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	<title>Hundshausen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundshausen&amp;diff=1634153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Dorf in Hessen entfernt: laut Diskussion</title>
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		<updated>2025-05-22T15:00:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Dorf_in_Hessen&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Dorf in Hessen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Dorf in Hessen&lt;/a&gt; entfernt: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/November/27&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/November/27 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Hundshausen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Jesberg&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.9775&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.14&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 270&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 8.79&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 222&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-12-08&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-jesberg.de/rathaus-politik/buergerservice/haushalt-finanzen-steuern/haushalt-2021-final-1.pdf?cid=5q4 |titel=Gemeinde Jesberg – Haushaltssatzung und Haushaltsplan |seiten=6 |format=PDF; 2,4 MB |hrsg=Gemeinde Jesberg |abruf=2023-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34632&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06695&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hundshausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Dorf im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]] und ein Ortsteil der Gemeinde [[Jesberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Hundshausen liegt in einem Seitental des [[Treisbach (Gilsa)|Treisbachs]] an der [[Landesstraße]] L 3145 Jesberg–[[Schwalmstadt]], etwa 2 km (Luftlinie) südlich von Jesberg, und hat etwa 275 Einwohner. Die [[Gemarkung]] umfasst 879 [[Hektar]]; darin liegen die [[Wüstung]]en [[Bubenhain]], [[Hillenhain]] und [[Walzerode]]. Zu Hundshausen gehört das etwa 1,5 km westlich des Ortes gelegene Hofgut [[Richerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort ist im Jahre 969 erstmals erwähnt, in einer Schenkungsurkunde des Kaisers [[Otto I. (HRR)|Otto I.]], in der er dem [[Mauritiuskloster (Magdeburg)|Mauritiuskloster in Magdeburg]] das bisher vom [[Bistum Mainz|Erzbischof von Mainz]] zu [[Lehnswesen|Lehen]] gehaltene Gut „Hunoldeshuson“ schenkte. Der Ortsname erfuhr im Laufe der Jahrhunderte vielfache Veränderungen, teilweise wohl auch nur infolge der eigenwilligen Wiedergabe durch die Schreiber verschiedener Urkunden und Verzeichnisse: Hunoldishusen (1351), Hunoldyshusen (1422), Hundtshusenn (1458), Hunzhußen (1477); Huntzhusen (1480), Hunßhusen (1495), Hunshusen (1514), Honßhußen (1518), Hinshusen (1522), Hunshaussen (1528), Huntzhußen (1531), Hunßhausen (1537), Hontzshaussen (1548), Hundeshausenn (1549), und Hundtshausen (1650).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1351 war das Dorf wieder im Besitz des Erzbistums Mainz, und Erzbischof [[Heinrich III. von Virneburg|Heinrich III.]] gab das Jesberger Burglehen in Hundshausen an den Ritter [[Johann Gruszing von Falkenberg|Johann von Falkenberg gen. Gruszing]] (auch Johann Grüßing), aus dem [[Burgruine Densberg|Densberger]] Zweig der Familie von [[Ruine Falkenberg (Wabern)#Geschichte|Falkenberg]], an den auch die mainzische [[Burg Jesberg]] verpfändet war und der bereits 1349 durch den Mainzer Stiftsverweser [[Kuno II. von Falkenstein|Kuno von Falkenstein]] (mit Zustimmung des Erzbischofs [[Gerlach von Nassau|Gerlach]]) als erblicher [[Burgmann]] auf der [[Burgruine Densberg|Burg Densberg]] eingesetzt worden war. Johann Grüßings Nachkommen starben in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts im Mannesstamm aus, und die Herren von [[Linsingen (Adelsgeschlecht)|Linsingen]] erbten den Löwenanteil des Grundbesitzes in Hundshausen, verkauften aber Teile davon in den Jahren zwischen 1458 und 1583. Im 17. Jahrhundert beanspruchte das [[Fritzlarer Dom|Petersstift]] in [[Fritzlar]] wieder den gesamten Besitz in Hundshausen; der Streit darüber wurde erst 1657 beigelegt. Die Herren von [[Löwenstein (Adelsgeschlecht)|Löwenstein]] hatten ebenfalls ein Gut in Hundshausen, wohl geerbt von den Linsingen, das sie von 1686 bis 1847 als erbliches Lehen ausgaben. Auch der [[Zehnt]]e in Hundshausen, gehalten als Lehen von Mainz bzw. dem Petersstift in Fritzlar, gehörte spätestens seit 1422 den Herren von Linsingen. Das Fritzlarer Stift bestätigte 1477 die Belehnung des Hans von Linsingen mit dem Hundshäuser Zehnten; eine weitere Bestätigung dieser Belehnung an die Linsinger ist im Jahr 1537 beurkundet.  Aber auch Teile ihrer Zehntrechte verkauften die Linsingen im Laufe der Zeit, und 1586 hatten sie nur noch den halben Zehnten, die andere Hälfte gehörte der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde der bis dahin selbständige Gemeinde Hundshausen im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] kraft Landesgesetz in die [[Großgemeinde]] Jesberg [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=4 |seiten=356 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;9 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=393}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Hundshausen wurde, wie für die übrigen Ortsteile Jesbergs, ein [[Ortsbezirk]] mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gemeinde-jesberg.de/pdfs/satzungen/hauptsatzung-04.06.pdf?cid=yv |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Jesberg |format=pdf;&amp;amp;nbsp;61&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
Hundshausen gehörte zum mainzischen Amt [[Neustadt (Hessen)|Neustadt]] und zum Gericht Jesberg, das an die Linsinger verpfändet war und 1586 endgültig unter die Landeshoheit von Hessen-Kassel kam. Die [[Niedere Gerichtsbarkeit]] des Gerichts Jesberg, nunmehr im hessischen [[Amt Borken]], lag danach zu ¾ in hessischen und ¼ in Linsinger Händen. Als die hessischen Linsinger im Jahre 1721 im Mannesstamme ausstarben, fiel ihr Besitz, darunter auch der in Hundshausen, als erledigtes Lehen an die Landgrafschaft Hessen-Kassel heim. Von 1723 bis 1753 war das Dorf im Besitz des Prinzen [[Maximilian von Hessen-Kassel]] (1689–1753), dem dritten Sohn des Landgrafen [[Karl (Hessen-Kassel)|Karl]] von Hessen-Kassel, der Maximilian im Jahre 1723 die Herrschaft Jesberg als [[Paragium]] gab. 1726 kaufte Maximilian auch den gesamten Zehnten zu Hundshausen, und ab 1747 hielt er auch das Gericht Jesberg, mit Hundshausen. Nach Maximilians Tod kam das Dorf mit dem Gericht Jesberg wieder an Hessen-Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1807 wurde Hundshausen Teil des [[Kanton (Frankreich)|Kantons]] und des [[Friedensgericht]]s [[Kanton Jesberg|Jesberg]] im napoleonischen [[Königreich Westphalen]]. 1814, nach der Restitution des Kurfürstentums Hessen-Kassel, gehörte das Dorf wieder zum [[Amt Borken]], ab 1821 dann zum [[Kreis Fritzlar]], der 1932 im [[Landkreis Fritzlar-Homberg|Kreis Fritzlar-Homberg]], 1939 umbenannt in Landkreis Fritzlar-Homberg, und 1974 im Schwalm-Eder-Kreis aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Hundshausen 253 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 30 Einwohner unter 18 Jahren, 102 zwischen 18 und 49, 60 zwischen 50 und 64 und 63 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 90 Haushalten. Davon waren 24 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 21 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 39 Paare mit Kindern, sowie 6 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 15 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 51 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1575 sind 43 [[Hausgesess|Haushaltungen]] bekundet. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] litt das Dorf, wie auch die gesamte Gegend, schweren Schaden: 1639 wurden nur noch 17 verheiratete und 4 verwitwete Hausgesesse sowie 2 Pferde, 12 Kühe, 6 Ochsen und 13 Schweine gezählt. Erst hundert Jahre später, im Jahre 1742, war mit 49 Häusern wieder der Stand von 1575 erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Hundshausen|width=450|float=none|maxEinwohner=519&lt;br /&gt;
|506|493|475|468|441|431|370|356|363|318|292|299|351|303|519|507|405|383|350&lt;br /&gt;
|vor1834=(1783,234)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,372)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2007,275)(2011,253)(2014,216)(2020,222)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Gemeinde Jesberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;, [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1835: || 516 [[Evangelische Kirche|evangelische]], 3 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1861: || alle Einwohner [[Reformierte Kirchen|evangelisch-reformiert]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 363 evangelische (= 100,00 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 339 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 88,51 %), 36 katholische (= 9,40 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Erwerbstätigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961 || Erwerbspersonen: 18 Land- und Forstwirtschaft, 52 Produzierendes Gewerbe, 12 Handel und Verkehr, 11 Dienstleistungen und Sonstiges&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Hundshausen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Hundshausen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Hundshausen 66,13 %. Alle Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Hundshausen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06634016/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Hundshausen.html |titel=Ortsbeiratswahl Hundshausen |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Martin Gombert zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-jesberg.de/rathaus-politik/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Jesberg |abruf=2023-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jesberg-Hundshausen, ev. Kirche 01.JPG|mini|hochkant|Ev. Kirche in Hundshausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine Kirche bzw. Kapelle muss bereits 1471 bestanden haben, denn es wird von einer Glocke berichtet. 1499 ist ein [[Rector ecclesiae|Rector]] bekundet. Die Kirche war bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts nach Jesberg eingepfarrt und war ab 1575 eine [[Filialkirche]] von Jesberg. Das [[Kirchenpatronat]] hatten von 1568 bis 1721 die Herren von Linsingen, 1723–1753 Prinz Maximilian von Hessen, und danach die Landgrafen von Hessen-Kassel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Kirche war 1719 schon sehr baufällig. 1738 wurde ein Neubau errichtet, ein rechteckiger Bau mit Sockel und Mauereckkanten aus Sandstein, Wänden aus Bruchstein, und einem doppelt abgestuften und abgewalmten und mit Ziegeln gedeckten Dach. Der Kirchturm war mit [[Schiefer]]platten verkleidet und gedeckt. Der Bau wurde 1825 erheblich verbessert und in den 1960er Jahren im Inneren gründlich renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Hundshausen ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Ortes bestand eine wohl im 10. Jahrhundert angelegte kleine [[Burg Hundshausen|Burganlage]] mit rechteckigem Grundriss, Wall und Graben. Gebäudefundamente und Grabenreste wurden im Jahre 1876 entdeckt und 1968 durch Grabungen weiter erforscht; dabei fand man Keramik- und Ziegelscherben aus dem 10. bis 15. Jahrhundert. Die Burg stand etwa 500 Meter südöstlich des heutigen Dorfs im Wiesengrund östlich der Landstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagisBG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. und 23. Dezember 1466 waren Burkhard von Hundshausen und Eckhard von Hundshausen unter den hessischen Rittern, die bei einem Gerichtstag unter Vorsitz des Grafen [[Wolrad I. (Waldeck)|Wolrad I.]] von [[Waldeck]] und des Ritters Bodo von [[Rodenhausen]] in einem Streit zwischen den [[Ganerbschaft|Ganerben]] des [[Busecker Tal]]s und dem Ritter Gerhard Ruser von [[Buseck (Adelsgeschlecht)#Familienzweige|Buseck]] mit zu Gericht saßen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lohra-wiki.de/index.php5?title=Von_Rodenhausen lohra.wiki: „von Rodenhausen“]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vermutlich handelt es sich bei diesen beiden um Angehörige des Hauses Linsingen, die hier nach ihrem Burgsitz genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmal ===&lt;br /&gt;
* Die „Kahlenbergeiche“ mit einem Brusthöhenumfang von 7,15 m (2015).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Monumentale Eichen|Link=hessen/hundshausen/|Zugriff=2017-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schorbach]] (* 1897 in Hundshausen; † 1964), Landwirt und Heimatdichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein |titel=Hundshausen, Schwalm-Eder-Kreis |ID=4446 |datum=2018-06-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagisBG&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein |titel=Burg Hundshausen, Schwalm-Eder-Kreis |ID=4497 |datum=2013-03-20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=40 |seiten=36 und 92 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=40 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Werner Ide: &amp;#039;&amp;#039;Von Adorf bis Zwesten: Ortsgeschichtliches Taschenbuch für den Kreis Fritzlar-Homberg,&amp;#039;&amp;#039; A. Bernecker Verlag, Melsungen, 1972&lt;br /&gt;
* Otto Meyer: &amp;#039;&amp;#039;1000 Jahre Hundshausen 969-1969&amp;#039;&amp;#039;. Festschrift anlässlich der Feier zur 1000jährigen Wiederkehr der urkundlichen Ersterwähnung der Gemeinde Hundshausen, 1969&lt;br /&gt;
* Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die Niederungsburg „Wall“ bei Jesberg-Hundshausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Landesamt für Denkmalpflege Hessen: &amp;#039;&amp;#039;Der Schwalm-Eder-Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart, 1986, ISBN 3-8062-0369-5, S. 166–168&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde-jesberg.de/cms/Leben/Ortsteile/ Ortsteile.] In: Internetauftritt der Gemeinde Jesberg.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein |titel=Hundshausen, Schwalm-Eder-Kreis |ID=4446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Jesberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Jesberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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