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	<title>Huvenhoopsmoor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-28T01:07:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Huvenhoopsmoor&amp;diff=772161&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-08T10:57:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = &lt;br /&gt;
| Bild               = Huvenhoops Moor&amp;amp;See.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Blick über das intakte Huvenhoopsmoor auf den [[Huvenhoopssee]]&lt;br /&gt;
| Lage               = Südöstlich von [[Gnarrenburg]], nordwestlich von [[Zeven]], im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Rotenburg (Wümme)|Landkreis Rotenburg]]&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/einzelnen_naturschutzgebiete/42517.html NSG LÜ 247]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 81972&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche             = 1.373 ha&lt;br /&gt;
| Dim                = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53/22/23&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 9/06/08&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 8&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 15&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1937-06-19&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
| Nebenbox           = &lt;br /&gt;
| Koordinate         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;Huvenhoopsmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot; latitude=&amp;quot;53.3649&amp;quot; longitude=&amp;quot;9.1075&amp;quot; zoom=&amp;quot;12&amp;quot; width=&amp;quot;348&amp;quot; height=&amp;quot;348&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;, &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geoshape&amp;quot;, &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q1639383&amp;quot;, &amp;quot;properties&amp;quot;: {&amp;quot;fill-opacity&amp;quot;: 0.1,&amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#006000&amp;quot;}}&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huvenhoopsmoor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Moorgebiet mit einem noch intakten [[Hochmoor|Hochmoorrest]] in Nord[[niedersachsen]]. Es gehört zur Gemeinde [[Gnarrenburg]]. Das Huvenhoopsmoor wurde 2006 in die Liste der 77 ausgezeichneten [[Nationaler Geotop|Nationalen Geotope]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerfried Caspers: &amp;#039;&amp;#039;Eine Landschaft ertrinkt - Das Huvenhoopsmoor bei Rotenburg an der Wümme.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst-Rüdiger Look, Ludger Feldmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Faszination Geologie. Die bedeutende Geotope Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;, E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 2006, ISBN 3-510-65219-3, S. 22f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Gnarrenburg wird bereits seit Jahrhunderten [[Torfabbau]] betrieben. Zunächst wurde durch die [[Moorkolonisierung|Moorkolonisten]] [[Torf]] gestochen, um das Land urbar zu machen und den stark zersetzten [[Schwarztorf]] als Brennmaterial zu nutzen. Im 19. Jahrhundert wurde der Hochmoortorf als Brennstoff auch in den Städten (insbesondere [[Bremen]]) beliebt und so begann der industrielle Torfabbau. Erst zu diesem Zeitpunkt begann die nachhaltige Schädigung der Moore im Gebiet zwischen [[Weser]] und [[Elbe]]. Ein Teil des Huvenhoopsmoores blieb bis auf den heutigen Tag von Entwässerung und Torfabbau völlig verschont. Bereits in den 1960er Jahren wurden die intakten Reste durch eine wasserdichte Spundwand von den umliegenden Gebieten abgetrennt, um ein Austrocknen im Zuge der Entwässerungen in der Umgebung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch noch heute wird in einigen Gebieten des Huvenhoopmoors Torf abgebaut, jedoch nicht in dem streng geschützten intakten Rest. Heute ist man bemüht, die ausgetorften Flächen zu regenerieren. Ende der 1990er Jahre wurde ein „Moor-Erlebnispfad“ eingerichtet, der Einblicke sowohl in den intakten Moorrest wie auch in Regenerationsflächen gibt. Es gibt viele Anhaltspunkte, dass sich die Natur im Huvenhoopsmoor von den massiven Eingriffen erholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Huvenhoops Gagel.JPG|mini|Gagelsträucher am Rand des naturnahen Hochmoors Mitte Oktober]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Moorturm Huvenhoopsmoor 2023 02.jpg|mini|Blick auf das nasse Moor vom Aussichtsturm aus]]&lt;br /&gt;
=== Naturschutzmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Der 1,5 Quadratkilometer große intakte Rest ist weitestgehend offenes Gelände mit nur sehr wenigen Bäumen und von einem Gebüschsaum umgeben. Die Hochmoorfläche darf nicht betreten werden, ist aber von einem Beobachtungsstand am Moor-Erlebnispfad gut einsehbar. Im Zentrum befindet sich der Huvenhoopssee, einer der letzten intakten [[Moorauge|Hochmoorseen]] Niedersachsens mit einer interessanten Vogelwelt, insbesondere [[Entenvögel]], die mit Ferngläsern vom Beobachtungsstand aus beobachtet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tierwelt ===&lt;br /&gt;
Seit Neuestem brüten im Huvenhoopsmoor wieder einige [[Kranich (Art)|Kraniche]]. Daneben findet man [[Baumfalke]]n, [[Graugans|Graugänse]], [[Raubwürger]] und viele Entenarten. Es läuft außerdem ein Wiederansiedlungsprogramm mit [[Birkhuhn|Birkhühnern]], die den buschreichen Moorrand besiedeln. Man findet außerdem über 20 [[Libellen]]arten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders spektakulär ist der Kranich-Zug im Frühjahr und im Oktober. Auf dem Weg von und in ihre Brutreviere in Osteuropa rasten die Kraniche für einige Tage im Huvenhoopsmoor. Während dieser Zeit wird das Moor von einigen tausend Kranichen bevölkert, die in der Umgebung auf abgeernteten Feldern fressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pflanzenwelt ===&lt;br /&gt;
Das intakte Moor ist nicht zuletzt mit [[Scheiden-Wollgras]] bewachsen. Natürlich findet man hier auch die für Moore typischen [[Torfmoos]]e und [[Sonnentau]]. Im Moorrand wachsen unter anderem viele Sträucher und Zwergsträucher wie [[Heidelbeeren]], [[Eberesche]]n, [[Moorbirke]]n, [[Gagelstrauch|Gagel]] und die aus Nordamerika stammende &amp;#039;&amp;#039;[[Aronia]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Torfabbau und Moorschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild-Huvenhoops Vernaessung.jpg|mini|Ausgetorfte, wiedervernässte Moorfläche im Huvenhoopsmoor]]&lt;br /&gt;
Unweit des intakten Restes befindet sich das Gnarrenburger Torfwerk, das immer noch in Betrieb ist, sogar in den letzten Jahren noch neue Abbaulizenzen erhalten hat. Der Torfbedarf hat sich jedoch in den letzten Jahren grundlegend verändert: Stand früher der [[Schwarztorf]] im Vordergrund, der als Brennstoff dient und die Basis der Hochmoore bildet, so ist für die heutigen Anwendungen im Gartenbau der [[Weißtorf]] von Interesse, der sich in Hochmooren oberhalb des Schwarztorfs befindet. Zum Torfabbau wird das Moor entwässert, die obere Pflanzenschicht abgetragen und der Weißtorf gestochen. Der darunter liegende Schwarztorf bleibt unangetastet. Anschließend wird über den ausgetorften Flächen das Wasser wieder angestaut und das Moor kann sich regenerieren. Auf diesem Wege soll im Raum Gnarrenburg noch einige Jahrzehnte Torfabbau betrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Rotenburg (Wümme)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Huvenhoopsmoor}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|42517}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lk-row.de/downloads/datei/MTY0NjstOy91c3IvbG9jYWwvaHR0cGQvdmh0ZG9jcy9sa3Jvdy9sa3Jvdy9tZWRpZW4vZG9rdW1lbnRlL2ZhbHRibGF0dF9uc2dfd29sZnNncnVuZC5wZGY%3D/faltblatt_nsg_wolfsgrund.pdf Naturschutzgebiet „Huvenhoopsmoor“], Faltblatt des Landkreises Rotenburg (Wümme) (PDF-Datei, 2,2&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hinweistafeln des Moor-Erlebnispfades im NSG Huvenhoopsmoor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Rotenburg (Wümme)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Rotenburg (Wümme)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gnarrenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationaler Geotop]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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