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	<title>Hydroment - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:15:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydroment&amp;diff=1753633&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Maszketa: Linkfix bei Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins beim DHM</title>
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		<updated>2023-03-16T14:55:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix bei Tagesfakten des Luisenstädtischen Bildungsvereins beim DHM&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydroment&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet Spezialputze für feuchtes und salzhaltiges Mauerwerk. Eine spezielle chemische Zusammensetzung ermöglicht die Anwendung dieses Putzes vor allem für die Sanierung und Instandsetzung geschädigter Mauerflächen. Hydroment gibt es seit den 1940er Jahren. Nach vorübergehendem Verschwinden vom Markt wird dieses Material ab den 1970er Jahren wieder produziert und eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hier dargestellte Bauhilfsmaterial ist nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen [[Hydraulik|hydraulisch]] gesteuerten Werkzeugsortiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wissenschaftliche Fortschritt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts veranlasste Chemiker vor allem im Auftrag von Architekten, Bauherren und Denkmalpflegern in Zusammenarbeit mit der Baumaterialien-Industrie, einen speziellen [[Putz (Baustoff)|Putzmörtel]] zu entwickeln, der vorhandene Bauschädigungen stoppen kann und gleichzeitig einen neuen vollwertigen Schutz für die Gebäudeflächen darstellt. Der Name Hydroment des so entstandenen Bauhilfsstoffs wurde abgeleitet von Hydro~ (griechisch für Wasser) und [[Zement]]. Er besteht unter anderem aus [[Sand]], Zement und speziellen [[Luftporenbildner|porenbildenden Beimischungen]] wie Blähglas, die Wasserdampf leicht hindurchlassen und somit eine Salzbildung im Putz verhindern. Hydroment wird deswegen auch einfach &amp;#039;&amp;#039;Entfeuchtungsputz&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er wird wegen der besseren Wirkung in mehreren bis zu 20&amp;amp;nbsp;Millimeter dicken Lagen nacheinander aufgebracht. Auch nach später eindringender Feuchtigkeit haftet er fest auf dem Untergrund.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hydroment.de/transputz/index.php?pg=newsletter_archiv_detail.php&amp;amp;recid=6&amp;amp;news=1&amp;amp;lg=de &amp;#039;&amp;#039;Wie sich Putz bei Hochwasser verhält – Eine überraschende Erfahrung aus Italien&amp;#039;&amp;#039;.] hydroment.de; abgerufen am 8. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch größere Neubauten und neuere Materialien verlor dieser Spezialputz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] allmählich seine Bedeutung. Er wurde in den folgenden Jahren nicht mehr angeboten. Erst in den 1970er Jahren wurde die Erzeugung dieses Spezialputzes in der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]] wieder aufgenommen. Er erhielt die patentierte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hydroment® Transputz&amp;#039;&amp;#039;, trägt das [[CE-Kennzeichnung|CE-Zeichen]] und entspricht der europäischen Norm DIN EN 998-1 für Putzmörtel. Nach Angaben eines Herstellers wurden damit bereits mehrere Millionen Quadratmeter feuchten Mauerwerks, überwiegend in Deutschland, erfolgreich saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hydroment.de/transputz/index.php?lg=de hydroment.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wird seither permanent weiterentwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.berliner-zeitung.de/archiv/neuheiten-auf-der-messe--bautec-2002-,10810590,9971854.html &amp;#039;&amp;#039;Neuheiten auf der Messe „bautec 2002“&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Februar 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Früheres Hydromentwerk in Berlin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde im Ortsteil [[Berlin-Rummelsburg]] des heutigen [[Bezirk Lichtenberg|Bezirks Lichtenberg von Berlin]] eine Fabrikation für Hydroment aufgebaut. Die Entwürfe für die Produktionsgebäude stammen von dem Architekten [[Georg Leowald]]. Diese &amp;#039;&amp;#039;Hydromentwerk Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039; genannte Fabrik befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft des [[Kraftwerk Klingenberg|Kraftwerks Klingenberg]]. Sie erhielt die erforderlichen Grundstoffe auf dem Wasserweg. Nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs wurde die Produktion wegen Zerstörung der Fabrikhallen vorübergehend eingestellt. Die sowjetische Stadtkommandantur nutzte die Gebäudereste von 1947 bis 1949 als &amp;#039;&amp;#039;Befehlsbau&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dhm.de/archiv/gaeste/luise/tagesfakten/tf08/0822.htm &amp;#039;&amp;#039;22. August&amp;#039;&amp;#039; (Jahr 1947)] in: &amp;#039;&amp;#039;Tagesfakten&amp;#039;&amp;#039; des [[Luisenstädtischer Bildungsverein|Luisenstädtischen Bildungsvereins]] (beim [[Deutsches Historisches Museum|DHM]])&amp;lt;/ref&amp;gt; Die noch vorhandenen kriegsbedingten Zerstörungen wurden ab 1949 repariert. 1951 begann das neue Hydromentwerk wieder mit der Produktion von [[Bindemittel]]n. 1964 wurde es Teilbetrieb des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zementwerk Rüdersdorf]]&amp;#039;&amp;#039; und führte in Rummelsburg nur den Mahlbetrieb fort. 1972 stellte es die Bindemittelproduktion gänzlich ein, nahm aber 1974 die Produktion von Zement wieder auf und trat auf dem Markt als VEB &amp;#039;&amp;#039;[[Beton]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;werk&amp;lt;/nowiki&amp;gt; Rummelsburg&amp;#039;&amp;#039; auf, das sich auf die Produktion von Fertig-[[Betonplatte]]n für den Wohnungsbau spezialisierte. Nach dem Ende der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde das Werk privatisiert und technisch modernisiert und zum &amp;#039;&amp;#039;Zementwerk Berlin&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zementwerk.de/de/firmenprofil/chronik |text=Zementwerk Berlin – Chronik |wayback=20150408154517 |archiv-bot=2018-04-15 12:47:13 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Hydromentwerk Rummelsburg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-2005-0711-517, Berlin, Architekt Leowald auf Baustelle.jpg|1949: Reparaturarbeiten unter Aufsicht des Architekten Leowald&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-10367-0001, Berlin, Hydromentwerk Rummelsburg, Wasserschutzpolizei.jpg|1951: Hydromentwerk im Hintergrund&lt;br /&gt;
 Bundesarchiv Bild 183-43135-0003, Berlin, Kraftwerk Klingenberg.jpg|1956: Als Betonwerk Rummelsburg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.heinze.de/firma/hydroment/64250 Homepage eines Herstellers mit Details zu Hydroment]&lt;br /&gt;
* [http://www.heun-bau-solingen.de/putz2.htm Vorher-Nachher-Fotos eines mit Hydroment sanierten ehemaligen Pferdestalls]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Putz nach Funktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Rummelsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Maszketa</name></author>
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