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	<title>Hundeshagen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundeshagen&amp;diff=58162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Hundeshagen.png → File:DEU Hundeshagen COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2025-09-28T04:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Hundeshagen.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Hundeshagen.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Hundeshagen.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Hundeshagen_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Hundeshagen COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Hundeshagen COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Leinefelde-Worbis&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Hundeshagen COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.43460&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.27906&lt;br /&gt;
| Bundesland             = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 271&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.31&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1138&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leinefelde-worbis.de/de/downloads-datein/buergerservice/amtsblatt/2024/amtsblatt-6-2024-2.pdf?cid=67p |titel=Amtsblatt für die Stadt Leinefelde-Worbis / Jahrgang 2024 - Nr. 6 |seiten=2 |format=PDF; 897 KB |abruf=2024-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2018-07-06&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37339&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036071&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = LW Hund.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hundeshagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Leinefelde-Worbis]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Eichsfeld]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Hundeshagen.jpg|300px|mini|Blick auf Hundeshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Hundeshagen wurde erstmals am 15. April 1282 urkundlich erwähnt, als die Herren von [[Westernhagen (Adelsgeschlecht)|Westernhagen]] das Patronat über die Kirche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hrsg. Ulrich Harteisen, Ansgar Hoppe et al.: &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Band 79 der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Landschaften in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Böhlau]], Wien / Köln / Weimar 2018, S. 383&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1312 übergaben die Grafen von Lutterberg ihre Besitzungen in Hundeshagen ebenfalls den Herren von Westernhagen. Etwa 1,5 Kilometer westlich des Ortes lag die [[Burg Westernhagen]] auf einer kleinen Anhöhe, die von einem künstlichen Wasserlauf umgeben war. Von der Burg Osterhagen sind keine Spuren  mehr nachweisbar, sie lag aber auf einer nachweisbaren Anhöhe in der Nähe des Dorfes. Die Adelsfamilie Hagen ist ein bekanntes Geschlecht und saß in mehreren Dörfern der Gegend. Die Burgen wurden von [[Deutscher Bauernkrieg|Bauern]] 1525 zerstört, aber 1557 noch einmal genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Bienert: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Wartberg Verlag, 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Burgen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1700 entstand etwa 1,5 Kilometer unterhalb des historischen Ortskernes (heute im Kiel genannt) nahe der ehemaligen Burg Osternhagen eine Kolonie „Freiheit“. Landlosen wurde hier von den Grundherren von Westernhagen gegen eine Schutzgebühr Land für den Bau einer Hausstelle übergeben. Ackerland besaßen sie die Bewohner der Freiheit nicht, waren aber auch von sonst üblichen Abgaben und Lasten der Ackerleute im Dorf Hundeshagen befreit. Mitte des 18. Jahrhunderts gab es 31 Freiheitshäuser, deren Zahl in den folgenden Jahrzehnten aber wieder zurückging. Die Bewohner der Freiheit verdienten sich ihren Lebensunterhalt mit handwerklichen Tätigkeiten, wie Wollkämmer, Kesselflicker und Besenbinder, später auch als Wandermusikanten. Vom Ende des 18. bis ins 19. Jahrhundert wurde der Bereich zwischen dem Altdorf und der Freiheit besiedelt, das heutige Mitteldorf mit der neuen Kirche und Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Oberthür: &amp;#039;&amp;#039;Hundeshagen wird vor 700 Jahren erstmals urkundlich erwähnt.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte. 22. Jg. (1982), Heft 2, S. 151–153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hundeshagen gehörte bis zur [[Säkularisation]] 1802 zu [[Kurmainz]]. 1802 bis 1807 war der Ort preußisch und kam dann zum [[Königreich Westphalen]]. Ab 1815 war er Teil der preußischen [[Provinz Sachsen]]. Unter der preußischen Hoheit und vor allem am Mitte des 19. Jahrhunderts häufen sich jene tragische Ereignisse, die Hundeshagen damals heimsuchten. Mit Ausbruch der [[Deutsche Revolution 1848/1849|Deutschen Revolution 1848/1849]] kam es auch in Hundeshagen zu Kampfhandlungen, besondere Empörung veranlasste der Besitzer des Gutes Eylungen, welcher die Einwohner schikanierte und widerrechtlich inhaftieren ließ. Die Aufstände wurden jedoch erstickt, als [[Mühlhausen/Thüringen|Mühlhäuser]] Kürassiere und Jäger aus [[Nordhausen]] in die Gemeinde marschierten, den Ort besetzten, Steckbriefe veröffentlichten und zahlreiche Einwohner zu hohen Haftstrafen verurteilte. Vollzogen wurden diese in der [[Schloss Lichtenburg|Strafanstalt Lichtenburg]] und dem [[Zitadelle Petersberg|Erfurter Petersberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rolf Barthel |Titel=Aus der Geschichte von Hundeshagen (1282–1982) |Sammelwerk=Eichsfelder Heimathefte |Band=2 |Datum=1982 |Seiten=222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Errichtung der [[Nationalsozialismus|NS]]-Herrschaft kam es 1934 zu schweren Zusammenstößen zwischen Einwohnern und [[Sturmabteilung|SA]]-Leuten, drei Hundeshagener wurden deswegen 1935 zu Gefängnisstrafen verurteilt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten seit 1939 etwa 30 Frauen und Männer aus [[Polen]] und der [[Ukraine]] bei Bauern und auf dem Gut Hermertal [[Zwangsarbeit]] leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;, Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichtliche Wegweiser&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Thüringen&amp;#039;&amp;#039;, Erfurt 2003, S. 38, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 bis 1949 gehörte Hundeshagen zur sowjetischen Besatzungszone und wurde ab 1949 Teil der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Von 1961 bis zur Wende und Wiedervereinigung 1989/1990 wurde Hundeshagen von der Sperrung der nahen innerdeutschen Grenze beeinträchtigt. Seit 1990 gehört der Ort zum wieder gegründeten Bundesland Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist auch als eichsfeldisches Musikantendorf bekannt, da hier ab dem 17. Jahrhundert das Wandergewerbe der Musikanten eine wichtige Rolle spielte. Um 1700 hatten die Herren [[Westernhagen (Adelsgeschlecht)|von Westernhagen]] unterhalb ihrer Burg Osterhagen die Kolonie &amp;#039;&amp;#039;Freiheit&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Die Bewohner verdienten ihr Geld  bald als Wandermusikanten. Dabei entwickelten sie eine eigene Sprache, welche &amp;#039;&amp;#039;Kochum&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Diese ermöglichte eine Kommunikation der Wandermusikanten außerhalb ihres Heimatortes, ohne dass außenstehende Personen den Gehalt der Unterredung mitverfolgen konnten. Dies war sinnvoll, da man sich über Themen wie Politik oder Justiz frei verständigen konnte, ohne dass man Maßnahmen der staatlichen Behörden erwarten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juli 2018 wurde Hundeshagen in die Stadt Leinefelde-Worbis eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.parldok.thueringen.de/ParlDok/dokument/67667/gesetz_und_verordnungsblatt_nr_07_2018.pdf Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr.7 2018 vom 5. Juli 2018], aufgerufen am 6. Juli 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kardinal-Meisner-Platz ===&lt;br /&gt;
Hundeshagen hat seit 2014 einen [[Joachim Meisner|Kardinal-Meisner]]-Platz an der Kirche. Die Hundeshagener Bürger hatten zur DDR-Zeit dem späteren Kardinal sein Theologie-Studium mitfinanziert (wie es im Eichsfeld Tradition war). Meisner war dem Ort wie dem gesamten Eichsfeld zeitlebens eng verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Kaczmarek: &amp;#039;&amp;#039;In Thüringen viele Spuren hinterlassen. Kardinal Meisner im Ruhestand.&amp;#039;&amp;#039; Thüringische Landeszeitung, 1. März 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; Meisner wurde im Missbrauchsgutachten für das Erzbistum Köln belastet. Trotzdem beschloss der Ortsteilbeirat 2021 einstimmig, den Platz nicht umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/29621-kardinal-meisner-platz-wird-vorerst-nicht-umbenannt |titel=Kardinal-Meisner-Platz wird vorerst nicht umbenannt |sprache=de |werk=katholisch.de|abruf=2021-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 1283&lt;br /&gt;
* 1995: 1306&lt;br /&gt;
* 1996: 1312&lt;br /&gt;
* 1997: 1311&lt;br /&gt;
* 1998: 1270&lt;br /&gt;
* 1999: 1301&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 1318&lt;br /&gt;
* 2001: 1335&lt;br /&gt;
* 2002: 1304&lt;br /&gt;
* 2003: 1311&lt;br /&gt;
* 2004: 1286&lt;br /&gt;
* 2005: 1286&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 1255&lt;br /&gt;
* 2007: 1273&lt;br /&gt;
* 2008: 1247&lt;br /&gt;
* 2009: 1264&lt;br /&gt;
* 2010: 1238&lt;br /&gt;
* 2011: 1245&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 1201&lt;br /&gt;
* 2013: 1195&lt;br /&gt;
* 2014: 1173&lt;br /&gt;
* 2015: 1157&lt;br /&gt;
* 2016: 1155&lt;br /&gt;
* 2017: 1160&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
: &amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] von Hundeshagen wurde alle fünf Jahre neu gewählt. Zwischen 1999 und 2018 hatte er folgende Zusammensetzungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;11&amp;quot; | {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Breite = 0.9&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung im Gemeinderat 2014&lt;br /&gt;
|1=CDU|2=VWG&lt;br /&gt;
| CDU   = 5&lt;br /&gt;
| VWG   = 7&lt;br /&gt;
| VWG Farbe = 0000ff;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Parteien und Wählergemeinschaften&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2014&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2009&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 2004&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;13&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#eeeeee&amp;quot; |&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 1999&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
! Anteil{{FN|a}}&lt;br /&gt;
! Sitze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background-color:black; color:white&amp;quot;| CDU&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 42,4&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;| 5&lt;br /&gt;
|54,9&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|61,3&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|37,1&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot;|  Vereinigte Wählergemeinschaft Hundeshagen&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left; background-color:blue&amp;quot;| VWG&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | 57,6&lt;br /&gt;
|class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot; | 7&lt;br /&gt;
|45,1&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|38,7&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|62,9&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE; border-top:medium solid;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| prozentualer Anteil ungültiger Stimmabgaben&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2,7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2,9&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 4,2&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3,8&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| Sitze der Stadtverordnetenversammlung insgesamt&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 12&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 62,0 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 55,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 55,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| 68,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|a|&amp;lt;sub&amp;gt;prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen&amp;lt;/sub&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der ehrenamtliche Bürgermeister &amp;#039;&amp;#039;Thomas Müller&amp;#039;&amp;#039; (CDU)  wurde am 6. Juni 2010 gewählt und am 6. Juni 2016 mit 91,7 % der Stimmen wiedergewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Auf rotem Grund ein goldener Sparren, rechts begleitet von einem sechsspeichigen Rad, links begleitet von einer silbernen Harfe, im Winkel drei silberne Glocken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hundeshagener Wappen besteht aus drei Symbolen, die sich auf einen roten Hintergrund abzeichnen. Eine räumliche Trennung entsteht durch einen gelben Balken, der dreieckig an die Mitte des oberen Randes des Wappens stößt und das Dach des Glockenhauses der Kirche symbolisiert. Folgende Symbole werden dadurch getrennt: Zum einen das [[Mainzer Rad]] im oberen linken Teil des Wappens, welches an die Zugehörigkeit des Eichsfeldes zu [[Bistum Mainz|Mainz]] erinnert. Zum anderen findet sich auf der rechten oberen Seite des Wappens eine Harfe, welche auf die Geschichte des Wandermusikantentums des Ortes hinweist. Den Mittelpunkt des Wappens bilden drei Glocken, welche die architektonischen Besonderheiten der Kirche in Hundeshagen darlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Traditionell wird in Hundeshagen wie im restlichen Nord-Eichsfeld Eichsfelder [[Plattdeutsch|Platt]] gesprochen. Der Ort grenzt allerdings direkt an die Sprachgrenze zum [[thüringisch-obersächsische Dialektgruppe|Thüringischen]], das in den südlichen Nachbarorten gesprochen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Text und Karte zum (Unter-)Eichsfeldischen Seite 167–169 in: Ulrich Harteisen und andere (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2018, ISBN 978-3-412-22539-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben gab es als lokale Sondersprache das &amp;#039;&amp;#039;Kochum&amp;#039;&amp;#039;. Heute sind diese Sprachen weitgehend durch das [[Standarddeutsch|Hochdeutsche]] verdrängt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache &amp;#039;&amp;#039;Kochum&amp;#039;&amp;#039; ist eine Besonderheit von Hundeshagen. Um einen kurzen Einblick in die Sprache zu geben, sind hier einige Beispiele alphabetisch angeführt.&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;830px&amp;quot;&lt;br /&gt;
|----- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=33% |&lt;br /&gt;
* 1 Mark – 1/2 Soof&lt;br /&gt;
* alt – ulmisch&lt;br /&gt;
* Apfel – Krepschling&lt;br /&gt;
* Arzt – Schmeichert&lt;br /&gt;
* ausfragen – loschen&lt;br /&gt;
* Bauer – Knebel&lt;br /&gt;
* Bier – Blembel&lt;br /&gt;
* Brot – Lechen&lt;br /&gt;
* Butter – Schmunk&lt;br /&gt;
* Dorf – Kaff&lt;br /&gt;
* essen – kippen&lt;br /&gt;
* er geht – er buscht schiwes&lt;br /&gt;
* Familie – Jent&lt;br /&gt;
* Feuer – Funker&lt;br /&gt;
* Fleischer – Fetzer&lt;br /&gt;
* friert – pickelt&lt;br /&gt;
* Gasthaus – Schwäche&lt;br /&gt;
* Geld zählen – Pich schibbern&lt;br /&gt;
* gucken – spannen&lt;br /&gt;
* gut angezogen – grannig gekluftet&lt;br /&gt;
| width=33% |&lt;br /&gt;
* Harfe – Echfach&lt;br /&gt;
* Hochzeit – Quante&lt;br /&gt;
* hocken – kutzsikeren&lt;br /&gt;
* Hunger – Danger&lt;br /&gt;
* im Gefängnis sitzen – beseln&lt;br /&gt;
* ist – schemmt&lt;br /&gt;
* Kirche – Tuft&lt;br /&gt;
* Kaiser – Nobel&lt;br /&gt;
* Kartoffel – Pandatten&lt;br /&gt;
* Kinder – Schrappen&lt;br /&gt;
* krank – bekersch&lt;br /&gt;
* Lehrer – Schallder&lt;br /&gt;
* Mädchen – Dilm&lt;br /&gt;
* Milch – Kleis&lt;br /&gt;
* Musiker – Klinger&lt;br /&gt;
* Musiker aus Böhmen – Muker&lt;br /&gt;
* Musiker aus Italien – Stils&lt;br /&gt;
* Musiker Mädchen – Klingerdilm&lt;br /&gt;
* musizieren – jaunen&lt;br /&gt;
* nähen – sticheln&lt;br /&gt;
| width=33% |&lt;br /&gt;
* Orgel – Lezen&lt;br /&gt;
* Pfarrer – Kowes&lt;br /&gt;
* Polizist – Preester&lt;br /&gt;
* Reise – Hultche&lt;br /&gt;
* schlachten – schächten&lt;br /&gt;
* schlagen – kuffen&lt;br /&gt;
* schreiben – fackeln&lt;br /&gt;
* schwanger – finale&lt;br /&gt;
* singen – schallern&lt;br /&gt;
* Stadt – Moken&lt;br /&gt;
* tanzen – weddeln oder schwoofen&lt;br /&gt;
* Toilette – Flösselfinnichen&lt;br /&gt;
* trinken – schwächen&lt;br /&gt;
* Vater – Ette&lt;br /&gt;
* vorsicht – schuftig&lt;br /&gt;
* Wasser – Flossert&lt;br /&gt;
* weinen – flonern&lt;br /&gt;
* Zigarette – Schwulchen&lt;br /&gt;
* Zucker – Sprankert&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kochum“ verweist auf die Herkunft von Bewohnern des Ortes aus der migrierenden Bevölkerung („Kochemer“) der frühen Neuzeit. Es ist den [[Jenische Sprache|jenischen]] Idiomen zuzuordnen. Es enthält Elemente des [[Jiddisch]]en und des [[Romani|Romanes]]. Eine verwandte Sprache ist die in Münster gesprochene [[Masematte]]. Dass das Wort Musik häufiger und in unterschiedlichen Varianten auftritt, zeigt an, dass Einwohner Hundeshagens Wandermusikanten waren und diese Sprache zur Verständigung untereinander benutzten. Der Name „Klingerdilms“ bezeichnet einen Musikverein in Hundeshagen, der zweifelsfrei seinen Namen aus dem Kochum bezogen hat. Es gibt viele Verweise auf ein traditionelles Wandermusikantentum.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: Ulrich Harteisen und andere (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Das Eichsfeld. Eine landeskundliche Bestandsaufnahme.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Wien/Köln/Weimar 2018, ISBN 978-3-412-22539-1, Seite 177.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Forschungsmaterialien zu den Hundeshagener Wandermusikanten (einschließlich seltener Tondokumente) befinden sich heute im [[Thüringisches Landesmusikarchiv|Hochschularchiv/Thüringischen Landesmusikarchiv Weimar]] der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:StDionysius Hundeshagen.jpg|mini|Kirche St. Dionysius mit Glockenhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Freibad Hundeshagen - panoramio (2).jpg|mini|Das Freibad in Hundeshagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die von [[Friedrich August Stüler]] 1843 entworfene Kirche [[St. Dionysius (Hundeshagen)|St. Dionysius]] mit Glockenhaus&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&amp;amp;p=79&amp;amp;Daten=101635 Friedrich August Stüler (1800–1865):Kirche, Hundeshagen]&amp;#039;&amp;#039;. Entwurfszeichnungen. Architekturmuseum der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]], abgerufen am 13. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Klüschen – kleine Kapelle in Hundeshagen&lt;br /&gt;
* Bildstock – kleiner Schrein, der Maria mit dem toten Jesus zeigt&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskapelle Etzelsbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Best]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum etymologischen Spektrum des Hundeshagener Kochums&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Göttinger Beiträge zur Sprachwissenschaft&amp;#039;&amp;#039; 19, 2009, 25–29. (Ende 2011 erschienen. Der Beitrag gibt auf der Grundlage der Untersuchung von Weiland einen Überblick über die Herkunft des Wortschatzes aus verschiedenen Sprachen und Dialekten.)&lt;br /&gt;
* Thorsten Weiland: &amp;#039;&amp;#039;Das Hundeshagener Kochum. Ein Rotwelsch-Dialekt von Wandermusikanten aus dem Eichsfeld. Quellen – Wörterbuch – Analyse.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Schöningh, Paderborn 2003, ISBN 3-506-79706-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kochum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.musikantendorf-hundeshagen.de/ Informationen zu Hundeshagen]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20110810140226 |url=http://www.th.schule.de/eic/schule/hunde.htm |text=Eichsfeldprojekt – Seite zu Hundeshagen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE1999&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle| url=http://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=1999&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;auswertung=1&amp;amp;wknr=061&amp;amp;gemnr=61052&amp;amp;terrKrs=&amp;amp;gemteil=000&amp;amp;buchstabe=&amp;amp;Langname=x&amp;amp;wahlvorschlag=&amp;amp;sort=&amp;amp;druck=&amp;amp;XLS=&amp;amp;anzahlH=-1&amp;amp;Nicht_existierende=&amp;amp;x_vollbildDatenteil=&amp;amp;optik=&amp;amp;aktual=&amp;amp;ShowLand=&amp;amp;ShowWK=&amp;amp;ShowPart=| titel=Gemeinderatswahl 1999 in Thüringen – endgültiges Ergebnis| zugriff=2018-03-04| werk=wahlen.thüringen.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2004&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;ref name=&amp;quot;WE2009&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Leinefelde-Worbis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4732087-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Eichsfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Leinefelde-Worbis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1282]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2018]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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