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	<title>Hundsheimer Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T22:03:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundsheimer_Berg&amp;diff=1275442&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-07-11T18:50:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=HundsheimerBerg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=[[Pfaffenberg (Deutsch-Altenburg)|Pfaffenberg]] und Hundsheimer Berg von Südwest&lt;br /&gt;
|HÖHE=480&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=AT&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Niederösterreich]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Hundsheimer Berge]], [[Kleine Karpaten]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48/07/56/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=16/56/19/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=AT-3&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=7.3&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=480-168&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Devínska Kobyla|Thebener Kogel]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=[[Trautmannsdorf an der Leitha|Trautmannsdorf]]&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|NORMALWEG=von Hainburg/Schlossberg, oder Hundsheim über Weißes Kreuz&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hundsheimer Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein breit geformter Berg am Ostrand Österreichs; er erhebt sich steil zwischen der Stadt [[Hainburg an der Donau|Hainburg]] und der Ortschaft [[Hundsheim]] 480&amp;amp;nbsp;m über die [[Donau]]auen, nahe dem Dreiländereck Österreich-[[Ungarn]]-[[Slowakei]]. Die Donau bildet hier zu den Kleinen Karpaten ein kurzes [[Durchbruchstal]], das den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Ungarische Pforte]]&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;Hainburger&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Thebener Pforte&amp;#039;&amp;#039;) trägt und seit der [[Völkerwanderung]] gegen den Osten stark befestigt war.&lt;br /&gt;
[[Datei:HundsheimerBerg v.Süd,³05tx.JPG|mini|Hundsheimer Berg, gesehen von Süden (Gemeinde Hundsheim)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Geografie ==&lt;br /&gt;
Geologisch liegt das breite Bergmassiv mit flacher Gipfelregion am Übergang vom [[Wiener Becken]] zu den [[Kleine Karpaten|Kleinen Karpaten]]. Es besteht im östlich aufgeschlossenen Sockel aus [[Kristallingestein]] der [[Tatriden]] mit aufgelagerten [[Kalkstein]]- und Kalksandstein-Bereichen, vor allem Gipfel, am Hexenberg und [[Pfaffenberg (Deutsch-Altenburg)|Pfaffenberg]] (331&amp;amp;nbsp;m) am Westhang, wo sich der Römersteinbruch über dem heutigen Kurort [[Deutsch-Altenburg]] befindet. Der leuchtend helle, sich über 120 Höhenmeter erstreckende Steinbruch ist schon von weither sichtbar und liefert gutes, mit [[Crinoiden]] und anderen Versteinerungen durchsetztes Baumaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die farblich [[Bankung|gebankten]] [[Mitteltrias]]-Kalke wurden großteils konkordant abgelagert, sind aber bei der „Hundsheimer Spalte“ und bei der [[Kalkofen]]-Siedlung stark verschoben und in einige S-förmige [[Faltung (Geologie)|Falten]] gelegt. Diese Strukturen weisen auf eine hohe Beanspruchung dieses tiefen tektonischen Stockwerks der Tatriden hin. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kristallin- und Kalkgesteine, die hier gemischt auftreten, bilden durch das [[Leithagebirge]] eine Verbindung zu jenen der [[Österreichische Zentralalpen|Zentralalpen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Hundsheimer+Schloßbg,05.1841.JPG|mini|Hundsheimer Berg (Nordflanke) und [[Hainburg an der Donau|Hainburger]] Schlossberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hundsheimer Berg sl2.jpg|mini|Blick vom Hundsheimer Berg in Richtung Hainburg und auf den Schlossberg mit der Burganlage. Dahinter der [[Braunsberg (Hundsheimer Berge)|Braunsberg]] sowie der [[Devínska Kobyla]]. Rechts am Horizont erkennt man Teile [[Bratislava]]s.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am steilen Osthang – zum Hainburger Schlossberg hin – treten unter dem Kalkstein Serien von [[Grünschiefer]]n, [[Hornstein (Gestein)|Hornstein]], Biotit-Quarz-[[Phyllit]]en und Granit auf. Weiter östlich in einem Steinbruch bei der Ortschaft [[Berg (Niederösterreich)|Berg]] wird paläozoischer, tektonisch stark [[Falte (Geologie)|verfalteter]] [[Paragneis]] abgebaut. Ein weiterer Steinbruch in Donaunähe (bei Bad Deutsch-Altenburg) dient der [[Wasserstraßendirektion Österreich|Wasserstraßendirektion]] (ehem. Bundesstrombauamt, jetzt Teil der [[via donau]]) zur Befestigung der sich stetig eintiefenden [[Flussbett|Stromsohle]]. Der riesige Steinbruch am Pfaffenberg hingegen birgt zunehmenden Konfliktstoff zwischen Wirtschaft, Fremdenverkehr, [[Archäologie]] und [[Umweltschutz]] – d.&amp;amp;#8239;h. zwischen dem Betreiber Hollitzer (Rohrdorfer Gruppe, 2005 bis 2015 [[CEMEX]] Austria, davor Readymix Kies-Union&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.noen.at/bruck/steinbruch-bald-im-bayerischen-besitz-top-7203325 Steinbruch bald im bayerischen Besitz], NÖN vom 8. September 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;), der den wachsenden Bedarf an [[Massenrohstoff]]en befriedigt, und den umliegenden Gemeinden Altenburg, Hundsheim und Hainburg bzw. einigen ihrer [[Kuranstalt|Kurhäuser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hundsheimer Berg weist eine außerordentlich reiche [[Pannonische Florenprovinz|pannonische]] Trockenvegetation über Kalkstein von internationaler Bedeutung auf. Er beherbergt eine Vielzahl an Lebensräumen und eine große Anzahl seltener und schützenswerter Arten. Teile sind als vom Menschen weitgehend unbeeinflusste [[Waldsteppe]] erhalten geblieben, andere Teile wurden jahrhundertelang beweidet und drohen nun, nach Einstellung der Beweidung vor wenigen Jahrzehnten, zu verbuschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trockenrasenkatalog&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist der Hundsheimer Berg ein wichtiger [[Vermessungspunkt]] erster Ordnung und Zielpunkt der vom [[Fundamentalpunkt]] [[Hermannskogel]] (dem höchsten Berg Wiens) ausgehenden Dreiecksseite, die die [[Orientierung (Geodäsie)|Orientierung]] des österreichischen [[Triangulation (Geodäsie)|Triangulations]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;netzes festlegte. Diese Sichtlinie von 60&amp;amp;nbsp;km Länge quert das Wiener Becken in seiner vollen Breite. Der [[Vermessungspfeiler]] steht nahe beim Gipfelkreuz und der kleinen, nur am Wochenende geöffneten Berghütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2006 gibt es den „Naturlehrpfad Hundsheimer Berg“, wo auf Schautafeln auch auf das in der Nähe gefundene Skelett des ausgestorbenen [[Hundsheimer Nashorn]]s hingewiesen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.niederoesterreich.at/a-die-aussichtsreichen-drei-hundsheimer-berg-variante-hundsheim |titel=Die Aussichtsreichen Drei - Hundsheimer Berg: Variante Hundsheim |hrsg=Niederösterreich-Werbung GmbH |abruf=2023-01-06 |archiv-datum=2023-01-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230106140744/https://www.niederoesterreich.at/a-die-aussichtsreichen-drei-hundsheimer-berg-variante-hundsheim |offline=ja |archiv-bot=2025-07-11 18:50:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Hundsheimer Berge und ihre Umgebung, um 1873 ==&lt;br /&gt;
Aufnahmeblätter der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Franzisco-Josephinischen Landesaufnahme]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Aufnahmeblatt 4758-1c Deutsch Altenburg.jpg|Hundsheimer Berg, Pfaffenberg und Hexenberg&lt;br /&gt;
File:Aufnahmeblatt 4758-3a Petronell, Rohrau, Prellenkirchen.jpg|Der Ort Hundsheim (oben rechts) liegt südlich der Hundsheimer Berge&lt;br /&gt;
File:Aufnahmeblatt 4758-1 Engelhartstetten, Hainburg, Schlosshof.jpg|Hainburger Pforte, österreichische Seite&lt;br /&gt;
File:Aufnahmeblatt 4758-1 UNG Theben, Marchmündung.jpg|Hainburger Pforte, slowakische Seite (Devín/Theben)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Hundsheimer Berge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Topografische Karte#Amtliche topografische Karten Österreichs|ÖK]] 1:50.000, Blatt 61 Hainburg&lt;br /&gt;
* Edith Kristan-Tollmann, Robert Spendlingwimmer: &amp;#039;&amp;#039;Crinoiden im Anis (Mitteltrias) der Tatriden der Hainburger Berge (Niederösterreich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 68, 1975, S. 59–77 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_68_0059-0077.pdf |KBytes=1410}}).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Waitzbauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete der Hundsheimer Berge in Niederösterreich. Entwicklung, Gefährdung, Schutz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Zoologisch-Botanischen Gesellschaft in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, 1990, S. 1–88 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/AZBG_24_0001-0088.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Waitzbauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Exkursionsgebiet „Hundsheimer Berge“ (Niederösterreich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Hundsheimer Berge. Unterlage zur Exkursion anlässlich der Fachtagung „Wildbienen: Faunistik-Ökologie-Naturschutz“ im Naturhistorischen Museum in Wien 2003.&amp;#039;&amp;#039; S. 1–8 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MON-E-HYM_0090_0001-0014.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfaffenberg - Hundsheimer Berg - Hexenberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bi-pfaffenberg.org/ Bürgerinitiative Hundsheimer Pfaffenberg, mit Fotos]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.steppe.at/downloads/Lehrpfad_Hundsheim.pdf |date=2024-02-05}} steppe.at, Naturlehrpfad (PDF; 14&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.flowerscout.at/ |titel=Die Pflanzenwelt der Hundsheimer / Hainburger Berge |werk=flowerscout.at |datum= |abruf=2024-02-05 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trockenrasenkatalog&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Holzner et al.: &amp;#039;&amp;#039;Österreichischer Trockenrasenkatalog. „Steppen“, „Heiden“, Trockenwiesen, Magerwiesen: Bestand, Gefährdung, Möglichkeiten ihrer Erhaltung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Grüne Reihe des Bundesministeriums für Gesundheit und Umweltschutz&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Wien 1986, ISBN 3-900649-06-5, S. 121, Objekt ÖK 61/11.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundsheimer Berge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Individueller Vermessungspunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bezirk Bruck an der Leitha)]]&lt;/div&gt;</summary>
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