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	<title>Hunting Act 2004 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:19:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hunting_Act_2004&amp;diff=1531548&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Jagdrecht</title>
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		<updated>2026-02-03T10:26:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Jagdrecht&quot; title=&quot;Kategorie:Jagdrecht&quot;&gt;Kategorie:Jagdrecht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Philip Reinagle00.jpg|mini|300px|Mit dem Hunting Act 2004 wurde unter anderem die [[Fuchsjagd]] mit Hundemeuten vom britischen Parlament verboten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hunting Act 2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 2004 vom [[Britisches Parlament|britischen Parlament]] erlassenes Gesetz. Es untersagt die Jagd mit Hunden ([[Parforcejagd]]) auf lebende [[Fuchsjagd|Füchse]], Hasen, Rothirsche und Amerikanische Nerze in [[England]] und [[Wales]]. Das Gesetz trat am 18. Februar 2005 in Kraft. In [[Schottland]] war die Verfolgung von Füchsen mit Hundemeuten bereits zwei Jahre zuvor untersagt worden. Dagegen ist diese Form der Jagd in [[Nordirland]] erlaubt. Seit dem Verbot der traditionellen Fuchsjagd hat sich in Großbritannien die Zahl der [[Jagdreiten#Besonderheiten der Schleppjagd mit Meute|Schleppjagd]]meuten ungefähr verdoppelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.horseandhound.co.uk/hunting/all-about-drag-hunting-60506 |titel=All about drag hunting |werk=[[Horse &amp;amp; Hound|horseandhound.co.uk]] |datum=2005-01-07 |sprache=en |abruf=2023-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Debatte ==&lt;br /&gt;
Dem Verbot ging in Großbritannien eine heftige Debatte voraus. Innenminister [[Jack Straw]] beauftragte unter anderem eine Kommission, die sogenannte [[Burns Inquiry]], die Details dieser Jagd- und Sportformen zu untersuchen. Die Kommission kam zum Ergebnis, dass Beutetiere wie etwa Hasen und Füchse in ihrem Wohlbefinden ernsthaft durch diese Jagdformen beeinträchtigt würden. Es wurde allerdings keine Empfehlung ausgesprochen, ob diese Jagdform weiterhin erlaubt bleiben oder ob sie eingestellt werden sollte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;burns&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |authors=Lord Burns, Victoria Edwards, Sir John Marsh, Lord Soulsby of Swaffham Prior, Michael Winter |url=http://www.defra.gov.uk/rural/hunting/inquiry/mainsections/huntingreport.htm |title=The Final Report of the Committee of Inquiry into Hunting with Dogs in England and Wales |publisher=Her Majesty’s Stationery Office |date=2000-06-09 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20070926235832/http://www.defra.gov.uk/rural/hunting/inquiry/mainsections/huntingreport.htm |archivedate=2007-09-26 |accessdate=2008-02-10 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Verabschiedung kritisierten mehrere Zeitungen und andere Medien das Gesetz mit dem Argument, [[Tony Blair]]s Labour-Regierung habe hier Forderungen von Hinterbänklern der [[Labour Party]] nachgegeben, die Vorurteile gegenüber dem Jagdsport hegten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://news.bbc.co.uk/1/hi/uk/4024503.stm |title=Hunters fall prey to Parliament |publisher=BBC |date=2004-11-19 |accessdate=2008-02-19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tatsächlich hatten aber Parlamentsmitglieder aller Parteien dem Gesetzentwurf zugestimmt. Sie wiesen im Anschluss an die Verabschiedung des Gesetzes darauf hin, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein solches Gesetz wünsche und dass [[Hetzjagd]]en mit Hunden bei den Beutetieren unnötige Leiden verursachen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.yougov.com/yougov_website/asp_besPollArchives/pdf/TEL020101010.pdf |title=Poll |format=PDF |publisher=Yougov |accessdate=2011-01-03 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.ipsos-mori.com/polls/2005/bbc-countryfile.shtml |title=Attitudes To The Hunting Ban |publisher=Ipsos Mori |date=2005-02-16 |archiveurl=https://web.archive.org/web/20071022235806/http://www.ipsos-mori.com/polls/2005/bbc-countryfile.shtml |archivedate=2007-10-22 |accessdate=2008-02-19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritiker des Beschlusses wiesen hingegen darauf hin, dass beide Lesungen des Gesetzes im [[House of Commons (Vereinigtes Königreich)|Unterhaus]] formwidrig in der gleichen Sitzung durchgeführt wurden. Die Ablehnung der Gesetzesvorlage durch das [[House of Lords|Oberhaus]] wurde durch ein Veto der Regierung aufgehoben. Dieses Verfahren ist rechtlich umstritten und kam in jüngerer Zeit sonst nur bei Gesetzen zur Terrorismusbekämpfung zur Anwendung. Außerdem wurde kritisiert, dass andere Jagdmethoden wie das Erschießen oder Vergiften von Wildtieren weiterhin erlaubt bleiben. Diese seien oft wesentlich grausamer als die Tötung eines Beutetieres durch ein Raubtier, die in der Natur einen alltäglichen Vorgang darstelle. Das Tierschutzargument diene daher vor allem dazu, um Vorurteile gegen das ländliche [[Establishment]] zu bedienen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;amp;dig=2004/09/17/a0146 |title=Hatz muss weg! |publisher=die tageszeitung |date=2004-09-17 |accessdate=2009-01-23 |language=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger von Hetzjagden taten mehrfach kund, dass sie auch zukünftig diese Form der Jagd praktizieren werden. Sie sehen sich durch das Gesetz in ihrer Freiheit beschränkt und haben vor verschiedenen Gerichtshöfen Klage gegen dieses Gesetz erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-11-22 |fix-attempted=1 |url=http://www.countryside-alliance.org/images/stories/pdf/L_legal_challenges_update_19_July_2005.pdf |text=Legal challenges update}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Countryside Alliance]] wies mehrfach auf die schwierige Umsetzbarkeit des Gesetzes hin,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-11-22 |fix-attempted=1 |url=http://www.countryside-alliance.org.uk/images/stories/pdf/Blueprint_For_A_Whole_Countryside.pdf |text=Blueprint for a whole Countryside}}&amp;lt;/ref&amp;gt; während die gegen Hetzjagden kämpfende [[League Against Cruel Sports]] das Gesetz für eindeutig und klar befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/devon/5245458.stm |title=Huntsman guilty of breaking ban |publisher=BBC |date=2006-08-04 |accessdate=2008-02-19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ansicht der Countryside Alliance sei es laut diesem Gesetz verboten, eine Maus mit einem Hund zu jagen, während es bei einer Ratte erlaubt sei. Ebenso könne ein Kaninchen mit einem Hund gejagt werden, aber nicht ein Hase. Einem Jäger sei es erlaubt, sich durch zwei Hunde einen Fuchs zutreiben zu lassen. Benutze man hingegen drei Hunde, sei dies nach dem Hunting Act 2004 untersagt. Dagegen dürfe so viel Flugwild mit Hunden aufgescheucht werden, wie der Jäger wünsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |url=http://www.legislation.gov.uk/ukpga/2004/37/pdfs/ukpga_20040037_en.pdf |title=Hunting Act 2004 CHAPTER 37 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erlaubte Jagdformen mit Hunden nach dem Hunting Act 2004 ==&lt;br /&gt;
Der Hunting Act 2004 untersagt alle Jagdformen, die nach Ansicht des Parlamentes unnötige grausame Sportausübung sind. Dagegen sind solche Jagdausübungen erlaubt, die zur Schädlingskontrolle notwendig sind. Das Parlament vertritt dabei die Ansicht, dass dort, wo Ratten und Kaninchen Schädlinge sind, die Jagd auf sie auch mit Hunden erlaubt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.publications.parliament.uk/pa/cm200203/cmhansrd/vo021216/debtext/21216-16.htm#21216-16_spnew15 |title=Official Report, Commons |publisher=House of Commons |date=2002-12-16 |accessdate=2008-02-19 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Parlamentarier konnten sich nicht der Meinung anschließen, dass zu einer Jagd auf Mäuse Hunde eingesetzt werden müssen und vertrat bei der Abstimmung die Ansicht, dass insbesondere die [[Hasenhetze]] eine grausame Form der Jagdausübung sei. Deshalb wurden diese Formen der [[Hetzjagd]] nicht vom Verbot ausgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web |url=http://www.publications.parliament.uk/pa/ld200304/ldhansrd/vo041028/text/41028-10.htm#41028-10_spnew3 |title=Official Report, Lords |date=2004-10-28 |accessdate=2008-02-27 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zwei Ausnahmen für Ratten und Kaninchen erlauben jedoch keine traditionellen Hetzjagden. Kaninchen halten sich grundsätzlich in der Nähe ihrer Baue auf und suchen diese auf, sobald sie Hunde in der Nähe bemerken. Sie bieten daher nicht die Hetzjagd, die von den Jägern gewünscht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Behavioural, Morphological and Dietary Response of Rabbits to Predation Risk from Foxes&amp;#039;&amp;#039;. von Banks, P.B., Hume, I.D. &amp;amp; Crowe, O.; Oikos 85(2), 1999, Seiten 247–256&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundesport]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierschutzrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Geschichte (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hund im Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdreiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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