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	<title>Hungerau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T02:01:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hungerau&amp;diff=1884743&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-04T20:14:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hungerau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wüstung]] im Süden der Stadtflur von [[Bischofswerda]] im [[Landkreis Bautzen]]. Im Jahr 1427 wird das Dorf mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Hungeraw&amp;#039;&amp;#039; erstmals als solches erwähnt. Für 1454 ist die Namensform &amp;#039;&amp;#039;Hungerow&amp;#039;&amp;#039; beurkundet. Das [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] unterstand bis 1400 der [[Grundherrschaft]] des Rittergutes [[Putzkau]] und wechselte dann in den Besitz des Rates Bischofswerda. Heute ist Hungerau in die Stadt Bischofswerda aufgegangen und ist [[Bodendenkmal|archäologisches Kulturdenkmal]] auf der Gemarkung Bischofswerda.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biw2006, S.76&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bischofswerda Grundriss 1793.jpg|mini|Grundriss Bischofswerdas, Handzeichnung von 1793]]&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0660043 Bischofswerda-Weickersdorf. Oberreit, Sect. Stolpen, 1821-22.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Die Ochsenteiche&amp;#039;&amp;#039; in der Oberreitschen Karte von 1821]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haselmausbruecke.jpg|mini|„Haselmausbrücke“ über die südwestliche Ortsumfahrung im Gebiet der Hungerau]]&lt;br /&gt;
Der im südwestlichen Teil der Altstadt Bischofswerdas gelegene Hungerauhof wurde mit Bürgerhäusern bebaut. Die nebenstehende Karte des Jahres 1793&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot; /&amp;gt; führt noch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Der Hof&amp;#039;&amp;#039;. Heute erinnert der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Am Hof&amp;#039;&amp;#039; an ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flurstück &amp;#039;&amp;#039;Der Hunger&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Die Hungerau&amp;#039;&amp;#039; befindet sich am Zusammenstoß der Gemarkungen von Bischofswerda, [[Putzkau]] und [[Weickersdorf (Bischofswerda)|Weickersdorf]]. Der Hunger ist heute Wochenendhausgebiet mit teilweiser Kleingartenstruktur und dient der Naherholung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biw2006, S.59&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1785 wurden 321 Parzellen auf dem &amp;#039;&amp;#039;Viehleden&amp;#039;&amp;#039; für acht Groschen Jahreszins erblich an die Bürger übergeben. Daher gehört zu einigen Wohnhäusern der Stadt ein sogenanntes Hausfleckl. Das Gelände wird in Verlängerung der &amp;#039;&amp;#039;Süßmilchstraße&amp;#039;&amp;#039; vom &amp;#039;&amp;#039;Viehlendenweg&amp;#039;&amp;#039; erschlossen.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gehört zum Hunger ein nördlich der ehemaligen Ziegelei &amp;#039;&amp;#039;Chicago&amp;#039;&amp;#039; gelegenes, circa 14 Hektar großes, mit [[Stieleiche]]n, [[Pappeln]] und [[Lärchen]] bewachsenes Waldstück: das &amp;#039;&amp;#039;Rehwäldchen&amp;#039;&amp;#039;. Der ihm nahe gelegene &amp;#039;&amp;#039;Ochsenteich&amp;#039;&amp;#039; wurde 1816 trockengelegt und zum Teil mit Erlen besät. Eine Pflanzung mit [[Gemeine Fichte|Fichten]] folgte in den Jahren 1884 und 1885.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH, Q6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende 2011 wird das Gebiet durch eine Ortsumgehung durchschnitten, die die südliche [[Bundesstraße 98|B 98]] mit der [[Bundesstraße 6|B 6]] verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hunger&amp;#039;&amp;#039;, in: {{WdH|40|169–170}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Knothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Besitzungen des Bisthums Meißen in der Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Karl von Weber (Historiker)|Karl von Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für die sächsische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Sechster Band. Verlag von Bernhard Tauchnitz, Leipzig 1868. S. 159–201 (Hungerau wird auf den Seiten 181 und 190–192 erwähnt.) [http://books.google.de/books?id=2lwAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;cd=1#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat bei Google].&lt;br /&gt;
* [[Frank Fiedler (Heimatforscher)|Frank Fiedler]], Hans-Werner Otto: &amp;#039;&amp;#039;Der „Hunger“ im Süden der Stadt Bischofswerda, einst und jetzt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Wesenitz und Löbauer Wasser&amp;#039;&amp;#039; 6, S. 69–80, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;Biw2006, S.76&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan: Erläuterungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Große Kreisstadt Bischofswerda, Gemeinde Rammenau, S. 76 [Stand: 8. Juni 2006: „2.13.2.1 Archäologische Kulturdenkmale: Gemarkung Bischofswerda: Wüstung Hungerau (im 15. Jahrhundert. [[Allodium]] bis 1400 Rittergut Putzkau)“]. Im online abrufbaren [https://www.bischofswerda.de/fileadmin/biw_upload/pdf/infomaterial/FNP_20090310_Gesamtplan.pdf Flächennutzungsplan-Gesamtplan] (PDF; 6,1&amp;amp;nbsp;MB; Fassung vom 10.&amp;amp;nbsp;März 2009) ist die Lage in der Karte als Denkmal aufgeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biw2006, S.59&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan: Erläuterungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; Große Kreisstadt Bischofswerda, Gemeinde Rammenau, S. 59 [Stand: 8. Juni 2006: „Der ‚Hunger‘ soll als Wochenendhausgebiet bestehen bleiben, seine teilweise Kleingartenstruktur beibehalten bleiben und damit als ein breites intaktes Naherholungsgebiet dienen.“].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;ref name=&amp;quot;WuH, Q6&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hunger&amp;#039;&amp;#039;. In: {{WdH|40|169–170}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karte&amp;quot;&amp;gt;Grundriss der Stadt Bischofswerda, ca. 1:3 000, Handzeichnung, 1793, Grund-Riß von der im Amte Stolpen liegenden schriftsaeßigen Stadt Bischoffswerda / nach Schritten aufgenommen im Jahr 1793 vom Ing. Sous Lieut. Richter. Gezeichnet vom Ing. Unt. Offic. Spieß. – [Ca. 1:3 000]. – [S.l.], 1793. – 1 Kt.: mehrfarb., 45 × 32 cm, 1793.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HOV|Hungerau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/6/48|EW=14/10/59|type=landmark|dim=2500|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1427]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bischofswerda)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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