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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hydratation</id>
	<title>Hydratation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:25:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hydratation&amp;diff=113360&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Acky69: /* Wasser an unpolaren Teilchen (hydrophobe Hydratation) */ verlorenen Link wiederhergestellt</title>
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		<updated>2025-01-28T11:58:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wasser an unpolaren Teilchen (hydrophobe Hydratation): &lt;/span&gt; verlorenen Link wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Anlagerung von [[Wassermolekül]]en. Der Begriff ist nicht zu verwechseln mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hydratisierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bei der eine [[chemische Reaktion]] von [[Wasser]] an einem Substrat stattfindet, und der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hydrierung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, welche die [[Additionsreaktion|Addition]] von [[Wasserstoff]] beschreibt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydratation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydration&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die Anlagerung von [[Wassermolekül]]en&lt;br /&gt;
* an [[Lösung (Chemie)|gelöst]]e [[Ion]]en. Dadurch entsteht eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydrathülle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hydrat-Sphäre&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;). &lt;br /&gt;
* an [[Polarität (Chemie)|polar]]e Neutralmoleküle, insbesondere wenn [[Wasserstoffbrückenbindung]]en gebildet werden können.&lt;br /&gt;
* in [[Festkörper]]n ([[Mineral]]ien) als [[Kristallwasser]] zur Bildung von [[Hydrate]]n.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit „Hydratation“ bezeichnet man somit den Spezialfall der [[Solvatation]] für das [[Lösungsmittel]] [[Eigenschaften des Wassers|Wasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von technischer Bedeutung im [[Bauwesen]] ist die Hydratation von&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marbun&amp;quot;&amp;gt;Bonar Marbun: [https://d-nb.info/979684390/34 Kinetik der Hydratation von CaO und MgO], Dissertation, Februar 2006, Fakultät für Natur- und Materialwissenschaften, Technische Universität Clausthal&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Calciumoxid]] &amp;#039;&amp;#039;(Branntkalk)&amp;#039;&amp;#039; zu [[Calciumhydroxid]] &amp;#039;&amp;#039;(Löschkalk)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Magnesiumoxid]] &amp;#039;&amp;#039;(gebrannte Magnesia)&amp;#039;&amp;#039; zu [[Magnesiumhydroxid]] und&lt;br /&gt;
* [[Zement]] zu [[Calciumsilicathydrat]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser an gelösten Ionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Na+H2O.svg|thumb|Hydratation eines Natriumions]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hydratation erfolgt aufgrund der [[elektrostatische Kraft|elektrostatischen Kräfte]] zwischen den [[elektrische Ladung|geladenen]] Ionen und den Wasser-[[Dipolmolekül|Dipolen]] (Ion-Dipol-Wechselwirkung). Unter Ausbildung von Wasserstoffbrücken zur ersten Hydrathülle können sich weitere Wassermoleküle anlagern und so eine weitere Hydrat-Sphäre bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Maß für die Neigung der Ionen, sich mit Wassermolekülen zu verbinden, dient die [[Hydrationsenergie]]. Dies ist die Energie, die erforderlich ist, um die Ionen aus der [[wässrige Lösung|wässrigen Lösung]] in eine unpolare Umgebung zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anzahl der gebundenen Wassermoleküle und die Stärke der [[Chemische Bindung|Bindung]] hängen von der Größe und der Ladung der Ionen ab: bei gleicher Ladung bauen die kleineren Ionen eine größere Hydrathülle auf als die größeren. Durch ein&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;aq&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;aqua&amp;#039;&amp;#039; / Wasser) am Ion wird ausgedrückt, dass ein Ion hydratisiert in Lösung vorliegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{NaCl \rightarrow Na^+_{aq} + Cl^-_{aq}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kleinen und/oder mehrfach geladenen [[Kation]]en können die gebundenen Wassermoleküle [[Proton (Chemie)|Protonen]] abgeben, man spricht von &amp;#039;&amp;#039;Kationsäuren&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Lewis-Säure]]n). Aus Lösungen, die Kationsäuren enthalten, kann das Lösungsmittel Wasser unter Umständen nicht entfernt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mathrm{AlCl_3 + 3 H_2 O \rightarrow Al{(OH)}_3 + 3 HCl}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anion]]en sind im Allgemeinen wesentlich größer als Kationen und damit auch schwächer hydratisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen polaren Lösungsmitteln, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Ammoniak]], treten ähnliche Effekte auf, die allgemein [[Solvatisierung]] genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasser an unpolaren Teilchen (hydrophobe Hydratation) ==&lt;br /&gt;
Wenn sich unpolare und ungeladene (also wasserfeindliche) Teilchen in wässriger Lösung befinden, kommt es zu [[Hydrophober Effekt|hydrophoben Effekten]].&amp;lt;ref name =hydrophob&amp;gt;W. Blokzijl und J. B. F. N. Engberts: &amp;#039;&amp;#039;Hydrophobe Effekte – Ansichten und Tatsachen&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Angew. Chemie&amp;#039;&amp;#039; 105, 1993, S. 1610–1648.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehört auch die &amp;#039;&amp;#039;[[hydrophob]]e (wassermeidende) Hydratation&amp;#039;&amp;#039;. Das Wasser in der nächsten Umgebung des unpolaren Teilchens (z.&amp;amp;nbsp;B. eines [[Xenon]]-[[Atom]]s)&amp;lt;ref name =Xenon&amp;gt;R. Haselmeier, M. Holz, W. Marbach, H.  Weingärtner: &amp;#039;&amp;#039;Water  Dynamics Near a  Dissolved  Noble  Gas. First  Direct  Experimental  Evidence  for  a  Retardation  Effect.&amp;#039;&amp;#039;  In: &amp;#039;&amp;#039;J. Phys. Chem.&amp;#039;&amp;#039; 99, 1995, S. 2243–2246.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder einer unpolaren [[Molekül]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;gruppe (z.&amp;amp;nbsp;B. einer [[Alkylgruppe]])  besitzt dann etwas mehr Struktur, und die translatorische und rotatorische Beweglichkeit der benachbarten Wassermoleküle ist reduziert. Da der hydrophobe Effekt auch in der Nähe großer [[Biomolekül]]e stattfindet, wo Wasser neben sowohl polaren als auch unpolaren Molekülgruppen vorliegt, ist dieser Effekt bei vielen [[biochemisch]]en Prozessen außerordentlich wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dehydratation (Medizin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemische Reaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Acky69</name></author>
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