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	<title>Huronsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Nicowa am 25. März 2026 um 22:53 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-25T22:53:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Huronsee&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt; Lake Huron, Lac Huron &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BILD = Lake Huron NASA 2011.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 44/47/42/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 82/26/33/W&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CA-ON/US-MI&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Ontario]] (Kanada),&amp;lt;br /&amp;gt; [[Michigan]] (USA)&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Saint Marys River (Huronsee)|Saint Marys River]] vom [[Oberer See|Oberen See]],&amp;lt;br /&amp;gt;[[Michigansee]] ([[Mackinacstraße]]),&amp;lt;br /&amp;gt;[[Saginaw River]], [[Au Sable River]], [[Spanish River (Huronsee)|Spanish River]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[St. Clair River]] zum [[Lake St. Clair (Nordamerika)|Lake St. Clair]] und [[Eriesee]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Saginaw (Michigan)|Saginaw]], [[Bay City (Michigan)|Bay City]], [[Alpena (Michigan)|Alpena]], [[Cheboygan (Michigan)|Cheboygan]], [[St. Ignace]], [[Port Huron (Michigan)|Port Huron]], [[Sarnia]]&lt;br /&gt;
|INSELN = [[Manitoulin]], [[Mackinac Island]], [[Drummond Island]], [[Cockburn Island (Huronsee)|Cockburn Island]], [[St. Joseph Island]], [[Bois Blanc Island (Huronsee)|Bois Blanc Island]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 176&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 59586&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 332&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 245&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 3540000000000&lt;br /&gt;
|UMFANG = 6157&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 229&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE=&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 59&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MED-TIEFE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Die weltweit größte [[Binneninsel]], [[Manitoulin]]&lt;br /&gt;
|BILD1 =Great Lakes Lake Huron.png&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG =Lage des Huronsees unter den Großen Seen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Huron.jpg|mini|Blick von Mackinac Island über den Huronsee]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huronsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huron-See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{enS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lake Huron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|IPA=ˌleik ˈhjʊrən}},&amp;lt;ref&amp;gt;[[John C. Wells|J. C. Wells]]: &amp;#039;&amp;#039;Longman Pronunciation Dictionary.&amp;#039;&amp;#039; Beijing: The Commercial Press, 2000; S.&amp;amp;nbsp;372.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{frS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lac Huron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|IPA=lak yˈʁɔ̃}}) gehört zur Gruppe der fünf [[Große Seen|Großen Seen]] [[Nordamerika]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Huronsee verläuft die Grenze zwischen [[Kanada]] und den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten von Amerika]]. Er grenzt an den [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|US-Bundesstaat]] [[Michigan]] und an die kanadische Provinz [[Ontario]]. Französische Entdecker benannten ihn nach dem indianischen Stammesverband der [[Wyandot]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Huronen&amp;#039;&amp;#039;). Der See war auch namensgebend für die so genannte [[Paläoproterozoische Vereisung|Huronische Vereisung]], deren Spuren man in seinen Gesteinsschichten gut erkennen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basisdaten ===&lt;br /&gt;
Der See ist 332&amp;amp;nbsp;km lang und 245&amp;amp;nbsp;km breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EPAphysical&amp;quot;&amp;gt; Seine mittlere Tiefe liegt bei 59&amp;amp;nbsp;m, die größte Tiefe bei 229&amp;amp;nbsp;m. [http://www.epa.gov/greatlakes/atlas/gl-fact1.html Daten der Großen Seen auf der Seite der US-amerikanischen Naturschutzbehörde], abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die acht Kilometer breite [[Mackinacstraße]] (engl. &amp;#039;&amp;#039;Straits of Mackinac&amp;#039;&amp;#039;) ist er mit dem [[Michigansee]] verbunden. Es handelt sich dabei nicht um eine Verbindung durch einen Fluss oder Strom, sondern um ein Gewässer ohne Gefälle. Daher kann der Huronsee zusammen mit dem Michigansee auch als ein See betrachtet werden. Der größte Zufluss des Huronsees ist der [[Saint Marys River (Huronsee)|Saint Marys River]], der Abfluss erfolgt über den [[St. Clair River]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächenmäßig betrachtet ist der Huronsee mit 59.586&amp;amp;nbsp;km² nach dem [[Oberer See|Oberen See]] der zweitgrößte der Großen Seen und der [[Liste der größten Seen|drittgrößte Süßwassersee der Erde]]. Geht man nach dem Volumen, steht er bei den Großen Seen ebenfalls an dritter Stelle. Bei Niedrigwasser hat der See ein Volumen von ca. 3540&amp;amp;nbsp;km³. Durch seine 30.000 Inseln ist die Küstenlänge des Huronsees mit 6157&amp;amp;nbsp;km die längste der Großen Seen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte am Ufer ===&lt;br /&gt;
Wichtige Städte am Ufer des Huronsees sind: [[Goderich (Ontario)|Goderich]], [[Sarnia]], [[Bay City (Michigan)|Bay City]], [[Alpena (Michigan)|Alpena]], [[Rogers City (Michigan)|Rogers City]], [[Cheboygan (Michigan)|Cheboygan]], [[Northern Bruce Peninsula|Tobermory]], [[Sauble Beach (Ontario)|Sauble Beach]], [[Saugeen Shores]], [[St. Ignace]] und [[Port Huron (Michigan)|Port Huron]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inseln und Buchten ===&lt;br /&gt;
Im nördlichen Teil des Sees liegen der [[North Channel (Huronsee)|North Channel]] und die [[Georgian Bay]]. Sie werden durch die Insel [[Manitoulin]] vom [[Wasserkörper|Hauptwasserkörper]] des Sees getrennt. Mit einer Fläche von 2766&amp;amp;nbsp;km² ist Manitoulin die größte [[Binnenseeinsel]] der Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cbc.ca/sevenwonders/wonder_manitoulin_island.html Seven Wonders of Canada: Manitoulin Island] auf der Website der [[CBC/Radio-Canada|Canadian Broadcasting Corporation]], abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Georgian Bay liegen die Orte [[Owen Sound]], [[Wasaga Beach]], [[Midland (Ontario)|Midland]], [[Penetanguishene]], [[Port Severn]] und [[Parry Sound (Ontario)|Parry Sound]]. Im Südwestteil des Sees gibt es außerdem noch die kleinere [[Saginaw Bay]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserstände ===&lt;br /&gt;
Der Wasserspiegel des Huronsees liegt 176&amp;amp;nbsp;m über dem [[Höhe über dem Meeresspiegel|Meeresspiegel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Höchster Wasserstand ====&lt;br /&gt;
Der Wasserstand ist natürlichen Schwankungen unterworfen; die höchsten [[Pegel#Wasserstand|Pegelstände]] ergeben sich in den Monaten Oktober und November. Der Wasserstand für [[mittleres Hochwasser]] liegt 0,61&amp;amp;nbsp;m über dem normalen Wasserstand. Von Februar 1986 bis Januar 1987 führten der Huron- und der Michigansee durchgängig [[Hochwasser]] (mindestens 1,12&amp;amp;nbsp;m über dem mittleren Pegelstand), im Sommer 1986 erreichten die beiden Seen ihren höchsten jemals aufgezeichneten Wasserstand mit 1,80&amp;amp;nbsp;m über dem mittleren Pegelstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;COE-2009&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lre.usace.army.mil/Missions/GreatLakesInformation/GreatLakesWaterLevels.aspx |wayback=20150418072313 |text=Wasserstandsberichte des U.S. Army Corps of Engineers}}, abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Niedrigster Wasserstand ====&lt;br /&gt;
Für gewöhnlich ist der Wasserstand des Huronsees in den Wintermonaten am niedrigsten. Der Wasserstand bei [[Niedrigwasser]] liegt im Mittel 0,30&amp;amp;nbsp;m unter dem normalen Wasserstand. Den historischen Tiefststand erreichte der See im Winter 1964 mit 0,42&amp;amp;nbsp;m unter dem mittleren Pegelstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;COE-2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie und Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Huron Watershed.png|mini|Das Becken des Huronsees]]&lt;br /&gt;
Zählte man Huronsee und Michigansee zusammen (da sie [[Hydrologie|hydrologisch]] betrachtet ein [[Wasserkörper]] sind), bildeten sie mit 117.600 km² den größten Süßwassersee der Erde. Einzeln gesehen ist der 8&amp;amp;nbsp;m höher gelegene [[Oberer See|Obere See]] 22.500 km² größer als der Huronsee. Der Obere See fließt bei [[Sault Ste. Marie]] in den 120&amp;amp;nbsp;km langen [[Saint Marys River (Huronsee)|Saint Marys River]], der wiederum in den North Channel des Huronsees mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Huronsee aus fließt das Wasser bei den Orten Port Huron und Sarnia in den [[St. Clair River]] und von dort über den [[Lake St. Clair (Nordamerika)|Lake St. Clair]], den [[Detroit River]], den [[Eriesee]], den [[Ontariosee]] und den [[Sankt-Lorenz-Strom]] in den [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozean]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wie jeder der fünf Großen Seen entstand auch der Huronsee durch abschmelzende [[Gletscher]] am Ende der letzten [[Kaltzeit|Eiszeit]]. Vorher war der See eine tief gelegene Mulde, die von vielen Flüssen durchzogen war. Einige der ehemaligen Flussbetten sind auch heute noch auf [[Bathymetrie|bathymetrischen]] Karten verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Das Wasser des Huronsees hat eine [[Wassererneuerungszeit|Verweildauer]] von durchschnittlich 22 Jahren – nach dieser Zeitspanne hat sich das Seewasser einmal vollständig ausgewechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen Großen Seen war auch die Ökologie des Huronsees in den letzten hundert Jahren drastischen Veränderungen unterworfen. Ursprünglich beherbergte der See eine natürliche Fischpopulation, die vom [[Amerikanischer Seesaibling|Amerikanischen Seesaibling]] dominiert wurde. Er ernährte sich von der um 1952 ausgestorbenen [[Tiefwassermaräne]] (&amp;#039;&amp;#039;Coregonus johannae&amp;#039;&amp;#039;) und von [[Cottoidea|Groppen]] und anderen heimischen Fischen. In den 1930er Jahren begannen [[Biologische Invasion|invasive Arten]] wie [[Meerneunauge]]n, [[Alosa|Flussheringe]] und [[Stinte|Regenbogen-Stinte]] sich stark zu vermehren. Der Amerikanische Seesaibling war im See bis 1950 durch [[Überfischung]] beinahe ausgerottet. Auch die Meeraugen als Schmarotzer trugen zum Rückgang der Saiblingspopulation bei. Nicht einheimische [[Pazifische Lachse]] wurden in den 1960ern im See angesiedelt; auch einige Exemplare des Amerikanischen Seesaiblings wurden ausgesetzt, um die Art zu erhalten. Die ausgesetzten Tiere vermehrten sich jedoch nur wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere invasive Arten im Huronsee sind die [[Wandermuschel|Zebra-]] und die [[Quagga-Dreikantmuschel]], der [[Bythotrephes longimanus|Stachelwasserfloh]] und die [[Schwarzmund-Grundel]]. Am Grund des Sees ging die Fischpopulation 2006 gegen null,&amp;lt;ref&amp;gt;S. C. Riley u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Deepwater demersal fish community collapse in Lake Huron.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Transactions of the American Fisheries Society.&amp;#039;&amp;#039; Vol 137/2008, S. 1879–1880.&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch beim [[Plankton#Zooplankton|Zooplankton]] wurden Veränderungen beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;R. P. Barbiero u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Recent shifts in the crustacean zooplankton community of Lake Huron.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 66/2009, S. 816–828.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den letzten Jahren wurden außerdem immer weniger [[Königslachs]]e gefangen, dasselbe gilt für [[Heringsmaräne]]n. Diese Veränderungen sind wohl ebenfalls auf den Einfluss der neuen, exotischen Arten im See zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Darlinton map of lake huron 1680.png | thumb |200px | left |Lake Huron von einer 1680 britischen Karte]]&lt;br /&gt;
=== Namensgebung ===&lt;br /&gt;
Die ersten Europäer, die das Gebiet erkundeten, waren Franzosen. Sie nannten den See &amp;#039;&amp;#039;La Mer Douce&amp;#039;&amp;#039;, das „Süßwassermeer“. Auf einer Karte des französischen Kartographen [[Nicolas Sanson]] trägt der See den Namen &amp;#039;&amp;#039;Karegnondi&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort stammt aus der Sprache der [[Wyandot|Huronen]] und wurde übersetzt mit „Süßwassermeer“, „See der Huronen“ oder einfach nur „See“. Auf den meisten der frühen europäischen Karten hieß der See &amp;#039;&amp;#039;Lac des Hurons&amp;#039;&amp;#039; (See der Huronen).&amp;lt;ref&amp;gt;Georges E. Sioui: [http://books.google.ca/books?id=U_14tuSMUBcC&amp;amp;pg=PA221&amp;amp;lpg=PA221&amp;amp;dq=Karegnondi&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=0cWmMOmytF&amp;amp;sig=VIHj4ElXeamBPG6esyZX1JYIfDo&amp;amp;hl=en&amp;amp;ei=QRm9Scj9EY2UMpDnracI&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ct=result Huron-Wendat: The Heritage of the Circle]. UBC Press, 2000, ISBN 0-7748-0715-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;fj6&amp;quot;&amp;gt;Ron Fonger: [http://blog.mlive.com/flintjournal/newsnow/2007/05/genesee_oakland_counties_adopt.html Genesee, Oakland counties adopt historic name for water group]. In: &amp;#039;&amp;#039;The Flint Journal.&amp;#039;&amp;#039; 3. Mai 2007, abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturm von 1913 ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Great Lakes Storm of 1913}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. November 1913 tobte ein heftiger [[Blizzard]] über dem gesamten Gebiet der Großen Seen. Die Winde aus nördlicher Richtung konnten sich auf der großen Wasserfläche der Seen ungehindert verstärken. Am südlichen Ende des Huronsees, in Port Huron, kam er zu Böen von mehr als 140&amp;amp;nbsp;km/h. Durch seine lange Nord-Süd-Achse war der Schaden auf dem Huronsee am größten. Allein hier sanken zehn Schiffe, mehr als 20 liefen auf Grund. 235 Seeleute kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Dwight Boyer: &amp;#039;&amp;#039;True Tales of the Great Lakes.&amp;#039;&amp;#039; Freshwater Press, 1971, ISBN 0-912514-48-5, S. 212.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffswracks ==&lt;br /&gt;
Im Huronsee wurden bislang mehr als 1000 Schiffswracks gefunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker&amp;quot;&amp;gt;Jack Parker: &amp;#039;&amp;#039;Shipwrecks of Lake Huron: The Great Sweetwater Sea.&amp;#039;&amp;#039; Avery Color Studios, Au Train, Michigan 1986, S. 50–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wrack des ersten Schiffs ===&lt;br /&gt;
Angeblich befindet sich darunter auch das erste Schiff, mit dem Europäer die Großen Seen besegelten, die 1679 bei [[Buffalo]] erbaute &amp;#039;&amp;#039;Le Griffon&amp;#039;&amp;#039;. Der Entdecker [[Robert Cavelier de La Salle]] segelte mit ihr über den Eriesee und fuhr dann den Detroit River und den Lake St. Clair entlang bis zum Huronsee. Nachdem er die Mackinacstraße durchquert hatte, legte La Salle auf [[Washington Island (Michigansee)|Washington Island]] im Michigansee an. Hier belud er das Schiff mit Pelzen und schickte es zurück nach Buffalo, wo es allerdings nie ankam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wracks kommen bislang als die Überreste der &amp;#039;&amp;#039;Griffon&amp;#039;&amp;#039; infrage, eine eindeutige Identifikation war allerdings bislang nicht möglich. Das eine liegt vor der Westküste der Insel Manitoulin in der Mississagi-Straße, das andere liegt etwa 240&amp;amp;nbsp;km östlich bei Russell Island in der Georgian Bay. Als Grund für den Untergang wird ein Sturm angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. im Magazin [http://books.google.com/books?id=HWAg1y9FkdQC&amp;amp;pg=PA72&amp;amp;dq=Boys+lIfe+September+1959&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=whDSUYWUNcPC4APIhYGAAg&amp;amp;ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=%20La%20Salle&amp;amp;f=false Boys Life] von September 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.themississagilighthouse.com/ships.html | wayback=20120302214651 | text=The Ships and Legends of the Mississagi Strait}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. B. Mansfield (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.maritimehistoryofthegreatlakes.ca/documents/hgl/ History of the Great Lakes.]&amp;#039;&amp;#039; Volume I. J.H. Beers &amp;amp; Co., Chicago, 1899, S. 78–90. Abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Thunder Bay ===&lt;br /&gt;
Im 1160&amp;amp;nbsp;km² großen [[National Marine Sanctuary]] der [[Thunder Bay (Michigan)|Thunder Bay]] an der Westküste des Sees liegen 116 historisch bedeutende Wracks. Das Schutzgebiet wurde im Jahre 2000 von der [[National Oceanic and Atmospheric Administration]] gegründet und ist das dreizehnte seiner Art in den Vereinigten Staaten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://thunderbay.noaa.gov/about/welcome.html About Thunder Bay National Marine Sanctuary] auf der Seite der Thunder Bay National Marine Sanctuary, abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Alpena (Michigan)]] legen [[Glasbodenboot]]e ab, mit denen Touristen die Möglichkeit haben, einige der Wracks der Thunder Bay selbst zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saginaw Bay ===&lt;br /&gt;
185 der über 1000 Schiffswracks liegen im Gebiet der [[Saginaw Bay]], ebenfalls an der Westküste des Sees. Die &amp;#039;&amp;#039;Matoa&amp;#039;&amp;#039;, ein Frachter mit Propellerantrieb und 2311 [[Registertonne#Bruttoregistertonne|BRT]], wurde 1890 in [[Cleveland]] gebaut und 1913 in Port Austin an der Saginaw Bay verschrottet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Georgian Bay, North Channel ===&lt;br /&gt;
In der Georgian Bay, der größten Bucht des Huronsees, liegen 212 Wracks. Darunter befindet sich auch die &amp;#039;&amp;#039;Manola&amp;#039;&amp;#039;, ebenfalls ein Frachter mit 2325 BRT. Wie die &amp;#039;&amp;#039;Matoa&amp;#039;&amp;#039; wurde auch sie 1890 in Cleveland gebaut. Der Betreiber war von 1890 bis 1901 die Minnesota Steamship Company in Cleveland, danach von 1901 bis 1918 die Pittsburgh Steamship Company. Am 25. Januar 1918 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Manola&amp;#039;&amp;#039; an das [[United States Shipping Board]] und dann 1920 an die Canada Steamship Lines, Ltd. verkauft. Dort wurde sie in &amp;#039;&amp;#039;Mapledawn&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Am 20. November 1924 lief sie bei Christian Island in der Georgian Bay auf Grund. Sie war unterwegs nach Port McNichol in Ontario, wurde aber zwei Wochen nach dem Vorfall als Totalverlust abgeschrieben. Man konnte noch etwa 75.000 Scheffel Gerste bergen, die für [[Midland (Ontario)]] bestimmt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Parker&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://greatlakes.bgsu.edu/ Historical Collections of the Great Lakes] auf der Seite der [[Bowling Green State University]], abgerufen am 4. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
P7050019 Tawas Point SP (E Tawas Mich).jpg|Blick über den See vom East Tawas State Park an der Spitze der Saginaw Bay aus&lt;br /&gt;
Harrisville Beach near State Park - Lake Huron.jpg|Harrisville Beach am Huronsee&lt;br /&gt;
Lake Huron from Upper Peninsula.JPG|Das Ufer des Sees östlich von Port Dolomite (Michigan)&lt;br /&gt;
Lake-huron-ipperwash-beach.jpg|Ipperwash Beach, Lake Huron&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Annin: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=VzMeZHaLP_gC&amp;amp;pg=PA15 The Great Lakes Water Wars.]&amp;#039;&amp;#039; Island Press, 2006, ISBN 1-55963-087-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Huron|Huronsee}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lighthousefriends.com/lake_huron.html Leuchtturmkarte mit detaillierten Informationen]&lt;br /&gt;
* [http://www.epa.gov/glnpo/atlas/index.html Umweltatlas der Großen Seen]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.seagrant.wisc.edu/greatlakesfish/textonly/LakeHuron.html | wayback=20080206140109 | text=Fischarten in den Großen Seen}}&lt;br /&gt;
* [http://www.coastwatch.msu.edu/ Website der Küstenwache der Großen Seen]&lt;br /&gt;
* [http://www.michigan.gov/documents/lake-trout-refuge-lake_huron_151628_7.pdf Fischereikarte des Huronsees (PDF)]&lt;br /&gt;
* [http://www.ngdc.noaa.gov/mgg/greatlakes/huron.html Tiefenkarte des Huronsees]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Große Seen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4089306-6|VIAF=236375632}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Huronsee| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem St. Clair River|SHuronsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Ontario]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Michigan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nicowa</name></author>
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