<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hundesteuer</id>
	<title>Hundesteuer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hundesteuer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundesteuer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-08T04:55:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundesteuer&amp;diff=119815&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundesteuer&amp;diff=119815&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-16T20:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Die Situation in der Schweiz und außerhalb des deutschsprachigen Raums ist nur unzureichend dargestellt. Zudem wird nur auf die Geschichte eingegangen und nicht auf die Steuer selber.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HundemarkeDillingen1964.jpg|mini|Hundemarke für das Halsband als Hundesteuernachweis]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hundesteuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeindesteuer (Deutschland)|Gemeindesteuer]], mit der das [[Tierhaltung|Halten]] von [[Haushund|Hunden]] besteuert wird. Wie jede Steuer ist sie eine öffentlich-rechtliche Abgabe, der keine bestimmte Leistung (etwa das Reinigen der Straßen von [[Hundekot]]) gegenübersteht und die nach dem [[Gesamtdeckungsprinzip]] zur Finanzierung &amp;#039;&amp;#039;aller&amp;#039;&amp;#039; kommunalen Aufgaben mitverwendet wird. Die Hundesteuer zählt zu den [[Aufwandsteuer]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2012/14_A_926_12beschluss20120514.html OVG Münster, Beschluss vom 14.05.2012 – Az.: 14 A 926/12]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weltgeschichte ==&lt;br /&gt;
1796 wurde in Großbritannien eine staatliche Hundesteuer eingeführt und 1987 abgeschafft. Oft wurde sie als weltweit erste Hundesteuer bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Patrick Sensburg]], Martin Maslaton: &amp;#039;&amp;#039;Abgabenrecht in der Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte.&amp;#039;&amp;#039; BWV Verlag, 2007, ISBN 978-3-8305-1284-4, S. 72 ({{Google Buch |BuchID=4aoFH_AJOl8C |Seite=72 |Hervorhebung=Hundesteuer}})&amp;lt;/ref&amp;gt; Im deutschen Sprachraum schlug der [[Dresden|Dresdner]] [[Scharfrichter]] Polster Mitte des [[18. Jahrhundert]]s die Einführung einer Hundesteuer zur Populationskontrolle vor, scheiterte mit diesem Vorschlag jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Richter 1891: &amp;#039;&amp;#039;[http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/54700/217 Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der Stadt Dresden]&amp;#039;&amp;#039;, Seite 203&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Caspar Glenzdorf; Fritz Treichel: &amp;#039;&amp;#039;Henker, Schinder und arme Sünder.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde., Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des deutschen Scharfrichter- und Abdeckerwesens.&amp;#039;&amp;#039; S. 90, W. Rost, Bad Münder am Deister 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Die Hundesteuer wird als Jahressteuer pro gehaltenem Hund erhoben und ist eine [[Aufwandsteuer]], die in den Kommunen erhoben wird. Sie ist eine [[direkte Steuer]], da [[Steuerträger]] und [[Steuerpflichtiger]] der Hundehalter ist. Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer ist die jeweilige kommunale Hundesteuersatzung, die ihrerseits auf dem [[Kommunalabgabengesetz]] des Bundeslandes beruht. In den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg gilt unmittelbar das Hundesteuergesetz. Die Kommunalabgabengesetze in [[Baden-Württemberg]] und im [[Saarland]] verpflichten alle Gemeinden zur Erhebung einer Hundesteuer.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landesrecht-bw.de/jportal/?quelle=jlink&amp;amp;query=KAG+BW&amp;amp;psml=bsbawueprod.psml&amp;amp;max=true&amp;amp;aiz=true Kommunalabgabengesetz Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saarland.de/dokumente/thema_justiz/6140-1.pdf Saarländisches Kommunalabgabengesetz] (PDF; 52&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den anderen Bundesländern haben die Gemeinden das Recht zur Erhebung der Hundesteuer, wobei es nur sehr wenige Gemeinden gibt, die keine Hundesteuer erheben (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Windorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung der Steuer und der Ertrag steht den Gemeinden zu, die in [[Satzung (öffentliches Recht)|Satzungen]] die Regelungen zu Befreiungsmöglichkeiten und zur Höhe der Steuer festlegen. Daher variiert der Steuersatz von Gemeinde zu Gemeinde erheblich. Die [[Stiftung Warentest]] stellte in einem Vergleich von 70 Gemeinden im Jahr 2015 Beträge zwischen 0 und 189 Euro pro Jahr fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;warentest&amp;quot;&amp;gt;[https://www.test.de/FAQ-Hundesteuer-Bello-und-das-liebe-Geld-4836779-0/ FAQ Hundesteuer: Antworten auf die wichtigsten Fragen] In: Stiftung Warentest/test.de vom 14. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kommunale Aufwandsteuer wurde ursprünglich ausschließlich auf die Haltung von Hunden und nicht auf die Haltung anderer Tiere erhoben, inzwischen erheben einige Gemeinden aber auch eine [[Pferdesteuer]]. Die Steuer wird als zusätzliche fiskalische Einnahmemöglichkeit beim Ausgleich der kommunalen Haushalte gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird die Steuerhöhe für den zweiten und jeden weiteren Hund, in der Regel pro Haushalt, nicht pro Halter, vervielfacht. Viele Gemeinden setzen daneben für bestimmte Hunderassen ([[Rasseliste|sogenannte Kampfhunde]] oder „Listenhunde“) einen stark erhöhten Steuersatz fest. So verlangt zum Beispiel [[Cottbus]] 270 Euro, [[Wittlich]] 800 Euro und [[Starnberg]] 1000 Euro pro Jahr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;warentest&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kommunal.de/beschwerden-hundesteuer Die Hundesteuer bleibt] Kommunal.de am 25. Juli 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* Berlin: Die Hundesteuer beträgt für den ersten Hund 120&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr und für jeden weiteren Hund 180&amp;amp;nbsp;Euro im Jahr. Keine erhöhte Besteuerung von Kampfhunden.&lt;br /&gt;
* Hamburg: Die Hundesteuer beträgt 90 Euro jährlich, für gefährliche Hunde im Sinne des Hundegesetzes 600&amp;amp;nbsp;Euro jährlich.&lt;br /&gt;
* München: Pro Hund 100 Euro, für Kampfhunde beträgt die Hundesteuer 800 Euro pro Jahr.&lt;br /&gt;
* Stuttgart: Für den ersten Hund 108 Euro, für jeden weiteren Hund 216 Euro, Kampfhunde 612 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Einnahmezweck verfolgt die Hundesteuer auch als kommunale [[Lenkungsabgabe]] den ordnungspolitischen Zweck, die Zahl der Hunde, insbesondere von Kampfhunden, im Gemeindegebiet zu begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Hunde, die zu gewerblichen Zwecken gehalten werden (zur gewerblichen Hundezucht oder für den Hundehandel, Hütehunde), darf keine Hundesteuer erhoben werden, da die Gesetzgebungskompetenz der Länder aus {{Art.|105|gg|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2a [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|GG]] (örtliche Verbrauch- und Aufwandsteuern) nur eine Steuer für das Halten von Hunden durch natürliche Personen zu privaten Zwecken abdeckt. Daneben sehen die Kommunalsatzungen oftmals Steuerbefreiungen oder -ermäßigungen für [[Blindenhund]]e, [[Hütehund]]e, [[Gebrauchshund]]e, Hunde mit bestandener [[Begleithundeprüfung]], Hunde in oder aus [[Tierheim]]en sowie für private Hundezüchter vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Hundesteueraufkommen Deutschland in Mill. Euro&amp;lt;ref&amp;gt;1997–1998: Statistisches Bundesamt Deutschland: Finanzen und Steuern. Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts – Fachserie 14 Reihe 3.1 – 2001. Erschienen am  22. Dezember 2004. ( {{Webarchiv |url=https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/OeffentlicheHaushalte/AusgabenEinnahmen/RechnungsergebnisOeffentlicherHaushalt2140310017005.xls?__blob=publicationFile |text=online |wayback=20121117041347}} xls-Datei 6,2 MB)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1999–2003: Statistisches Bundesamt Deutschland: Finanzen und Steuern. Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts – Fachserie 14 Reihe 3.1 – 2003. Erschienen am 16.&amp;amp;nbsp;Februar 2006. ( {{Webarchiv |url=https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/OeffentlicheHaushalte/AusgabenEinnahmen/RechnungsergebnisOeffentlicherHaushalt2140310037005.xls?__blob=publicationFile |text=online |wayback=20121117041208}} xls-Datei 5,4 MB)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2004–2008: Statistisches Bundesamt Deutschland: Finanzen und Steuern. Rechnungsergebnisse des öffentlichen Gesamthaushalts – Fachserie 14 Reihe 3.1 – 2008. Erschienen am  29.&amp;amp;nbsp;Juli 2011, korrigiert am 19. Oktober 2011. ([https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/OeffentlicheHaushalte/AusgabenEinnahmen/RechnungsergebnisOeffentlicherHaushalt2140310087005.xls?__blob=publicationFile online] xls-Datei 5,8 MB)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
2020–2021: {{Internetquelle |autor=Statistisches Bundesamt |url=https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Zahl-der-Woche/2022/PD22_36_p002.html |titel=Hundesteuer: Auch 2021 mit 401 Millionen Euro Rekordeinnahme |werk=destatis.de |datum=2022-09-06 |abruf=2022-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Übersichtsseite: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/FinanzenSteuern/OeffentlicheHaushalte/AusgabenEinnahmen/KassenergebnisOeffentlicherHaushalt.html --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
!1997&lt;br /&gt;
!1998&lt;br /&gt;
!1999&lt;br /&gt;
!2000&lt;br /&gt;
!2001&lt;br /&gt;
!2002&lt;br /&gt;
!2003&lt;br /&gt;
!2004&lt;br /&gt;
!2005&lt;br /&gt;
!2006&lt;br /&gt;
!2007&lt;br /&gt;
!2008&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
!2021&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Gemeindesteuern der Stadtstaaten&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|17&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|15&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|Steuereinnahmen der Gemeinden/Gv.&lt;br /&gt;
|154&lt;br /&gt;
|164&lt;br /&gt;
|172&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|192&lt;br /&gt;
|196&lt;br /&gt;
|203&lt;br /&gt;
|210&lt;br /&gt;
|216&lt;br /&gt;
|220&lt;br /&gt;
|224&lt;br /&gt;
|232&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|169&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|179&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|188&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|198&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|209&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|212&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|219&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|225&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|232&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|235&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|239&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|247&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|380&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border-top: 1.5pt black solid&amp;quot;|401&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gesamtkontext der Kommunaleinnahmen gilt die Hundesteuer als [[Bagatellsteuer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhöhte Steuer für als gefährlich geltende Hunderassen ===&lt;br /&gt;
Die Obergrenze für die Hundesteuer, insbesondere für die von Kritikern als „Strafsteuer“ bezeichnete erhöhte Steuer auf „[[Rasseliste|Listenhunde]]“, ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auflistung von Hunderassen für eine Veranlagung zu einer erhöhten Hundesteuer liegt weitgehend im Gestaltungsspielraum des örtlichen Satzungs- bzw. Landesgesetzgebers. Einzelne Klagen dagegen führten aber auch schon zu Urteilen gegen die sachlich nicht begründete Aufnahme in eine Liste angeblich gefährlicher Hunderassen. So vertrat das Verwaltungsgericht Göttingen beispielsweise in einem Urteil vom 12. Juli 2004&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/urteile/urteil-Niedersachsen/120704_3A38_03.pdf VG Göttingen, Urteil vom 12. Juli 2004] (PDF; 32&amp;amp;nbsp;kB), Az. 3 A 38/03, Volltext.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Auffassung, auch unter Berücksichtigung des dem Satzungsgeber zustehenden, grundsätzlich weiten Gestaltungsspielraums fehle es an hinreichend sachbezogenen Gründen dafür, Gebrauchshunde der Rasse [[Dobermann]] unter dem Aspekt der Schadensauffälligkeit als Kampfhunde einzustufen, aber Hunde anderer anerkannter Gebrauchshunderassen – insbesondere den Deutschen [[Schäferhund]] –, die nach Größe, [[Beißkraft]] und Schadensauffälligkeit ein gleiches Gefahrenpotential aufweisen, demgegenüber von der erhöhten Hundesteuer freizustellen. Für das diesbezüglich vom Satzungsgeber verfolgte Regelungskonzept seien hinreichend sachbezogene, die ungleichen Rechtsfolgen nach Art und Gewicht rechtfertigende Gründe nicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hürth]] beschloss als erste Stadt im Mai 1991 eine von 108 [[Deutsche Mark|DM]] auf 2.160 DM erhöhte Hundesteuer für sogenannte „Kampfhunde“, die als besonders aggressiv und angriffslustig gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;Aktuell &amp;#039;92 (Das Lexikon der Gegenwart), Harenberg-Lexikon-Verlag, ISBN 3-611-00222-4, S. 215.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverwaltungsgericht erachtete die erhöhte Steuer für Kampfhunde im Jahr 2000 für grundsätzlich zulässig&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dejure.org/2000,13 Az. 11 C 8/99]&amp;lt;/ref&amp;gt;, lehnte 2014 die Kampfhundesteuer der Gemeinde [[Bad Kohlgrub]], die 2.000 Euro betrug, als unzulässig ab, weil diese einem Verbot gleichkommt, für das der Gemeinde die Rechtssetzungskompetenz fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bverwg.de/pm/2014/60 BVerwG 9 C 8.13 - Urteil vom 15. Oktober 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verwaltungsgerichtshof München entschied mit Urteil vom 29. November 2017, dass eine erhöhte Hundesteuer von 1.000 Euro rechtmäßig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2017-N-136978 VGH München, Beschluss vom 29. November 2017 – Az.: 4 CS 17.1894]. Siehe auch: [http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2017-N-143285 VG München, Urteil vom 7. Dezember 2017 – Az.: M 10 K 16.2735]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hundesteuer 1921, Zahlstelle Lindenauer Markt 13, Der Rat der Stadt Leipzig, Rechnung vom 10. April 1921 (Vorderseite).jpg|mini|Hundesteuer-Bescheid, Leipzig 1921]]&lt;br /&gt;
Bereits seit dem ausgehenden Mittelalter, im 15. Jahrhundert, mussten die lehnsrechtabhängigen Bauern für ihre Hundehaltung ‚Hundekorn‘ bezahlen und ihre ‚Hundegestellungspflicht‘ im Rahmen der Jagdfrondienste bei ihrem Lehnsherrn ablösen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Glossareintraege/H/hundesteuer.html?view=renderHelp&amp;lt;/ref&amp;gt; Im damals noch dänischen [[Herzogtum Holstein]] wurde bereits am 20. März 1807 die Hundesteuer durch den König [[Christian VII. (Dänemark und Norwegen)|Christian VII.]] eingeführt, um den Kommunen die Möglichkeit zu geben, ihre [[Armenkasse]]n aufzubessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wurde die Hundesteuer erstmals durch eine Verordnung der Fürstlich [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)|Isenburgischen]] Regierung vom 28. Februar 1807 in der Stadt [[Offenbach am Main]] erhoben; sie betrug jährlich einen [[Reichstaler]] und sollte als Beitrag zur Tilgung städtischer Kriegsschulden dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Beilage zu Nro. 13 des Privilegirten Offenbacher Frag- und Anzeigenblatts, 28. Februar 1807&amp;lt;/ref&amp;gt; Als seuchenpolizeiliche Maßnahme zur Verringerung der Hundezahl und damit der [[Tollwut]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gefahr wurde sie mit der Verordnung vom 19. Mai 1809 und Wirkung ab 1. Juli 1809 in [[Sachsen-Coburg]] eingeführt. Hier war die jährlich zu entrichtende Abgabe bei Hündinnen geringer als bei Rüden; halb befreit waren Wachhunde für Hausbesitzer in nicht im Wald liegenden Dörfern; ganz befreit waren zwei Hunde für Jäger, einer für jede Herde von Schäfern, Wachhunde für Lotto-Boten, Amts- und Gerichts-Frohnen, Nachtwächter, Hausbesitzer in Walddörfern und Besitzer abgelegener einzelner Wohnungen, [[Scherenschleifer]] und andere Gewerbetreibende, die ihn zu ihrer Sicherheit brauchten, sowie die vom Scharfrichter gehaltenen herrschaftlichen Jagdhunde. Für die abgabefreien Sicherheitshunde bestand Maulkorbpflicht. Es wurden für alle Hunde Blechmarken mit Nummern ausgegeben, die am Halsband anzubringen waren. Für halb oder ganz steuerbefreite Hunde waren sie etwas teurer. Der [[Scharfrichter|Nachrichter]] hatte nicht markierte Hunde einzufangen. Fremde hatten ihre Hunde nicht auf die Straße laufen zu lassen; das sollte in Poststationen und Gasthäusern angeschlagen werden. Gleichzeitig wurde verfügt, dass der erste Wurf einer jeden Hündin zu ertränken ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Mandat, das Hundehalten in den Herzogl. S. Coburg. Landen betreffend.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung der Landesgesetze und Verordnungen für das Herzogthum Coburg auf den Zeitraum von 1800 bis 1826 und resp. weiter bis 1839 incl.&amp;#039;&amp;#039; Band 13: &amp;#039;&amp;#039;Gesetze und Verordnungen polizeilichen Inhalts.&amp;#039;&amp;#039; Kommission bei J.&amp;amp;nbsp;D. Meusel und Sohn, Coburg 1844, S. 156–164 ({{Google Buch |BuchID=W4FIAAAAYAAJ |Band=1 |Seite=486 |Hervorhebung=Beispiele von Hunden}} zusammen mit Band 14).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl1816&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 1809 wurde eine vierteljährliche Hundesteuer im Königreich [[Württemberg]] erlassen, wobei herrschaftliche Hunde, Hunde von Mitgliedern des Königshauses und Jagdhunde von Jägern und Jagdherren ausgenommen waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl1816&amp;quot;&amp;gt;Johann Paul Karl: &amp;#039;&amp;#039;Vollständiges theoretisch-praktisches Handbuch der gesamten Steuer-Regulierung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Band (mit Biographie), K. H. Rau, Erlangen 1816, S. 167–176, S. 272 ({{Google Buch |BuchID=NW5RAAAAMAAJ |Seite=167 |Hervorhebung=Hunde}})&amp;lt;br /&amp;gt;S. 167: Sachsen-Coburg, &amp;#039;&amp;#039;Einführung einer Taxe auf die Hunde betreffend&amp;#039;&amp;#039;, 19. Mai 1809&amp;lt;br /&amp;gt;S. 173: Württemberg, &amp;#039;&amp;#039;Kgl. General-Rescript, die Einführung einer Taxe auf die Hunde betreffend&amp;#039;&amp;#039;, 6. Juli 1809&amp;lt;br /&amp;gt;S. 174: Baden, 13. Februar 1811&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1839–1841 wurden die Steuersätze herabgesetzt, was eine starke Vermehrung der Hunde bewirkte, so dass man 1842–1844 wieder die höheren Sätze einhob und ein zweiter „Luxushund“ mehr als der erste kostete. Die Hälfte ging an die Ortskasse.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinrich Rau: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der politischen Oekonomie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. 3. Band, 2. Teil, C. F. Winter, Heidelberg 1846, S. 188 ({{Google Buch |BuchID=ASlCAAAAcAAJ |Seite=188 |Hervorhebung=Hundesteuer}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] von Preußen erließ mit 28. Oktober 1810 das „Edikt über die neuen Consumptions- und Luxus-Steuern“, welches neben Steuern für etwa Diener und Pferde auch für Hunde eine so genannte &amp;#039;&amp;#039;[[Luxussteuer]]&amp;#039;&amp;#039; einführte. Der Staat war der Ansicht, dass jemand, der es sich leisten kann, Hunde zu halten, die keine [[Nutztier]]e sind, daneben auch noch genug Geld haben muss, um dafür einen Sonderbeitrag zu zahlen. Ausgenommen waren Hunde, die für ein Gewerbe notwendig waren, und Wachhunde der Bauern.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann-Wilfried Bayer: &amp;#039;&amp;#039;Steuerlehre: Steuerverfassung, Steuergesetz, Steuergericht.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter, 1998, ISBN 3-11-004568-0, S. 411 ({{Google Buch |BuchID=ZjtzC9ec_2cC |Seite=411 |Hervorhebung=Hundesteuer}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war eine Staats-Steuer. Die Ansichten änderten sich aber. Mit der Kabinettsorder vom 29. April 1829 wurde den Stadtgemeinden die Berechtigung erteilt, eine Hundesteuer einzuheben.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Simon: &amp;#039;&amp;#039;Das preussische Staatsrecht.&amp;#039;&amp;#039; 2. Teil, Georg Philipp Aderholz, Breslau 1844, S. 521 ({{Google Buch |BuchID=qnVKAAAAYAAJ |Seite=521 |Hervorhebung=Hundesteuer}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies war in Deutschland somit die erste allgemeine staatliche Berechtigung für eine Hundesteuer von Kommunen. Die Einführung trug 1830 zur explosiven Lage in der Berliner [[Schneiderrevolution]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ilja Mieck]]: &amp;#039;&amp;#039;Von der Reformzeit zur Revolution (1806–1847)&amp;#039;&amp;#039;. In: Wolfgang Ribbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Berlins, Erster Band&amp;#039;&amp;#039;. Verlag C.H.Beck, München 1987, ISBN 3-406-31591-7, S.&amp;amp;nbsp;528.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Kabinettsorder vom 18. Oktober 1834 erhielten auch Kommunen, die keine Städte waren, das Recht, eine Hundesteuer einzuführen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vollständiges Archiv der von 1816 bis mit 1836 durch die Amtsblätter der Königl. Preuss. Regierung zu Magdeburg publicirten, die Justiz und gesammte Verwaltung betreffenden allerhöchsten Landes-Provinzial- und Kreisverfügungen&amp;#039;&amp;#039;, Franzen und Große, Stendal 1838, S. 253 ({{Google Buch |BuchID=fJ8ZAAAAYAAJ |Seite=253 |Hervorhebung=Hundesteuer}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1840 reihte der preußische Staatswirtschaftler [[Johann Gottfried Hoffmann]] die Hundesteuer unter die „Steuern, wodurch Aufmerksamkeit für ihren Gegenstand erweckt werden soll“ sowie unter jene Steuern ein, deren hauptsächlicher Zweck nicht ist, Einkommen zu verschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gottfried Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Lehre von den Steuern. Als Anleitung zu gründlichen Urtheilen über das Steuerwesen, mit besonderer Beziehung auf den preussischen Staat.&amp;#039;&amp;#039; Nicolai, Berlin 1840, S. IX, S. 90 ({{Google Buch |BuchID=PKgaAAAAMAAJ |SeitenID=PR9 |Hervorhebung=Hundesteuer Hund}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unglücksfälle durch tollwütige Hunde bei Mensch und Tier bewogen das [[Großherzogtum Baden]], mit Erlass vom 13. Februar 1811 eine jährliche Hundesteuer einzuführen (in Amts-Städten halbjährlich eingehoben), um die übermäßige Anzahl der Hunde und damit die Gefahr zu minimieren. Man nahm nämlich an, dass wer die Taxe entrichten könne, auch für die ordentliche Verpflegung sorgen könne. Jeder Hundebesitzer bekam einen Erlaubnisschein. Von der Steuer befreit waren Metzger, Fuhrleute, Wächter, Hirten, Schäfer, Feldhüter und [[Bannwart]]e. Ebenso befreit waren Wachhunde von Gebäudebesitzern, die bei offenem Tor anzuketten waren, sowie die Hunde jagdberechtigter Stellen, die außerhalb der Zeit des Gebrauchs eingesperrt zu halten waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Karl1816&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Das Halten von Hunden unterliegt in Österreich der Steuerpflicht und wird in Form der nicht zweckgebundenen Hundeabgabe eingehoben. Zu diesem Zweck sind Hunde ab einem Lebensalter von drei Monaten der zuständigen Behörde zu melden, welche das jeweilige Gemeindeamt oder Magistrat ist. Die Anmeldung kann für viele Gemeinden bereits online durchgeführt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.help.gv.at/linkaufloesung/linkaufloesung-label-flow?label=AntragHundeanmeldung |text=www.help.gv.at Online Antragsformular}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sobald der vorgeschriebene Betrag entrichtet wurde, erhält der Hundehalter dafür die [[Hundemarke]]. Die Hundemarke ist sichtbar am Hund anzubringen wenn dieser das Haus verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhe der Hundeabgabe variiert in den Bundesländern und Gemeinden. So schreibt die Stadtkasse Wien jährlich 72&amp;amp;nbsp;Euro für den ersten und 105&amp;amp;nbsp;Euro für jeden weiteren Hund vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/amtshelfer/finanzielles/rechnungswesen/abgaben/hundeabgabe.html |titel=Hundeabgabe (Hundesteuer) - Hund anmelden oder abmelden |hrsg=Stadt Wien |sprache=de |abruf=2023-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Befreiung von der Abgabe ist länder(gemeinde)spezifisch unterschiedlich geregelt. Die großzügigste Regelung sieht der steiermärkische Landtag vor (siehe §§&amp;amp;nbsp;2,&amp;amp;nbsp;4&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§ |Steiermärkisches Hundeabgabegesetz 2013 |LrStmk |GesetzNr=20000019 |text=Gesetzestext des Steiermärkischen Landtages zur Hundeabgabe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Verstöße gegen das Hundehaltungsgesetz ziehen eine Verwaltungsstrafe nach sich, welche beispielsweise in Oberösterreich eine Geldstrafe von bis zu 7000&amp;amp;nbsp;Euro&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§ |Hundehaltegesetz 2002 |LrOO |GesetzNr=20000227 |text=Gesetzestext des Oberösterreichischen Landtages zur Hundeabgabe}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausmachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bietet die Stadt Wien an. Der Hundehalter kann eine freiwillige Hundeführscheinprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.wien.gv.at/veterinaer/pdf/folder-freiwillig.pdf |text=Hundeführschein der Stadt Wien (pdf)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ablegen. Wird diese vom Hundehalter und dem Hund erfolgreich absolviert, fällt im Folgejahr für den geprüften Hund einmalig keine Hundeabgabe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einführung ===&lt;br /&gt;
Mit dem BGBl. 150/1934 und {{§§|URL|2=http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&amp;amp;aid=bgl&amp;amp;datum=19370004&amp;amp;zoom=2&amp;amp;seite=00000481&amp;amp;x=12&amp;amp;y=4|3=120/1937 §&amp;amp;nbsp;10 lit.&amp;amp;nbsp;c}} wurde erstmals bundeseinheitlich eine Rechtsgrundlage für die Hundeabgabe geschaffen. Sie schreibt keine Höhe vor, sondern bestimmt, dass die Gemeinden die Hundeabgabe einnehmen und zweckfrei verwenden dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeführt wurde die Hundetaxe mit dem LGBl. Nr. 33, am 8. Juli 1875. Das Gesetz wurde bis zu seiner heute gültigen Fassung fünfmal geändert: 16/1886, 83/1920, 10/1922, 7/1923, 22/1937&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.vorarlberg.at/vorarlberg/land_politik/land/gesetzgebung/weitereinformationen/landesrecht/chronologischesammlung.htm |text=Vorarlberger Archiv der Landesgesetzblätter |date=2018-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Änderungen betrafen lediglich jeweils die Mindesthöhe bzw. die Höchstgrenze der Abgabe.&lt;br /&gt;
Die Gemeinde [[Lorüns]] beschloss am 7. Oktober 2008, abseits der Regelungen des Finanzausgleichsgesetzes, erstmals auch Therapiehunde von der Hundesteuer zu befreien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.loruens.at/protokoll/1427782688624539118/document/35_Sitzung_07_Okt_08.pdf |text=Gemeinderatssitzung am 7. Oktober 2008 der Gemeinde Lorüns in Vorarlberg}} (PDF; 89&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Tirol&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tiroler {{§§|Hundesteuergesetz|LrT|GesetzNr=20000184|text=Hundesteuergesetz}} trat mit 1. Jänner 1980 in Kraft und löste den §&amp;amp;nbsp;25 Gemeindeabgabegesetz LGBl. 43/1935 ab.&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Hall in Tirol]] hat die Hundesteuer 1850 eingeführt, um der wachsenden Anzahl an Hunden Herr zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hallmultimedial.at/themen/0906.html |text=Histor. Hundesteuer Hall in Tirol |wayback=20160304074018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Salzburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine landeseinheitliche Regelung ist nicht verlautbart. Die Gemeinden des Landes Salzburg beziehen sich bei ihren Verordnungen auf die verschiedenen Ausgaben des Finanzausgleichsgesetzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Oberösterreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2002 wurde das {{§§|Hundehaltegesetz 2002|LrOO|GesetzNr=20000227|text=Hundehaltegesetz OÖ}} eingeführt. Das Land Oberösterreich verpflichtet seine Gemeinden im §&amp;amp;nbsp;10, gestützt durch den §&amp;amp;nbsp;8 Abs.&amp;amp;nbsp;5 und&amp;amp;nbsp;6 FAG 1948 ({{BGBl|Nr. 46/1948}}) eine Hundeabgabe einzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Niederösterreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1979 wurde das {{§§|Hundeabgabegesetz|LrNO|GesetzNr=20000565|text=Hundeabgabegesetz NÖ}} eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Steiermark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landtag beschloss am 3. Juli 2012 das {{§§|Steiermärkisches Hundeabgabegesetz 2013|LrStmk|GesetzNr=20000019|text=Gesetzestext des Steiermärkischen Landtages zur Hundeabgabe}}. §&amp;amp;nbsp;5 stellt für Hundezüchter eine Begünstigung in Aussicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Kärnten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das {{§§||LrK|GesetzNr=10000042|text=Hundeabgabegesetz Ktn}} wurde am 1. Jänner 1970 eingeführt. Das Gesetz befreit ausdrücklich Hunde in Tierasylheimen von der Abgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Burgenland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeführt wurde das {{§§|Hundeabgabengesetz|LrBgld|GesetzNr=10000022|text=Hundeabgabengesetz Bgld}} am 1. Jänner 1950. Das Gesetz sieht eine Mindest- und Höchstabgabe für Nutzhunde vor sowie eine Mindestabgabe für sonstige Hunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Land Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeführt wurde das {{§§|Hundeabgabegesetz|LrW|GesetzNr=20000125|text=Hundeabgabegesetz Wien}} am 1. Jänner 1922 und bis zur heute gültigen Fassung unterlief es sieben Novellen. Die Höchstabgabe wird durch das Gesetz festgelegt. Vor der Abspaltung 1921 gab es schon in der zum Land Niederösterreich gehörenden Stadt Wien eine Hundesteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Die Hundesteuer wird von den Gemeinden aufgrund der kantonalen Hundegesetze erhoben. Teilweise fließt ein Teil der Hundesteuer in die Kasse der Kantone, ein Großteil des Geldes wird jedoch für die Entsorgung der Hinterlassenschaften der Hunde verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/familie-und-freizeit/hundehalter-klagen-ueber-teurere-hundesteuer |title=Hundehalter klagen über teurere Hundesteuer |publisher=srf.ch| date=2014-04-10| accessdate=2019-02-11| offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Kanton Zürich hat z.&amp;amp;nbsp;B. jede Gemeinde pro besteuertem Hund einen Betrag an den Kanton abzuführen. Dabei kann die Steuer je nach Größe und Gewicht des Hundes unterschiedlich hoch ausfallen. Die Höhe der Hundesteuer variiert generell zwischen den Kantonen und Gemeinden: Während beispielsweise 2019 ein Hund in [[Uster]] 200 CHF pro Jahr an Steuern kostete, waren es [[Liestal]] oder [[Bellinzona]] 70 CHF.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1090289/umfrage/hundesteuer-in-ausgewaehlten-staedten-der-schweiz/ |title= Hundesteuer in den größten Städten und Kantonshauptorten in der Schweiz im Jahr 2019  |publisher=Statista| date=2019-11-01| accessdate=2021-08-24| offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den meisten Kantonen bestehen Steuererleichterungen oder -befreiungen für Assistenzhunde wie Blindenhunde oder Rettungshunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.ch.ch/de/hundesteuer/ |title= Hundesteuer |publisher=Schweizerische Eidgenossenschaft| accessdate=2021-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere europäische Länder ==&lt;br /&gt;
In Dänemark gibt es seit 1972 keine Hundesteuer mehr. Frankreich hat die Hundesteuer bereits 1979 abgeschafft, England im Frühjahr 1990. In Schweden wurde sie 1995 abgeschafft. In den folgenden Jahren wurde die Hundesteuer auch in Belgien, Spanien, Italien, Griechenland, Ungarn und Kroatien abgeschafft.&lt;br /&gt;
In den Niederlanden kann eine Kommune eine Hundesteuer erheben, in Luxemburg besteht eine Verpflichtung zur Erhebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rest der Welt ==&lt;br /&gt;
Im englischsprachigen Raum, etwa in den USA, Kanada und Australien, dürfen Kommunen bestimmte Tiere für registrierungspflichtig erklären. Tierbesitzer können dort eine sogenannte Haustierlizenz (&amp;#039;&amp;#039;pet license&amp;#039;&amp;#039;) erwerben, die zum Teil jährlich zu erneuern ist und mit Impfungen (etwa gegen Tollwut) verbunden sein kann. Von einer Steuer (&amp;#039;&amp;#039;tax&amp;#039;&amp;#039;) wird ausdrücklich nicht gesprochen. Solche Lizenzmodelle sind beispielsweise aus [[Toronto]], [[Houston]] oder [[Los Angeles]] bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Pet License am Beispiel [http://www.houstontx.gov/barc/licensing_your_pet.html Houston], {{Webarchiv |url=http://www1.toronto.ca/wps/portal/contentonly?vgnextoid=5db7ca6e2d034410VgnVCM10000071d60f89RCRD&amp;amp;vgnextchannel=b3467729050f0410VgnVCM10000071d60f89RCRD |text=Toronto |wayback=20161214141551}}, [http://www.laanimalservices.com/laws-policies/animal-licenses/ Los Angeles], [https://www.qld.gov.au/families/government/pets/pages/pet-laws.html Queensland]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bereitschaft der Bevölkerung, dieser Registrierungspflicht nachzukommen, ist eher gering: beispielsweise sind nur 30 % aller Hunde in Toronto auch lizenziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[The Globe and Mail]] am 12. Januar 2011: [http://www.theglobeandmail.com/news/toronto/city-may-scrap-pet-licences/article1868030/ Stadt Toronto erwägt, Lizenzprogramm einzustampfen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Namibia]] wird eine solche Lizenz für Hunde unter anderem in der Hauptstadt [[Windhoek]] erhoben. Sie ist für alle Hunde ab dem 6. Lebensmonat vorgeschrieben und beträgt pro Kalenderjahr [[Namibia-Dollar|N$]] 100 für nicht kastrierte Hunde und N$ 50 für kastrierte Hunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windhoekcc.org.na/citi_citizen_info-dog_license.php City of Windhoek, Citizen Portal: Dog licences] abgerufen am 3. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verordnung wird von der [[Stadtpolizei Windhoek]] überwacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Hundesteuer}}&lt;br /&gt;
* [https://www.test.de/FAQ-Hundesteuer-Antworten-auf-die-wichtigsten-Fragen-4836779-0/ FAQ Hundesteuer: Antworten auf die wichtigsten Fragen] In: Stiftung Warentest/test.de vom 14. April 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4160810-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hund im Recht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
	</entry>
</feed>