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	<title>Hveravellir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:25:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hveravellir&amp;diff=1810479&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas-is: /* Lage */</title>
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		<updated>2025-03-06T09:16:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hveravellir 02.jpg|miniatur|Hveravellir]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hveravellir.jpg|miniatur|Heiße Quellen in Hveravellir]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hveravellir.png|miniatur|Hveravellir im September 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2012-06-26 Island Hveravellir.jpg|miniatur|Fumarole im Hveravellir-Gebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland 4628.JPG|mini|Für Island recht ungewöhnlich: Sinterterrassen in Hveravellir]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IS cave vidgelmir.jpeg|mini|Lavafeld Hallmundarhraun mit Höhle Viðgelmir]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hveravellir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Isländische Sprache|isl.]] &amp;#039;&amp;#039;hver&amp;#039;&amp;#039; „heiße Quelle“; &amp;#039;&amp;#039;vellir&amp;#039;&amp;#039; „Felder“) bezeichnet sowohl einen [[Zentralvulkan]] unter dem Gletscher [[Langjökull]] im Westen von [[Island]] als auch das dazugehörige [[Geothermalgebiet]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Vulkansystem Hveravellir ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier um eines der beiden eindeutig bekannten und mit dem [[Gletscherschild]] Langjökull verknüpften [[Vulkansystem]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich am Nordwestende der aktiven Vulkanzone Islands, die sich von der [[Reykjanesskagi|Reykjanes]]-Halbinsel nach Nordosten erstreckt. Die Vulkanzone macht hier einen Knick nach Osten Richtung [[Kerlingarfjöll]] und [[Hofsjökull]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zentralvulkan befindet sich in der nordöstlichen Hälfte des langgestreckten Gletscherschildes des Langjökull. Unter dem Eis entdeckte man eine [[Caldera (Krater)|Caldera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dazugehörige vulkanische [[Spaltensystem]] im Nordosten des Langjökull reicht in Richtung Südwesten weit unter den großen Gletscherschild und in die [[Þjófadalir]] hinein. Auch kleinere Krater im Westen des Gletschers, z.&amp;amp;nbsp;B. die, aus denen die Laven des [[Hallmundarhraun]] strömten, werden ihm noch zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lavafeld Kjalhraun ===&lt;br /&gt;
Der [[Schildvulkan]] im Lavafeld [[Kjalhraun]] produzierte ca. 11 km³ an Laven bei seinen letzten Ausbrüchen vor ca. 7.800 Jahren. Auch einige andere kleinere Schildvulkane, die zum selben System gehören, produzierten nacheiszeitliche Lavaströme, die den Langjökull im Norden, Westen und Osten umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lavafeld Hallmundarhraun ===&lt;br /&gt;
Auch das im Westen des Langjökull befindliche Lavafeld [[Hallmundarhraun]] strömte im 9. Jahrhundert aus einer Kraterreihe auf der Westseite des Langjökull, die demselben System zugerechnet wird. Sie befindet sich auf der Hochebene [[Arnarvatnsheiði]].&amp;lt;ref&amp;gt;nach: {{GVP|371080|Hveravellir}} abgerufen am 10. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das dazugehörige Hochtemperaturgebiet Hveravellir ===&lt;br /&gt;
Es ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen [[Hochtemperaturgebiet]] im Reykjahverfi im Bezirk Þingeyrarsysla in Nordisland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lage ====&lt;br /&gt;
Zum Hochtemperaturgebiet sind es etwa 90&amp;amp;nbsp;km auf dem [[Kjalvegur]]  {{RSIGN|IS|Sx|35}} vom Wasserfall [[Gullfoss]] nach Hveravellir.&lt;br /&gt;
Das ist eine der drei [[Straßensystem in Island#Hauptstraße im Hochland|Hauptstraßen im Hochland]] Islands.&lt;br /&gt;
Nach Norden zu beträgt die Entfernung nach [[Blönduós]] ca. 110&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
Hveravellir liegt etwa in der Mitte zwischen [[Reykjavík]] und [[Akureyri]] in jeweils etwa 200&amp;amp;nbsp;km Entfernung von beiden Städten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Þjófadalavegur {{RSIGN|IS|T|735}}	1,97; Þjófadalavegur {{RSIGN|IS|L|F735}} 10,63 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hveravellir befindet sich im Kjölur-Hochland im [[Isländisches Hochland|Isländischen Hochland]].&lt;br /&gt;
Es liegt auf etwa 640 m Höhe zwischen den Gletschern Langjökull und Hofsjökull und etwa in der Mitte des Kjalvegurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Die auf vielen Websites und in Karten gemachte Angabe, dass in Hveravellir eine Tankstelle vorhanden sei, ist veraltet.&lt;br /&gt;
Die Tankstelle existiert seit vielen Jahren nicht mehr, daher ist für eine Fahrt nach Hveravellir oder darüber hinaus ein ausreichender Kraftstoffvorrat unerlässlich (Stand September 2015).--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beschreibung ====&lt;br /&gt;
Man findet in Hveravellir viele typische Merkmale von Hochtemperaturgebieten. So gibt es hier Heißwasserquellen, etwa die von [[Sinter]]terrassen umgebene &amp;#039;&amp;#039;Bláhver&amp;#039;&amp;#039; (dt. „Blaue Quelle“), [[Fumarole]]n und die fauchende [[Solfatare]] &amp;#039;&amp;#039;Öskurhöll&amp;#039;&amp;#039; (dt. „Brüllender Hügel“). Bei Bræðrahver und Eyvinderhver handelt es sich um kleine Springquellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;isla880&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin.&amp;#039;&amp;#039; 2. bindi. Örn &amp;amp; Örlygur, Reykjavík 1989, S. 880; {{OCLC|165274883}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Island ziemlich ungewöhnlich sind die [[Kalksinter|Sinterterrassen]], die der Vulkanismus gebildet hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;isla880&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geothermalgebiet steht seit 1960 unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport und Erholung ==&lt;br /&gt;
Beim Hochtemperaturgebiet befindet sich seit 1938 eine Hütte des Wandervereins Ferðafélag Íslands, ein neueres Haus befindet sich dort seit 1980.&amp;lt;ref name=&amp;quot;isla880&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bietet das Gebiet ein Thermalbad mit einer natürlichen Felsenwanne von ca. 25 Quadratmetern und einer Einlauftemperatur von über 80&amp;amp;nbsp;Grad, das auf deutlich unter 40&amp;amp;nbsp;Grad heruntergemischt wird, sowie mehrere Wanderwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eyvindarrett 2012.jpg|mini|Eyvindarrétt]]&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert lebte laut Überlieferung [[Fjalla-Eyvindur]], ein geächteter und wegen Diebstahls verurteilter Isländer, mit seiner Frau bei Hveravellir. Eine höhlenartige Hütte, Eyvindar-Kofi, ist noch zu besichtigen. Es heißt, er habe sein Essen in der Quelle &amp;#039;&amp;#039;Eyvindarhver&amp;#039;&amp;#039; zubereitet. Außerdem sind die Reste eines Schaf[[pferch]]s Eyvindar-Rétt nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1965 befindet sich eine Wetterstation des Meteorologischen Amtes in Hveravellir.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Íslandshandbókin.&amp;#039;&amp;#039; 2. bindi. Örn &amp;amp; Örlygur, Reykjavík 1989, S. 881.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geographie Islands]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Willhardt, Christine Sadler: &amp;#039;&amp;#039;Island&amp;#039;&amp;#039;. 3. aktualisierte und überarbeitete Auflage. Michael Müller, Erlangen 2003, ISBN 3-89953-115-9, S. 623 f.&lt;br /&gt;
* Rainer Strzolka, Susanne Engelmann-Strzolka: &amp;#039;&amp;#039;Hveravellir.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Ethnologie, Hannover 2011, ISBN 978-3-86421-975-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{GVP|371080|Hveravellir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=64.865296|EW=-19.556676|type=landmark|region=IS-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Island)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Subglazialer Vulkan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas-is</name></author>
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