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	<title>Hupe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T11:27:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hupe&amp;diff=190708&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Guslar: /* Straßenverkehr */</title>
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		<updated>2025-06-02T18:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Straßenverkehr&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Minimax pneumatische-Hupe Makrofon-spezial.jpg|miniatur|Pneumatische Hupe einer Feuerlöschanlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Horn (instrument).jpg|mini|Ballhupe]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:ICE3 Makrofon.ogg|miniatur|rechts|Hupe ([[Makrofon]]) eines [[ICE 3|ICE&amp;amp;nbsp;3]] in der Vorbeifahrt mit 300&amp;amp;nbsp;km/h ([[Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt]])]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hupe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gerät zur Erzeugung von Schallzeichen. Sie wird je nach Bauweise entweder mit elektrischer Energie oder Druckluft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Hupe als akustischer Signalgeber ist seit Jahrhunderten bekannt. In der englischen Literatur wird die Phrase „sound the horn“ fast gleichbedeutend mit &amp;quot;an der Tür klingeln&amp;quot; verwandt.&amp;lt;ref&amp;gt;“An Antient Fragment.” &amp;#039;&amp;#039;Times&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Oktober 1786, S. 2. &amp;#039;&amp;#039;The Times Digital Archive&amp;#039;&amp;#039;. Web. 13. April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen der Automobilistik waren die Hupen mechanisch betrieben, als sogenannte Ballhupen. Ab 1908 kamen unter dem Markennamen [[Klaxon]] erste elektromotorisch betriebene Hupen auf den Markt, wobei es von diesem Gerät auch handbetriebene Varianten gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Elektrifizierung führten viele Fahrer weiterhin Ballhupen mit sich. In einem Reisebericht von 1928 schreibt Irene Rohan:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bei der Weiterfahrt […] ging es oft so steil bergab, daß wir mit abgestelltem Motor den zweiten, bisweilen sogar den ersten Gang einwarfen, wodurch die Benutzung der Vierrad-Bremse auf ein Minimum reduziert werden konnte. Hierbei bewährte sich die Ballhupe, da unsere elektrische Hupe ja mit dem Motor ausgeschaltet war. Allerdings wird in der Schweiz weniger gehupt als bei uns, dafür aber korrekter gefahren.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Auto-Magazin&amp;#039;&amp;#039;, Juli 1928&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bereits erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Klaxon&amp;#039;&amp;#039;-Hörner verfügten anfangs über eine eingebaute Trockenbatterie, später meist über einen Akkumulator, so dass sie auch bei ausgeschaltetem Motor funktionierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenverkehr ==&lt;br /&gt;
Noch Anfang der 1930er Jahre war das Hupen in Deutschland erwünscht. Im Dezember 1932 fuhr ein an das Hupen gewöhnter Münchner Lehrer durch Stuttgart und hupte auch hier an jeder Straßenecke. Ein Verkehrspolizist hielt ihn an und bat ihn, vorsichtig an die Kreuzungen heranzufahren, ohne zu hupen. Hupen sei in Stuttgart nur noch „bei Gefahr“ erlaubt, sonst koste es eine Strafe von 2 Mark. Bei Dunkelheit solle er einen kurzen „Scheinwerferblitz“ geben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digipress.digitale-sammlungen.de/view/bsb00138333_00265_u001?page=11 |titel=Münchner neueste Nachrichten : Wirtschaftsblatt, alpine und Sport-Zeitung, Theater- und Kunst-Chronik. 1932 = Jg. 85, 12 ## 13.12.1932 |datum=1932-12-13 |sprache=de |abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist bei Kraftfahrzeugen ab einem [[Motor]] von 50&amp;amp;nbsp;cm³ eine Hupe generell Vorschrift, um damit bei Gefahr und beim [[Überholvorgang|Überholen]] außerhalb geschlossener Ortschaften Schallzeichen abgeben zu können. In Deutschland regelt dies {{§|55|stvzo|juris}} der [[Straßenverkehrszulassungsordnung|StVZO]]. Der [[Schalldruckpegel]] der Hupe darf in sieben Metern Entfernung den Wert von 105&amp;amp;nbsp;dB(A) nicht übersteigen. Zudem ist in Deutschland eine Folge von Klängen untersagt, außer bei [[Sondersignal]]en wie beispielsweise dem [[Martinshorn]] der Feuerwehr oder Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mofa]]s und [[Fahrrad|Fahrräder]] müssen hingegen in Deutschland und in der Schweiz mit einer helltönenden Glocke ausgerüstet sein. In Österreich ist es hingegen ausdrücklich auch erlaubt, stattdessen (nach [[Fahrradverordnung]] und Kraftfahrzeuggesetz) eine Hupe zu montieren und nach den Bestimmungen zur Abgabe von Schallzeichen zu verwenden. Die StVZO verbietet die Anbringung von Hupen an Fahrrädern, macht jedoch keine Aussage über das Mitführen einer Hupe am menschlichen Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_64a.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland darf die Hupe laut {{§|16|stvo_2013|juris}} der [[Straßenverkehrs-Ordnung (Deutschland)|StVO]] ausschließlich dazu benutzt werden, andere Verkehrsteilnehmer vor drohenden Gefahren zu warnen oder außerorts die eigene Überholabsicht anzukündigen. Jede andere Verwendung stellt in Deutschland eine [[Ordnungswidrigkeit]] dar, für die im [[Bußgeldkatalog]] ein Regelsatz in Höhe von zehn Euro vorgesehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{§|Anlage|bkatv|buzer|text=Bußgeldkatalog – Nr. 70}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz muss man sich im Straßenverkehr so verhalten, dass Hupen und Lichtsignale möglichst nicht notwendig sind. Man darf hupen oder Lichtsignale geben, wenn es die Sicherheit des Verkehrs erfordert. So ist es zulässig zu hupen, wenn man dadurch einen Unfall verhindern kann. Man muss hupen, wenn Kinder z.&amp;amp;nbsp;B. auf der Straße spielen und nicht auf den Verkehr achten sowie vor unübersichtlichen, engen Kurven außerorts.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19620246/index.html#a29 VRV Schweiz Art. 29]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Gebirge ==&lt;br /&gt;
In bergigen Gegenden ist es notwendig und erlaubt, vor nicht einsehbaren Kurven kurz ein bis zwei Schallsignale abzugeben, um den Gegenverkehr zu warnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stimme.de/themen/autostimme/auto_verkehr/Mit-Hupe-und-Vorsicht-Autofahren-am-Berg;art142421,4276040 |titel=Mit Hupe und Vorsicht: Autofahren am Berg - STIMME.de |abruf=2020-06-10 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch kann ein entgegenkommender Kraftfahrer seine Geschwindigkeit verringern und sich auf Gegenverkehr einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brandschutztechnik ==&lt;br /&gt;
In der [[Brandschutz]]technik dient eine Hupe dazu, bei [[Gaslöschanlage|Feuerlöschanlagen mit gasförmigen Löschmitteln]] anwesende Personen auf eine bevorstehende bzw. erfolgte Flutung des [[Schutzbereich]]s mit Löschmittel zu warnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prozessleittechnik ==&lt;br /&gt;
In der [[Prozessleittechnik]] dient eine Hupe dazu, kritische Zustände beim Überschreiten von Grenzwerten anzuzeigen („[[Alarm]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Unterwasser-Hupen dienen als Signalgeber in Unterwasser-Sportarten, unter anderem im [[Unterwasserrugby|Unterwasser-Rugby.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Die heute üblichen Kfz-Hupen arbeiten nach dem Prinzip des [[Wagnerscher Hammer|Wagnerschen Hammers]] beziehungsweise des [[Aufschlaghorn]]es. Eine Stahlmembran übernimmt die Schallabstrahlung und bildet zusammen mit einem Stück Eisen, welches den Magnetkreis schließt, den mechanischen [[Resonator]]. Dessen Masse sowie die Rückstellkraft der Membran bestimmen die [[Grundfrequenz]]. Zur [[Wellenimpedanz#Akustische Wellen bei variablem Querschnitt|effektiven Schallabstrahlung]] wird oft ein Horn montiert. Die Form und Materialeigenschaft der Stahlmembran sowie die innere [[Dämpfung]] und die [[Feder (Technik)|Federkennlinie]] des Systems bestimmen das Spektrum an [[Oberwelle]]n und somit den [[Klang]]charakter. Oberwellen werden vor allem durch das Anschlagen  des Eisenbleches an den Kern des Elektromagneten gebildet. Kfz-Hupen sind für Kurzzeitbetrieb ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ ist auch die Verwendung von Drucklufthörnern möglich – insbesondere wenn sowieso Druckluft an Bord zur Verfügung steht wie bei Lkw und Bussen. Drucklufthörner arbeiten nach dem Prinzip der [[Polsterpfeife]] bzw. eines durch die Strömung periodisch schließenden Ventils (siehe auch [[Martinstrompete]], [[Nebelhorn]], [[Klarinette]]). Manche Geräte haben eine Membran, die die Strömung detektiert und das Ventil schließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Makrofon]]&lt;br /&gt;
* [[Typhon (Schiffbau)|Typhon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1121144136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Akustisches Signalgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elektrophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zungen-Aerophon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugelektrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geräusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugzubehör]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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