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	<title>Hurden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ditschie-wiki: /* Literatur */ Hinweis zugefügt und verlinkt</title>
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		<updated>2025-04-13T07:47:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Hinweis zugefügt und verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Freienbach SZ COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Frauenwinkel - Seedamm- Hurden - Etzel Kulm 2010-10-21 16-40-54.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick vom [[Etzel (Berg)|Etzel]] auf Hurden, oben der [[Seedamm von Rapperswil]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SZ&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Höfe|Höfe]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Freienbach]]&lt;br /&gt;
| BFS = &lt;br /&gt;
| PLZ = 8640&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.213991&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.802671&lt;br /&gt;
| HÖHE = 408&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 295&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2023&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freienbach.ch/freienbach/portrait/freienbachzahlen &amp;#039;&amp;#039;Freienbach in Zahlen&amp;#039;&amp;#039;] freienbach.ch, abgerufen am 15. Februar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.freienbach.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hurden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Schweiz]]er [[Gemeinde]] [[Freienbach]]. Der 1,31&amp;amp;nbsp;km² grosse Ortsteil mit Nobelvillen und Gourmet-Restaurants liegt auf einer [[Insel]] im [[Zürichsee]] zwischen [[Pfäffikon SZ]] und [[Rapperswil SG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Ortes ist seit der Zeit der [[Pfahlbau]]ten mit Brücken verbunden, die zum gegenüberliegenden Seeufer bei Rapperswil führten. Der heutige [[Seedamm von Rapperswil]] ist der Nachfolger prähistorischer und historischer [[Brücken zwischen Rapperswil und Hurden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die weit in den Zürichsee hinausragende Landzunge hat ihren Ursprung in einer Deponie eines [[würmeiszeit]]lichen Rückzugstadiums des [[Linth]]gletschers. Dieser Rückzug hinterliess eine [[Moräne]], welche den Zürichsee in zwei Teile trennt, den Obersee und den eigentlichen Zürichsee. Im Bereich der Seeenge befindet sich heute der Seedamm von Rapperswil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rapperswil - Holzsteg um 1800.jpg|mini|Fischer bei Hurden und ihre Fischfallen («Hurden») auf einem Stich um 1780. Im Hintergrund die [[Holzbrücke Rapperswil–Hurden (1360–1878)|alte Holzbrücke]] und die Stadt Rapperswil.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Murerplan - Oberes Zürichseegebiet IMG 2383.JPG|mini|Ausschnitt aus der Zürcherkarte von [[Jos Murer]], 1566. Vorn Hurden, in der Bildmitte Rapperswil, dazwischen die Holzbrücke.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle zu Ehren der heiligsten Dreieinigkeit in Hurden 2017-11-22 14-07-56.JPG|mini|Die 1497 erbaute Kapelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Pfahlbauten ===&lt;br /&gt;
Von den 111 Fundstellen des internationalen [[UNESCO-Weltkulturerbe]]s [[Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen]] liegen neun am Zürichsee und zwei von diesen im Gebiet von Hurden. Die Fundstelle [[Freienbach-Hurden-Seefeld|Hurden Seefeld]] belegt die Besiedelung der Halbinsel Hurden im 4. und 3. Jahrtausend v.&amp;amp;nbsp;Chr.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palafittes.org/fundstelle.html?sid=341 Fundstelle Hurden Seefeld] palafittes.org&amp;lt;/ref&amp;gt; Untersuchungen der Fundstelle [[Freienbach-Hurden-Rosshorn|Hurden Rosshorn]] ergaben, dass es bereits in der Zeit der [[Horgener Kultur]] (um 3000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) Holzstege zwischen Hurden und dem gegenüberliegenden Seeufer gab. Auch eine Brücke aus der Römerzeit wurde an dieser Fundstelle archäologisch nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palafittes.org/fundstelle.html?sid=258 Fundstelle Hurden Rosshorn] palafittes.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 9. bis 13. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert wurde über die Seeenge ein Fährbetrieb von [[Kempraten]] nach Hurden eingerichtet. Das Einsetzen der [[Pilger]]ströme aus [[Süddeutschland]] zum [[Kloster Einsiedeln]] brachte viel Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1229 wurde Hurden erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freienbach.ch/freienbach/portrait/diefuenfdoerfer &amp;#039;&amp;#039;Die fünf Dörfer&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Gemeinde Freienbach, siehe &amp;#039;&amp;#039;Hurden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Halbinsel erhielt ihren Namen wegen der vielen geflochtenen Fischfallen, «Hurden» oder «Hürden» genannt, die von den einheimischen Fischern hier aufgestellt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Buschow Oechslin: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Schwyz IV. Bezirk Höfe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 118). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010, ISBN 978-3-906131-93-1 ([https://ekds.ch/library/book:118 Digitalisat]), S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit der Holzbrücke von 1358/60 ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1358 und 1360 erbaute [[Rudolf IV. (Österreich)|Herzog Rudolf IV. von Habsburg]] eine 1850 Schritt lange Holzbrücke, welche die Stadt Rapperswil mit der Halbinsel Hurden verband. Nun waren die Einheimischen und Pilger nicht mehr auf den Fährbetrieb angewiesen, sondern konnten mit Karren und Vieh jederzeit auf die andere Seite des Sees gelangen. Für den Unterhalt der Brücke musste aber ein [[Zoll (Abgabe)|Wegzoll]] entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1430 führte eine Holzbrücke zudem von Hurden hinüber zur Insel [[Ufenau]], welcher als «Kilchweg in die Uffnow» bezeichnet war. 1440 kam das Dorf Hurden zu [[Kanton Schwyz|Schwyz]] und wurde 1443 mitsamt der Brücke zur Ufenau von den österreichischen Rapperswilern in Brand gesetzt (→[[Schlacht bei Freienbach]]). Als Folge des [[Zweiter Villmergerkrieg|Zweiten Villmergerkrieges]] fiel Hurden an [[Zürich]], [[Bern]] und [[Glarus]]; und der [[Landvogt]] von [[Wädenswil]] wurde mit der Amtsführung von Hurden betraut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1497 wurde die bis heute erhaltene Kapelle gebaut. Danach entstanden in Hurden die ersten Gasthäuser für die zahlreichen Pilger, die auf dem [[Schwabenweg]] unterwegs waren und den Zürichsee auf der Holzbrücke überquerten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchgemeindefreienbach.ch/pfarrei-pfaeffikon/pfarrei/kirchen-kapellen &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen&amp;#039;&amp;#039;] Kirchgemeinde Freienbach, siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Die Kapelle in Hurden&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1798 kam Hurden dann politisch zum Distrikt Rapperswil im [[Kanton Linth]] und im Jahr 1803 zum neugeschaffenen [[Pfäffikon SZ|Pfäffikon]]. Während der [[Helvetische Republik|Revolutionswirren]] wurde der hölzerne Steg nach Rapperswil mehrmals zerstört und immer wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Seedamms ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 erfolgte der Bau eines festen [[Damm (Wall)|Seedammes]] mit Strasse und Schienen der [[Zürichsee–Gotthardbahn]], welcher drei Jahre später dem Verkehr übergeben werden konnte. Die Landzunge Hurden wurde ab 1930 als gerne gesehenes Bauland für [[Wochenendhaus|Wochenendhäuser]] genutzt, und ab 1950 wurden auch feste Einfamilienhäuser errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde im südlichen Hurden ein Kanal[[Durchstich (Wasserbau)|durchstich]] vom oberen zum unteren Zürichsee ausgebaggert und die Strasse und Bahn mittels einer Brücke darübergeführt. Nun war der Obersee auch für die Schiffe der [[Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft]] (ZSG) befahrbar, aber die Halbinsel Hurden wurde dadurch eigentlich eine richtige Insel, welche vom Festland abgeschnitten ist. Ab 1990 wurde Hurden für luxuriöse Villen beliebt, welche zum Teil auf frisch aufgeschüttetem Gebiet erstellt und mit eigenem [[Jacht]]anlegeplatz ausgestattet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative verschiedener Organisationen und Persönlichkeiten begann im Jahr 2000 der Bau eines [[Holzbrücke Rapperswil–Hurden (2001)|neuen Holzstegs zwischen Rapperswil und Hurden]], der am 6. April 2001 eingeweiht wurde. Als Fuss- und Wanderweg überquert er die Seeenge und erinnert an die Vorgängerbrücke. Mit 841 Metern Länge ist er die längste Holzbrücke der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist dank der Hauptstrasse über den Seedamm gut an das Strassennetz angeschlossen. Daneben besitzt das Dorf auch die Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Hurden&amp;#039;&amp;#039; an der Bahnlinie Pfäffikon-Rapperswil. Dank der [[S-Bahn Zürich|S-Bahn des Zürcher Verkehrsverbundes]] und der Verbindungen der [[Schweizerische Südostbahn (2001)|Schweizerischen Südostbahn]] ist Hurden ins Netz des öffentlichen Verkehrs integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Balthasar Feusi]] (1854–1936), Jesuit und Pionier der Indianermission in den USA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; caption=&amp;quot;Historische Luftbilder von [[Walter Mittelholzer]]&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Hurden, Pfäffikon aus 300 m-Inlandflüge-LBS MH01-004218.tif|Der östliche Bereich von Hurden mit der Kapelle am Ufer des Obersees, Blick nach Südwesten. Aufnahme 1924 aus 300 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
 Mittelholzer Hurden Seedamm 1929.jpg|Hurden in der Bildmitte, im Hintergrund Rapperswil. Aufnahme 1929.&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Hurden, Hotel Adler, Insel Ufenau-Inlandflüge-LBS MH01-007324.tif|Blick auf den östlichen Bereich am Obersee. Im Hintergrund die Insel [[Ufenau]]. Aufnahme 1933.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot; caption=&amp;quot;Weitere Bilder&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Hurden 2011-03-03 16-45-50 ShiftN.jpg|Hotel Rössli und die Kapelle&lt;br /&gt;
 Frauenwinkel - Zürichsee - Hurden Kanalweg 2010-06-12 16-39-58.JPG|Das westliche Ende des Kanals in Hurden&lt;br /&gt;
 Jakobsweg - Hurden IMG 5659.JPG|[[Jakobsweg]]-Informationstafel in Hurden&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Martin Ochsner]]: &amp;#039;&amp;#039;Hurden: 1712–1798 gemeine Herrschaft der Stände Zürich und Bern&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz&amp;#039;&amp;#039;, Band 42. 1937. S. 1–62 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=mhv-001%3A1937%3A42#20 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Anja Buschow Oechslin: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Schwyz. Schwyz IV. Bezirk Höfe&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 118). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2010, ISBN 978-3-906131-93-1 ([https://ekds.ch/library/book:118 Digitalisat]), S. 186–195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|7441|Autor=Paul Wyrsch}}&lt;br /&gt;
* [https://uch-p.jimdofree.com/pf%C3%A4ffikon-wie-es-war/hurden/ &amp;#039;&amp;#039;Hurden&amp;#039;&amp;#039;] Website von Urs Christen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste Orte am Schwabenweg|[[Holzbrücke Rapperswil–Hurden (2001)|Holzsteg über den Zürichsee]]|[[Pfäffikon SZ]]}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinde Freienbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4505782-5|VIAF=238115769}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Freienbach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ditschie-wiki</name></author>
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