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	<title>Hunulf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T06:21:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hunulf&amp;diff=1513249&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Drekamu: /* Literatur */ Ok. Hm, Onoulf taucht in DNP unter ( Link mit) page/n310 auf.  Linkcheck wurde durchgeführt.</title>
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		<updated>2025-07-17T16:43:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Ok. Hm, Onoulf taucht in DNP unter ( Link mit) page/n310 auf.  Linkcheck wurde durchgeführt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hunulf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unulf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onulf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onoulf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; * um 430; † im März [[493]] in [[Ravenna]]) war ein Fürst und Heerführer der ostgermanischen [[Skiren]] im 5. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hunulf war der Sohn des Heerführers [[Edekon]] und ein Bruder von [[Odoaker]]. Im Jahr 469 war Hunulf an der Niederlage einer [[Germanen|germanischen]] Koalition an der Bolia gegen die [[Ostgoten]] beteiligt, bei der sein Vater starb.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. Entwurf einer historischen Ethnographie.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. C. H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-33733-3, S.&amp;amp;nbsp;265.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Skirenreich brach nach der [[Schlacht an der Bolia|Schlacht]] zusammen. Viele Skiren traten daraufhin in den römischen Militärdienst ein. Hunulf ging mit einem wohl nur unbedeutenden Gefolge auf [[Byzantinisches Reich|oströmisches]] Gebiet, wo er mit Unterstützung des [[Armatus]] bald &amp;#039;&amp;#039;[[comes]]&amp;#039;&amp;#039; wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lotter&amp;quot;&amp;gt;[[Friedrich Lotter]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerverschiebungen im Ostalpen-Mitteldonau-Raum zwischen Antike und Mittelalter. (375–600)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände zum [[Reallexikon der Germanischen Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; Bd. 39). de Gruyter, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-11-017855-9, S. 113, 168; Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Die Goten. Von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. Entwurf einer historischen Ethnographie.&amp;#039;&amp;#039; 3., neubearbeitete Auflage. C. H. Beck, München 1990, ISBN 3-406-33733-3, S. 267.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stieg im Ostreich zum &amp;#039;&amp;#039;[[magister militum]]&amp;#039;&amp;#039; (Heermeister) auf, während Odoaker in das Westreich ging. Hunulf ging als Heermeister von [[Illyrien]] im Auftrag Kaiser [[Zenon (Kaiser)|Zenons]] gegen die Ostgoten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odoacer 480ad.jpg|thumb|hochkant=1.7|Das Reich Odoakers 480]]&lt;br /&gt;
Ab 479 unterstützte er Odoaker, der 476 den letzten [[Weströmisches Reich|weströmischen]] Kaiser [[Romulus Augustulus]] gestürzt hatte; Hunulf wurde Odoakers „rechte Hand“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram&amp;quot;&amp;gt;Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Das Reich und die Germanen. Zwischen Antike und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Vollständige Taschenbuchausgabe, 1. Auflage. Siedler, Berlin 1998, ISBN 3-442-75518-2, S.&amp;amp;nbsp;264 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Krieg gegen die [[Rugier]] 487/488 führte Hunulf im Auftrag seines Bruders die Zwangsevakuierung der römischen Bevölkerung im Osten Ufer[[noricum]]s nach [[Italien]] durch. Dadurch entzog Odoaker den Rugiern auf Dauer die wirtschaftliche Basis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lotter&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung Odoakers 493 durch den Ostgotenkönig [[Theoderich der Große|Theoderich]] ließ dieser auch dessen Familie töten. Hunulf, der in einer Kirche Schutz gesucht hatte, wurde durch Bogenschützen von außen erschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edith Marold]]: &amp;#039;&amp;#039;Wandel und Konstanz in der Darstellung der Figur des Dietrich von Bern.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Heinrich Beck (Philologe)|Heinrich Beck]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heldensage und Heldendichtung im Germanischen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände zum Reallexikon der germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2). de Gruyter, Berlin u. a. 1988, ISBN 3-11-011175-6, S. 149–182, hier S.&amp;amp;nbsp;154 f.; Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Das Reich und die Germanen. Zwischen Antike und Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Vollständige Taschenbuchausgabe, 1. Auflage. Siedler, Berlin 1998, ISBN 3-442-75518-2, S.&amp;amp;nbsp;264 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ethnische Herkunft von Hunulf und Odoaker ist in der Forschung umstritten, da die meisten Quellen keine genauen Aussagen machen oder sich teilweise zu widersprechen scheinen. In den Augen römischer Beobachter galten Odoaker und Hunulf als herulische oder rugische Fürsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig Wolfram: &amp;#039;&amp;#039;Die Geburt Mitteleuropas. Geschichte Österreichs vor seiner Entstehung. 378–907.&amp;#039;&amp;#039; Kremayr und Scheriau, Wien 1987, ISBN 3-218-00451-9, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine eindeutige Aussage zur familiären Abstammung Hunulfs scheint sich in dem mittelbyzantinischen Lexikon &amp;#039;&amp;#039;[[Suda]]&amp;#039;&amp;#039; zu finden. Die Forschung sieht die diesbezügliche Passage als Fragment aus dem Geschichtswerk des [[Malchus von Philadelphia]] an. Dort heißt es: „Onoulf stammt väterlicherseits aus dem Stamm der [[Thüringer]], mütterlicherseits aus dem der Skiren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Suda, &amp;#039;&amp;#039;kappa&amp;#039;&amp;#039; 693, was als Fragment 8a aus dem Werk des Malchus betrachtet wird (Fragment 13 in der Edition von [[Roger C. Blockley]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Unterstützung erhält diese Interpretation zur Herkunft Hunulfs durch die Aussagen zu seinem Bruder Odoaker. Dieser wird zwar von dem Geschichtsschreiber [[Jordanes]] mit mehreren Volksgruppen in Verbindung gebracht. Die Aussage in den &amp;#039;&amp;#039;[[Getica]]&amp;#039;&amp;#039; des Jordanes, Odoaker sei „Torcilingorum rex habens sicum Sciros, Heruls diversarumque gentium auxiliarios“, zeigt jedoch, dass er König der &amp;#039;&amp;#039;[[Torcilingi]]&amp;#039;&amp;#039; war, der noch andere Völker mit sich geführt hat. Der Name &amp;#039;&amp;#039;Torcilingi&amp;#039;&amp;#039;, der nur bei Jordanes auftritt, wird in der neueren Forschung eher als Verschreibung für &amp;#039;&amp;#039;Toringi&amp;#039;&amp;#039; (Thüringer) angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Brandes: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer/Thüringerinnen in byzantinischen Quellen.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Castritius]], [[Dieter Geuenich]], [[Matthias Werner (Historiker)|Matthias Werner]], Thorsten Fischer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Frühzeit der Thüringer. Archäologie, Sprache, Geschichte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Ergänzungsbände zum Reallexikon der germanischen Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 63). de Gruyter, Berlin u. a. 2009, ISBN 978-3-11-021454-3, S.&amp;amp;nbsp;291–327. Vgl. dazu auch [[Alexander Demandt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Spätantike. Römische Geschichte von Diocletian bis Justinian. 284–565 n. Chr.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der Altertumswissenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Abt. 3: &amp;#039;&amp;#039;Alter Orient, Griechische Geschichte, Römische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 6). 2., vollständig bearbeitete und erweiterte Auflage. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55993-8, S.&amp;amp;nbsp;211, Anmerkung 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ethnischen Zugehörigkeit fiel in der [[Spätantike]] jedoch zumeist kein allzu großer Stellenwert zu und eine Person konnte durchaus einmal als Germane, ein anderes mal als Hunne oder [[Sarmaten|Sarmate]] bezeichnet werden. Zur Blütezeit des Hunnenreiches gab es in dessen Herrschaftsbereich, mit Ausnahme der [[Amaler|amalischen]] Goten und der [[Gepiden]] „keine politischen Identitäten germanischer Völker.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|XVIII,1|526|527|Onoulf|[[Maria Assunta Nagl]]||[https://elexikon.ch/RE/XVIII,1_525?Big Digitalisat]}} &lt;br /&gt;
* {{RGA|21|573|575|Odowakar|[[Hermann Reichert]], [[Herwig Wolfram]]}}&lt;br /&gt;
* {{PLRE|2|806||[https://archive.org/details/prosopography-later-roman-empire/PLRE-II/page/806/mode/1up Onoulphus]}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|8|1219||Onoulf|Werner Lütkenhaus|[https://archive.org/details/der-neue-pauly-addition/DNP%201996-2008/DNP%2008%20%282000%29%20Mer-Op/page/n310/mode/1up Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oströmischer Heermeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (5. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skirenreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reich des Odoaker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altthüringer (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 493]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hunulf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Onoulf; Hunuwulf; Onulf&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Fürst der Skiren&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=5. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=493&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ravenna]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Drekamu</name></author>
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