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	<title>Hussiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hussiten&amp;diff=36769&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Hussiten des 15. Jahrhunderts. Zu ihren heutigen Nachfolgern („Neuhussiten“) siehe [[Tschechoslowakische Hussitische Kirche]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hus na kazatelne.jpg|mini|Jan Hus auf der Kanzel, [[Jenaer Kodex]]]]&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hussiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch: &amp;#039;&amp;#039;Husité&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kališníci&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;Bethlehemiten&amp;#039;&amp;#039; genannt, werden verschiedene [[spätmittelalter]]liche [[Reformation|reformatorische]] beziehungsweise [[revolutionär]]e Bewegungen im [[Böhmen]] des 15. Jahrhunderts zusammengefasst, die sich ab 1415 nach der Verbrennung des [[Theologe]]n und [[Reformator]]s [[Jan Hus]] herausbildeten. Die Hussiten wurden von den meisten böhmischen Adeligen unterstützt und richteten sich hauptsächlich gegen die böhmischen Könige, die damals gleichzeitig das Amt des [[Heiliges Römisches Reich|römisch-deutschen]] Königs bekleideten, und gegen die [[römisch-katholische Kirche]]. Infolge der Auseinandersetzungen kam es in den Jahren 1419–1434 zu den [[Hussitenkriege]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sammelbegriff „Hussiten“ umfasst eine heterogen zusammengesetzte Bewegung vorwiegend in Böhmen, deren Anhänger ein breites Sozialprofil aufwiesen (von Teilen des [[Herrenstand (Böhmen)|böhmischen Hochadels]] bis zum Kleinadel, von der niederen Geistlichkeit über städtische Unter- und Mittelschichten bis hin zur Bauernschaft). Sie gingen unter dem Druck von außen (antihussitische Kreuzzüge) zeitweilig Koalitionen ein. Das einigende Band bildete der in den &amp;#039;&amp;#039;Vier Prager Artikeln (Čtyři artikuly pražské)&amp;#039;&amp;#039; als Minimalprogramm enthaltene Forderungskatalog.&amp;lt;ref name =&amp;quot;olex&amp;quot;&amp;gt;[https://ome-lexikon.uni-oldenburg.de/begriffe/hussiten &amp;#039;&amp;#039;Hussiten&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039; 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der traditionelle [[Utraquismus]] war seit 1436 durch [[Konzil von Basel|Basler]] [[Kompaktat (Recht)|Kompaktaten]] in Böhmen und Mähren rechtlich anerkannt. Die hussitischen Utraquisten bildeten eine große Mehrheit (etwa 85 %) aller Christen in Böhmen und Mähren. 1458 bis 1471 regierte in Böhmen mit [[Georg von Podiebrad]] der erste nichtkatholische König Mitteleuropas. 1468 gerieten Mähren, [[Herzogtümer in Schlesien|Schlesien]] und die Lausitzen unter die Herrschaft des ungarischen Königs [[Matthias Corvinus]], der die Vorherrschaft des Katholizismus wiederherstellen wollte. 1485 wurden die Basler Kompaktaten im [[Kuttenberger Religionsfrieden]] durch böhmische Stände bestätigt. Nach dem Tod Corvinus´ 1490 wurden die Nebenländer Böhmens wieder unter Vladislav II. vereinigt. Die [[Vladislavsche Landesordnung]] von 1500 führte keine Rechtbeschränkungen für die Hussiten ein. Der [[Böhmischer Landtag|böhmische Landtag]] von 1512 hat diese Vereinbarung auf „ewige Zeiten“ verlängert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1575 entstand im Auftrag der nichtkatholischen [[Länder der Böhmischen Krone]] die durch hussitische Neuutraquisten und [[Lutheraner]] verfasste [[Confessio Bohemica]]. Die Bildung einer Landeskirche gelang nicht, doch erlangten die protestantischen Glaubensrichtungen mit dem [[Majestätsbrief]] von 1609 ihre Anerkennung als erlaubte Konfessionen. 1620 nach der [[Schlacht am Weißen Berge]] wurde die große Mehrheit der Hussiten schließlich mit Gewalt zum Katholizismus zurückgeführt, vertrieben oder flüchtete in die verbliebenen [[protestantisch]]en Länder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Jan Hus}}&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Hussiten&amp;#039;&amp;#039; geht auf den tschechischen [[Liste von Theologen|Theologen]] und [[Reformator]] [[Jan Hus]] (ca. 1370–1415) zurück. Dieser beanstandete den Reichtum der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen Kirche]], ihre Sittenlosigkeit und den [[Ablass]]handel, bei dem gegen Zahlung eines Geldbetrages die Vergebung der Sünden versprochen wurde. Als einzige verbindliche Quelle in Glaubensfragen ließ Hus die [[Bibel]] gelten. Ferner erkannte er das [[Papstprimat|Primat des Papstes]] nicht an und folgte damit [[John Wyclif]] und den [[Waldenser]]n. Auf der [[Leipziger Disputation]] 1519 wurden [[Martin Luther]] von [[Johannes Eck]] vom [[Konstanzer Konzil]] verurteilte Sätze des Hus vorgelegt, und Luther erklärte, einige davon seien christlich und evangelisch. Für Eck war Luther damit als hussitischer Ketzer überführt; Luther sah in der Folge Hus als seinen Vorläufer an (Kirchenverständnis, Laienkelch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burning-of-a-heretic-- Sassetta--Melburn museum.jpg|mini|Verbrennung des Jan Hus, Gemälde von [[Il Sassetta]], 1423–1426]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skrzydla Oltarza z Rydnik cropped.jpg|mini|alt=|Verbrennung des Jan Hus, Detail eines Altarflügels, Wenzelskirche in Roudníky, heute Hussiten-Museum Tábor, 1486]]&lt;br /&gt;
Jan Hus reiste zum [[Konstanzer Konzil]] (ab 1414), wobei [[Sigismund (HRR)|König Sigismund]] ihm [[Freies Geleit]] von und nach [[Prag]] und während seines Aufenthaltes in Konstanz zugesichert hatte. Trotzdem wurde er inhaftiert. Auch nach strengen Verhören und Gefangenschaften weigerte er sich, seine Lehre zu widerrufen. Am 6. Juli 1415 wurde Jan Hus auf dem Brühl in Konstanz zusammen mit seinen Schriften auf einem Scheiterhaufen verbrannt und die Asche in den Rhein gestreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konstanzer Schuldspruch gegen Jan Hus wurde in Böhmen nicht anerkannt. 452 böhmische und mährische Adlige sandten im September 1415 einen Protestbrief, die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Protestatio Bohemorum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Krzenck: [https://www.herder-institut.de/digitale-angebote/dokumente-und-materialien/themenmodule/quelle/3153/details/4639.html &amp;#039;&amp;#039;Protestbrief des böhmischen und mährischen Adels an das Konzil, in dem die Absender am 2. September 1415 gegen die Verbrennung des Jan Hus protestieren&amp;#039;&amp;#039;] Faksimile lat. Text, Transkription und Auflistung der Unterzeichner&amp;lt;/ref&amp;gt; an das Konstanzer Konzil (&amp;#039;&amp;#039;Kostnitzer Konzil&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Pavel B. Kůrka: &amp;#039;&amp;#039;How Constantia became Kostnice (and vice versa).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bohemian Reformation and Religious Practice.&amp;#039;&amp;#039; Band 6. Prag 2007, S. 265–274 ([https://www.brrp.org/proceedings/brrp6/kurka.pdf brrp.org] [PDF; 379&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und schlossen sich in einem Bündnis zusammen. Auch in der Bevölkerung löste die Verbrennung heftige Proteste aus, in deren Folge eine böhmische Freiheitsbewegung entstand, die wesentliche Ziele von Jan Hus übernahm. Man war sich einig, die freie Predigt des Wortes Gottes schützen zu wollen und Verordnungen der [[Bischof|Bischöfe]] und des Papstes nur insoweit anzuerkennen, als sie in Einklang mit der [[Bibel|Heiligen Schrift]] standen. Da die freie Religionsausübung eingeschränkt war, trafen sich die Anhänger von Jan Hus ab Ostern 1419 und 1420 an abgeschiedenen Orten, etwa auf Bergen, wie dem Beránek bei [[Mladá Vožice]], dem Bzí, Bradlo, Olivetská hora und [[Oreb]] zu Wallfahrten unter freiem Himmel. Höhepunkt der &amp;#039;&amp;#039;poutě na hory&amp;#039;&amp;#039; bildete die Große Versammlung, die am 22. Juli 1419 mit der Abschlusspredigt vor 42.000 Anhängern auf dem Burkovák bei [[Slabčice|Nemějice]] endete, der danach in Anlehnung an den biblischen [[Weltenberg]] [[Berg Tabor|Tabor]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Tábor]]&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufstand gegen Unterdrückungsmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Nach der Verbrennung von Jan Hus 1415 versuchte der böhmische König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] die empörten hussitischen Anhänger von Kirchen- und Staatsämtern auszuschließen. Dies führte zu einem Aufstand. Dabei kam es am 30. Juli 1419 zum [[Erster Prager Fenstersturz|ersten Prager Fenstersturz]], bei dem Hussiten in Prag das [[Neustädter Rathaus (Prag)|Neustädter Rathaus]] stürmten und einige Ratsherrn aus dem Fenster warfen. König Wenzel starb am 16. August. Seinen Bruder [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] wollten die Hussiten nicht als König anerkennen, da er das seinerzeit Jan Hus versprochene sichere Geleit nicht eingehalten hatte; er galt geradezu als dessen Mörder. In den Tagen nach dem Tode Wenzels unterwarfen hussitische Volksmassen in Prag Kirchen und Klöster gewaltsam der [[Kelchkommunion]] oder zerstörten und verbrannten sie. Die Unruhen dauerten mehrere Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1420 erließ Papst [[Martin V.]] die sogenannte Kreuzzugs[[Päpstliche Bulle|bulle]]. Aus dem Aufstand entwickelte sich ein Krieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vier Prager Artikel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vier Prager Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Man of Sorrows from Prague c1470.jpg|mini|Christus spendet die Eucharistie in beiderlei Gestalt, [[Teynkirche]] um 1470]]&lt;br /&gt;
1420 wurden die &amp;#039;&amp;#039;Vier Prager Artikel&amp;#039;&amp;#039; verfasst, welche folgende Forderungen enthielten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# die Freiheit für die Predigt&lt;br /&gt;
# die Freiheit für den Kelch&lt;br /&gt;
# die Freiheit von säkularer Kirchenherrschaft&lt;br /&gt;
# die Freiheit von ungerechter weltlicher Herrschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Forderungen wurden im Wesentlichen von dem Flügel der [[Kalixtiner]] als die wichtigsten erachtet. Die radikaleren [[Taboriten]] forderten außerdem die Abschaffung vieler kirchlicher Einrichtungen und Gebräuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kalixtiner und Taboriten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pomník Jana Žižky v Táboře.JPG|mini|Denkmal für Jan Žižka in [[Tábor]]]]&lt;br /&gt;
Die Hussitische Bewegung bestand aus zwei Gruppierungen: Die Kalixtiner (von lat. &amp;#039;&amp;#039;calix&amp;#039;&amp;#039; Kelch, siehe [[Hussitenkelch]]) gründeten in Südböhmen die nach dem [[Berg Tabor]] benannte Siedlung [[Tábor]] und rekrutierten sich zum größten Teil aus der mittellosen Stadt- und Landbevölkerung. Die Taboriten wollten das [[Reich Gottes]] mit Waffengewalt errichten und wandten sich damit auch gegen die bestehende weltliche Ordnung mit [[Feudalismus]] und [[Monarchie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1421 vertrieben die „neuen Obrigkeiten“ Tábors ([[Jan Žižka]], [[Nikolaus von Pelgrims]], [[Johannes von Jičín]]) den radikalen Kern der Taboriten um [[Martin Húska]] aus der Stadt. Jan Žižka spürte sie in den Dörfern, in denen sie Zuflucht gesucht hatten, auf und ließ sie ausrotten. Den in Tábor und Prag populären Martin Húska selbst ließen die (adligen) Calixtiner und Žižka vom (katholischen) Prager Erzbischof [[Konrad von Vechta]] foltern und im Sommer 1421 auf dem Scheiterhaufen verbrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auslöschung der Anhänger Húskas verleumdete Jan Žižka diese als angeblich systematisch Unzucht treibende „[[Adamiten]]“ sowie als „[[Pikarden]]“. Diese Benennung leitete sich ab von evangelischen Flüchtlingen aus der [[Picardie]], deren „[[Häresie]]“ sie angeblich übernommen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Žižka selbst wurde [[postum]] als ein Anführer der zwischen Taboriten und Calixtinern verorteten „[[Orebiten]]“ (bzw. Bezug nehmend auf Žižkas Tod „[[Orphaniten]]“, lat. „Waisen, Verwaiste“) dargestellt. Das Motiv dieser Deutung war, Žižka von den zunächst insgesamt radikalen Taboriten nachträglich abzugrenzen und ihn damit wenigstens teilweise für die sich in der Tradition der Calixtiner wähnenden adligen und bürgerlichen tschechischen National(ist)en zu vereinnahmen. Allerdings ist die Existenz der Orebiten nicht sicher belegt, zumal Žižka von Tábor aus gewirkt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hussitenkriege ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hussitenkriege}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1419 erlitt eine königlich-katholische Einheit in der Nähe von Pilsen in der [[Schlacht bei Nekmíř]] eine erste Niederlage gegen ein kleines hussitisches Kontingent, eine zweite Niederlage erlitten die katholischen Truppen im März 1420 in Südböhmen bei [[Schlacht bei Sudoměř|Sudoměř]]. Katholische Truppen unter [[Sigismund (HRR)|dem späteren Kaiser Sigismund]] zogen zwar im Juni 1420 auf der [[Prager Burg]], dem Hradschin ein. Der Versuch, ganz Prag zu erobern, wurde aber am 14. Juli in der [[Schlacht am Veitsberg|Schlacht am Prager St. Veitsberg]] von Hussitentruppen unter [[Jan Žižka]] zurückgeschlagen. Im Herbst 1420 scheiterte die Eroberung der anderen Prager Burg, des [[Schlacht bei Vyšehrad|Vyšehrad]]. Žižka führte ein straffes Regiment, das unter anderem zum Tod und zur Vertreibung vieler Deutscher aus Böhmen führte. Die Juden stellte er vor die Alternative, sich taufen zu lassen oder hingerichtet zu werden, so etwa in [[Chomutov|Komotau]].&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Toch: &amp;#039;&amp;#039;Spätmittelalterliche Rahmenbedingungen jüdischer Existenz: Die Verfolgungen&amp;#039;&amp;#039;. In: Sabine Hödl, Peter Rauscher, Barbara Staudinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hofjuden und Landjuden. Jüdisches Leben in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Philo, Wien 2004, ISBN 3-8257-0352-5, S. 19–64, hier S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der zweite Feldzug gegen die Hussiten 1421 scheiterte. Der Sieg [[Friedrich I. (Sachsen)|Friedrichs von Meißen]] über die Hussiten in der [[Schlacht bei Brüx (1421)|Schlacht bei Brüx]] im August blieb ohne nachhaltige Wirkung. Wenig später, im September, räumte ein Kreuzheer beim nahegelegenen [[Žatec|Saaz]] das Land in wilder Flucht, nachdem sich die Hussiten näherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Feldzug endete im Januar 1422 mit zwei weiteren Niederlagen der königlich-katholischen Heere bei [[Kuttenberg]] und [[Deutschbrod]]. Im Frühjahr 1423 brachen schwere Differenzen innerhalb der verschiedenen hussitischen Strömungen auf. In der [[Schlacht bei Horschitz]] im April 1423 setzten sich die radikalen Taboriten unter Jan Žižka gegen die Prager ([[Utraquisten]]) durch. Im Juni kam es in [[Konopischt]] zu einem zeitweiligen Ausgleich zwischen den verschiedenen Parteien. Nachdem im Oktober 1423 Friedensverhandlungen der Utraquisten in Prag mit Sigismund gescheitert waren, brach der innerhussitische Gegensatz wieder auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1424 behielt Žižka in der [[Schlacht bei Maleschau]] erneut die Oberhand gegen die Prager Utraquisten. Der Schwerpunkt der Kämpfe verlagerte sich nun nach Mähren. Während der Schwiegersohn Sigmunds [[Albrecht II. (HRR)|Herzog Albrecht]] im Juli von Süden her versuchte, das Land in die Hand zu bekommen, begann von Westen her ein verheerender hussitischer Angriff. Habsburgisch bzw. katholisch gesinnte Städte wurden eingenommen und dem Erdboden gleichgemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Prokop Holý.jpg|mini|Andreas Prokop; Abbildung aus dem 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Žižkas am 11. Oktober 1424 während der Belagerung der Burg [[Pribislau]] übernahm [[Andreas Prokop]] die Führung der Hussiten. Auch unter Prokops Kommando blieben die Hussiten siegreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1425 stießen die Hussiten erstmals nach [[Schlesien]] vor, doch ansonsten beschränkten sich die Kämpfe, die von beiden Seiten mit großer Grausamkeit geführt wurden, bis Herbst 1425 noch weitgehend auf mährisch-böhmisches Gebiet. Im November 1425 drangen hussitische Heere erstmals nach [[Niederösterreich]] vor, um Herzog Albrecht, der in Mähren mit wechselndem Erfolg operierte, abzulenken, um die Belastung des eigenen Landes zu verringern und um Beute zu machen. Zahlreiche Klöster und Städte wurden geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vierte Feldzug 1427 endete für die katholischen Truppen mit einer schweren [[Schlacht bei Mies|Niederlage bei Tachau (Mies)]] in Westböhmen am 4. August.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon ab 1428 gingen die Hussiten unter Andreas Prokop zum Angriff auf katholische Bastionen über. Der Kriegszug des Jahres 1428 verheerte Niederösterreich und Teile Schlesiens, 1429 folgte ein neuerlicher Vorstoß nach Niederösterreich und in die Lausitz. Am 25. Juli 1429 kam es in Plauen zum Bündnis zwischen den Wettinern und den Hohenzollern gegen die Hussiten. Doch schon drei Monate später wurde [[Altendresden]] von den Hussiten niedergebrannt, wenige Monate später folgte ein Angriff der Hussiten die [[Elbe]] abwärts wahrscheinlich bis in die Gegend von [[Torgau]] und dann westwärts in Richtung [[Leipzig]], durch das [[Vogtland]] nach [[Oberfranken]]. Die Stadt [[Lößnitz (Erzgebirge)|Lößnitz]] wurde 1429/30 vergeblich von einem Hussitentrupp belagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hussitenzug des Jahres 1430 betraf außerdem Schlesien, der des Jahres 1431 Teile [[Königreich Ungarn|Ungarns]] (westliche [[Slowakei]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein Beschluss zur Bekämpfung der Hussiten auf dem [[Reichstag (HRR)|Reichstag]] zu [[Nürnberg]] im Jahre 1431 konnte das Kriegsglück nicht wenden. Der fünfte Kreuzzug unter Kardinal [[Giuliano Cesarini der Ältere|Giuliano Cesarini]] endete am 14. August 1431 mit einer blamablen [[Schlacht von Taus|Niederlage bei Taus]]. Sigmund suchte daraufhin nach einer Verhandlungslösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währenddessen folgten 1432/34 die weiträumigsten Operationen der Hussiten, die im Osten nach [[Oberschlesien]] und in die westliche Slowakei führten, in Richtung Norden in die [[Lausitz]], nach [[Niederschlesien]], über die [[Neumark (Landschaft)|Neumark]] in das [[Danzig]]er Gebiet des [[Deutschordensstaat]]s sowie nach [[Polen]]. Ein kleinerer Vorstoß im April 1432 betraf erneut Brandenburg (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Frankfurt (Oder)]], [[Bernau bei Berlin|Bernau]], [[Strausberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da den kaiserlichen und päpstlichen Truppen bis auf kleinere Gefechte der Sieg gegen die Hussiten verwehrt blieb, wurde zwischen 1431 und 1433 mit ihnen verhandelt. Zwar hatte Kurfürst [[Friedrich II. (Sachsen)|Friedrich II. von Sachsen]] am 23. August 1432 schon einen Sonderfrieden mit den Hussiten auf zwei Jahre geschlossen, doch erst 1436 endeten die Kriegshandlungen überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem [[Basler Konzil]] wurden den Hussiten mit den [[Kompaktat (Recht)|Prager Kompaktaten]] einige Zugeständnisse gewährt. Auf das Konzil wurde seitens der Böhmen unter &amp;#039;&amp;#039;Prokop&amp;#039;&amp;#039; durch die Belagerung der katholischen und reichstreuen Stadt [[Pilsen]] ab Mitte 1433 Druck ausgeübt. Die [[Oberpfalz (HRR)|Obere Pfalz]] war dabei wiederum stark gefährdet und wie schon öfter von Raubzügen der Hussiten bedroht. Am 21. September 1433 wurde ein Teilkontingent des hussitischen Belagerungsheeres, das zum [[Fourage|Fouragieren]] in die Obere Pfalz eingedrungen war, von dem wesentlich kleineren Heer des Pfalzgrafen [[Johann (Pfalz-Neumarkt)|Johann von Pfalz-Neumarkt]], der „Hussitengeißel“, bei [[Schlacht bei Hiltersried|Hiltersried]] vernichtend geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Konzils von Basel kehrte der weniger radikale Flügel der &amp;#039;&amp;#039;Utraquisten&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Calixtiner&amp;#039;&amp;#039; wieder in den Schoß der katholischen Kirche zurück und verbündete sich sogar mit den kaiserlichen Truppen gegen die radikaleren &amp;#039;&amp;#039;Taboriten&amp;#039;&amp;#039;. Diese wurden schließlich im Verbund mit katholischen Herren und Städten am 30. Mai 1434 in der [[Schlacht von Lipan]] ({{csS|[[Lipany (Vitice)|Lipany]]}}) nach einem taktischen Fehler Prokops vernichtend geschlagen. Nur eine kleine Abordnung unter [[Jan Roháč z Dubé]] rettete sich auf dessen [[Burg Sion]] bei Kuttenberg, bis auch diese 1437 erobert und Roháč in Prag hingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letztes Gefecht der Hussitenkriege gilt die [[Schlacht bei Brüx (1434)|Schlacht bei Brüx]] am 23. September 1434, wobei die inzwischen mit den [[Polen]] verbündeten Hussiten eine schwere Niederlage gegen Kaiser Sigismund, Friedrich II. und Heinrich von Schwarzburg erlitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche der kriegsgeübten und gefürchteten Hussitenkrieger verdingten sich nach Ende der eigentlichen Kriegshandlungen weiterhin als Söldner zum Teil in katholischen Diensten, so z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Soester Fehde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Die Folgen der Hussitenkriege für die betroffenen Territorien waren gravierend: Das wirtschaftliche Leben in den Grenzregionen kam zum Erliegen, die Herzogtümer hatten Steuer- und Ernteausfälle zu verkraften und die kostspieligen Verteidigungsmaßnahmen und Feldzüge zu finanzieren. 1422 flossen etwa 21 % aller Ausgaben Niederbayern-Straubings in den Kampf gegen die Hussiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;M-Bleich&amp;quot;&amp;gt;Michaela Bleicher: &amp;#039;&amp;#039;Hussitenkriege&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachwirkungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:HolyRomanEmpire 1618.png|mini|Karte der Konfessionen in Mitteleuropa 1618, in Rottönen die protestantischen und in Blautönen die katholischen Konfessionen]]&lt;br /&gt;
Die Bewegung des Hussitismus konnte sich letztlich nicht durchsetzen. Die aus Böhmen vertriebenen Katholiken forderten nach dem Ende der Kämpfe die Rückgabe ihres [[Eigentum]]s, die ihnen 1436 verwehrt wurde. Die wenigen religiösen Zugeständnisse der katholischen Kirche an die Hussiten wurden durch Papst [[Pius II.]] am 31. März 1462 wieder zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitweilig gegebenen Zugeständnisse waren aber dennoch ein Anstoß für die Bildung eines [[Tschechen|tschechischen]] [[Nationalbewusstsein]]s. [[Georg von Podiebrad]], 1458 bis 1471 König von Böhmen, verfolgte zwar die verbliebenen Radikalen, kam aber selbst zu keiner Einigung mit dem Papsttum. Er scheiterte letztlich an einer Übermacht, war aber doch der erste nicht-katholische König Mitteleuropas seit der Christianisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sein katholischer Nachfolger König [[Vladislav II. (Böhmen und Ungarn)|Vladislav II.]] (1471–1516) musste 1485 auf dem Landtag zu Kuttenberg im [[Kuttenberger Religionsfrieden]] die Kompaktaten bestätigen. Der Reichstag von 1512 verlieh den Hussiten gar die gleichen Rechte wie den Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 16. Jahrhunderts näherten sich die [[Utraquisten]] den Lutheranern an. Eine eigene Richtung verfolgten in dieser Zeit eher die [[Böhmische Brüder|Böhmischen Brüder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage der böhmischen Stände im Jahre 1620 in der [[Schlacht am Weißen Berge]] wurden die böhmischen Länder schließlich mit Gewalt zum Katholizismus zurückgeführt, die geflüchteten Utraquisten gingen in den lutherischen oder reformierten Kirchen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Bewertung ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Diskussion über das Wesen und die Triebkräfte der Hussitenbewegung ist unter Historikern nach wie vor nicht abgeschlossen. Schon Zeitgenossen werteten das Geschehen aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln. Neben die zunächst vordergründigen religiösen Ursachen traten mit fortschreitendem zeitlichem Abstand zum Tod von Jan Hus zunehmend gleichberechtigt soziale und nationale Aspekte. Allerdings war die Hussitenbewegung sicher keine reine tschechische Nationalerhebung; schließlich gab es sowohl in Böhmen als auch im übrigen Reichsgebiet eine ganze Anzahl „deutscher“ Hussiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ferdinand Seibt: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und die Tschechen. Geschichte einer Nachbarschaft in der Mitte Europas&amp;#039;&amp;#039;; Piper-Verlag 1993. František Šmahel: &amp;#039;&amp;#039;Die Hussitische Revolution&amp;#039;&amp;#039;, 3 Bände; MGH-Schriften 43/I–III; Hannover, 2002.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem fand die Rebellion auch in Böhmen eine entschiedene Opposition, welche letztlich in Lipan den entscheidenden Anteil an der Niederlage der Taboriten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Kirchen ==&lt;br /&gt;
Die 1918 gegründete [[Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder]] entstand durch die Vereinigung der evangelisch-lutherischen und der evangelisch-reformierten Kirche in Tschechien. Sie sieht sich auch in der Nachfolge der hussitischen [[Utraquisten]] und der tschechischen Brüderunität.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.e-cirkev.cz/de/rubrika/365-%C3%9Cber-uns/index.htm |titel=Über uns |hrsg=Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder |abruf=2013-07-07 |archiv-datum=2014-08-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140813053708/http://www.e-cirkev.cz/de/rubrika/365-%C3%9Cber-uns/index.htm |offline=ja |archiv-bot=2025-07-12 00:26:04 InternetArchiveBot }}&amp;lt;!-- dead link --&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1920 gegründete [[Tschechoslowakische Hussitische Kirche]] beruft sich auf die Hussiten und ist&amp;amp;nbsp;– als Abspaltung von der katholischen Kirche&amp;amp;nbsp;– mit der [[Anglikanische Gemeinschaft|Anglikanischen Kirche]] vergleichbar. Sie wird auch als neuhussitisch bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Israel Jacob Yuval: &amp;#039;&amp;#039;Juden, Hussiten und Deutsche – nach einer hebräischen Chronik&amp;#039;&amp;#039; + seiner deutschen Übersetzung im Anhang: &amp;#039;&amp;#039;Gilgul bne Chuschim (Geschichte der Hussiten)&amp;#039;&amp;#039; von Salman von St. Goar, in: [[Zeitschrift für Historische Forschung]], Beiheft 13, S. 59–102, 1992&lt;br /&gt;
* Franz Grundler, Dominik Dorfner: &amp;#039;&amp;#039;Hussen, Hymnen, Helden, Mythen, auf den Spuren der Hussiten&amp;#039;&amp;#039;, Buch &amp;amp; Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 2005, ISBN 3-935719-28-0.&lt;br /&gt;
* [[František Šmahel]]: &amp;#039;&amp;#039;Häresie und vorzeitige Reformation im Spätmittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Historischen Kollegs. Kolloquien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39). Oldenbourg, München 1998, ISBN 3-486-56259-2 ([http://www.historischeskolleg.de/fileadmin/pdf/kolloquien_pdf/Kolloquien39.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[František Šmahel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Hussitische Revolution&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften der [[Monumenta Germaniae Historica]], Bd. 43, 3 Teile). Hannover 2002, ISBN 978-3-7752-5443-4.&lt;br /&gt;
* [[Ferdinand Seibt]]: [https://www.bohemia-online.de/index.php/bohemia/article/view/6640/10256 Rezension] zu: František Šmahel: &amp;#039;&amp;#039;Husitská revoluce (Die Hussitische Revolution&amp;#039;&amp;#039;) In: [[Bohemia (Zeitung)|Bohemia]] [https://www.bohemia-online.de/index.php/bohemia/issue/view/169 Band 40 Nr. 2 (1999)] S. 529–534.&lt;br /&gt;
* Michaela Bleicher: [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Hussitenkriege &amp;#039;&amp;#039;Hussitenkriege&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Historisches Lexikon Bayerns]]&lt;br /&gt;
* Franz Machilek: [https://daten.digitale-sammlungen.de/0004/bsb00048841/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;id=00048841&amp;amp;seite=27 &amp;#039;&amp;#039;Hus und die Hussiten in Franken&amp;#039;&amp;#039;] In: [https://daten.digitale-sammlungen.de/0004/bsb00048841/images/index.html?fip=193.174.98.30&amp;amp;seite=1&amp;amp;pdfseitex= &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für fränkische Landesforschung&amp;#039;&amp;#039; Band 51 (1991)] S. 27–38.&lt;br /&gt;
* {{Literatur| Autor=[[Hans Delbrück]]| Titel=Die Hussiten|Sammelwerk=Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte|Ort=Berlin|Datum=1923|Seiten= 503–526|Online=http://www.zeno.org/Geschichte/M/Delbr%C3%BCck,+Hans/Geschichte+der+Kriegskunst/3.+Teil.+Das+Mittelalter/4.+Buch.+Das+sp%C3%A4te+Mittelalter/4.+Kapitel.+Die+Hussiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Hussites|Hussiten}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Hussiten}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4137460-5|TEXT=Literatur zu den}}&lt;br /&gt;
* Eva Doležalová: [https://e-cirkev.cz/de/reformation/der-bohmische-utraquismus-im-europaischen-kontext/ &amp;#039;&amp;#039;Der böhmische Utraquismus im europäischen Kontext&amp;#039;&amp;#039;] Českobratrská církev evangelická&lt;br /&gt;
* Johann Heinrich Löder: [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10669249?page=,1 &amp;#039;&amp;#039;Protestatio Bohemorum, oder der aus voller Pragischer Reichs-Versammlung im Jahre Christi 1415 den 2. Sept. an das Concilium nacher Costnitz abgefertigte Hussiten-Brieff&amp;#039;&amp;#039;], Leipzic : Gleditsch, 1705 (Übersetzung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4137460-5|LCCN=sh85063223}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hussitische Bewegung| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische christliche Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Protestantismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Konfession]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Böhmens im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in Tschechien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Donar15</name></author>
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