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	<title>Hundehaltung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:30:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hundehaltung&amp;diff=624354&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Rechtliches Österreich */ Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-13T22:10:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechtliches Österreich: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Beleg entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-W0422-0019, Berlin, Straßenszene, Passanten mit Hund.jpg|mini|Straßenszene in Berlin, 1980]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hundehaltung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet die [[Zucht|Aufzucht]], [[Hundeerziehung|Abrichtung/Schulung]], Pflege, Ernährung von [[Haushund|Hunden]] und das allgemeine Zusammenleben mit diesen als [[Haustier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Form der [[Tierhaltung]] werden unter verschiedenen Aspekten [[Unterscheidung|Differenzierungen]] vorgenommen. So wird in Abhängigkeit vom &amp;#039;&amp;#039;Halter&amp;#039;&amp;#039; unterschieden zwischen [[privat]]er und [[Gewerbe|gewerblicher]] Haltung. Nach den Lebensbedingungen für den Hund wird unterschieden zwischen &amp;#039;&amp;#039;Wohnungshaltung&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Freilandhaltung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Joachim Swarovsky (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;BI-Lexikon Hundehaltung&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1988, ISBN 3-323-00186-9, S.&amp;amp;nbsp;135.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Zahlen der in Deutschland lebenden Hunde gibt es verschiedene Schätzungen. Eine an der Universität Göttingen 2006 durchgeführte Untersuchung zur Hundehaltung gibt geschätzt fünf Millionen Hunde an, wobei Deutschland nicht das Land mit der höchsten Hundedichte in Europa ist. Circa zwei Drittel der Hunde in Deutschland sind [[Rassehund]]e, ein Drittel sind Mischlinge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OhrZeddies&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uni-goettingen.de/de/document/download/acc4738b75a72a7c8fc9fbd5f9a59f78.pdf/Abschlussbericht%20freigegeben.pdf Renate Ohr und Götz Zeddies: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen November 2006] (PDF; 281&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) Touchpoints der Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse für das Jahr 2019 gaben in einer Stichprobe der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren (70,445 Millionen) auf der Basis von insgesamt: 23.086 Interviews 12,6 Prozent der Befragten an, einen Hund zu haben, 2,2 Prozent gaben an, zwei Hunde zu haben und 0,4 Prozent gaben an, drei und mehr Hunde zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vuma.de/fileadmin/user_upload/PDF/berichtsbaende/VuMA_Berichtsband_2019_Final.pdf Konsumenten punktgenau erreichen Basisinformationen für fundierte Mediaentscheidungen VuMA Touchpoints 2019] S.&amp;amp;nbsp;37 (PDF; 7,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wurden Hunde bis etwa Mitte des 20. Jahrhunderts noch überwiegend als [[Gebrauchshund]]e eingesetzt, werden sie heute im deutschsprachigen Raum hauptsächlich als [[Gesellschaftshund|Familienhunde]] und Sozialpartner gehalten und übernehmen höchstens noch die Bewachung von Haus und Familie. Die Anzahl der Gebrauchshunde wurde ohne jagdlich geführte Tiere im Jahre 2006 auf unter 1 Prozent geschätzt (Blindenhunde, Rettungshunde, Polizei- und Schutzhunde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte der Hundehaltung ==&lt;br /&gt;
Die Hundehaltung ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Die Gesundheit der Hundehalter wird laut einer schwedischen Studie verbessert&amp;lt;ref&amp;gt;Schwedische Studie I. Norling 1990 erwähnt in Helmut Wachtel: Das Buch vom Hund, Der Hund als soziologischer Faktor S.&amp;amp;nbsp;140&amp;amp;nbsp;ff. ISBN 3-86127-772-7, Cadmos Verlag Lüneburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; und reduziert statistisch die gesamtwirtschaftlichen Gesundheitskosten in Deutschland nach einer Schätzung von 2004 um etwa 0,875 Prozent (also um mehr als 2 Mrd. Euro).&amp;lt;ref name=&amp;quot;OhrZeddies1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.uni-goettingen.de/de/document/download/acc4738b75a72a7c8fc9fbd5f9a59f78.pdf/Abschlussbericht%20freigegeben.pdf Renate Ohr und Götz Zeddies: &amp;#039;&amp;#039;Ökonomische Gesamtbetrachtung der Hundehaltung in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Göttingen November 2006], S.&amp;amp;nbsp;1 (PDF; 281&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland bewirkt die Hundehaltung einen jährlichen Umsatz (2006) von etwa 5 Milliarden Euro, das heißt an 50 bis 60 Hunde ist ein Arbeitsplatz gebunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OhrZeddies1&amp;quot; /&amp;gt; Nach Angaben des [[Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands|Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands]] lag in Deutschland 2008 der Umsatz für Hundefutter mit 1,037 Milliarden Euro 3,5 % über dem des Vorjahres, der für Hundezubehör mit 146 Millionen Euro 4,3 % über dem des Vorjahres.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |text=Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands: Der deutsche Heimtiermarkt, Umsatz- und Strukturdaten ab 2006 |url=http://www.zzf.de/presse/markt/archiv.html |wayback=20120814080207 |archiv-bot=2018-04-15 11:33:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches Deutschland ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hundegesetze}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rasseliste}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gefährlicher Hund}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Hundeführerschein}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Assistenzhund}}&lt;br /&gt;
Die Hundehaltung ist durch zahlreiche Gesetze und Verordnungen geregelt. Private Hundehaltung ist in Deutschland im Gegensatz zur Haltung anderer Haustiere, mit Ausnahme des Pferdes ([[Pferdesteuer]]), steuerpflichtig, die Höhe der [[Hundesteuer]] wird von der Gemeinde festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= [[Patrick Sensburg]], Martin Maslaton| Titel= Abgabenrecht in der Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte| Verlag= BWV Verlag| Ort= | Jahr= 2007| ISBN= 3830512848| Seiten= 72}} [http://books.google.de/books?id=4aoFH_AJOl8C&amp;amp;lpg=PA11&amp;amp;ots=qCsuYTnF-T&amp;amp;dq=hundesteuer%20rechtsgrundlage&amp;amp;lr=&amp;amp;pg=PA72#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hundesteuer wird – wie auch andere Steuern – ohne Anspruch auf eine spezielle Gegenleistung (z.&amp;amp;nbsp;B. Beseitigung von Hundekot auf Gehwegen durch öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger) vor allem zur Deckung des Finanzbedarfs der öffentlichen Körperschaften auferlegt. Eine Steuerpflicht wird allgemein an einen bestimmten Besteuerungstatbestand geknüpft, hier das Halten eines Hundes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem allgemeinen und ungebundenen Einnahmezweck (das Aufkommen der Hundesteuer betrug im Jahr 2002 212 Mio. €) verfolgt die Hundesteuer auch den ordnungspolitischen Zweck, die Zahl der Hunde im Gemeindegebiet zu begrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien wurden um 2005 die Strafbarkeit für das Hinterlassen von Hundekot im öffentlichen Raum mit 35 € klar festgelegt und mittels Großplakat, Video (Werbespot im Internet, Kino und TV) und Steckschildern in Wiesen beworben. Der Tarif ist schon vor einigen Jahren auf 50 € angehoben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien wird mit der bis 13. März 2026 begutachteten Tierhalteverordnung (auch) von Hundehaltern ein Befähigungsnachweis verlangt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3345530/ |titel=Kritik an neuer Tierhalteverordnung |werk=orf.at |datum=2026-03-13 |abruf=2026-03-13 |sprache=de }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Graz wurden um 2010 Entnahmeboxen für kostenlose Hundekotplastiksackerln in vielen Parkanlagen aufgestellt.&lt;br /&gt;
In Graz ist um 2020 die Hundesteuer abgeschafft worden. Die Strafbarkeit des Verunreinigens des Straßen- und Grünraums mit Hundefaeces ist um Jahre später als in Wien bekannt gemacht worden, der Straftarif ist in Graz niedriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches Schweiz ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist die Hundehaltung durch das Tierschutzgesetz (TSchG) und die Tierschutzverordnung (TSchV) geregelt, die Mindestanforderungen an Haltung, Pflege und Umgang mit Hunden festlegen. Hunde müssen täglich ausreichend Kontakt zu Menschen und, wenn möglich, zu Artgenossen haben sowie ihrem Bewegungsbedürfnis entsprechend Auslauf erhalten. Bei Zwingerhaltung sind spezifische Anforderungen an Größe, Ausstattung und Sozialkontakt vorgeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/heim-und-wildtierhaltung/hunde/hunde-halten.html |titel=Hunde halten BLV |werk=Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Betreiber der über 300 Hundepensionen in der Schweiz benötigen eine kantonale Bewilligung, müssen über eine fachspezifische Ausbildung verfügen und die Einrichtungen müssen den Tierschutzvorgaben entsprechen, insbesondere hinsichtlich Platzangebot, Rückzugsmöglichkeiten und Sozialkontakt der Hunde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft |url=https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2008/414/de |titel=Tierschutzgesetz (TSchG) |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung von Hilfsmitteln, die dem Hund Schmerzen oder Angst zufügen, wie Stachelhalsbänder oder Elektroschockgeräte, ist verboten. Zudem sind Hundehaltende verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Tiere weder Menschen noch andere Tiere gefährden. Neben den bundesrechtlichen Vorschriften existieren kantonale Unterschiede, beispielsweise hinsichtlich der Haltung bestimmter Hunderassen oder Ausbildungspflichten für Halter. So ist in einigen Kantonen der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Hunde obligatorisch. Es wird empfohlen, sich vor der Anschaffung eines Hundes über die spezifischen Regelungen des Wohnkantons zu informieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierschutz/heim-und-wildtierhaltung/hunde/umgang-mit-hunden.html |titel=Umgang mit Hunden - BLV |werk=Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV |abruf=2025-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einheitliche Ausbildungspflicht für Hundehalter auf Bundesebene ist seit 2017 aufgehoben, jedoch in mehreren Kantonen weiterhin vorgeschrieben. Beispielsweise müssen im Kanton Zürich ab dem 1. Juni 2025 alle Hundehalter einen Theoriekurs mit Prüfung sowie einen praktischen Kurs bei vom Veterinäramt bewilligten Trainer absolvieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kanton Zürich |url=https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2025/03/obligatorische-hundekurse-fuer-alle-hundehaltenden-ab-juni-2025.html |titel=Obligatorische Hundekurse für alle Hundehaltenden ab Juni 2025 |sprache=de |abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für bestimmte Rassen oder große Hunde gelten in einigen Kantonen zusätzliche Bewilligungs- oder Prüfungspflichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz |url=https://www.vier-pfoten.ch/unseregeschichten/ratgeber/in-welchem-kanton-sind-welche-hunderassen-erlaubt |titel=In welchem Kanton sind welche Hunderassen erlaubt? |abruf=2025-08-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Prüfungen und Kurse dürfen ausschließlich von kantonal anerkannten Hundeschulen durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Silke Wechsung: &amp;#039;&amp;#039;Mensch und Hund: Beziehungsqualität und Beziehungsverhalten (Taschenbuch).&amp;#039;&amp;#039; S. Roderer Verlag, 2008, ISBN 978-3897836280.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4113972-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundehaltung| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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