verwendet werden. Ethervorräte, die längere Zeit gelagert wurden, sollten auf diese Weise auf ihren Peroxidgehalt überprüft werden, bevor man sie verwendet oder gar destilliert. Da die Etherhydroperoxide einen höheren Siedepunkt als der zugrunde liegende Ether besitzen, würde bei einer [[Destillation]] der Peroxidgehalt im Rückstand gefährlich ansteigen, was zur Explosion führen kann. Eine weitere Methode zur Bestimmung von Hydroperoxiden verwendet das [[FOX-Reagenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Ein technisch bedeutsames Hydroperoxid ist [[Cumolhydroperoxid]], das bei der [[Aceton]]synthese nach dem [[Heinrich Hock (Chemiker)|Hock-Verfahren]] als nicht isoliertes Zwischenprodukt auftritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptmann2&amp;quot;&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 334, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Syntheselabor wird das vergleichsweise stabile, und daher auch kommerziell erhältliche [[tert-Butylhydroperoxid|&amp;#039;&amp;#039;tert&amp;#039;&amp;#039;-Butylhydroperoxid]] zur [[Epoxid]]ierung verwendet. Eine besonders bekannte Anwendung dieser Art ist die [[Sharpless-Epoxidierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hydroperoxid| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anagkai</name></author>
	</entry>
</feed>