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	<title>Husten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JKS am 29. April 2026 um 13:52 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-29T13:52:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
|01-CODE= R05&lt;br /&gt;
|01-BEZEICHNUNG= Husten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = MD12&lt;br /&gt;
| Data-01 = Husten&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Husten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;huoste&amp;#039;&amp;#039;; [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tussis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet das willkürliche oder aufgrund eines mechanischen oder entzündlichen Reizes über den [[Hustenreflex]] unwillkürlich ausgelöste, explosionsartige Ausstoßen von Luft, bei dem sich die [[Stimmritze]] öffnet und die ausgestoßene Luft eine hohe Geschwindigkeit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Husten ist ein [[Symptom]] und meist keine eigenständige [[Krankheit]]. Die Funktion des Hustens besteht darin, die [[Atemtrakt|Atemwege]] von Substanzen zu reinigen, die diese verlegen oder verengen könnten. Die Ursachen können in Erkrankungen der Atmungsorgane, des Herzens, des Magens, der Einnahme von Medikamenten oder – selten – psychischen Störungen bestehen. Die gewöhnliche [[Erkältung]] stellt die häufigste Ursache dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Husten ist eines der häufigsten Symptome, weswegen ein Arzt aufgesucht wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Nach W. Fink, G. Haidinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Häufigkeit von Gesundheitsstörungen in 10 Jahren Allgemeinpraxis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Z. Allg. Med.&amp;#039;&amp;#039; 83 (200) 102–108. Zitiert nach &amp;#039;&amp;#039;Womit sich Hausärzte hauptsächlich beschäftigen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;MMW-Fortschr. Med.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16/2007 (149. Jg.).&amp;lt;/ref&amp;gt; sei es, weil der Husten als quälend empfunden wird, die Nachtruhe stört oder Anlass zu tiefergreifender Besorgnis ist, wenn Husten mit einer [[Bronchitis]], [[Lungenentzündung]] oder einer [[Karzinom|Krebserkrankung]] in Zusammenhang gebracht wird, vor allem, wenn das [[Sputum]] (der „Auswurf“) mit [[Blut]] vermengt ist – siehe [[Hämoptyse|Bluthusten]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Husten 2017-03-05 PD.ogg|rechts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Husten 2018-02-18.ogg|rechts]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet zunächst den produktiven Husten, der mit Auswurf von Schleim einhergeht, vom sog. Reizhusten. Dieser bezeichnet einen trockenen Husten ohne Auswurf von [[Bronchialsekret|Bronchialschleim]]; dieser kann in der Frühphase einer Erkältung, bei Allergien und auch als unerwünschte Wirkung von Arzneimitteln (z.&amp;amp;nbsp;B. [[ACE-Hemmer]]n) auftreten. Diese Nebenwirkung tritt keineswegs immer sofort auf. Ein länger anhaltender Husten kann ein Hinweis auf eine [[Keuchhusten]]erkrankung sein. Der psychisch verursachte (psychogene) Reizhusten ist bei Erwachsenen seltener als bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere, für die Untersuchungen wichtige Einteilung unterscheidet zwischen akutem Husten, chronischem Husten und chronischem Husten ohne erkennbare Ursache („[[idiopathisch]]“) resp. nicht behandelbar („refraktär“)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[wikt:refraktär|refraktär]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Wiktionary]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akuter Husten ===&lt;br /&gt;
Akuter Husten (bis acht Wochen Dauer) kann ausgelöst werden durch Entzündungen der Atemwege (Sinusitis, Laryngotracheitis, Tracheobronchitis), im Verlauf  eines [[Asthma bronchiale]], [[Aspiration (Medizin)|Aspiration]] von Fremdmaterial, Einatmung von Reizstoffen. Tieferliegende Lungenerkrankungen können akuten Husten hervorrufen, so [[Pneumonie]]n, Erkrankungen des Rippenfells, [[Lungenembolie]]n. Auch akute Herzerkrankungen sind eine mögliche Ursache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronischer Husten ===&lt;br /&gt;
Chronischer Husten (Dauer über acht Wochen) wird meist durch Rauchen oder dauernde Inhalation von anderen Schadstoffen hervorgerufen, durch [[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung|COPD]], [[Bronchialkarzinom|Lungenkrebs]], Asthma, [[Induzierbare laryngeale Obstruktion|ILO]], Infektionen oder chronische Herzerkrankungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!-- &amp;#039;&amp;#039;Aufsatztitel&amp;#039;&amp;#039;. In: --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;MMW&amp;#039;&amp;#039;, 3/2011 (153. Jg.), S. 44 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kann auch ein Symptom eines [[Mastzellaktivierungssyndrom|Mastzellaktivierungssyndroms (MCAS)]] sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;&amp;quot;PMID27012973&amp;quot;&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lawrence B Afrin, Joseph H Butterfield, Martin Raithel, Gerhard J Molderings |Titel=Characterization of Mast Cell Activation Syndrome |Sammelwerk=Often seen, rarely recognized: mast cell activation disease--a guide to diagnosis and therapeutic options |Band=48 |Nummer=3 |Datum=2016 |Seiten=190-201 |DOI=10.3109/07853890.2016.1161231 |PMID=27012973 |Sprache=en|Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chronischer idiopathischer Husten (CIC) und chronischer refraktärer Husten (CRC) ===&lt;br /&gt;
Im März 2019 wurde auf dem 60. Kongress der [[Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin|Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin]] (&amp;#039;&amp;#039;DGP-Jahrestagung&amp;#039;&amp;#039;) eine neue [[S2k-Leitlinie]] vorgestellt, die 48 im Konsensusverfahren abgestimmte Empfehlungen und 16 Statements enthält, die im Hintergrundtext in neun Kapiteln erläutert werden. Dem chronischen Husten – als [[Chronischer idiopathischer Husten|&amp;#039;&amp;#039;chronischer idiopathischer&amp;#039;&amp;#039; Husten (CIC)]] (chronic idiopathic cough) und [[Chronischer refraktärer Husten|&amp;#039;&amp;#039;chronischer refraktärer&amp;#039;&amp;#039; Husten (CRC)]] – wurde neu ein Extra-Kapitel (d.&amp;amp;nbsp;h. 7. Kapitel) gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Kardos, Q. T. Dinh, K.-H. Fuchs, A. Gillissen, L. Klimek, M. Koehler, H. Sitter, H. Worth: &amp;#039;&amp;#039;Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pneumologie&amp;#039;&amp;#039;, Band 73, Nummer 3, 2019, S.&amp;amp;nbsp;143–180, [[doi:10.1055/a-0808-7409]], abgerufen am 4. April 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptome ==&lt;br /&gt;
=== Husten im Verlauf einer Erkältung ===&lt;br /&gt;
Im Verlauf einer Erkältung ist der Husten meist zu Beginn eher trocken (Reizhusten) und wandelt sich erst nach ein bis drei Tagen in verschleimten Husten, bei dem es zur Absonderung von Schleimpartikeln kommen kann. Diese können klar oder verfärbt sein. Für eine Unterscheidung zwischen viraler oder bakterieller Infektion ist nach Ansicht von Medizinern die Dicke und Farbe des Nasensekrets oder des Auswurfs bei der Abgrenzung diagnostisch nicht relevant.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Renz-Polster]], N. Menche, A. Schäffler: &amp;#039;&amp;#039;Gesundheit für Kinder – Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 2007, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Husten kann von [[Hustenkopfschmerz]]en begleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unphysiologischer Husten ===&lt;br /&gt;
Tritt der Husten nicht mehr im Rahmen des physiologischen  Selbstreinigungsmechanismus der Atemwege, der [[Mukoziliäre Clearance|Mukozilliären Clearance]], auf, ist dieser oft Teil eines Symptomkomplexes zusammen mit u.&amp;amp;nbsp;a. [[Sputum|Auswurf]] und [[Atemnot]]. Dabei kann der Husten ebenfalls trocken (unproduktiv) oder produktiv auftreten und im Verlauf der Erkrankung neben chronischen Entzündungen mit Schleimhautödem zu Obstruktionen und Instabilität der Atemwege führen. Husten kann oft schon anhand der Hustengeräusche identifiziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Husten kann etwa bei Linksherzdekompensation, Asthma bronchiale oder [[Exazerbation|exazerbierter]] [[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung|COPD]] Symptom sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Braun: &amp;#039;&amp;#039;Lunge.&amp;#039;&amp;#039; In: Jörg Braun, Roland Preuss (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klinikleitfaden Intensivmedizin.&amp;#039;&amp;#039; 9. Auflage. Elsevier, München 2016, ISBN 978-3-437-23763-8, S. 285–310, hier: S. 286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Häufige Begleitsymptome von Husten ===&lt;br /&gt;
In Verbindung mit Husten treten häufig zusätzliche Beschwerden mit unterschiedlichem Gefährdungspotential auf. Symptome wie Atemnot, blutiger Auswurf, Erbrechen oder starke Brustschmerzen während des Hustens sind akute Warnsignale, die einer sofortigen Abklärung durch einen Arzt bedürfen. Begleiterscheinungen von dauerhaftem Husten wie ein stetiger Schleimfluss im Rachen, Gewichtsverlust oder nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit können Hinweise auf chronische Erkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untersuchung ==&lt;br /&gt;
Mit Ausnahme des Hustens bei einer harmlosen Erkältung stellt die körperliche Untersuchung einen wichtigen Bestandteil der Abklärung und [[Anamnese]] dar. Die [[Auskultation]] der [[Lunge]]n kann einen Hinweis auf den Ort der Erkrankung liefern. Ein [[Röntgen|Thoraxröntgen]] wird in unklaren Fällen oder bei einem Husten, der länger als vier Wochen anhält, angeordnet. Die [[Lungenfunktionsprüfung]] kann einen Verdacht auf eine [[Chronisch obstruktive Lungenerkrankung]] erhärten oder eventuell in Verbindung mit einem [[Provokationstest]] zur Diagnose eines [[Asthma bronchiale]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bronchoskopie]] –&amp;amp;nbsp;gegebenenfalls mit [[Biopsie]]&amp;amp;nbsp;– gilt als [[Goldstandard (Verfahren)|Goldstandard]] zur Diagnose von pathologischen Veränderungen des Bronchialtraktes. Bei Verdacht auf [[Interstitium (Anatomie)|interstitielle]] Lungenerkrankungen steht die [[Computertomografie]] zur Verfügung. Bei Verdacht auf einen [[Gastroösophagealer Reflux|gastroösophagealen Reflux]] kann man eine [[Gastroskopie]] durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Die Vermeidung von Tabakrauch und [[Allergen]]en ist Bestandteil einer erfolgreichen Therapie mit [[Hustenmittel]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Husten meist einen [[Schutzreflex]] darstellt, der eine Verlegung der Atemwege verhindern soll, ist der produktive Husten besonders in den Fällen zu therapieren, in denen die Nachtruhe stark beeinträchtigt wird. [[Schleim]]lösende Mittel ([[Sekretolytikum|Sekretolytika]]) oder fein vernebelte [[Inhalation]]en helfen, vor allem zähes Sekret besser abhusten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gewöhnlicher Andorn|Andorn]] wurde als pflanzlicher Schleimlöser aufgrund seiner herausragenden historischen Bedeutung sowie der umfangreichen Dokumentation seiner Wirkungen von Wissenschaftlern der [[Universität Würzburg]] zur „[[Arzneipflanze des Jahres]] 2018“ gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://welterbe-klostermedizin.de/index.php/arzneipflanzen/arzneipflanze-des-jahres/318-arzneipflanze-des-jahres-2018-andorn-marrubium-vulgare Arzneipflanze des Jahres 2018: Andorn - Marrubium vulgare.]&amp;#039;&amp;#039; Welterbe Klostermedizin, 21. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einsatz der krautigen Pflanze bei Katarrhen der Atemwege, insbesondere Bronchitis, ist bereits seit über 2000 Jahren dokumentiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Community herbal monograph and assessment report on Marrubium vulgare L., herba.&amp;#039;&amp;#039; European Medicines Agency (EMA), [[Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel]]; 604273/2012 (2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei trockenem Husten werden hustenreizstillende Mittel ([[Antitussivum|Antitussiva]]) verordnet. Hier gibt es zentral wirkende Mittel, insbesondere [[Codein]] oder [[Dihydrocodein]] enthaltende Fertigarzneimittel, die bei längerer Behandlung wegen ihres [[Sucht]]potenzials bedenklich sein können. Auch das zumeist nicht rezeptpflichtige [[Dextromethorphan]] wird häufig (auch in Kombinationspräparaten, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;Wick Medinait&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wick.de/produkte/sirup-saft/wick-medinait-erkaeltungssirup |titel=WICK Medinait Erkältungssirup für die Nacht |werk=wick.de |abruf=2023-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugelassene pflanzliche Mittel sind im Allgemeinen ohne Suchtgefahr, aber geringer wirksam. Steht die Entzündung der Schleimhäute im Vordergrund, kann versucht werden, den Hustenreiz durch inhalative [[Glukokortikoid]]e zu mildern. In allen Fällen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurden auch Diamorphin (&amp;#039;&amp;#039;[[Heroin]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Oxycodon]] (&amp;#039;&amp;#039;Eukodal&amp;#039;&amp;#039;) als Hustenpräparate vermarktet, gelten heute aber für diese Indikation aufgrund des enormen Suchtpotentials als obsolet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mtdialog.de/artikel/heroin-einst-ein-frei-verkaeufliches-medikament |titel=Heroin – einst ein frei verkäufliches Medikament |datum=2022-10-05 |abruf=2023-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere, den Hustenreiz mildernde und häufig angewendete Medikamente waren [[Hydrocodon]] (Dicodid), das dem [[Acetyldihydrocodein]] ähnliche [[Thebacon]] (Acedicon) und &amp;#039;&amp;#039;Hypercodin&amp;#039;&amp;#039; (eine Komplexverbindung von Dihydrocodein und [[Methylisopropylbarbitursäure]]) sowie das etwa schwächer wirkende Dihydrocodein (Paracodin).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alfred Schittenhelm]]: &amp;#039;&amp;#039;Hypercodin, ein hustenlinderndes Mittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Phylogenese ==&lt;br /&gt;
Als lebenswichtige Funktionen müssen [[Schluckakt|Schlucken]], [[Erbrechen]] (Speien) und [[Atmung|Atmen]], die sich bei [[Wirbeltiere]]n wegen des ursprünglichen [[Kiemendarm]]s sehr leicht „vermengen“ (kreuzen) können, durch starke Reflexe geschützt und gesteuert werden. Bei [[Fische]]n können störende Partikel und Ungenießbares vom Kiemenkorb aus durch kräftige Kontraktion der [[Pharynx]]-Muskeln nach vorne und durchs Maul ausgehustet (ausgespien) werden. Bei den [[Landwirbeltiere]]n findet eine Trennung in die zwei Funktionen statt: Die [[Lunge]] und der [[Rachen]] werden durch Husten, [[Speiseröhre]] und [[Magen]] durch Speien, ferner der [[Nase]]nraum durch [[Niesen]] gesäubert. Wie weit diese drei „Reflexe“ den [[Amphibien]], [[Reptilien]], [[Vögel]]n und [[Säuger]]n im Einzelnen wirklich zukommen, ist weiterhin Gegenstand von Beobachtung und Untersuchungen (hinzu kommen noch [[Räuspern]], [[Schluckauf]] u. Ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Krankheiten ==&lt;br /&gt;
* [[Krupphusten]] – [[Diphtherie]], [[Pseudokrupp]]&lt;br /&gt;
* [[Zwingerhusten]] – Eine Hundekrankheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kindergesundheit-info.de/index.php?id=8635 Husten] – kindergesundheit-info.de: unabhängiges Informationsangebot der [[Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung]] (BZgA).&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/die-nase-hat-schuld/ Die Nase hat Schuld] – [[Nebenhöhlenentzündung]] wird als Ursache für chronischen Husten oft übersehen. wissenschaft.de&lt;br /&gt;
* [http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/053-013.html &amp;#039;&amp;#039;Leitlinien-Detailansicht: Husten&amp;#039;&amp;#039;.] S3-[[Medizinische Leitlinie|Leitlinie]] &amp;#039;&amp;#039;Husten&amp;#039;&amp;#039; der [[Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin|DEGAM]], [[Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften|AWMF]]-Registernummer 053/013 (Stand: 28. Februar 2014, gültig bis 27. Februar 2019).&lt;br /&gt;
* [https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0808-7409 Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit Husten.] thieme-connect.de, veröffentlicht 2019; abgerufen am 4. April 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134923-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reflex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Pneumologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geräusch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKS</name></author>
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