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	<title>Huningue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-11834-45: deutschen namen hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-02-22T16:33:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;deutschen namen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Huningue&lt;br /&gt;
|nomlocale=Hüningen&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Huningue 68.svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Mulhouse|Mulhouse]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Saint-Louis Agglomération]]&lt;br /&gt;
|insee=68149&lt;br /&gt;
|cp=68330&lt;br /&gt;
|longitude=07/34/59/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/35/29/N&lt;br /&gt;
|alt mini=242&lt;br /&gt;
|alt maxi=259&lt;br /&gt;
|km²=2.86&lt;br /&gt;
|siteweb=[http://www.ville-huningue.fr/ www.ville-huningue.fr]&lt;br /&gt;
|image=Mairie huningue.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Rathaus ([[Hôtel de ville]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huningue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hüningen&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;Großhüningen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Hüningen |Band=9 |Seite=657 |SeiteBis=658 |zenoID=20006799620}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Elsässisch|im örtlichen Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Hinige&amp;#039;&amp;#039;, [[baseldeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Hünige&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR-68|68149}} Einwohnern (Stand: {{EWD|FR-68|68149}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] im [[Elsass]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Sie gehört zum [[Arrondissement Mulhouse]] und zum [[Kanton Saint-Louis (Haut-Rhin)|Kanton Saint-Louis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Huningue an der linken Seite des [[Rhein]]s grenzt unmittelbar an [[Basel]] in der [[Schweiz]] und [[Weil am Rhein]] in Deutschland. In Huningue zweigt der [[Canal de Huningue]] vom Rhein ab. Rechts des Rheines liegt [[Kleinhüningen]], bis 1907 eine eigene Gemeinde und seither ein Außenquartier von Basel. Die französischen Nachbargemeinden sind [[Saint-Louis (Haut-Rhin)|Saint-Louis]] und [[Village-Neuf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hüningen wurde erstmals 828 in einer Schenkung an das [[Kloster St. Gallen]] erwähnt. Im späten Mittelalter war das Dorf Hüningen [[Habsburgermonarchie|habsburgisch]] und der [[Dinghof]] Hüningen war Eigentum des [[Fürstbistum Basel|Basler Hochstifts bzw. Fürstbistums]] und wurde von der Dompropstei verwaltet. 1516 ging das Dorf als [[Lehnswesen|Lehen]] an den Basler Bürger [[Eucharius Holzach (Politiker)|Eucharius Holzach]] und nach dessen Tod 1521 als Lehen an die Stadt Basel. 1529 führte Basel die [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] durch und verfügte von nun an auch über die Einkünfte des Dinghofs. 1623, nach dem Ausbruch des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]], nahm [[Vorderösterreich|Österreich]] das Lehen zurück und führte den katholischen Kult wieder ein. Österreich wollte den strategisch wichtigen Ort wieder in seinem Besitz haben. Spätere Bemühungen Basels, wieder in den Besitz von Hüningen zu gelangen, waren erfolglos. 1648 kam das habsburgische Hüningen an Frankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Lucien Kiechel, Geschichte der Stadt und der ehemaligen Festung Hüningen. In: Das Markgräflerland. Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur. 1987 Heft 1 Seite 5–71 (online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauerndorf Hüningen war am Rhein gegenüber von Kleinhüningen. Der [[Kirchensatz]] bzw. das Patronatsrecht über die Kirche St. Agatha stand dem Basler [[Kloster St. Alban (Basel)|Kloster St. Alban]] zu, nach der Reformation 1529 dem Basler Rat. Im Jahr 1679 wurde mit dem von [[Ludwig&amp;amp;nbsp;XIV.]] an [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] in Auftrag gegebenen Bau der [[Festung Hüningen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Historische Karten als Digitalisate [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-30310 1] und [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-29955 2] der [[Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf]]&amp;lt;/ref&amp;gt; begonnen. 1680 wurde das alte Dorf gänzlich abgetragen und die Bewohner wurden in Neudorf / Village-Neuf und in Saint-Louis angesiedelt. Das neue Hüningen ist ein Kilometer nördlich des alten Dorfes.&amp;lt;ref&amp;gt;Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. 4. Bd. 1927. S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenfalls mit dem Festungsbau hängt der [[Lachsfangstreit]] von 1736/37 zusammen. Dabei ging es vordergründig um Fangrechte, die zwischen den Hüninger und [[Basel-Kleinhüningen|Kleinhüninger]] Fischern strittig waren, tatsächlich aber um Landbedarf für den Bau eines Brückenkopfes auf dem rechten Rheinufer. Dem Festungskommandanten [[Jean Charles Abbatucci (General)|Jean Charles Abbatucci]] ist ein Denkmal gewidmet. Er verteidigte die Festung 1796 gegen österreichische Angriffe, verlor dabei aber sein Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Büchel Festung Hüningen 1749.jpg|Hüningen und [[Basel-Kleinhüningen|Kleinhüningen]] 1749&lt;br /&gt;
   Belagerung Brueckenkopf Festung Hueningen 1796-1797 Ausschnitt.jpg|Hüningen und Kleinhüningen 1797&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] leitete [[Erzherzog Johann]] von Österreich die Belagerung und Bestürmung der Vauban-Festung von Hüningen, die sich nach elf Tagen Beschuss am 26. August 1815 zur großen Freude der [[Basel|Basler]] Bürger ergab.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jplienhard.ch/html/artikel/artikel_huningue_lauf.html Jürg-Peter Lienhard: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Hüningen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Festung wurde danach auf Bitte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.geocities.com/bfel/geschichteadd.html |text=Geschichte bei Geocities |wayback=20050212220345}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Basler Bürger im Winter 1815/16 geschleift.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/den-fall-der-festung-konnte-auch-barban-gre-nicht-verhindern--10985343.html Bericht in der Badischen Zeitung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 fanden Bauarbeiter am Rheinbord wenig unterhalb der Schweizer Grenze einen Fundkomplex von Goldmünzen und Ringschmuck aus Gold, in der Literatur fälschlich „Goldfund von Saint-Louis“ genannt. Durch die Rheinüberschwemmung im Winter 1882/83 war der großartige Fund freigelegt worden. Es handelt sich offenbar um eine sakrale Opferung aus der Zeit kurz vor 100 v. Chr. in der unmittelbaren Nachbarschaft zur keltischen Siedlung Basel-Gasfabrik, heute Novartis-Campus.&amp;lt;ref&amp;gt;Andres Furger: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldfund von Saint-Louis bei Basel - Keltische Hortfunde mit Münzen und Ringschmuck im Kontext&amp;#039;&amp;#039;, 2015 [https://www.academia.edu/10286133/Der_Goldfund_von_Saint-Louis_bei_Basel_-_Keltische_Hortfunde_mit_M%C3%BCnzen_und_Ringschmuck_im_Kontext PDF auf www.academia.edu]. In der Literatur hat sich aufgrund der früheren Geheimhaltung des Fundes die Bezeichnung „Goldfund von Saint-Louis“ durchgesetzt, obwohl der Fund am Rheinufer erfolgte und die Gemarkung von Saint-Louis nicht bis zum Rheinufer reicht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 4963 || 5769 || 6576 || 6679 || 6252 || 6097 || 6584 || 7213&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Unter der deutschen Verwaltung wurde 1878 die [[Bahnstrecke Weil am Rhein–Saint-Louis (Haut-Rhin)|Bahnlinie von der Leopoldshöhe (Weil am Rhein) nach Saint-Louis]] gebaut mit einer Brücke über den Rhein und einem Bahnhof in Hüningen. Die Linie, welche auch unter dem Namen Palmrainbahn geführt wurde, sollte einem allfälligen Aufmarsch deutscher Truppen im Elsass dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottlieb Burckhardt: &amp;#039;&amp;#039;Basler Heimatkunde&amp;#039;&amp;#039;. 2. Band. Basel 1927, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Strassenbahn Basel|Basler Straßenbahn]] wurde 1910 nach Hüningen verlängert mit der Endstation am Bahnhof. Die Strecke wurde kriegsbedingt 1914–1915 und 1939–1947 stillgelegt. Der grenzüberschreitende Tramverkehr wurde danach nie mehr aufgenommen. Von 1947 bis 1957 betrieb die Stadt Saint-Louis eine Tramlinie mit eigenem Personal, deren Betrieb am 31. Dezember 1957 eingestellt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-st.ch/trambasel/bvb_blt/htmlsite/linie05_00.html |titel=Geschichte der Linie 5 |werk=g-st.ch |abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1961 wurde die Verbindung durch einen Autobus ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.g-st.ch/trambasel/aktuell.html |titel=Aktuell |werk=tram-basel.ch |abruf=2022-02-23 |archiv-datum=2022-03-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220315075058/https://www.g-st.ch/trambasel/aktuell.html |offline=ja |archiv-bot=2025-07-11 19:44:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Linien des kommunalen Betreibers [[Distribus]] verlaufen durch Huningue und verbinden den Ort mit Saint-Louis und Village-Neuf, aber auch mit der [[Schifflände (Basel)|Schifflände]] in Basel. Huningue verfügt über einen [[Liste von Rheinhäfen|Rheinhafen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Südschwarzwald-Radweg]] führt als Rundweg von [[Hinterzarten]] über [[Waldshut-Tiengen]], [[Velofahren in Basel|Basel]] und [[Radverkehr in Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und überquert bei Huningue den Rhein und die deutsch-französische Grenze nach [[Weil am Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Huningue sind Unternehmen der [[Chemische Industrie|chemisch-pharmazeutischen Industrie]] mit Produktionsstätten vertreten, so etwa Delpharm (ca. 300 Mitarbeiter),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.delpharm.com/offres-d-emploi/huningue-68/ |titel=Delpharm – Nos sites: Offres d’emploi |sprache=fr |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Elanco ([[Tierarzneimittel]]; ca. 200 Mitarbeiter),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.elanco.com/fr-fr/site_de_huningue |titel=Le site de production en quelques chiffres… |sprache=fr |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Novartis]] (ca. 700 Mitarbeiter),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.novartis.com/fr-fr/novartis-en-france/centre-de-biotechnologie-de-huningue |titel=Centre de biotechnologie de Huningue |sprache=fr |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sun Chemical]] ([[Pigmente]], ehemaliges Werk von [[BASF]] Colors &amp;amp; Effects; ca. 110 Mitarbeiter),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Julien Cottineau |url=https://www.usinenouvelle.com/article/basf-va-tourner-la-page-des-pigments-non-sans-impact-pour-la-france.N878825 |titel=BASF va tourner la page des pigments, non sans impact pour la France |werk=usinenouvelle.com |datum=2019-08-30 |sprache=fr |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; TFL (Chemikalien für die [[Gerben#Gerbverfahren und Gerbstoffe|Lederbearbeitung]]; ca. 150 Mitarbeiter),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Calinon |url=https://www.usinenouvelle.com/article/le-groupe-allemand-tfl-conforte-son-site-de-huningue.N291843 |titel=Le groupe allemand TFL conforte son site de Huningue |werk=usinenouvelle.com |datum=2014-10-17 |sprache=fr |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Weleda (Unternehmen)|Weleda]] (ca. 130 Mitarbeiter; Produktionseinstellung im März 2023).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert Schwarz |url=https://www.schwaebische-post.de/baden-wuerttemberg/wirtschaft-regional/weleda-schliesst-produktion-in-frankreich-91957706.html |titel=Weleda schließt Produktion in Frankreich |werk=[[Schwäbische Post]] |datum=2022-12-05 |abruf=2023-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Musée historique et militaire&amp;#039;&amp;#039; (Historisches und Militärmuseum) zeigt das militärische Leben der alten Vaubanschen Festung. Es ist untergebracht in einem Haus aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* Die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Garnisonskirche&amp;#039;&amp;#039; wurde nach Plänen des Architekten [[Jacques Tarade]], Mitarbeiter von Vauban, errichtet. Sie liegt an der &amp;#039;&amp;#039;Place Abbatucci&amp;#039;&amp;#039; und ist heute [[Profanierung|profaniert]]. Wegen ihrer [[Raumakustik]] ist sie geschätzt als Konzertraum für [[Kammermusik]]. Seit 1938 sind Fassade, Glockenturm und Bedachung als [[Monument historique]] geschützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Base Mérimée|IA00024495}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Parc des Eaux Vives&amp;#039;&amp;#039; ist ein Freizeitgelände mit künstlichem [[Wildwasser]], das [[Kajak]]- und [[Kanusport]], [[Rafting]] und [[Wildwasserschwimmen]] erlaubt. Im Verwaltungsgebäude des Wildwasserparks befindet sich eine laufend wechselnde Ausstellung historischer Kanus und Kajaks. Die Sammlung umfasst etwa 120 Boote, von denen jeweils etwa ein Dutzend ausgestellt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexandra von Ascheraden |url=https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/zu-besuch-bei-den-bootsbau-pionieren-im-elsass-ld.1311912 |titel=Bei den Bootsbau-Pionieren im Elsass |werk=bz – Zeitung für Basel |datum=2020-09-30 |abruf=2021-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Dreiländerbrücke]], eine reine Fußgänger- und Fahrradbrücke über den Rhein, verbindet seit 2007 Huningue mit der deutschen Stadt Weil am Rhein. Sie ist die weltweit längste [[Bogenbrücke]] für Fußgänger und Radfahrer und wurde von dem heute in Paris lebenden und arbeitenden österreichischen Architekten [[Dietmar Feichtinger]] in Zusammenarbeit mit dem Büro LAP Leonhardt Andrä &amp;amp; Partner (Berlin/Stuttgart) entworfen. Der Name leitet sich vom [[Dreiländereck]] Deutschland-Frankreich-Schweiz ab, das sich 200 Meter südlich im Rhein befindet. Nördlich davon verbindet die [[Palmrainbrücke]] die beiden Orte für den motorisierten Verkehr und bietet direkten Anschluss an die deutsche [[Bundesautobahn 5|Autobahn A&amp;amp;nbsp;5]].&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Triangle&amp;#039;&amp;#039; ist ein Kulturzentrum mit insgesamt 5540 Quadratmetern Fläche, die sich auf 21 Räume verteilt. Es wurde nach Plänen des Mülhauser Architekten Jean-Marie Martini errichtet und im Februar 2002 eingeweiht. Dort finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt; Tanz, Theater, Konzerte, Zirkuskunst, Kabarett, Ausstellungen, auch ist es ein Treffpunkt für die Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Huningue}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Huningue - Place Abbatucci.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Place Abbatucci&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Huningue parc des eaux vives 1.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Parc des eaux vives&amp;#039;&amp;#039; in Huningue&lt;br /&gt;
   Weil am Rhein - Dreiländerbrücke10.jpg|[[Dreiländerbrücke]] zwischen Huningue (F) und Weil am Rhein (D)&lt;br /&gt;
   Huningue - Château d’eau.jpg|Wasserturm&lt;br /&gt;
   Huningue, Monument aux morts.jpg|Gefallenendenkmal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;140&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot; caption=&amp;quot;Kirchen in Huningue&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Huningue, Eglise du Christ-Roi.jpg|Katholische Christkönigskirche&lt;br /&gt;
   Huningue, Ancienne église Saint-Louis dite église de garnison.jpg|Ehemalige Garnisonkirche &amp;#039;&amp;#039;[[St-Louis (Huningue)|Saint-Louis]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   Huningue, Temple protestant.jpg|Protestantische Kirche ([[Reformierte Kirche von Elsass und Lothringen|EPRAL]])&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* Huningue pflegt seit 1962 Partnerschaften mit der auf der gegenüberliegenden Rheinseite gelegenen deutschen Stadt [[Weil am Rhein]] sowie mit [[Soustons]] in Aquitanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Peter Lamy]] (um 1760–nach 1838), Maler, Stichverleger und Kunsthändler&lt;br /&gt;
* [[André-Paul Weber]] (1927–2016), elsässischer Politiker, Unternehmenschef und Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrenbürger ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Dietz (Politiker)|Wolfgang Dietz]], von 2000 bis 2024 Oberbürgermeister der Stadt Weil am Rhein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 618–620.&lt;br /&gt;
* Lucien Kiechel: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt und ehemaligen Festung Hüningen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Das Markgräflerland&amp;#039;&amp;#039;, Heft 1/1987, S. 5–71 [http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/mgl-1987-01/0007 Digitalisat der UB Freiburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Ein Gang durch die Kaiserliche Fischzucht-Anstalt bei Hüningen|Ein Gang durch die Kaiserliche Fischzucht-Anstalt bei Hüningen (Zeitschriftenartikel 1878)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ville-huningue.fr/ Website der Gemeinde Huningue]&lt;br /&gt;
* [[Dreiländerecke Europas#chdefr|Dreiländerecke Europas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Mulhouse}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4287366-6|LCCN=n85241508|VIAF=130255835}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Huningue| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 828]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-11834-45</name></author>
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