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	<title>Huntlosen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2025-12-05T09:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Großenkneten&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/59/27/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08/16/56/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 15 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2154&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gemeinde Großenkneten |url=https://www.grossenkneten.de/gemeindeportrait/portraet/zahlen-und-daten/ |titel=Zahlen und Daten |sprache=de |abruf=2025-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1933&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26197&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04487&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Huntloser Kirchlein.JPG|mini|Evangelische Kirche [[St. Briccius (Huntlosen)|St. Briccius]] in Huntlosen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huntlosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Großenkneten]] in [[Niedersachsen]] mit 2154 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich von dem Fluss [[Hunte]] ab, „Los“ bedeutet „Waldstück“. Die Hunte passiert den nordöstlichen Rand des Dorfes. Jenseits der Hunte liegen die [[Osenberge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hugo Zieger-Gut Huntlosen 1914.jpg|mini|Gut Huntlosen 1914 – Gemälde von [[Hugo Zieger]]]]&lt;br /&gt;
Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort als Huntloun im [[Lerigau]] 827, während die dem Heiligen [[Brictius von Tours|Briccius]] geweihte, heute evangelische Kirche zuerst um 1100 genannt wird. Die [[St. Briccius (Huntlosen)|Sankt-Briccius-Kirche]] soll allerdings bereits zwischen 855 und 872 erbaut worden sein. Das Kloster [[Corvey]] im ostwestfälischen [[Höxter]] gab sie nebst dem Meierhof (&amp;#039;&amp;#039;curia&amp;#039;&amp;#039;) zur Hälfte dem Grafen &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Grafen von Zutphen|Otto von Zutphen]]&amp;#039;&amp;#039; zu Lehen, an dessen Stelle später die [[Graf von Tecklenburg|Tecklenburger Grafen]] rückten. Aus dem alten Corveyer Hof ging das Gut Huntlosen hervor, mit dem die [[Tecklenburg]]er wiederum ihre [[Ritter]] belehnten, u.&amp;amp;nbsp;a. die Ministerialenfamilie [[Bernefuer]], nach der das Barneführer Holz bei Huntlosen seinen Namen trägt. Später wechselte der Besitz des Gutes mehrfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1600 erwarb es mitsamt dem dazugehörigen Ziegelhof der Drost Heinrich [[Schade (Adelsgeschlecht)|Schade]] aus [[Wildeshausen]], der seinem Verwandten, dem im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] von Kaiserlichen aus Wildeshausen vertriebenen schwedischen Feldmarschall [[Dodo zu Innhausen und Knyphausen]] zu Weihnachten 1635 in Huntlosen ein Asyl bieten konnte. 1650 kaufte der neue Landesherr von Wildeshausen, Graf [[Gustav Gustavson]] von Wasaburg, ein Sohn des schwedischen Königs [[Gustav II. Adolf|Gustav Adolf]] und der Niederländerin [[Margaretha Cabeliau]], das Gut Huntlosen für 27.000 [[Speciesthaler]] und ließ unweit der evangelischen Kirche ein Schloss mit vier Ecktürmen errichten. Die Witwe von Graf Gustav Gustavson hatte noch nach dem Tod ihres Mannes erhebliche Schulden durch den Schlossbau. 1675 eroberte der münstersche Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]] Wildeshausen und zerstörte das Schloss Huntlosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Schade gelangte wegen rückständiger Kaufgelder wieder in den Besitz des Gutes Huntlosen, doch konnte die Familie [[Wasaburg]] einen Bruchteil behalten. Die verarmte Urenkelin des schwedischen Königs Gustav Adolf, &amp;#039;&amp;#039;Henriette Polixena Gräfin von Wasaburg&amp;#039;&amp;#039;, wurde 1777 in der Kirche zu Huntlosen beigesetzt. Zu dem Zeitpunkt war Besitzer des Gutes Huntlosen bereits Georg Freiherr [[Münster (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Münster]] auf Haus [[Landegge]] im Emsland. 1782 erwarb die Familie Rüdebusch das Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Huntlosen - Nordwestbahn (Schmaler).jpg|mini|Zug der NordWestBahn im Bahnhof Huntlosen]]&lt;br /&gt;
Huntlosen hat einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück]], der von der [[NordWestBahn]] mit dem [[Regional-Express|RE]] 18 (Wilhelmshaven – Osnabrück) bedient wird und dem Personenverkehr dient. Huntlosen liegt abseits größerer Straßen; die Anbindung an die Nachbarorte erfolgt ausschließlich über [[Kreisstraße]]n. Die nächste Autobahnanschlussstelle befindet sich in der Nachbargemeinde Wardenburg an der [[Bundesautobahn 29|A29]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huntlosen besitzt eine zweizügige Grundschule. Seit 2010 existiert am Ort die &amp;#039;&amp;#039;Freie Humanistische Schule&amp;#039;&amp;#039;, die nach pädagogischen Konzepten von Maria Montessori, [[Rebeca Wild]] und [[Mauricio Wild]] unterrichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.freie-humanistische-schule.de/konzept.html |text=Kurzkonzept |archive-is=20130211023016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Umgebung von Huntlosen ist agrarisch geprägt. Im Westen des Dorfes gibt es die Region &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hosüne,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; was so viel wie „hohe Sicht“ bedeuten soll. Sie ist von zwei Waldgebieten umgeben: dem von August Hegeler in den Jahren 1878/79 angepflanzten [[Hegeler Wald]] und der „[[Döhler Wehe]]“. Huntlosen und seine Umgebung liegen im Naturpark &amp;#039;&amp;#039;[[Wildeshauser Geest]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
* Das 251&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] große [[Barneführer Holz und Schreensmoor]] steht seit 2003 unter [[Naturschutz]]&lt;br /&gt;
* Das 150&amp;amp;nbsp;ha große [[Huntloser Moor]] steht seit 1942 unter Naturschutz&lt;br /&gt;
* Die rund 70&amp;amp;nbsp;ha große Döhler Wehe steht seit 2017 unter Naturschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Huntloser ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Barkhausen (Mediziner)|Georg Barkhausen]] (1798–1862), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[August Hinrichs]] (1879–1956), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=6146 |Name=Huntlosen |Autor=Frank Both |Abruf=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.podcast.de/episode/606470513/tondokument-von-1976-geschichte-des-gasthof-schmidt-in-huntlosen Tondokument] aus dem Jahr 1976 mit Gastwirt Hans Schmidt (1895–1976) über das Leben in Huntlosen und des ehemaligen Gasthofs Schmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Großenkneten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4529457-4|VIAF=239191230}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Oldenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Großenkneten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 827]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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