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	<title>Humorale Immunantwort - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:49:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Humorale_Immunantwort&amp;diff=261783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Saehrimnir: BKL Fix</title>
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		<updated>2026-03-17T18:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL Fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle}}&lt;br /&gt;
{{Infobox GO-Terminus&lt;br /&gt;
| Typ = P&lt;br /&gt;
| GO = 0006959&lt;br /&gt;
| Eltern = [[Immunantwort]]&lt;br /&gt;
| Kinder = [[Komplementabhängige Zytolyse]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Denaturierung (Biochemie)|Koagulation]]&amp;lt;br/&amp;gt;Antimikrobielle humorale Immunantwort&amp;lt;br/&amp;gt;IG-vermittelte Immunantwort&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Humorale Immunantwort.png|mini|300px|Schematischer Ablauf der humoralen Immunantwort ]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Humorale Immunantwort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
(von lat. &amp;#039;&amp;#039;[h]umor = Feuchtigkeit&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Saft, Flüssigkeit&amp;#039;&amp;#039;) wird der Teil der [[Immunantwort]] des Körpers bezeichnet, der durch die nichtzellulären Bestandteile von Körperflüssigkeiten vermittelt wird.&lt;br /&gt;
Zusammen mit der [[Zelluläre Immunantwort|zellulären Immunantwort]] bildet sie das [[Immunsystem]] höherer Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrzellige Lebewesen verfügen über eine Reihe verschiedener Möglichkeiten, körperfremde Stoffe abzuwehren. So gibt es eine Vielzahl von Abwehrzellen, die dazu beitragen, dass Lebewesen nicht krank werden. Die humorale Immunantwort findet in flüssigen Medien des Körpers statt, also z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Blut]] oder in der [[Lymphe]], und dient der Bekämpfung von Viren und Bakterien im extrazellulären Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gruppe dieser Abwehrzellen, die bei Säugetieren vorkommen, sind die [[Lymphozyten]].&lt;br /&gt;
Es gibt zwei große Lymphozytenfamilien, die [[B-Lymphozyt]]en und die [[T-Lymphozyt]]en.&lt;br /&gt;
Während die T-Lymphozyten in der Lage sind, ganze [[Zelle (Biologie)|Zellen]] oder [[Parasiten]] zu zerstören oder zu beseitigen, bedienen sich die B-Lymphozyten einer anderen Abwehrmethode. Sie produzieren [[Proteine]], so genannte [[Antikörper]], die sich an die [[Antigen]]e binden und diese unschädlich machen.&lt;br /&gt;
Wenn ein B-Lymphozyt ein Antigen erkennt, werden die Strukturmerkmale des Krankheitserregers an seiner Oberfläche präsentiert. Sobald dies geschieht, vermehren und differenzieren sich die [[B-Lymphozyt]]en zu Plasmazellen und B-Gedächtniszellen. Die Plasmazellen beginnen mit der Produktion spezifischer Antikörper und geben diese in die Körperflüssigkeiten ab. Diese Antikörper verbinden sich dann mit den Oberflächenproteinen des Antigens und markieren so den körperfremden Stoff.&lt;br /&gt;
Dies führt letztendlich zu dessen Zerstörung oder Ausscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die humorale Immunantwort kann man grundlegend in drei Phasen unterteilen:&lt;br /&gt;
# [[#Aktivierungsphase|Aktivierungsphase]]&lt;br /&gt;
# [[#Differenzierungsphase|Differenzierungsphase]]&lt;br /&gt;
# [[#Effektorphase|Effektorphase]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die humorale Immunantwort setzt ein, wenn eine Infektion des Körpers durch Antigene stattgefunden hat. [[Makrophage]]n befinden sich permanent in den Geweben und Gefäßsystemen auf der Suche nach Fremdkörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivierungsphase ==&lt;br /&gt;
[[File:Immunantwort 1.png|mini|Vereinfachtes Schema der Vorgänge bei der primären Immunantwort]]&lt;br /&gt;
Wenn ein Antigen ([[Viren]] oder [[Bakterien]]) in den Körper gelangt, wird es von Makrophagen mittels Abtastung der Oberfläche als körperfremd erkannt. Daraufhin wird das Antigen von den Makrophagen zunächst umschlossen und aufgenommen (phagocytiert) und anschließend im [[Zellplasma]] enzymatisch zerlegt (lysiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin präsentieren die Makrophagen Bruchstücke ([[Epitop]]e) des Antigens auf der Oberfläche an den [[Haupthistokompatibilitätskomplex#MHC-Klasse-II-Komplex|MHC-Klasse-II]]-Rezeptoren ihrer Zellmembran. Hier findet eine Unterscheidung zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen durch MHC-Klasse-II-Proteine statt (Selbst-Fremd-Unterscheidung).&lt;br /&gt;
Durch das Ausschütten von Cytokin IL 1 ([[Interleukin#Interleukin-1|Interleukin-1]]), eine Art [[Hormon]] der Makrophagen, werden die T-Helferzellen (CD4+-Zellen) dazu gebracht, mit ihren T-Zell-Rezeptoren Kontakt mit dem präsentierten Antigen auf dem MHC-Klasse-II-Rezeptor aufzunehmen. Der Kontakt wird durch [[CD4]] verstärkt. Durch das Ausschütten von [[Interleukin-2]] werden die nun aktivierten T-Helferzellen dazu gebracht, sich zu differenzieren. Dadurch wandeln sich auch einige T-Helferzellen in regulatorische T-Zellen um, die durch Ausschüttung spezieller Proteine die Immunantwort nach einiger Zeit beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Differenzierungsphase ==&lt;br /&gt;
Eine aktivierte T-Helferzelle nimmt Kontakt mit einem B-Lymphozyten auf, der mit Hilfe seines Immunglobulinrezeptors dasselbe Antigen (B-Epitop) erkannt hat und nun seinerseits das T-Epitop über MHC-Klasse-2 auf seiner Oberfläche präsentiert, und aktiviert diesen durch die Ausschüttung von Zytokinen. Der aktivierte B-Lymphozyt bildet B-Plasmazellen und B-Gedächtniszellen aus. Die B-Gedächtniszellen sind langlebig und sorgen bei einem sekundären Kontakt mit dem Antigen für eine schnellere und wirksamere Immunantwort. Die B-[[Plasmazelle]]n produzieren Antikörper, die das [[Pathogen]] unschädlich machen. Die Produktion dieser Antikörper findet im rauen [[endoplasmatisches Retikulum|Endoplasmatischen Retikulum]] (ER) statt. Dort wird eine Art „Grundform“ an den [[Ribosom]]en [[Translation (Biologie)|translatiert]], welche sich erst durch den Einsatz von spezifischen Enzymen, die die variablen Epitope nach Vorlage (die Epitope der Antigene) zurechtschneiden, an die Epitope der Antigene binden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom primären Kontakt mit einem Antigen bis zum Auftreten relevanter Mengen von Antikörpern vergehen beim Menschen typischerweise mehrere Tage, in Abhängigkeit vom Antigen und vielen anderen Faktoren aber auch Wochen (Latenzzeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Effektorphase ==&lt;br /&gt;
[[Antigen-Antikörper-Reaktion]]: Antikörper binden durch ihre variablen, aber spezifischen [[Paratop]]e jeweils ein bestimmtes [[Epitop]] auf den Antigenen. Da ein Antikörper jeweils zwei identische Bindungsstellen besitzt, kann er bis zu 2 gleiche Antigenmoleküle binden. Besitzt umgekehrt das antigene Material mehrere antigen wirkende Stellen auf demselben Körper, kann ein großes Netzwerk (Immunkomplex, siehe auch [[Agglutinine|Agglutination]]) aus Antigenen und Antikörpern resultieren. Dieser Komplex kann bei Beteiligung von Antigen-besetzten Zellen so groß werden, dass er nicht mehr löslich ist und ausfällt (siehe auch [[Hämagglutination]], z.&amp;amp;nbsp;B. im [[Blut]]). Die Bildung von Immunkomplexen aktiviert das [[Komplementsystem]]. In der weiteren Folge werden [[Makrophagen]] davon [[Chemotaxis|angelockt]], binden an die konstanten Epitope der Antikörper, nehmen Teile des Immunkomplexes durch [[Phagozytose]] auf und [[Lyse (Biologie)|bauen]] diesen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Charles Janeway]], Paul Travers, Mark Walport, Mark Shlomchik: &amp;#039;&amp;#039;Immunologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1079-7; [http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/bv.fcgi?call=bv.View..ShowTOC&amp;amp;rid=imm.TOC&amp;amp;depth=2 Onlineversion in Englisch], 5th edition, 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|humoral}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Saehrimnir</name></author>
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