<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hutformenbauer</id>
	<title>Hutformenbauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hutformenbauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hutformenbauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T07:45:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hutformenbauer&amp;diff=2850870&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Güwy: + Foto</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hutformenbauer&amp;diff=2850870&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-12T16:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Foto&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hat-blocks-on-workbench.JPG|miniatur|hochkant=2|Designer-Hutblöcke, Australien 2012]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelz-Muffblock 53 cm, ca 1980; Furrier&amp;#039;s tool 1.JPG|miniatur|Holzmuffblock in einer Kürschnerei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pelz-Muffblock 53 cm, ca 1980; Furrier&amp;#039;s tool 2.JPG|miniatur|Der Muffblock in nummerierten Einzelteilen]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hutformenbauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; stellt für das [[Modist]]en- und [[Kürschner]]handwerk und die entsprechenden Industrien Formen her, sogenannte Hutblöcke und [[Muffblock|Muffblöcke]], mit deren Hilfe diese Gewerke [[Kopfbedeckung]]en und [[Muff (Kleidung)|Muffe]] produzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hut|Hüte]], Kappen, [[Mütze]]n und Muffe weisen oft gerundete Formen auf, die sich durch Zuschneiden und Nähen allein nicht perfekt herstellen lassen. Für diese Fälle arbeitet der Hutformenbauer die entsprechenden Modelle aus Holz, Holzmasse, Metall oder anderen Materialien vor, entweder nach Vorgaben der Auftraggeber oder nach eigenen Entwürfen. Durch Feuchtigkeit zügig gemacht spannt der Modist oder der Kürschner [[Filz]], [[Leder]] oder [[Pelzarten|Fell]] über die Form und lässt das Material darauf trocknen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hutformenbauer benötigt einerseits genaue holztechnische Kenntnisse, andererseits muss er in der Metallverarbeitung Bescheid wissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1983 gab es in der DDR drei Werkstätten die Hutformen herstellten. Die Ausbildungszeit für den Hutformenbauer betrug zwei Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.drkoerner.net/DDau/bb-berufgr34.htm www.drkoerner.net: &amp;#039;&amp;#039;Facharbeiterberufe in der DDR (Stand 1990). Berufsgruppe 34 Holz&amp;#039;&amp;#039;] (zuletzt abgerufen am 5. Januar 2013)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Kollege aus Leipzig gab zu der Zeit an, dass er für die Herstellung einer Form von einem Tag bis zu 14 Tagen (bei komplizierten Metallformen) benötigte. Mit der Bandsäge schnitt er für den Holzblock aus einer Bohle die Grundform aus, mit der Handsäge gab er ihr die annähernd künftige Form. Die exakte Feinarbeit geschah mit [[Fräsmaschine|Fräse]], [[Stechbeitel]], [[Raspel]], [[Feile]] und dem sogenannten Bastring, eine Art Hobel. Zu jeder Form fertigte er ein Gipsduplikat, das so lange aufgehoben wurde, wie das Modell noch in der Produktion benötigt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hutränder werden mit der [[Dekupiersäge]] gesägt. Die Form wird in fünf Teile zerlegt und wieder zu einem dadurch verzugsfreien Block verleimt oder aber auseinandernehmbar zusammengesteckt. Die geteilte Form kann nach dem Trocknen des Kleidungsstücks herausgenommen werden, ohne es zu beschädigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roch&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[File:Hutmachergerät.jpg|mini|Hutmachermaschine mit Tretantrieb]]&lt;br /&gt;
Der Modist oder der Kürschner spannen die zu verarbeitenden Materialien mit [[Stecknadel]]n, Zwecknägeln oder [[Reißzwecke]]n auf der Form fest, heute meist mit [[Tacker]]n und [[Heftklammer]]n. Für die industrielle Hutfabrikation stellt der Hutformenbauer zusätzlich eine Druckvorrichtung für den Block her, die das aufgezogene Hutmaterial hält und das Aufzwecken erspart (hauptsächlich für Herrenhüte). Da die Form dabei nicht, wie beim Aufzwecken, beschädigt wird, erhöht das die Lebensdauer des Blocks erheblich. Für ganz besonders große Produktionsserien fertigt er dauerhafte Formen aus [[Aluminium]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roch&amp;quot; /&amp;gt; Um schnell größere Serien herzustellen, benötigt der Hutproduzent mehrere Blöcke desselben Modells, zeitweilig eine erhebliche Investition, wenn jede Saison andere Formen verlangte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Philipp Manes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Pelzindustrie und ihre Verbände 1900-1940, Versuch einer Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1941 Band 2. Durchschrift des Originalmanuskripts, S. 23 ([[commons:Category:Collection G. &amp;amp; C. Franke|Kollektion G. &amp;amp; C. Franke]]). &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; widths=&amp;quot;240&amp;quot; caption=&amp;quot;William Plant, Hutformenbauer und Holzhandwerker in England (Hutmuseum [[Stockport]])&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hat museum Block Maker 6541.JPG&lt;br /&gt;
Hat museum Block-making 6469.JPG&lt;br /&gt;
Hat museum block-making machinery 6524.JPG&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hat blocks|Hutblocks}}&lt;br /&gt;
* [http://www.handarbeitswelt.de/inhalt/so-werden-hutbloecke-gemacht www.handarbeitswelt.de: &amp;#039;&amp;#039;So werden Hutblöcke gemacht&amp;#039;&amp;#039;] (Video, französisch mit englischen Untertiteln) (zuletzt abgerufen am 6. Januar 2013)&lt;br /&gt;
* [http://www.erih.net/nc/de/regionale-routen/grossbritannien/nordwest-england/detail.html?user_erihobjects_pi2%5Bpointer%5D=0&amp;amp;user_erihobjects_pi2%5Bmode%5D=1&amp;amp;user_erihobjects_pi2%5BshowUid%5D=16467&amp;amp;user_erihobjects_pi2%5Bregionalroute%5D=585&amp;amp;user_erihobjects_pi2%5BanchorOnly%5D=0 Hat Works, Museum für Hutindustrie und Hutmode in Stockport, Cheshire, England] (zuletzt abgerufen am 6. Januar 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Roch&amp;quot;&amp;gt;Roch: &amp;#039;&amp;#039;Hutformenbauer - ein seltenes Handwerk&amp;#039;&amp;#039;. In „Brühl“ November/Dezember 1983, VEB Fachbuchverlag Leipzig, S. 30–31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Bekleidungswesen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Güwy</name></author>
	</entry>
</feed>