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	<title>Hutzelfeuer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Entferne Kategorie:Rhön; Ergänze Kategorie:Kultur (Rhön)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Rh%C3%B6n&quot; title=&quot;Kategorie:Rhön&quot;&gt;Kategorie:Rhön&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Kultur_(Rh%C3%B6n)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Kultur (Rhön) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Kultur (Rhön)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hutzelhaufen Magdlos 2006.jpg|mini|Aufschichtung zum Hutzelfeuer 2006 in [[Magdlos]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutzelfeuer in Silges 2008 01.jpg|mini|Hutzelfeuer in [[Silges]] 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutzelhexen in Silges 2008.JPG|mini|Als Hutzelhexen verkleidete [[Heischebrauch|heischende]] Jugendliche in Silges 2008]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutzelfeuer in Burghaun 2014 01.JPG|mini|Hutzelfeuer in [[Burghaun]] 2014]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutzelfeuer in Gläserzell.jpg|mini|Hutzelfeuer in [[Gläserzell]] 2017]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hutzelfeuer in Burghaun 2020 01.JPG|mini|Hutzelfeuer in Burghaun 2020]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hutzelfeuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine regionale Variante der [[Winterverbrennung]] in [[Mittelhessen|Mittel-]], [[Osthessen|Ost-]] und [[Nordhessen]] und in [[Thüringen]] mit Schwerpunkt in der [[Rhön]]. Üblicher Termin ist der [[Funkensonntag|Hutzelsonntag]], der erste [[Fastensonntag|Sonntag der Fastenzeit]] (&amp;#039;&amp;#039;Invocabit&amp;#039;&amp;#039;), örtliche Abweichungen sind aber möglich. Im katholisch geprägten [[Hochstift Fulda|Fuldaer Land]] hat es den alten Brauch des [[Johannistag#Johannisfeuer|Johannisfeuers]] verdrängt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gottfried Rehm]]: &amp;#039;&amp;#039;Leben in der Rhön - Beiträge zur Rhöner Geschichte und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Videel 2003, S. 64; vgl.: [https://books.google.de/books?id=XsrWAAAAMAAJ&amp;amp;q=Hutzelfeuer&amp;amp;dq=Hutzelfeuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjFyeWMuLDZAhXBzKQKHTNMDLkQ6AEIMzAC Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; und wird zum Teil auch in Dörfern in Südungarn (südöstliches [[Transdanubien]]) ausgeübt, in denen sich ab 1720 Siedler aus dem Hochstift Fulda (die sogenannten [[Stiffoller]]) niedergelassen hatten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sulinet&amp;quot;&amp;gt;Katharina Wild:&lt;br /&gt;
 [https://www.sulinet.hu/oroksegtar/data/magyarorszagi_nemzetisegek/nemetek/beitrage_zur_volkskunde_der_ungarndeutschen/1995/pages/002_der_hutzelsonntag_in.htm &amp;#039;&amp;#039;Der Hutzelsonntag in Südungarn (I) Hutzelsingen, Hutzellieder&amp;#039;&amp;#039;], Beiträge zur Volkskunde der Ungarndeutschen auf der Website &amp;#039;&amp;#039;Sulinet.hu&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1919 war diese Tradition lange Zeit kirchlich verboten, da nach dem langen Winter und der Fastnacht weitere Ausschweifungen in der [[Fastenzeit]] befürchtet wurden. In [[Bischofsheim an der Rhön|Bischofsheim in der Rhön]] wird der „Fackelsonntag“ am 4. Fastensonntag (&amp;#039;&amp;#039;Laetare&amp;#039;&amp;#039;) gefeiert. Manche Quellen sehen den Ursprung des Hutzelfeuers als Frühjahrsfeuer in sogenannten [[Lätare]]bräuchen&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Dünninger, Horst Schopf: &amp;#039;&amp;#039;Die Plassenburg&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Freunde der Plassenburg S. 315; [https://books.google.de/books?id=U4crAQAAIAAJ&amp;amp;q=Hutzelfeuer&amp;amp;dq=Hutzelfeuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiz0ZiEybDZAhUM3KQKHRPvAAE4KBDoAQhFMAc online] in Google Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt; (vgl. auch [[Todaustragen]]), andere als „erweiterten“ [[Fastnacht]]sbrauch.&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Strack, Karl Helm, Hugo Hepding: &amp;#039;&amp;#039;Hessische Blätter für Volkskunde, Bände 39-41&amp;#039;&amp;#039; W. Schmitz Verlag, 1941; S. 100; [https://books.google.de/books?id=1H4LAAAAIAAJ&amp;amp;q=Hutzelfeuer+Fastnachtsbrauch&amp;amp;dq=Hutzelfeuer+Fastnachtsbrauch&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjTp_GajLPZAhVGy6QKHYwgB2IQ6AEIKDAA online] in Google Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hutzelfeuer&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den &amp;#039;&amp;#039;Hutzeln&amp;#039;&amp;#039; ab, einer regionalen Bezeichnung für [[Trockenobst|gedörrte]] Birnen und Zwetschgen, die traditionell an diesem Tag gegessen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;; Walter de Gruyter 1967 S. 323; [https://books.google.de/books?id=IBHnBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA323&amp;amp;dq=Hutzelfeuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjWgJjJxLDZAhXR-6QKHd6dAvQ4ChDoAQg8MAQ#v=onepage&amp;amp;q=Hutzelfeuer&amp;amp;f=false online] in Google Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Quellen berichten, dass sogenannte Hutzeln – nebst [[Kräppel]] und anderen Beigaben&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fuldaer Geschichtsverein]]: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichung des Fuldaer Geschichtsvereins, Band 49&amp;#039;&amp;#039;;&lt;br /&gt;
Band 17 von &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Abhandlungen zur Geschichte der Abtei und der Diözese Fulda&amp;#039;&amp;#039;. Parzeller 1971, S. 56; [https://books.google.de/books?id=aT5AAQAAIAAJ&amp;amp;q=Hutzelfeuer&amp;amp;dq=Hutzelfeuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiEnsH6hLPZAhUqsaQKHbZ8CdQ4MhDoAQhMMAc online] in Google Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt; – den [[Heischebrauch|heischenden]] Kindern oder Burschen abgegeben wurden, die Brennmateralien wie Stroh für das Feuer sammelten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landschaft, Band 1&amp;#039;&amp;#039;. Burkhard-Verlag 1956, S. 78; [https://books.google.de/books?id=HZUqAAAAMAAJ&amp;amp;q=Hutzelfeuer&amp;amp;dq=Hutzelfeuer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiz0ZiEybDZAhUM3KQKHRPvAAE4KBDoAQg9MAU online] in Google Bücher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Orten der Rhön gehen auch im 21. Jahrhundert noch Schulkinder, die bereits die Kommunion empfangen haben, Jugendliche oder [[Bursche]]n als „Hutzelhexen“ verkleidet von Haus zu Haus und fordern die Bewohner auf, ihnen „Hutzeln“ (gerne auch in pekuniärer Form) zu geben, weil sie sonst zum Beispiel mit Stöcken gegen die Tür schlagen oder einen [[Spottlied|Spottvers]] schreien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sulinet&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heimat und Geschichtsverein Silges (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Silges. Ein Dorf im Wandel der Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Nüsttal. Ortsteil Silges. 2000. S. 135. f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach Otto Mahr liegen nur aus der jüngsten Zeit Belege vor, obwohl der Brauchtum Elemente enthält, die in den vorchristlichen Zeiten wurzeln. Erste Zeugnisse stellen die [[Feuerrad|Feuerräderverbote]] aus den Jahren 1768–76 bzw. 1786 dar. In der Literatur wird der Hutzelsonntag erst im 19. Jahrhundert erwähnt, die erste bedeutende Darstellung stammt von Jäger aus dem Jahre 1803 (MAHR 1938, 19; 1939, 11–12, 39).&amp;lt;ref&amp;gt;Mahr, Otto: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Hutzelsonntags&amp;#039;&amp;#039;. In: BuBl 1938, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „[[Kreisarzt|Physikatsberichten]]“ der Landgerichte [[Landgericht Weyhers|Weyhers]] und [[Hilders]] aus dem Jahr 1861 wurde als Brauch am Hutzelsonntag noch beschrieben, dass die Jugend abends mit ungefähr drei Meter langen Holzstangen, bei denen am oberen Ende brennende Strohbüschel befestigt waren, auf die umliegenden Hügel zog, bevorzugt dort, wo frische Saatfelder angelegt waren, oder rund um die Gemarkung. Dörrobst und Kräppel werden dort auch schon erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Heiler]], Klaus Reder, [[Willy Kiefer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Landgerichte Hilders und Weyhers um 1860&amp;#039;&amp;#039;. Institut für Deutsche Philologie, Würzburg, 2005, Seiten 93 und 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Heutzutage wird das Hutzelfeuer auf einen aufgeschichteten Reisighaufen entfacht, für den an einigen Orten die nicht mehr benötigten Weihnachtsbäume eingesammelt werden. Das Feuer soll den durch eine oben aufgestellte &amp;#039;&amp;#039;Hutzelpuppe&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Hutzelhexe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hutzelmann&amp;#039;&amp;#039; genannt) symbolisierten Winter vertreiben. Das Hutzelfeuer wird heute meist von [[Verein]]en aufgebaut, beispielsweise [[Jugendfeuerwehr]], [[Sportverein]]en oder anderen Jugendverbänden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2012 gibt es in Hessen ein Orientierungspapier für [[Brauchtumsfeuer]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://innen.hessen.de/sites/default/files/media/hmdis/hmuelv_hmdi_brauchtumsfeuer.pdf |wayback=20180221035621 |text=Orientierungshilfe zum Brauchtumsfeuer}} des [[Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]], abgerufen am 21. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;, was zum Teil zu politischen Kontroversen führte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.fnp.de/rhein-main/Hessen-beharrt-auf-Orientierungshilfe-fuer-Brauchtumsfeuer;art1491,775896 |text=&amp;#039;&amp;#039;Hessen beharrt auf Orientierungshilfe für Brauchtumsfeuer&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180221100116}}, [[Frankfurter Neue Presse]] vom 7. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]] stellte 2014 klar, dass die Kommunen eine solche Handreichung gefordert hätten und dass das Papier nur Hilfestellungen biete, um „Klarheit für die Städte und Gemeinden bei den Anforderungen zur Anzeige, Durchführung und Gefahrenabwehr von so genannten „Brauchtumsfeuern“ zu schaffen“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://landwirtschaft.hessen.de/wald/waldbrandgefahr | titel= Waldbrandgefahr: Brauchtumsfeuer | werk=landwirtschaft.hessen.de | abruf=2024-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Feuerbrauchtum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.christoph-kaeppeler.de/2001/2001mrz02/2001mrz02.html Beitrag des hr-Journalisten Christoph Käppeler] vom 2. März 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feste und Brauchtum (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuerbrauchtum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heischebrauch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Rhön)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Osthessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karneval]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frühlingsfest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung in Fulda]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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