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	<title>Hunds-Veilchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:43:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hunds-Veilchen&amp;diff=637668&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie: /* Vorkommen */ doppeltes Wort entfernt</title>
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		<updated>2023-05-12T21:18:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorkommen: &lt;/span&gt; doppeltes Wort entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hunds-Veilchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Viola canina&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Veilchen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Viola&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Veilchengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Violaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Malpighienartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Malpighiales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eurosiden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Rosiden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Viola canina 3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Hunds-Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hunds-Veilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rossveilchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Veilchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Viola&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Veilchengewächse]] (Violaceae). Das geruchlose Hundsveilchen ist neben dem [[Wohlriechendes Veilchen|Wohlriechenden Veilchen]] die bekannteste Veilchenart.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oskar Sebald]]: &amp;#039;&amp;#039;Wegweiser durch die Natur. Wildpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; ADAC Verlag, München 1989, ISBN 3-87003-352-5, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Viele Merkmale sind nur marginal oder gar nicht beschrieben}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Viola canina 2.jpg|mini|Zygomorphe Blüte]]&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Das Hunds-Veilchen wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 5 bis 20 Zentimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] bilden keine grundständige Blattrosette, sondern sind langgestielt am Stängel angeordnet. Die Blattspreite der Sommerlaubblätter ist am Spreitengrund eiförmig-herzförmig und kahl. An der Basis jedes Blattstiels befindet sich ein Paar [[Nebenblatt|Nebenblätter]], die am Rand dünn gezähnt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbach1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die  Blütezeit reicht von März bis Juni. Die langgestielten Blüten befinden sich einzeln in den Blattachseln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbach1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrige [[Blüte]] ist [[zygomorph]] und fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]]. Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind samt Anhängseln 5 bis 7 Millimeter lang. Die fünf [[Kronblatt|Kronblätter]] sind hellviolett. Der [[Sporn (Botanik)|Sporn]] der Krone ist weißlich, leicht gebogen und längs gekerbt. Das untere [[Kronblatt]] besitzt violette Adern auf weißem Grund. Sonst ist die Blütenfarbe (hell)blaulila.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbach1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomensatz ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt für alle drei Unterarten 2n = 40.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Hundsveilchen ist in weiten Teilen Europas und in Westasien verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standorte sind meist nährstoffarme saure, sandige [[Lehm]][[Boden (Bodenkunde)|böden]], häufig auf Heiden, Magerrasen und in lichten Wäldern bzw. an Waldrändern anzutreffen. Es ist in Mitteleuropa eine [[Charakterart]] des Verbands Violion caninae, kommt aber auch in [[Pflanzengesellschaft]]en des Mesobromion oder Molinion vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung|Erstveröffentlichung]] von &amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1753 durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus II, S. 935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Autor gibt es etwa drei Unterarten, sie gelten auch bei manchen Autoren als eigene Arten:&lt;br /&gt;
* Gewöhnliches Hundsveilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;canina&amp;#039;&amp;#039;): Die Länge der Blattspreite ist 1,2- bis zweimal deren Breite. Die Nebenblätter der mittleren Stängelblätter sind 1/6 bis 1/3 so lang wie der zugehörige Blattstiel. Die Kelchblätter sind spitz und die Kronblätter sind blauviolett. Der Sporn ist ein- bis zweimal so lang wie die Kelchanhängsel, meist gerade und gelblich grün. In den Allgäuer Alpen steigt diese Unterart im Tiroler Teil am Nagelskopf bei [[Hägerau]] bis zu einer Höhenlage von 1600 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot; /&amp;gt; Im [[Bernina]]gebiet steigt sie bis 2300 Meter Meereshöhe auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt; Die ökologischen [[Zeigerwerte]] nach [[Elias Landolt (Botaniker)|Landolt]] [[et al.]] 2010 sind für diese Unterart in der Schweiz: Feuchtezahl F = 2+w (frisch aber mäßig wechselnd), Lichtzahl L = 4 (hell), Reaktionszahl R = 2 (sauer), Temperaturzahl T = 3 (montan), Nährstoffzahl N = 2 (nährstoffarm), Kontinentalitätszahl K = 3 (Subozeanisch bis subkontinental).&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|Berghundsveilchen}}Berghundsveilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;montana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Hartm.}}): Das 7 bis 12 Zentimeter große Berghundsveilchen ist eine kompakter bleibende Unterart mit einer ausdauernden Rosette aus schmal herzförmigen, dunkelgrünen Laubblättern, aus denen sich die verlängernden Blütenstiele mit kräftig-blauen Blüten im Frühjahr bilden. Im Unterschied zum Gewöhnlichen Hundsveilchen ist die Blattspreite etwa zweimal so lang wie breit. Die Nebenblätter sind länger (ca. 1/3 bis 2/3 der Blattstiele). Die Kronblätter sind blassblau bis weiß und der Sporn weißlich. Heimisch ist diese Unterart auf Gebirgswiesen in ganz Europa. Sie wächst auf humosen, durchlässigen Böden an sonnigen Standorten. Die Blütezeit reicht April bis Mai. Sie steigt in den Südalpen bis in Höhenlagen von etwa 1800 Metern auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Schultz’ Hunds-Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;schultzii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Bill.) Kirschl.}}): Gegenüber dem Gewöhnlichen Hundsveilchen hat es einen längeren, vorne stumpfen Blattgrund. Außerdem sind die Kelchblätter spitz. Die Kronblätter sind blauviolett und der Sporn ist stark aufwärts gebogen und von grünlicher oder gelblicher Farbe. Diese hauptsächlich in [[Feuchtwiese]]n vorkommende Unterart ist in Deutschland ausgestorben oder verschollen. Anmerkung aus &amp;#039;&amp;#039;FloraWeb&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Von den deutschen Vorkommen sollen nach Lippert gegenüber Korneck (mdl.) nur die südwestdeutschen wirklich Schultz’ Veilchen betreffen, während die bayerischen Moorvorkommen morphologisch deutlich von den Individuen des [[Terra typica|locus classicus]] abweichen und möglicherweise als Kümmerformen der echten V. canina anzusehen seien. In Deutschland werden alle bisher bekannten Standorte als erloschen angesehen. Andere Gebietsfloren können nur sehr alte Angaben verzeichnen (z. B. Steiermark vor 1930, Elsaß 1965, Rumänien 1955, Schweiz). Ein aktueller Fund existiert offenbar nur aus Hoch-Savoien (vgl. Charpin &amp;amp; Jordan 1992). Die Angaben zur Bestandssituation ergeben einen durchschnittlichen Frequenzwert von 1,25. Damit muß Schultz’ Veilchen als eine weltweit kurz vor dem Aussterben stehende, in höchstem Maße prioritär schutzwürdige Sippe angesehen werden.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_Schultz-Veilchen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Neben nur bei Fremdbestäubung fruchtbaren chasmogamen Blüten werden ziemlich regelmäßig in den oberen Blattachseln auch kleistogame Blüten mit sehr stark reduzierter Krone gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
* W. Rothmaler: &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsflora von Deutschland, Gefäßpflanzen: Grundband.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1999, ISBN 3-8274-0912-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;InfoFlora&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{InfoFlora|ID=1050050|WissName=Viola canina L. subsp. canina|Abruf=2022-11-09}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb_Schultz-Veilchen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|24552|Viola schultzii Billot, Schultz-Veilchen}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hegi1966&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-489-72021-0|Seite=619–622}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3-8001-3131-5|Seite=675}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinbach1999&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gunter Steinbach (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzen unserer Heimat. Wegweiser durch die Natur.&amp;#039;&amp;#039; ADAC-Verlag, München 1999, ISBN 3-87003-879-9, S. 90.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dörr-Lippert2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erhard Dörr, [[Wolfgang Lippert (Botaniker)|Wolfgang Lippert]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora des Allgäus und seiner Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, IHW, Eching 2004, ISBN 3-930167-61-1, S. 236.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Viola canina|Hunds-Veilchen (&amp;#039;&amp;#039;Viola canina&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|6367|Viola canina L., s. l., Hunds-Veilchen}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|6367}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|3612}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Veilchengewaechse/blatt_eifoermig.htm#Hunds-%20Veilchen Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Veilchengewaechse/blatt_eifoermig.htm#Berg-%20Veilchen Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veilchengewächse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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